Sonntag, 8. August 2010

Wieso ich als iPhone-Besitzer ab den Android-Jüngern den Kopf schütteln muss

Das Nexus One ist das Android Developer Phone. Man kann es auch in Deutschland kaufen. Einfach als Developer registrieren und kaufen. Kein Branding, kein Sense, dafür alle Features, inklusive Mobile Hotspot. Zubehör gibt es bei HTC.

Und es zeigt noch etwas. Nur Apple hat die Eier, den Carriern einfach ’nein‘ zu sagen. Ein iPhone ist immer pur, egal bei wem man es kauft. Bei Android geht das nicht. Dort kann jeder selbst alles verbasteln.

Quelle: vowe dot net :: Smartphones und das Crapware-Problem

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Sonntag, 8. August 2010

Welche Studenten bringen uns weiter?

Nein, Archälogie, alte Sprachen oder Geschichte müssten ab sofort zu den Fächern gehören, wo die Studenten die kompletten Studiumskosten selber zu tragen haben, grossartig neue Erkenntnisse sind dort nicht zu machen, und wenn, bringen sie ein Deutschland, dass unter seiner Staatsschuldenlast mehr als nur ächzt, kein Jota weiter. Es kann nicht Aufgabe des Steuerzahlers sein, Studenten einen Abenteuerurlaub zu finanzieren.

Quelle: Wieso hat Deutschland noch Geld für diesen Kinderkram? | Snoop InfoSystems

Grundsätzlich kann ich gladiatorspielenden Studenten auch nichts abgewinnen. Man muss aber beachten, dass geisteswissenschaftliche Studiengänge im Vergleich zu anderen akademischen Disziplinen äusserst billig sind. Die Studenten fallen dem Steuerzahler zu Last, aber nicht so sehr wie beispielsweise Mediziner oder anderes Volk. Klammerbemerkung: Andererseits muss man aber davon ausgehen, dass ein ausgebildeter Mediziner der Wohnbevölkerung in den meisten Fällen dann aber mehr nützt als ein Gladiator.

Gerade bei den hunderten Juristen, die wir jährlich für teures Geld ausbilden, frage ich mich schon, inwiefern diese unser Land (noch) vorwärtsbringen? Verkürzt gesagt führt die Zwangsbeschäftigung dieser Juristen einerseits zu mehr Gesetzen und andererseits zu mehr Rechtsstreitigkeiten.

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Sonntag, 8. August 2010

Wann entlädt sich der US-Dollar-Kondensator?

The world outside the US has become like a giant capacitor for US inflation. The charge that’s building up is the accumulation of dollars and dollar-denominated assets in the hands of foreigners. When the outside world wakes up to the threat of inflation in the US, they will start unloading US dollars, which will suppress the dollar’s value in foreign exchange markets, which will make prices of imports (including oil) go up, and that will be a separate vector feeding price inflation in the US.

Quelle: Hooray for the Economic Recovery!…of 2016

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Sonntag, 8. August 2010

Ohne naturwissenschaftlichen Rucksack zum Medizinstudium?

For generations of pre-med students, three things have been as certain as death and taxes: organic chemistry, physics and the Medical College Admission Test, known by its dread-inducing acronym, the MCAT.

… one of the nation’s top medical schools admits a small number of students every year who have skipped all three requirements. … The program promises slots to about 35 undergraduates a year if they study humanities or social sciences instead of the traditional pre-medical school curriculum and maintain a 3.5 grade-point average.

Quelle: Getting Into Med School Without Hard Sciences – NYTimes.com

Interessant!

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Samstag, 7. August 2010

Das Wesen Bernie Madoffs

Madoff ist aber kein Intellektueller — seine Denkweise ist die eines «Automechanikers», wie mir ein Hedgefonds-Manager erzählte. Alles muss einfach sein, und so funktioniert es auch.

Quelle: Das Magazin » Knastbesuch bei Bernie Madoff

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Samstag, 7. August 2010

Spaniens einziges Problem

Die Schicksalsfrage ist: Was kann Spanien anderes produzieren als kreditfinanzierte Immobilien?

