Archiv ‘Leben’

Samstag, 20. September 2014

(Verhinderte) Abzocke beim Mietwagenverleih in den USA

Seit ich im Januar 2007 das erste zweite Mal in die USA gereist bin und in Kalifornien mit einem Mietwagen unterwegs war, weiss ich über die Tücken, die unbedarften Touristen beim us-amerikanischen Mietwagenverleih drohen: Man läuft, sozusagen als Touristenfreiwild, Gefahr, unnötige Versicherungen abzuschliessen und auf ein besseres Auto upgegradet zu werden — für wenige Dollars (pro Tag).

Anbieter meiner Wahl: Holidayautos

Damals entschied ich mich nach der Lektüre unzähliger warnender Forumsbeiträge dafür, über den europäischen Wiederverkäufer Holidayautos einen Mietwagen zu buchen, statt direkt über die Web-Siten der einschlägig bekannten Anbieter wie Budget, National, Enterprise und Alamo. Die Vorteile sind mannigfaltig; unter anderem enthalten die von Holidayautos vertriebenen Pakete über keinen Selbstbehalt bei Schäden und der Gerichtsstand ist in Europa.

Die Anpreisungen auf Holidayautos Web-Site bewahrheiteten sich 2007: Bei der Abholung des Mietautos beim Los Angeles International Airport LAX musste ich zwar immer noch Upselling-Versuche der unter Verkaufs- und Provisionsdruck stehenden Verkäufer abwehren, doch weder bei der Entgegennahme des Mietautos noch bei dessen Rückkgabe musste ich noch irgendwelche Gebühren entrichten. Was man als Schweizer halt erwartet: Man bezahlt den angeschriebenen Preis und erhält nicht noch hunderte Gebühren und Steuern auf den Nettopreis geschlagen, welche sich im Kleingedruckten verstecken.

Mietwagen für Kalifornien 2014-2 (Juli 2014)

Im Juli 2014 war es wieder einmal so weit: Stephanie und ich flogen für zwei Wochen nach Kalifornien und leisteten uns über Holidayautos einen SUV-Mietwagen, um den geplanten zweiwöchigen Road Trip zu bestreiten. Einen SUV deshalb, weil eine Reise von San Francisco über Santa Barbara nach Los Angeles bis hinunter nach Dana Point anstand, wo wir an einer Hochzeit teilnahmen, und anschliessend die Rückfahrt mit Zwischenhalten in Yosemite und Napa. Mit dabei hatten wir Ausrüstung, um Hochzeiten und Wanderungen bis auf fast 2000 Meter zu bestreiten.

Am 21. April 2014 erstanden wir über die Internet-Site von Holidayautos ein günstiges Mietwagenangebot, welches wir am 11. Juli 2014 beim Budget Rent A Car Mietwagenverleih am Flughafen San Francisco International SFO einlösten. Bei der Übergabe achteten Stephanie und ich — wie in den USA leider antrainiert — darauf, dass uns kein zusätzlicher Schmarren angedreht wurde. Unser Kundenberater Andrei, dem Akzent nach aus Osteuropa eingewandert, war höflich, verschonte uns mit nicht enden wollenden Verkaufsgesprächen und wickelte die Abholung speditiv ab. Am Schluss witzelte er noch etwas über Upselling, wir lächelten und zogen mitsamt dem unterschriebenen Vertrag Richtung des roten Mitsubishis von dannen.

Fünfzehn Tage später retournierte ich das Fahrzeug am selben Ort. Wie gewohnt fuhr ich in das Parkhaus hinein, navigierte zum richtigen Stockwerk, lud das Gepäck aus und nahm vom Budget Rent A Car-Handlanger die Rückgabequittung entgegen, nachdem dieser den den Barcode am Auto gescannt und den Füllstand des Tanks geprüft hatte (natürlich hatten wir das Fahrzeug in Millbrae, zwei Autominuten vom Flughafen entfernt, frisch aufgetankt).

