Posts Tagged ‘Design’

Sonntag, 31. August 2014

Schriften auf Etsy-Einladungskarten identifizieren

Vor einigen Tagen fand ich auf der Flohmarkt-Plattform Etsy eine wunderschöne Einladungskarte.

Leider blieben meine Kontaktversuche zum Anbieter fruchtlos, weshalb ich mich dazu entschied, die Einladungskarte mit diversen layout- und designtechnischen Anpassungen selber herzustellen.

Das wichtigste Kennzeichen der Karte war die äusserst spezielle Schrift, deren Namen mir sich natürlich entzog. Was nun? Ich lud die auf Etsy publizierte Vorschaugrafik der Einladungskarte herunter, öffnete die Grafik in Photoshop, isolierte den Schriftzug, drehte diesen, damit er horizontal verlief und machte mach anschliessend auf die Suche nach einer hilfsbereiten Web-Site.

Innert Minuten stiess ich auf MyFonts und die dort angebotene Funktion What The Font. Ich lud das bearbeitete Bild auf den Server und musste anschliessend einzelne Buchstaben identifizieren. Da es sich um eine verschnörkelte Illustrationsschrift handelte, konnte die Software zusammenhängende Buchstaben nicht auseinanderhalten. Offenbar reichten die von mir identifizierten Buchstaben aber, um die Datenbank zu durchsuchen.

Die ersten Einträge in der Liste waren nicht die gesuchte Schrift, doch ungefähr auf Platz acht erschien für mich auf Anhieb ersichtlich die effektiv für die Einladungskarte verwendete Schriftart:

Rosarian Bold

Es lebe das Internet!

PS: Stephanie landete anschliessend mit der vom Designer auf Etsy verwendeten Vektorblumengrafik einen Volltreffer, weshalb ich das auf Etsy angebotene Kartenoriginal 1:1 hätte reproduzieren können.

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Mittwoch, 23. Juni 2010

iPhone 3GS? Jetzt nur noch Spielzeug-Design

We can’t overstate how high-end the design of the iPhone 4 is. The 3GS now feels cheap and chubby by comparison,

Quelle: iPhone 4 review — Engadget

Das ist wohl auch einer dieser unzähligen Apple-Effekte: Als Steve Jobs anno dazumal den ersten iMac vorstellte, war man dank des völlig frischen, ungewohnten Designs hin und weg. Doch niemand würde sich heute noch eine solche Kiste freiwillig ins Wohnzimmer stellen. Stattdessen hat sich das Äussere der iMacs in all den Jahren über radikal gewandelt — wie die Computerindustrie, und auch wie die Welt. Heiland, der erste iMac wurde präsentiert, als die WTC-Türme in New York noch standen!

Apple ist seiner Firmenphilosophie treu geblieben und ist designtechnisch immerzu mutig mit der Zeit gegangen. Oder sollte man lieber sagen: Apples Industriedesign-Team setzt mittlerweile die Massstäbe, an denen sich andere Unternehmen orientieren und mit der Zeit gehen?

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Mittwoch, 14. April 2010

Helvetica wird unter Windows hässlich gerendert

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Helvetica rendered like shit on Windows

Originally uploaded by emeidi

Heute habe ich ein Bildschirmfoto einer von mir entwickelten Web-Site zugeschickt erhalten — und musste mich angesichts des Font-Renderings fast übergeben. Wie sich nach einigen Nachforschungen herausgestellt hat, ist auf dem System des Kunden ein Helvetica-Paket in Form von TrueType-Schriften installiert. Diese Schriftart wird nun aber sowohl im Internet Explorer als auch im Firefox bei kleinen Schriftgrössen äusserst hässlich gerendert; sprich beispielsweise stimmt das Kerning bei „de“ und ähnlichen Buchstabenkombinationen nicht.

Wieso?

Helvetica is easily my favorite font, but it has one downside: it looks like crap on Windows. The way Windows handles the rendering of Helvetica makes a great font almost unreadable at small sizes.

Quelle: Better Helvetica Font Stack « Minimali.st

Offensichtlich kommt Helvetica ohne anständiges Hinting daher.

Die Lösung ist relativ simpel. Man nehme das Stylesheet und passe es dermassen an, dass anstelle von Helvetica nur noch Helvetica Neue gewählt wird, die auf Windows-PCs in 99 Prozent der Fälle nicht installiert ist. Stattdessen wird bei Windows-Computern dann einfach die gute, alte (und im Grunde hässliche) Arial verwendet. Konkret:

...
font-family: "Helvetica Neue", Arial, sans-serif;
...

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Dienstag, 26. Januar 2010

Fussbälle für Afrika!

Seoul, Korea studio UnPlug Design came up with this near-genius idea for providing makeshift soccer balls (okay, footballs) to third world children who otherwise wouldn’t be able to afford them.

Quelle: Subtraction.com: Dream Ball

Auf unserer Reise durch Westafrika wurde ich mehrere Male gefragt, ob wir nicht für einen Fussball spenden möchten. Getan habe ich es nie, weil dies meiner Meinung nach eine neue (?) Masche ist, um leichtgläubige Touristen um einige Cedis oder CFAs zu erleichtern.

Mit obiger Lösung wird das Problem der mangelnden Fussbälle zwar nicht gelöst, aber zumindest gelindert. Tatsächlich habe ich in Kumasi Kinder auf der Strasse Fussball spielen sehen — mit einem selbergebastelten Ball aus Papier.

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Donnerstag, 29. Oktober 2009

Mehr japanische Tugenden für schweizerische Putzjobs

In Japan, even ordinary jobs such as cleaning and cooking are filled with this craftman’s spirit. It is is common sense in Japan.

Quelle: iA » Kenya Hara On Japanese Aesthetics

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Freitag, 11. September 2009

Googles Suchseite mit grösserer Schrift und Knöpfen

Although this is a very simple idea and an even simpler change, we’re excited about it — because it symbolizes our focus on search and because it makes our clean, minimalist homepage even easier and more fun to use.

Quelle: Official Google Blog: Now S-U-P-E-R-sized!

Marketing-Bullshit at its best. Haben die wirklich Jahre gebraucht, um zu merken, dass grössere Schriften und Buttons eine gute Idee wären?

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Freitag, 4. September 2009

Ikea ist übergeschnappt

Like many other critics of the switch I would counter that Verdana was specifically designed for use online. Why didn’t IKEA just switch to Verdana online and keep the typographically superior Futura for their print applications?

Quelle: Seen&Done®: Why Verdana, Why IKEA, WHY?

Die Schweden ersetzen die wunderschöne (und zeitlose, da bereits 1927 entwickelte) Futura mit Microsofts Verdana – einer Bildschirmschriftart, die im Print überhaupt absolut rein gar keinen einzigen Quadratmillimeter Druckerschwärze zu suchen hat.

Jetzt sind sie eindeutig zu weit gegangen, die Schweden!

PS: Die ersten Werbungen in Verdana sind diese Woche unter anderem in der BernerZeitung aufgetaucht und bewarben das neu eröffnete Ikea-Restaurant in Lyssach.

Nachtrag

In TIME ist mittlerweile ein Artikel darüber erschienen:

So why would Ikea make such a change? The very ubiquity of Verdana seems to be part of the font’s appeal. Freely distributed by Microsoft, the typeface allows Ikea to use the same font in all countries and with many alphabets. „It’s more efficient and cost-effective,“ says Ikea spokeswoman Monika Gocic. „Plus, it’s a simple, modern-looking typeface.“

Quelle: The Font War: Ikea Fans Fume over Switch to Verdana – TIME

Die Pressesprecherin hat ja wohl absolut keine Ahnung, was eine „einfache, modern ausschauende Schrift“ ist – jedenfalls garantiert nicht Verdana irgendwo ausserhalb eines Bildschirmes.

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Samstag, 11. Juli 2009

Bei der NZZ ist Unerfahrenheit Trumpf …

Und das ausgerechnet beim Mutterblatt aller Schweizer Liberalen!

Wie Markus Spillmann ausführt, habe er sich bewusst für eine internationale Agentur entschieden, die zudem noch wenig Erfahrung im Zeitungsbereich habe.

Quelle: persoenlich.com – Medien – Im September kommt die neue NZZ

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Mittwoch, 27. Mai 2009

Die Dollarnoten-Regel

I recalled the “dollar bill” rule from high school journalism– there shouldn’t be a text area on the page large enough to fit a dollar bill without bumping into an element– a pullquote, a photo, a headline, etc.

Quelle: Shhhaw! » On Redesigning the Front Page of Talking Points Memo

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Freitag, 3. April 2009

Alle Macht den Designern!

After its package redesign, sales of the Tropicana Pure Premium line plummeted 20% between Jan. 1 and Feb. 22, costing the brand tens of millions of dollars.

Quelle: Tropicana Line’s Sales Plunge 20% Post-Rebranding – Advertising Age – News

Ursache: Der übermenschliche Designer wollte für einmal etwas ganz Neues erfinden und hat die früher gut sichtbare Orange von der Verpackung gekillt.

Nun, immerhin hat sich Peter Arnell in den Lehrbüchern als Beispiel verewigt, wie man es garantiert nicht machen sollte.

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