Quelle: Das Magazin » Liebe Grüsse aus meinem griechischen Büro

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Samstag, 7. August 2010

Über das (rationale) Wesen der Sizilianer

«Der Süden ist nicht aus Faulheit wirtschaftlich zurückgeblieben», sagt Marcovecchio, «sondern weil er das agrarische Denken beibehalten hat. Der sichere Arbeitsplatz zählt mehr als die Verlockung unternehmerischen Erfolgs. Der Bauer braucht den sicheren Boden, das sichere Geld auf der Bank. Die Süditaliener sind die grössten Sparer Europas. Hier ist die Sparquote doppelt so hoch wie in Norditalien. Wie glauben Sie, sind wir durch die letzte Krise gekommen? Wie überlebt ein Land eine Jugendarbeitslosigkeit von 27 Prozent? Mit dem Ersparten.»

Quelle: Das Magazin » Liebe Grüsse aus meinem griechischen Büro

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Mittwoch, 28. Juli 2010

Debian GNU Linux auf „dependency-based boot system“ umstellen

Seit einigen Wochen offeriert mir Debian bei jedem apt-get dist-upgrade, mein System auf ein abhängigkeitsbasiertes Bootsystem („dependency-based boot system“) umzustellen.

Störrische Pakete

Leider ist dies bisher jedesmal gescheitert, weil folgende init.d-Skripte die Umstellung verhindert haben:

'libdevmapper1.02' missing LSB tags and overrides, 
'iptables' missing LSB tags and overrides, 
'xfree86-common' missing LSB tags and overrides, 
's3sqld.init' missing LSB tags and overrides, 
'libdevmapper1.00' missing LSB tags and overrides, 
'dhcp' missing LSB tags and overrides, 
'raid2' missing LSB tags and overrides, 
'rendezvous' missing LSB tags and overrides,

Gestern habe ich mir nun endlich die Mühe genommen, mein System zu durchforsten, aufzuräumen und auf die neue Boot-Methode umzustellen. Wie es sich herausstellte, war es doch nicht so kompliziert, wie ich es befürchtet hatte.

Generisches Vorgehen

Zuallererst ist zu überprüfen, ob das bemängelte Script tatsächlich noch vom System benötigt wird oder ob es bei einem apt-get remove <package> versehentlich zurückgelassen wurde.

Als erstes sucht man deshalb auf packages.debian.org mit der Suchfunktion unter „Search the contents of packages“ nach der entsprechenden Datei. Kann diese in keinem aktuellen Paket gefunden werden, ist es wahrscheinlich, dass es sich um ein Überbleibsel handelt. Zur Sicherheit kann man mittels dpkg --list | grep <vermutetes package> überprüfen, ob das Paket tatsächlich vor langer Zeit entfernt wurde (rc steht in diesem Fall zu Beginn der Zeile).

Wird die Datei hingegen irgendwo gefunden, muss man mittels Google herausfinden, ob und wie das init-Skript von Hand angepasst werden kann, um die geforderten „LSB tags“ und „overrides“ eingepflegt zu erhalten.

Konkretes Vorgehen

Konkret sah das Prozedere bei mir folgendermassen aus (Achtung: Sicherheitskopien sind ratsam, um notfalls nicht das gesamte System zu zerschiessen):