Für einige Sekunden stutzte ich, als ich einen Betrag von $206.37 vermerkt sah, machte mir aber keine weiteren Gedanken, weil ich wusste, dass die Kosten von Holidayautos bereits Ende April 2014 vollständig von unserer Kreditkarte abgebucht worden waren und wir uns sicher waren, mit Budget einen Vertrag abgeschlossen zu haben, welcher keine Zusatzkosten beinhaltete.

Kreditkartenabrechnung

Ende August kam das böse Erwachen: Auf der Kreditkartenabrechnung fand sich für den 26. Juli 2014 ein Posten von „Budget Rent A Car, Kahului“ (steueroptimierter Firmensitz auf Hawaii?) in der Höhe von 192.40 CHF:

2014-08-25 Credit Card Charge

(Schweizer Franken deshalb, weil ich bei der Übergabe des Fahrzeugs aus lauter Blödheit die Abrechnung in meiner Landeswährung angekreuzt hatte — bei der Währungsumrechnung profitiert dann zwar nicht Swisscard AECS AG, hingegen aber der Rechnungssteller).

Studium des Vertrags und der Rückgabequittung

Zum Glück hatte ich den am 11. Juli unterzeichnete Vertrag mit in die Schweiz gebracht. Auch die Rückgabequittung vom 26. Juli fand sich noch in den Reiseunterlagen. Als erstes fertigte ich in weiser Voraussicht Scans der beiden Dokumente an und legte die PDFs anschliessend auf meinem Computer ab.

Nun begann das Entziffern der Rückgabequittung und der Vergleich mit dem Mietvertrag. Der Mietvertrag machte unmissverständlich klar, dass uns nach Abzug der über Holidayautos getätigten Buchung Gesamtkosten in der Höhe von sagenhaften $0.01 anfielen:

YOUR ESTIMATED TOTAL CHARGES: X_AGREED__: .01

Ein US-Cent wohl deshalb, weil das Computersystem vom Budget nicht mit kostenlosen Mieten klarkommt:

2014-07-11 Your Estimated Total Charges

Auf dem Rückgabeschein las ich:

2014-07-26 Your Vehicle Charges

Für Laien völlig unverständlich, musste ich mich im Internet erst schlau machen, wie dieses Gibberish aufgeschlüsselt wird. Wichtig war zuerst einmal folgende Linie:

@NON PKG ITEMS 206.38

Mir wurden also irgendwie „nicht paketierte Optionen“ in der Höhe von $206.37 verrechnet. Doch was verbirgt sich dahinter? Etwas weiter unten auf dem Zettel folgt die Auflösung:

PAE/ESP/SLI CHG NON PKG
TRANSP FEE 20.00/RNTL 20.00

Kundenunfreundlicher kann eine Abrechnung nicht daherkommen — aber das hat sicherlich System. Die Zeile PAE/ESP/SLI CHG NON PKG bedeutet, dass die Optionen PAE/ESP/SLI CHG auf NON PKG gebucht wurden. NON PKG sieht man weiter oben referenziert und beträgt $206.37. Excel würde hier wohl wegen einer zu komplexen Referenzierung motzen …

Im Abkürzungsdschungel

Doch was sind PAE/ESP/SLI? Ausgeschrieben:

  • PAE Personal Accident and Effects
  • ESP Emergency Sickness Plan
  • SLI Supplemental Liability Insurance

Siehe auch: PSA…

Soso, eben genau all diesen Schrott, den kein Tourist wirklich braucht, den Mietwagenverleihern aber eine satte Marge einbringt. Der Vergleich mit dem Vertrag brachte folgenden Abschnitt zu Tage:

2014-07-11 PAE ESP SLI

Wie man erkennen kann, hatte ich die Punkte PAE sowie ESP abgelehnt, da diese mit $6.95/Tag respektive $5.00/Tag zu Buche geschlagen hätten. Den Loss Damage Waiver sowie SLI hatte ich zwar akzeptiert, doch mit $0.00/Tag war diese Optionen auch harmlos.

