[…] Die Dokumentation geht der Frage nach, welche Alternativen zum Erdöl für den Autoantrieb in Frage kommen und ob diese sauberen Energiequellen für den weltweit erreichten Grad an Mobilität ausreichen.
Quelle: Kollaps der Mobilität?
Dank: Kure
Dienstag, 2. Oktober 2007
[…] Die Dokumentation geht der Frage nach, welche Alternativen zum Erdöl für den Autoantrieb in Frage kommen und ob diese sauberen Energiequellen für den weltweit erreichten Grad an Mobilität ausreichen.
Quelle: Kollaps der Mobilität?
Dank: Kure
Mittwoch, 19. September 2007
„Es ist wie in der Parteienpolitik. Wenn sich eine Partei mit einem Thema auseinandersetzt, bevoer es alle anderen tun, hat sid ei Lufthoheit. Sie kann Positionen besetzen und Definitionen erzwingen. Die anderen können immer nur reagieren. Sei sind dann immer einen Schritt zu spät. Die anderen“, sagt er und nippt am Bier, „das sind wir Männer“
Quelle: NZZaS, 20. Mai 2007, „Der Mann ohne Eigenschaften“, S. 78.
Tags: Geschlechter
Labels: Medien, Politik
Mittwoch, 12. September 2007
Auf meinem File-Server (Debian GNU/Linux) hier zu Hause liegen unzählige Gigabytes an Musik und Filmen herum. Um sie auf meiner Workstation (Mac OS X) anzuschauen, mounte ich die Verzeichnisse mit dem SMB-Protokoll über das vor einiger Zeit zugekaufte Gigabit-Netzwerk. Zur Wiedergabe benutze ich den Videolan-Client 0.8.6 (heute als VLC bekannt) in der PowerPC-Version.
Leider kommt es immer wieder vor, dass Audio-Signale zerhäckselt ausgegeben werden. Unter Window > Message steht in solchen Fällen folgendes:
main debug: audio output is starving (210051), playing silence
Nachdem ich mich jahrelang um dieses Problem foutiert hatte, platzte mir gestern bei Episode 3 der zweiten Staffel von The IT Crowd der Kragen. Einige Google-Suchen später präsentierte man mir die Lösung:
Quelle: VLC and wireless networks
So kam ich in den Genuss einer amüsanten Folge, in der einerseits die RIAA hochgenommen wurde (die Anti-Piraterie-Werbung hat sich seit der Austrahlung auf Channel 4 rasant im Netz verbreitet) …
… andererseits die deutschen Kannibalen persifliert wurden. Anscheinend hat dieser Menschenesser bei den Briten für Furore gesorgt wie niemand mehr seit Adolf:
Dienstag, 11. September 2007
That hour-long „interview“ last night with Petraeus and Crocker would fit quite comfortably on North Korean state television.
Quelle: Brit Hume and the Bush administration take propaganda to a new level
Übrigens, das Säbelwetzen gegenüber dem Iran geht wie geplant weiter – dieses Mal wetzt aber sogar ein „Journalist“ – komisches Land, komisches Mediensystem:
HUME: That sounds pretty disturbing, Ambassador Crocker — that we are confronting with Iran now a situation where it doesn’t appear that we have any diplomatic possibilities to suppress this activity by Iran, or do we?
Sonntag, 9. September 2007
Die Zeitung The Independent on Sunday hat vor wenigen Tagen einen längeren Artikel über das wohl einzige wahrnehmbare Wahlplakat gebracht. Obwohl die Schweizerischen Medien als Reaktion darauf umgehend darauf hingewiesen haben, dass die lieben Briten doch lieber zuerst den Rassismus in ihrem eigenen Land unter Kontrolle bringen – ist es nicht spannend, einmal aus den Augen eines ausländischen Korrespondenten auf unser Land und das Wahlkampfgebahren zu schauen? Einige Ausschnitte aus dem Text von Paul Vallely:
It will be the first such law in Europe since the Nazi practice of Sippenhaft – kin liability – whereby relatives of criminals were held responsible for their crimes and punished equally.
As I made my way through the concourse, I wondered what Dr Schlüer made of this station of hyper-efficiency and cleanliness that has a smiling Somali girl selling pickled herring sandwiches, a north African man sweeping the floor, and a black nanny speaking in broken English to her young Swiss charge.
Switzerland has the toughest naturalisation rules in Europe. To apply, you must live in the country legally for at least 12 years, pay taxes, and have no criminal record.
[…] It can also ask, as one commune did of 23-year-old Fatma Karademir – who was born in Switzerland but who under Swiss law is Turkish like her parents – if she knew the words of the Swiss national anthem, if she could imagine marrying a Swiss boy and who she would support if the Swiss football team played Turkey.
[…] The big unspoken fact here [Einbürgerungsbestimmungen] is how a citizen is to be defined. „When a Swiss woman who has emigrated to Canada has a baby, that child automatically gets citizenship,“ Dr Schlüer says. But in what sense is a boy born in Canada, who may be brought up with an entirely different world view and set of values, more Swiss than someone like Fatma Karademir who has never lived anywhere but Switzerland?