  • libdevmapper1.02 wird benötigt. Das Skript muss mit der Anleitung von Bug#361358: marked as done (libdevmapper1.02: Please add LSB formatted dependency info in init.d script) angepasst werden
  • libdevmapper1.00 Überrest, kann gelöscht werden (apt-get remove libdevmapper1.00), da eine neuere Version dieses Pakets auf dem System installiert ist (s. oben)
  • iptables Überrest, kann gelöscht werden (rm /etc/init.d/iptables) — auch wenn es der Package-Maintainer aus Rückwärtskompatibilität dort belassen möchte: „The script was dropped from the package ages ago. Unfortunately, removing it would have been problematic, so it’s just a vestige.“
  • xfree86-common Überrest, kann (in meinem Fall!) gelöscht werden, da dpkg --list | grep xfree meldet: rc xfree86-common 6.9.0.dfsg.1-6
  • s3sqld.init Überrest einer Testinstallation des unbrauchbaren Seco Backups. Kann gelöscht werden.
  • dhcp Es handelt sich hierbei um ein hoffnungslos veraltetes Paket, das aus Sicherheitsgründen umgehend ersetzt werden sollte: apt-get install dhcp3-server Die DHCP-Konfiguration in /etc/dhcp3/dhcpd.conf muss dabei glücklicherweise nicht angepasst werden.
  • raid2 Überrest (?), verweist auf nicht mehr vorhandene raidstart etc. und kann deshalb gelöscht werden.
  • rendezvous Überrest, das Paket wird auf dem Debian-Server nicht mehr gefunden. Das Paket kann entfernt werden: apt-get remove rendezvous. Je nachdem muss man vorher noch einen in der Zwischenzeit gelöschten Benutzer daapd erstellen, der dann von der Deinstallationsroutine gleich wieder entfernt wird.
  • initrd-tools.sh Bei der Suche nach dieser Datei im Debian Package-Archiv wurde kein Paket zurückgeliefert, welches dieses Script auf dem System installieren würde. Ich habe diese Datei deshalb kurzerhand gelöscht.

Endlich den Schalter umlegen …

Schlussendlich kann man die Boot-Methode nun umstellen:

# dpkg-reconfigure sysv-rc
info: Checking if it is safe to convert to dependency based boot.
info: Reordering boot system, log to /var/lib/insserv/run-20100727T1330.log
success: Enabled dependency based boot system.

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Dienstag, 27. Juli 2010

Vacation-Meldung als Antwort auf automatisch generierte Mails verhindern

Sommerzeit — Ferienzeit — Vacation-Meldungszeit!

Dies hat heute dazu geführt, dass auf der Arbeit auf automatisch generierte Mails (mit Infos über Änderungen im Personalverzeichnis) mit Vacation-Meldungen der angeschriebenen Mitarbeiterinnen geantwortet wurde.

Um dies zu verhindern, sollte es ausreichen, wenn dem automatisch generiert Mail folgende zwei Header-Zeilen mitgegeben werden:

...
Precedence: bulk
Auto-submitted: auto-generated
...

Die meisten aktuellen Mail-Server sollten auf solche Mails nicht mehr mit einer Vacation-Meldung reagieren.

PHP Mailer

In meinem konkreten Fall sah die Anpassung im PHP-Script folgendermassen aus (ich verwende die vorzügliche Klasse PHP Mailer, um Mails zu generieren und zu versenden):

...
$mail->AddCustomHeader('Precedence: bulk');
$mail->AddCustomHeader('Auto-submitted: auto-generated');
...

Und still ward’s auf dem Web-Server …

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Dienstag, 27. Juli 2010

Sonderwirtschaftszone Kalifornien?

It’s the greenest and most diverse state, the most globalized in general and most Asia-oriented in particular at a time when the world is heading in all those directions. It’s also an unparalleled engine of innovation, the mecca of high tech, biotech and now clean tech.

Quelle: Despite Its Woes, California\’s Dream Still Lives – TIME

Das wäre doch was: Die Chinesen annektieren Kalifornien und wandeln es in eine Sonderwirtschaftszone um. Noch besser: Statt mit Militärgewalt kauft man den Staat einfach mit den „Barreserven“ an US-Dollars, die in der chinesischen Nationalbank lagern. Die Chinesen besässen so in der Heimat die Produktionskapazität und in Übersee die „Brain Power“, um die Produktionsleistung in die richtige Richtung zu lenken. Nicht zu vergessen sind die Rohstoffreserven, die sich China derzeit in aller Welt zusammenkauft und sichert. Ein weiterer wichtiger Punkt, um die erdölhungrigen Kalifornier einzulullen. Und doch denke ich: Win–Win für beide beteiligte Parteien. Wieso sollte sich Kalifornien weiter mit dem Verlierer (den USA) abgeben, wenn es mit dem Gewinner (China) ins Bett gehen könnte?

Die USA würden einen solchen utopischen Schritt wohl kaum akzeptieren und in den Krieg ziehen. Was aber die Kalifornier zu dem Zeitpunkt von dem Angebot denken würden?

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