Sonntag, 16. März 2008

UdSNAR

Die Vereinigten Staaten von Amerika benennen sich morgen um in die „Union der Sozialistischen Nordamerikanischen Republiken“.

Wieso? Nun, lassen wir uns den Start in die Börsenwoche durch heute erschienen Medienberichte versüssen (man beachte schon nur die Titelgebung):

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Sonntag, 16. März 2008

Brandneuer, vierjähriger Drucker

I recently ditched Windows XP at my house, and have moved to the Macintosh platform (and converted my PC machines to Ubuntu)

I’ve had zero issues with the conversion, except for my HP „all in one“ scanner/pc/fax machine. Although I can get it to work just fine with Ubuntu, I cannot scan from OS X Leopard.

After some googling, I contacted HP support who informed me that there are no plans to update their drivers for Leopard. This is not an old printer, I bought it 4 years ago and I’d think it’s in their best interest to support the segment of the market that’s moving to Mac.

Quelle: HP Won’t Issue New Drivers For Leopard, Tells You To Buy A New Printer

Hier schlage ich mich für einmal auf die Seite von HP. Gründe:

  • OfficeJets werden nur von Dumpfbacken gekauft. Ich persönlich habe noch nie gute Erfahrungen mit All-In-One-Geräten gemacht, schon gar nicht von HP (deren Treibersoftware unter Windows aus unerfindlichen Gründen nach Lust & Laune 100% CPU-Auslastung produziert). Die Geräte sind zu komplex und oftmals billig zusammengeschustert.
  • 4 Jahre alte Consumer-Geräte sind tot, gestorben, verreckt. Kein ökonomisch handelnder Hardware-Hersteller wird für solche Kunden noch irgendein Rappen/Euro Cent/Penny aufwerfen – schliesslich handeln die Käufer solcher All-In-One Geräte nicht anders und sind die grössten Geizhälse weit und breit.
  • Wer Geräte unter Windows, Linux und Mac OS X einsetzen will, kauft standardkonforme Dinger. GDI-Drucker sind der Hass und ein No-Go. Adobe Postscript und native PCL-Unterstützung sind schlichtweg ein Muss, um nicht irgendwann einmal in ferner Zukunft den Hersteller um neue Treiber anflehen zu müssen. Selbstverständlich hat das ganze einen Haken, der Media-Markt-Ich-bin-doch-nicht-blöd-Käufer abschreckt: Solche Geräte kosten dementsprechend viel Geld, weshalb die Consumer dann doch lieber einen Billig-Drucker wählen. Dennoch: Wer Investitionsschutz will, wählt Postscript-Drucker, TWAIN-Scanner und bei MFC-Geräten solche, die Scan2E-Mail unterstützen.

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Samstag, 15. März 2008

Was bringen Laptops Entwicklungsländern?

Ich stehe Aktionen von erklärten Gutmenschen skeptisch gegenüber, Drittweltländer mit tausenden von Laptops auszustatten. Aus meiner Sicht brauchen Kinder keinen Laptop, sondern primär einmal ausreichend Nahrung, medizinische Versorgung und eine Ausbildung (was bringt ein Computer, wenn man nicht lesen und schreiben kann?). Ich glaube ausserdem nicht, dass Anleitungen im Internet, die für Personen in westlichen Demokratien geschrieben wurden, den Ärmsten der Armen viel Nutzen brächten.

In fortgeschritteneren Entwicklungsländern hingegen lassen sich durchaus positive Effekte von Aktionen wie One Laptop Per Child OLPC ausmachen, die mir bis zur Lektüre des folgenden Artikels nicht bewusst waren:

[…] kids started talking to each other outside of school hours over the mesh, and working together more while in school. They started talking a lot more with each other in person, and conquered their previously paralyzing fear of strangers.

[…] It’s not that the kids are starving, it’s just that they don’t have very much; what they do have, they’re reluctant to share. With the laptops, the kids had to turn to each other to learn how to use them.

Quelle: Astounded in Arahuay

Dank: Kollege Liechti

Geeks outen sich mit dem Laptop

One student, whose name I’ll withhold, commonly gets in fights with others, didn’t speak to or play with his classmates, and would normally sit in a corner of the classroom by himself. The principals anticipated the XO would make him even more territorial and isolated, but they were taken by complete surprise when he became the first kid to figure out the laptop, and then started teaching the others who curiously flocked around him.

Diese Anekdote zeigt, dass es Geeks (leicht autistisch angehauchte Persönlichkeiten) auch in der peruanischen Agrargesellschaft gibt.

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Samstag, 15. März 2008

Peak Oil: Kein Öl, oder nicht mehr genug Öl?

Letzteres:

The human body has 21 quarts of blood contained in it. We don’t die at the moment we offer our last drop of blood. What’s more important is when our first drop of blood is spilled […] The problem is that if a person loses 20 to 25% of his own blood, it severely impairs the systems of the body, and death will not be long.

Quelle: David Paterson: First Openly Peak Oil Aware Governor

Bei Peak Oil geht es nicht darum, dass es urplötzlich kein Öl mehr gibt; es geht darum, dass die Nachfrage das Angebot um Längen übersteigen wird.