Sonderfall SFO

Die TRANSP FEE 20.00/RNTL ist eine Eigenheit des Regimes der Mietwagenverleiher am Flughafen SFO: In Verträgen mit dem Flughafenbetreiber haben die Mietwagenverleiher vereinbart, dass für jeden Mieter $20 zu entrichten sind, sofern dieser mittels dem AirTrain vom Flughafengebäude zum Mietwagenkomplex transportiert wird. Dies war bei mir zwar der Fall, doch im Original meines Mietvertrags stand diesbezüglich:

2014-07-11 Transportation Fee Included

Dieser Betrag, welcher pro Mietvertrag einmal erhoben werden darf, war glücklicherweise im Holidayautos-Paket enthalten.

Mir schauderte es langsam — wie konnte diese Firma so dreist sein, mir trotz den im Vertrag schwarz-auf-weiss abgelehnten Gebühren Kosten dafür zu berechnen?

Kundendienst

Nun war es Zeit, mich an die Mietwagenverleihfirma selber zu wenden. Budget bietet seinen Kunden über ihre Web-Site an, eine elektronische Quittung (sog. „e-Receipt“) für eine bereits abgeschlossene Vermietung einzuverlangen. Hierzu geht man in die Rubrik contact us und wählt im Abschnitt E-mail Assistance im Dropdown billing question aus. Unter Angabe meiner Vertragsnummer bat ich den Kundendienst, mir doch bitte eine elektronische Kopie der Quittung zuzustellen.

Nach zwei Tagen traf die Antwort mitsamt PDF endlich ein. Und da staunte ich nicht schlecht:

2014-09-05 PAE ESP SLI

Dampfende Scheisse! Ich legte die beiden Verträge — den physischen, mit meiner Unterschrift sowie den elektronischen — nebeneinander, und irgendwie schienen sich nach der Unterzeichnung wie von Geisterhand zwei Optionen von „Declined“ auf „Accepted“ gewechselt zu haben.

Wer der Urheber dieser Urkundenfälschung — anders lässt es sich nicht sagen — ist, lässt sich nur vermuten. Entweder ist es Andrei, der seine monatlichen Verkaufsziele erreichen muss und aus Erfahrung weiss, dass viele dummen Touristen ihre Verträge nicht mit nach Hause nehmen — oder es ist sein Vorgesetzter, der entgegen jeglicher Logik Verträge nach der Unterzeichnung im Computersystem anpassen kann. Ein Fall für den Internal IT Audit!

Am Rande sei noch erwähnt, dass der e-Receipt für diese Zusatzdienstleistungen Kosten von $314.25 ausweist, weiter unten auf dem Beleg dann aber der effektiv abgebuchte Betrag von $206.37 steht. Wohin verschwanden die $107.88, welche mir nicht verbucht wurden? Auch dieser Widerspruch bestätigte mich in der Annahme, dass die Jungs ihre IT-Systeme nicht unter Kontrolle haben.

Reklamation

Ausgerüstet mit diesen Unterlagen brauchte es danach drei Anläufe, um von Budget häppchenweise zur Rückzahlung des abgebuchten Betrags zu bewegen. Zuerst erfolgte eine Rücküberweisung von $186.74, doch getreu dem Shareholdervalue und der Gewinnmaximierung verpflichtet, behielt Budget den Restbetrag aus mir unerfindlichen Gründen zurück. Nach erneuter Intervention wurden mir kürzlich noch weitere $19.63 rückerstattet (diese aber nicht von BUDGET RENT A CAR, KAHULUI, sondern von BUDGET RENT-A-CAR, SAN FRANCISCO — wahrscheinlich, weil es sich um die „irrtümlich“ ebenfalls verrechneten Transportkosten handelt, die spezifisch in SFO erhoben werden. Sonst käme ja deren Buchhaltung durcheinander!). $186.74 + $19.63 = $206.10, sprich ich zahlte unter dem Strich 27 US-Cent drauf, um zu meinem Recht zu kommen (meine Opportunitätskosten von mindestens zwei Stunden Informationen zusammentragen, recherchieren und E-Mails schreiben nicht eingerechnet).