Quelle: Switzerland: Europe’s heart of darkness?
At the end of 2006, 5,888 people were interned in Swiss prisons. 31 per cent were Swiss citizens – 69 per cent were foreigners or asylum-seekers.
Äusserst spannend – 6’000 von 7’500’000 Menschen sitzen im Knast (0.08%) …
Zum Vergleich: In den USA sind es 2’135’901 oder 0.72% der Gesamtbevölkerung (Quelle: Americans behind bars)
Eine in der Schweiz lebende Amerikanerin zeigt auf, wie sie die Plakate erlebt:
Wenn das so weitergeht, ist unser Ruf endgültig ramponiert. Danke, SVP!
Mittwoch, 29. August 2007
Der Verband Schweizer Presse (VSP) befürchtet, dass die Textanrisse auf Google News vielen Lesern genügen und sie deshalb gar nicht erst die Newsportale der Verlagshäuser besuchen. „Wir sind der Meinung, dass Google mit seinem Newsdienst das Urheberrecht verletzt und unlauteren Wettbewerb betreibt“, erklärt VSP-Präsidiumsmitglied Norbert Neininger gegenüber Persönlich.com. […] am wahrscheinlichsten ist, dass die Schweizer Verleger von Google eine finanzielle Entschädigung für die Verwendung ihrer Texte verlangen.
Quelle: Schweizer Verleger überlegen Klage gegen Google
Liebe Verleger, ich habe euch folgendes zu sagen:
A propos: Leider muss man bei 3a) immer wieder feststellen, dass auch ihr Zeitungsfritzen kaum besser seid als Google, indem ihr einfach Agenturmeldungen wiedergebt. Resultat: Ich finde 700 gleichlautende Artikel zu einem Thema. Bravo! Zum Schutz dieser Klon-Texte würde ich auch vor Gericht ziehen …
Medienmogul Murdoch scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben:
[…] A free WSJ.com, likely with access to a larger, re-energized ad sales force, would likely see an increase in visitors and subsequently ad revenue, potentially siphoning ad dollars from the incumbent premium financial sites. Beyond any explicit marketing of WSJ.com, we believe the site’s audience growth would result from an increase in organic cross-linking from other sites around the Internet as bloggers and other sites would increasingly link to WSJ.com articles (freed from subscription barriers), ultimately driving greater relevancy in algorithmic search rankings for the site’s articles.
Quelle: «NYT» und «WSJ»: More for free?
Mittwoch, 22. August 2007
„Schatz, ich hol‘ schon mal Bier & Popcorn …“ – da will nicht jemand von allen den bankrotten Hauskäufern ablenken?
Freitag, 27. Juli 2007
Momentan bringt Schweiz Aktuell täglich die zwei Familien, die sich als Pfahlbauer versuchen. Ich schaue die Sendung zwar nicht, doch möchte kurz meinen Senf zur Ernährung der Leute geben. Dies, weil ich vorletztes ein Seminar besucht habe zu Kriegsernährung. Man kann die Ernährung mit derjenigen der Pfahlbauer vergleichen (falls ich völlig falsch liegen sollte: sofort kommentieren!).
Folgende Feststellungen kann ich mit Wissen der Ernährungssituation im Zweiten Weltkrieg machen:
Freitag, 27. Juli 2007
Ich fände es aber sympathisch, wenn sich die oft als so ehrgeizig beschriebenen 20-Jährigen trotz des großen Drucks mehr Zeit nähmen, um zu sich selbst zu finden. Einfach mal ein bisschen mehr leben und ausprobieren – den großen Karriereplan kann man ohnehin nicht mehr einfach so verwirklichen. Wichtiger fände ich, sich politisch zu engagieren, das macht ja heute keiner mehr.
Quelle: Wo, bitte, geht’s zu mir selbst?
Labels: Gesellschaft, Medien
Freitag, 27. Juli 2007
Was ihr Selbstverständnis prägte, ist laut Hänzi die Sozialisation: Ihre Herkunft aus einem bestimmten Sozialen Milieu. […] So sah sich der Aufsteiger aus der Arbeiterklasse, wiewohl Kommandant an Bord, nie als Chef, sondern als Kollege – und die Swissair als Gemeinschaft, wo jeder am selben Strick zog. Für den Kaufmannssohn dagegen ist der Pilot ein Art Unternehmer, der sein Flugzeug als Kapital möglichst sicher und gewinnbringend einsetzt: „Man hatte ein Gerät, das 125 Milllionen kostet, und das wurde einem anvertraut.“ Nicht umsonst spricht er von der Crew als „Firma in der Firma“.
Quelle: Der kleine Bund, 9. Juni 2007, „Helden auf der Couch“, S. 6.
Buchtipp: Hänzi, Denis: Wir waren die Swissair. Piloten schauen zurück.
Tags: Wissen
Labels: Medien, Schweiz, Wirtschaft