Und dann wird die wunderhafte Marktwirtschaft mit dem technologischen Fortschritt dafür sorgen, dass wir davon rein gar nichts spüren und so weiterleben, wie wir es gewohnt sind.

An dieser populären „Wird-schon-gut-gehen“-Mentalität (welche man derzeit auch in den Finanzmärkten beobachten kann) gibt es einige Schwachpunkte:

  • Alternative Sources of Energy Are Insufficient
  • Hydrocarbons, Metals, and Electricity Are Inseparable
  • Advanced Technology Is Part of the Problem, Not Part of the Solution
  • Post-Oil Agriculture Means a Smaller Population
  • The Basis of the Problem Is Psychological, Not Technological

Quelle: The Post-Oil Economy:
After The Techno-Fix

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Samstag, 15. März 2008

Wenn der Staat Hypotheken vergibt

Denn das Besondere daran ist, dass die Positionen, die die Hedge-Funds halten, qualitativ exzellente Wertpapiere sind. Wie zum Beispiel solche, die von Regierungsstellen wie Fannie Mae und Freddie Mac ausgegeben wurden. In diesen Papieren besteht ja keinerlei Risiko für Nichtbezahlung. Im Notfall würde hier die Regierung einspringen.

Quelle: Dominoeffekt bei Hedge-Funds befürchtet

Toll. Und sowas in den USA. Kaufen! … Oder vielleicht doch lieber nicht?

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Samstag, 15. März 2008

20 Minuten verletzt

Eine Schneise der Verwüstung hat ein Unwetter durch die Innenstadt von Atlanta im amerikanischen Staat Georgia gezogen. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt. Die Strasse vor dem Hauptsitz von CNN glich einem Trümmerfeld. […]

Mindestens 20 Minuten erlitten nach Angaben der Rettungsdienste Verletzungen.

Quelle: Unwetter verwüstet Innenstadt von Atlanta

Hat da ein NZZ-Redaktor etwa Angst vor der übermächtigen Konkurrenz?

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Freitag, 14. März 2008

Heutiger Apero Nr. 2


Heutiger Apero Nr. 2
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Freitag, 14. März 2008

Linksys PSUS4 unter Mac OS X konfigurieren

Da habe ich hier also so einen Low-Cost-Print-Server herumliegen, habe ihn ans LAN angeschlossen, doch das Windows-Installations-Utility von Linksys findet den Server zur Initialkonfiguration partout nicht im Netzwerk.

Abhilfe schafft mein MacBook mit Mac OS X:

  • Printserver mit Netzwerkkabel mit Ethernet-Schnittstelle des MacBooks verbinden (in diesem Falle hat der Print-Server einen Switch eingebaut, weshalb es mit normalen, ungekreuzten Kabeln funktioniert)
  • Der Ethernet-Schnittstelle des MacBooks eine private IP-Adresse (bspw. 192.168.1.111) zuweisen
  • In Terminal.app den Print-Server mit der IP 192.168.1.50 (beliebig wählbar) mit Mac OS X bekannt machen:
    # arp -s 192.168.1.50 00:1a:70:a2:30:1a

    Die MAC-Adresse entspricht dem Gerät und findet sich auf der Packung (bei einigen Herstellern steht sie auch auf einer am Gerät angebrachten Etikette)

  • $ arp -a
    ...
    ? (192.168.1.50) at 00:1a:70:a2:30:1a on en0 permanent [ethernet]
  • $ ping 192.168.1.50
    PING 192.168.1.50 (192.168.1.50): 56 data bytes
    64 bytes from 192.168.1.50: icmp_seq=0 ttl=255 time=0.463 ms
    64 bytes from 192.168.1.50: icmp_seq=1 ttl=255 time=0.455 ms
    64 bytes from 192.168.1.50: icmp_seq=2 ttl=255 time=0.427 ms
  • Im Browser http://192.168.1.50/ anwählen
  • Als Benutzernamen ist admin, als Passwort admin einzugeben

Und schon grüsst einem die schöne Web-Oberfläche, auf der man dem Server nun die gewünschte IP-Adresse vergeben kann.

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Donnerstag, 13. März 2008

Modekatalog zum Anfassen

Naja, dieser Traum, den uns Jungs seit der Entdeckung der hinteren Seiten eines Mode-Katalogs beflügelt, ist immer noch nicht wahr geworden. Endlich aber hat eine Firma die interaktiven Möglichkeiten des Internets ausgenutzt, um den ersten brauchbarentm virtuellen Modekatalog anzubieten:

Knicker Picker

Dieser „Katalog“ könnte mich den ganzen Morgen beschäftigen …

Nun, einige Fragen bleiben noch unbeantwortet:

  • Wo sind die Männer?
  • Wo bleibt das asiatische Model?
  • Wo ist das BBW-Model?
  • Wo bleibt die reife Dame?

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Donnerstag, 13. März 2008

2008: Das Jahr, in dem der Sozialismus zurückkehrte

investment banks have been going bankrupt since the beginning of time. If people make mistakes — if you bail out every investment bank that gets in trouble, that’s not capitalism, that’s socialism for the rich

Quelle: Jim Rogers: ‚Abolish the Fed‘

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