Eine Antwort auf mein letztes gehässigtes E-Mail mit einem Ultimatum für die Rückzahlung erhielt ich nicht. Einzig wurde ich danach noch zwei Mal von automatisch generierten E-Mails belästigt, welche mich zu meiner Kundenzufriedenheit befragen wollten, doch mit meiner klaren Meinung wollte ich Budget dann doch verschonen.

Chargeback über Swisscard AECS AG

Da die Überweisung etwas auf sich warten liess, schaltete ich zur Sicherheit auch noch meine Kreditkartenfirma Swisscard AECS AG ein, um einen sog. Chargeback einzuleiten. Hierzu hatte ich über die (für einmal völlig unprofessionelle und unmotivierte) Hotline ein entsprechendes Formular verlangt, welches mir in den folgenden Tagen physisch (!) per Post zugestellt wurde.

Hintergrund: Das Kleingedruckte der Kreditkartenabrechnungen liest sich so, dass eine Abrechnung 30 Tage nach Erhalt als akzeptiert gilt, wenn man nicht widerspricht. Diesbezüglich wollte ich auf Nummer sicher gehen, wenn die Transaktion effektiv wie von Budget gewarnt 30 bis 60 Tage zur Verarbeitung benötigt hätte. Zum Glück ist das Geld bereits 14 Tage nach der Intervention vollständig angekommen.

Merke

  • Amerikanischen Unternehmen und deren Mitarbeitern ist schlicht nicht (mehr) zu trauen. Im Zeichen des Shareholder Values werden Kunden auf dreiste Art verarscht und geschröpft.
  • Aus diesem Grund sind auf USA-Reisen alle physischen Verträge und Belege, die man erhält, aufzubewahren, in die Heimat überzuführen und zu Hause sicher zu lagern, bis die Kreditkartenrechnung für den gesamten Reisezeitraum erfolgt ist.
  • Jegliche Abklärungen und Kommunikation mit Dienstleistungsunternehmen sollten in solchen Fällen schriftlich resp. elektronisch erfolgen, damit man das Bündel an Dokumenten kommentarlos an den Kreditkartenanbieter senden kann.

Tags: , , , , , , , , , ,
Labels: Leben

7 Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Mittwoch, 11. Juni 2014

Schulferien in der Schweiz

Für einen motorisierten Wochenendausflug nach Deutschland interessierte mich eine Prognose der Verkehrssituation. TCS hilft weiter:

Verkehrsprognosen

Über einen Link stösst man dann sogar auf einen Kalender, welcher die Schulferien aller schweizerischen Kantone im aktuellen Jahr minutiös auflistet:

Schulferien und Feiertage

Erkenntnisse:

  • Der Kanton Aargau weist die kürzesten Sommerferien auf (19. Juli bis und mit 10. August – 3 Wochen)
  • Der Kanton Tessin (wenn verwundert’s?) zählt hingegen die längsten Ferien (18. Juni bis und mit 1. September – 6.5 Wochen)

Tags: , , ,
Labels: Leben, Schweiz

1 Kommentar | neuen Kommentar verfassen

Donnerstag, 20. Februar 2014

Intel- und Windows-Sticker von Laptop entfernen

Das geht ganz simpel — ich habe mit dieser Methode soeben gerade je zwei Windows- und zwei Intel-Sticker von zwei Laptops hier im Haushalt entfernt:

Via: Remove Stickers from a Laptop

Leider hat meine Verlobte den (aceton-freiem!) Nagellackentferner auf die Geschäftsreise mitgenommen, weshalb ich die klebrigen Reste erst morgen mit Wundbenzin oder etwas vergleichbarem entfernen werden kann.

