Mittwoch, 22. Oktober 2008
Datei-Erweiterung in Kleinbuchstaben umwandeln
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In den letzten Tagen habe ich meine MP3-Sammlung aufgeräumt (auf der Workstation herrscht langsam Platzmangel, weshalb ich die Songs auf den Server verschiebe). Dabei musste ich feststellen, dass es tatsächlich Idioten da draussen gibt, die ihre MP3s die Endung MP3 anstelle mp3 vergeben.
Unter Linux schafft man diesem Problem rasch Abhilfe, indem man das Tool rename verwendet:
rename 'y/A-Z/a-z/' *
Einziger Nachteil: Der ganze Dateiname wird nun kleingeschrieben. Für mich aber kein Problem, da ich bei MP3s auf konsequente Kleinschreibung achte.
Via: Convert Filenames to Lowercase
Tags: Shell
Labels: Linux
Mittwoch, 22. Oktober 2008
Die Geschichte wiederholt sich
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Derzeit verfasse ich gerade eine Proseminararbeit über Nazi-Landwirtschaft. Bei der Recherche (ertappt, auch ich benutze Wikipedia, um mir einen Überblick über die Lage zu verschaffen) stiess ich auf folgenden Artikel, der nicht etwa die aktuellen Ereignisse der letzten Wochen schildert, sondern die Situation von 1929 beschreibt:
Dem Staat gelang es, mit großangelegten Interventionen – von der Übernahme großer Banken über Umstrukturierungen bis hin zu flankierenden Aufsichtsmaßnahmen – den Kollaps des deutschen Finanzsystems zu verhindern. Womit sie jedoch in der Bevölkerung ihren letzten Kredit verspielt hatte. Gewerkschaften und Kommunisten wetterten gegen die Sozialisierung der Verluste. Eine antikapitalistische Haltung der Bevölkerung war, allein schon durch die wirtschaftliche Krise an sich weit verbreitet, da nun aber das Kabinett sich scheinbar vor allem für das Großkapital und die unpopulären Banken in die Bresche warf, brachte dies keinerlei Sympathie – im Gegenteil.
Quelle: Weimarer Republik – Wikipedia
Mir stellt sich angersichts dieser Parallelen die Frage, ob wir in ein paar Jährchen von den Geistern, die wir gerade rufen, heimgesucht werden – wie damals in den 1930ern (Stichwort: Nationalsozialismus und New Deal).
Tags: Finanzkrise, Geschichte
Labels: Allgemein
Dienstag, 21. Oktober 2008
Endlich: TV-Reportage aus Wasilla, AK
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Der beste Moment ist die Frage des Reporters an die Gemeindepräsidentin (City Mayor), was denn eigentlich so ihre Aufgaben sind. Nach konkreten Fragen über die Feuerwehr und das Schulwesen hört der erstaunte TV-Konsument:
„We don’t do social services in Wasilla.“
Hä?! Wofür gibt es dort dann einen Bürgermeister? Aber diese Aussage ist nur der Anfang … Mit Teamsitzungen am Montag und dem Unterzeichnen der Gehaltschecks am Dienstag eignet man sich anscheinend eindeutig für das Amt des Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten.
Die Situation ist noch schlimmer, als ich im Blog-Artikel Palin ist eine typische Republikanerin befürchtet habe: Wir in Neuenegg zählen knapp 5’000 Einwohner (okey, noch sind es erst 4’800), doch wenigstens hat der Gemeinderat die Aufsicht über die örtliche Feuerwehr – und selbstverständlich auch über die Schulen. Irgendwie hätten wir neun Gemeinderäte Frau Palin einiges voraus …
Tags: Wahlkampf
Labels: Neuenegg, USA
Dienstag, 21. Oktober 2008
Kriegsfreude in Worten
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Hatte man in den Augusttagen 1914 den Krieg noch begeistert begrüßt, die »Feldgrauen«, auf die Schlachtfelder ziehenden Soldaten mit Blumen überschüttet, Hurra-Patriotismus demonstriert, chauvinistische Losungen geschrieen oder an die Eisenbahnwaggons geschrieben, wie »Jeder Schuss ein Russ!« – »Jeder Stoß ein Franzos!« oder »Jeder Tritt ein Brit!« […]
Quelle: Probleme/Projekte/Prozesse: Kohlrübenwinter
Tags: Geschichte
Labels: Funny
Dienstag, 21. Oktober 2008
Schönwetter-Konservative am Beispiel des Nicolas S.
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Ein Schönwetter-Konservativer spricht:
„Wenn die Krise vorbei ist, können wir die Aktien wieder auf den Markt bringen“, sagte der französische Präsident. […]
Barroso räumte aber ein, im Angesicht der Krise fürchteten mehrere Mitgliedstaaten einen Ausverkauf der heimischen Wirtschaft: „Einige Staats- und Regierungschefs haben mich schon gefragt: ‚Was machen wir, wenn es eine Art Angriff auf unsere Volkswirtschaften gibt?“, sagte er.
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Quelle: SPIEGEL ONLINE – Druckversion – Teilverstaatlichung: Bundesregierung empört über Sarkozys Vorschläge – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik
Merke: Läuft die Wirtschaft rund, hat niemand was gegen ausländisches Geld. Doch wehe, das Klima ändert sich!
Labels: Politik
Dienstag, 21. Oktober 2008
Und keiner der unechten Liberalen muckt auf?
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Analysten können dem nicht zustimmen. Einige von ihnen sind sogar der Ansicht, dass die Deutsche Bank einen Wettbewerbsnachteil erleidet, wenn sie den Rettungsfonds der Regierung nicht anzapft.
Quelle: FTD.de – Geld vom Staat: Zweifel an Ackermanns Scham-Kurs – Finanzdienstleister
Der Staat greift also Wettbewerbsverzerrend ein. War das nicht früher mal das Lieblingsthema von echten Liberalen? Komische Welt, in der wir heute leben.
Tags: Finanzen, Finanzkrise
Labels: Politik
Dienstag, 21. Oktober 2008
Gimma meets MC Ospel
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Mal probieren, ob das mit dem Flash-Filmli-Klau von Newsnetz klappt (ich verwende den JW FLV MEDIA PLAYER 4.2, der das FLV von server388.newsnetz.tv einbindet):
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Quelle: Gimma-Konzert vor Ospels Haustür
Ganz peinlich: Mr. Bonusgieriger-Bankrotteur lässt den Hausbesitzer, seinen Anwalt und die Polizei aufmarschieren.
Tags: Banken, Finanzkrise, Hip-Hop, Musik
Labels: Funny, Schweiz
Dienstag, 21. Oktober 2008
TypoScript, DTML und XSLT suck!
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As a developer when you push a product out the door, you want to be fast at this. Developers don’t want to learn two languages in order for their product to be pushed out the door and then go back to the database every time code needs to be changed.
Quelle: Whats up with Stored Procedures these days?
Aus diesem Grund bin ich überhaupt kein Freund von Content Management Systemen, die neben der eigentlichen Scripting-Sprache noch ein Pseudoformat benutzen wie TypoScript, DTML oder XML/XSLT …
Tags: Web-Entwicklung
Labels: Allgemein
Dienstag, 21. Oktober 2008
Fahrschüler: Durchfall-Gerücht
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Dieses „Gerücht“ gab es schon 1999, als ich meine Autoprüfung mit Ach und Krach erfolgreich absolvierte:
Man hört es immer wieder: Ende Monat sei es aus statistischen Gründen zuweilen aussichtslos, die Autofahrprüfung zu bestehen. Müssen Experten tatsächlich einen bestimmten Prozentsatz ihrer Prüflinge durchfallen lassen?
Quelle: Bern: Lassen Experten Fahrschüler absichtlich durchfallen? – Region – bernerzeitung.ch
Tags: Auto, Verkehr, Verwaltung
Labels: Bern, Funny, Medien
Dienstag, 21. Oktober 2008
Die Ausrede vom Sparen gilt nicht mehr
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Viele Bürger haben verinnerlicht, dass der Staat sparen muss und deshalb die dringendsten Bedürfnisse bei der Bildung, beim Verkehr und im Sozialbereich nicht decken kann. Nun hat der Bürger plötzlich den Eindruck: Wenn es um die grossen Tiere geht, können Mittel in nahezu beliebiger Höhe bewilligt werden. Sie durchschauen zunehmend die herrschende Rhetorik der Sachzwänge.
Quelle: «Es ist ein Skandal – aber wir haben keine Alternative» – News Wirtschaft: Unternehmen & Konjunktur – tagesanzeiger.ch
… öffnet die Schleusen!
Tags: Finanzen
Labels: Politik, Schweiz