Inspiriert durch Franklin D. Roosevelt:
12 December 2007 – a date which will live in infamy
Ein Auge lacht wie es selten gelacht hat, ein anderes weint.
Mittwoch, 12. Dezember 2007
Inspiriert durch Franklin D. Roosevelt:
12 December 2007 – a date which will live in infamy
Ein Auge lacht wie es selten gelacht hat, ein anderes weint.
Mittwoch, 12. Dezember 2007
[…] he [Ron Paul] doesn’t view suicide terrorism as a solely religious issue.
The country that has the most suicide terrorism is Sri Lanka, and it’s not a Muslim issue. … The two most radical Islamic countries in the world, Iran and Sudan, do not commit suicide terrorism, […]
Quelle: Ron Paul Unplugged
Donnerstag, 6. Dezember 2007
Wenn ich diese Karte sehe, kriege ich akute Hustenanfälle – wann endlich schaffen es auch wir, in öffentlichen Plätzen, Restaurants, Bars und Discos ein Rauchverbot einzuführen? Die Lunge und die Kleider werden es zu danken wissen …
Quelle: Eupedia – Maps of Europe
Übrigens: Bezüglich der Lagerung der Armeewaffe im eigenen Haus wäre das Bild wohl gerade umgekehrt – die Schweiz wäre als einziges Land dunkelrot eingefärbt.
Dank: Raffael3d
Dienstag, 4. Dezember 2007
Im Magazin vom letzten Samstag ist eine ausführliche Reportage über Christoph Blocher erschienen. Der Text ist äusserst lesenswert – auch wenn man, wie ich, mit dem Politiker und seiner Weltanschauung wenig anfangen kann: Eine grosse Persönlichkeit ist dieser Mensch sondergleichen.
Einige Textpassagen, die Erwähnung verdienen:
Er selbst plant, das Jahr 2008 zum «Jahr der Durchsetzung» der Gesetze zu machen. Und vielleicht gar ein paar davon wieder abzuschaffen, wenn sie nurmehr toter Buchstabe sind.
Aber die «vier Zukunftsprojekte der FDP»? Kennt noch heute kein Mensch. Stattdessen verabschiedete sich der Freisinn mit seinen «Hop Sviz»-Plakaten nach Absurdistan.
Seit einem halben Jahr ruft er seine Partei auf, «sich um die Schule zu kümmern». Regelmässig melden sich Lehrerinnen und Lehrer bei ihm – «gar keine SVPler» –, die ihm erklären, dass es so nicht weitergehen könne. Blocher fordert nichts weniger als eine «konservative Wende in der Pädagogik» […]
[…] Anspruch des Anti-68ers Blocher, das Rad in der Pädagogik – und in den Elternhäusern – um vierzig Jahre zurückzudrehen. Es wird längst nicht reichen, wenn stramme SVP-Schulräte die Budgets zusammenstreichen. Dieser Partei fehlen zwei Generationen von pädagogischen Praktikern. Unter der Schweizer Lehrerschaft sind so wenig SVP-Anhänger zu finden wie unter den Journalisten.
Quelle: KENNE DEINEN GEGNER!
Der Unternehmer Blocher – Motto: Vom Pfarrerssohn, gelernten Landwirt über das Jura-Studium zum Milliardär – geniesst auch bei mir grosses Ansehen:
Bodenmann verteilte damals an den Fabriktoren in Ems Flugblätter gegen den «Lohndrücker Blocher». Der «Rattenfänger der kleinen Leute» sollte endlich als Milliardär, als Schlossbesitzer, als «riiche Siech» vorgeführt werden. Vergebens. «Zum Glück bin ich en riiche Cheib. Es gibt ja nichts Traurigeres als einen armen Unternehmer», war sein entwaffnender Standardspruch.
Gelobt wird selten, wenn kritisiert wird, dann scharf.
[Online-Kommentar] Am häufigsten waren Treffen mit Blocher zum Marketingkonzept und Dreijahresplan. Zwei Punkte waren ihm bei der Erarbeitung dieser Dokumente immer besonders wichtig. Erstens musste das Hauptproblem, mit dem sich der Unternehmensbereich in den nächsten drei Jahren konfrontiert sah, sauber herausgearbeitet werden. Ein Auswahlpalette von Problemen wurde nicht akzeptiert. Konzentration der Ziele wie der Mittel waren Blocher immer sehr wichtig. Damit die Strategie, im Jargon „Marschrichtung“, gut kommunizierbar war, musste sie klar und prägnant formuliert werden. Auch vor radikalen Zielen wie Massnahmen schreckte Blocher nicht zurück.
Im gleichnamigen Buch […] erzählt Vater Blocher, wie sein Sohn Markus eines Nachts zu Fuss die 15 Kilometer von Zürich nach Hause musste, weil er den Mitternachtszug verpasst und sich somit nicht an die Regeln gehalten hatte. «Durch Konsequenzen lernt man Regeln befolgen», sagt der Vater. («Meine Frau fand die Strafe allerdings etwas sehr hart.»)
Ich hätte meinen (imaginären) Sohn in so einer Situation auch gerne 15 Kilometer nach Hause wandern sehen, hätte es aber dann doch vorgezogen, wenn dieser gerade zum Trotz die Nacht in Zürich durchzechen gegangen wäre …
Die vier Blocher-Kinder, liest man weiter, hatten auch nie ein eigenes Auto, bis sie selber eins kaufen konnten. «Nicht Geiz war das Motiv, sondern die Erziehung zur Selbstverantwortung.»
Hmmm, da war sogar ich ein Mü verwöhnter …
Montag, 3. Dezember 2007
„Don’t steal, the government hates competition!“
Quelle: Paul Right To Vote Against Rosa Parks Medal
Dieses Zitat enthält einen doppelten Sinn: a) der Staat „stiehlt“ seinen Steuerzahlern das Geld aus dem Sack, b) er hasst Konkurrenz, was meiner Meinung nach auch einen Hinweis auf die freie Marktwirtschaft sein soll …
Der ist auch ganz gut:
The Congressional Gold Medal is made of solid gold, and in every instance it is awarded, it can cost taxpayers upwards of $30,000. […]
Paul also lamented the „supreme irony“ of awarding a Buddhist leader with such a costly material gift when Buddhism eschews worldly possessions in favor of spiritual wealth.
Donnerstag, 29. November 2007
[…] it means that the Dow Jones Industrial Average — even at its recent high of 14,000 — buys you 21% less than it did when it hit 11,722 in January 2000!
And when measured against tangible assets like gold and oil, the Dow purchases even less — almost 70% less than it did seven years ago.
Quelle: US Economy in Serious Trouble Whilst Asia Booms – What it Means For Your Portfolio
Tags: Finanzen
Labels: Politik, USA, Wirtschaft
Mittwoch, 28. November 2007
… hört man Aussagen wie:
Schlussendlich nahmen die Anwesenden Stimmbürger die Reduktion von neun auf sieben Gemeinderäte an (84:41 Stimmen). Ironie der Geschichte: Es war die SVP selbst, die seinerzeit die Abklärungen zur Reduktion angestossen hatte. Man munkelt, dass die Partei erst bei intensiven Berechnungen realisiert hat, dass sie bei einer Reduktion auf sieben Sitze das absolute Mehr im Rat äusserst rasch und knapp verlieren könnte. Deshalb der plötzliche Meinungsumschwung.
Erstaunlich auch, dass der Gemeinderat die Reduktion einstimmig beschlossen hatte – und die SVP-Räte an der Gemeindeversammlung vor Publikum plötzlich allesamt vom Mumm verlassen wurden und das Händchen nicht mehr brav hoben … Ob sie sich schlussendlich der Stimme enthielten oder gar dagegen stimmten, ist mir leider nicht überliefert worden.
Eh ja – „hie ds Nöienegg dräie die politische Uhre no chli angers aus bir Classe Politique ds Bärn usse!“.
Mittwoch, 28. November 2007
Im Widerspruch zur Bundespräsidentin meinte Verteidigungsminister Schmid daraufhin, dass er Erklärungen verurteile, «die darauf abzielen aus dieser Affäre politischen Profit zu schlagen». Der Vorsteher des VBS sagte, dass sich die Kritik in diesem Fall nicht gegen die Armeewaffe, sondern gegen die Armee richte.
Quelle: Diskussion um Armeewaffen neu lanciert
Ja und? Wenn in Zürich eine BMW-Fahrende Sozialhilfebezügerin enttarnt wird, sehen auch gleich alle Rechtsbürgerlichen einen Systemfehler, der umgehend behoben werden muss. Im Mordfall hingegen soll es sich gemäss denselben Schreiern um einen Einzelfall handeln, der nicht auf ein Versagen des Systems hindeutet.
Alle Soldaten zur Waffenrückgabe aufzufordern, wäre ein Misstrauensvotum gegenüber der grossen Mehrheit. Diese verdiene es nicht, mit jenen in den gleichen Topf geworfen zu werden, denen man keine Waffe anvertrauen könne.
Man ersetze „Soldaten“ mit „Sozialhilfebezügern“, „Waffenrückgabe“ mit „Verzicht auf Sozialhilfe“, „Waffe“ mit „Steuergeld“ …
Liebe Leute – so funktioniert Politik halt. Probleme erkennen und Lösungen präsentieren. Wie denn sonst möchte Herr Schmid solche Morde verhindern? Wenn er einen besseren Vorschlag hat, bin ich der erste, der ihm zuhört und sich von seinen Argumenten überzeugen lässt.
Dienstag, 27. November 2007
Dass der Staat nicht alles richten kann, wissen vor allem die Jungen. Viele waren zeitweise ohne Job und mussten auf bittere Weise lernen, sich im Markt zu bewähren. Die heutige Generation der 20- bis 40-Jährigen ist eigenverantwortlich und leistungsorientiert. Diese Generation will weiterkommen und sich Wohlstand erarbeiten. Dennoch stehen viele ein für die Schwächeren und für die Umwelt, aber sie wissen, dass der soziale Ausgleich nur auf dem heutigen Niveau gehalten werden kann, wenn sich das Land einer wettbewerbs- und wirtschaftsfreundlichen Politik verschreibt. Mit den Gewerkschaftsfundis aber haben sie kaum mehr was am Hut, auch nicht mit einer Parteispitze, die noch im 68er-Mief verharrt.
Quelle: SonntagsZeitung, 28. Oktober 2007, „Neue Signale setzen“, S. 67.
Montag, 26. November 2007
Leser meines Blogs wissen, dass ich wohl so ein Prototyp dieser Winterthurer-Neinsager bin:
«Die Leute freuen sich zwar auf die EM, doch sie sehen nicht ein, warum die Stadt ein Projekt unterstützen soll, hinter dem Milliardenunternehmen wie die UBS und die Uefa stehen.»