Tags: , ,
Labels: Leben

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Donnerstag, 20. Februar 2014

Direktlink auf Post Track & Trace

Ab und zu nützlich, insbesondere, wenn man den Link in eine Web-Applikation oder beispielsweise in ein Google Docs Spreadsheet einbauen möchte:

www.post.ch/EasyTrack/submitParcelData.do?formattedParcelCodes=99.00.000000.00000000

respektive

www.post.ch/EasyTrack/submitParcelData.do?formattedParcelCodes=<Track & Trace-Nummer>

Tags: , , ,
Labels: Leben

2 Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Sonntag, 26. Januar 2014

Danke, Spettacolo und valora retail!

Seit Dezember 2013 sind Stephanie und ich Besitzer eines prozentbuchs Bern, einer Sammlung von Konsumationsgutscheinen für Restaurants, Take-Aways und sonstige Freizeitangebote (Danke für den Hinweis, Schwester!).

Vor unserer Sylvesterreise nach Paris mit dem TGV von Bern via Basel wollten wir uns mit zwei Focaccia-Sandwiches zum Preis von einem eindecken. Leider kam es zu zwei Komplikationen:

Was ist denn eigentlich eine Konsumation?

Die Spettacolo-Verkäuferin war zuerst der Meinung, dass der Gutschein — entgegen dem Aufdruck — nur gegen Kaffeegetränke eingelöst werden kann („Konsumation“ heisst für mich Konsumation, und nicht Kaffee). Nachdem wir sie dazu bewogen hatten, den Gutschein erneut zu lesen, durften wir dann doch noch zwei Sandwiches auslesen.

Was bedeutet denn eigentliche Zwei für Eins?

Wir erhielten die gewärmten Focaccias ausgehändigt und mussten den reduzierten Betrag bezahlen. Meine Freundin studierte dabei die Quittung und stellte erstaunt fest, dass ein Focaccia voll sowie das zweite Focaccia zum halben Preis verrechnet wurde. Wir wiesen die Verkäuferin auf das Missverständnis hin: Auf dem Gutschein stünde „2 für 1“ und nicht „2 für 1.5“. Sie wollte nichts von unserer Argumentation wissen. Da wir wegen der Abfahrt des Zuges im Zeitdruck waren, liess ich die Sache vorerst auf sich bewenden, nahm mir aber vor, diese offensichtliche Täuschung des Kundes zur Sprache zu bringen.

prozentbuch

Noch während der Zugfahrt am 30. Dezember 2013 verfasste ich auf meinem iPhone deshalb eine E-Mail-Nachricht an Prozentbuch und legte das Photo der Quittung bei.

Eine erste Antwort erhielten wir noch am selben Tag um 14:13 Uhr. Der Ansprechpartner Tancredi Gaffuri teilte uns mit, dass die Beschwerde an spettacolo weitergeleitet wurde. Dann herrschte Funkstille.

Am 15. Januar 2014 nahm ich deshalb erneut mit Herrn Gaffuri Kontakt auf und bat ihn, in dieser Angelegenheit tätig zu werden. Ich erwartete von ihm die Klärung des Sachverhalts (mit Blick auf all die anderen Prozentbuch-Kunden, welche diesen Gutschein noch im HB Bern einlösen werden) sowie eine Gutschrift auf den zuviel bezahlten Betrag und die Umtriebe.

Herr Gaffuri bestätigte mir, dass mein Anliegen erneut an Spettacolo weitergeleitet wurde. Er belehrte mich zudem, dass Prozentbuch keine Entschädigungen auszahle, da . Super: Im Grund beschränkt sich das Unternehmen hinter dem Prozentbuch also darauf, Verträge mit den Restaurateuren auszuhandeln, das Gutscheinheftli zu drucken und an Kunden auszuliefern. Sobald man aber ein Problem mit einem Anbieter hat, hält sich der Verkäufer des Heftchens vornehm aus der Angelegenheit raus. Es würde mich nicht wundern, wenn wir dereinst noch im Beobachter oder K-Tipp oder im Kassensturz von dieser Firma hören werden …

valora retail

Ich stellte mich zunehmend auf eine grosse Schlammschlacht ein und erwartete, hart für eine Entschuldigung und eine Entschädigung zu kämpfen. Doch die Überraschung folgte wenige Tage später per Briefpost:

Spettacolo gehört der valora retail, wie ich mittlerweile weiss. Am 20. Januar sendete uns Herr Dogu ein persönliches Schreiben und versicherte uns, dass das Verkaufspersonal erneut geschult wurde und solche Fehler nicht mehr passieren würden. In der Beilage stellte man uns als Wiedergutmachung zwei Gutscheine für je einen Kaffee zu.

Danke, valora retail! Das ist eine vorbildliche, wenn auch etwas zögerliche Beantwortung von solchen Problemen.

Tags: , , , , ,
Labels: Leben

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Samstag, 10. August 2013

Konfuzius

«It does not matter how slowly you go so long as you do not stop.»
— Konfuzius

Tags: , ,
Labels: Leben

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Sonntag, 18. November 2012

Fruchtfliegenfalle

Diesen Sommer wurden wir von diesen Viechern geplagt — bis ich im Internet diesen Tipp fand, der Gold wert war:

Essig und Apfelsaft locken die Fruchtfliegen an. Das Spülmittel nimmt der Flüssigkeit die Oberflächenspannung, die Fliegen gehen unter.

Quelle: Fruchtfliegenfalle selbst machen

Am Ende des Tages schwammen sechs ersoffene Fruchtliegen in der Falle.

Tags: , ,
Labels: Leben

3 Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Sonntag, 18. November 2012

Indien

Vor mehr als drei Jahren trieb ich mich auch für zwei Wochen in Indien herum (von Mumbai nach Ahmedabad). Dank der Artikelserie im Blog von Manfred Messmer, welcher Indien in diesem Herbst (2012) für mehr als einen Monat bereiste, konnte ich aus der Ferne wieder in die faszinierende Kultur dieses Landes eintauchen. Und erinnerte mich an all die schönen Dinge wie die Menschenmassen, Farben und Gerüche in Mumbais Strassen, das fantastische Essen (bis zur unweigerlich auftretenden Diarrhöe), die gegenüber Weissen gastfreundliche, immer von neuem faszinierte Lokalbevölkerung. Aber auch an die lästigen („Haggling“) und teilweise gänzlich negativen Dinge.

Auch wenn Messmer seine Reise folgendermassen auf den Punkt bringt:

Kurz zusammengefasst: Tagtäglich versucht jemand in Indien, einen übers Ohr zu hauen. Man bezahlt Lehrgeld, weil es immer wieder neue Varianten gibt, auf die man reinfallen kann.

Quelle: Charlie: “No problem – sometimes good, sometimes bad”

Wichtig ist einfach, dass man sich auf den für uns mit Preisetiketten verwöhnten Schweizer wieder auf die archaischen Wurzeln unserer Zivilisation einstimmt — und um wenige Rappenbeträge verhandelt, als gäbe es kein Morgen mehr. Mich verschlägt es garantiert wieder nach Indien.

Tags: , , ,
Labels: Leben

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Dienstag, 10. Juli 2012

Adressänderungen von PayNet unter DirectNet

Die PayNet-Adressdaten werden von der Credit Suisse nicht mit den bei der Bank hinterlegten Adressdaten synchronisiert. Zügelt man, müssen diese gesondert (und durch den Kunden selber) angepasst werden:

  1. DirectNet
  2. Zahlungen
  3. E-Rechnungen
  4. Administration
  5. Profil
  6. Adressdaten ändern

Tags: , , ,
Labels: Leben

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Montag, 6. September 2010

Kindsköpfe

Leider lief mir dieses Zitat zu spät über den Weg, um es noch in den Geburtstags-Flyer einzuarbeiten:

„Growing old is mandatory; growing up is optional.“
— Chili Davis

Tags:
Labels: Funny, Leben

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen