Archiv ‘Uncategorized’

Samstag, 20. August 2005

Ab sofort mit Kommentar-Funktion

Auf vielfältigen Wunsch von Kollege Wittwer habe ich die Kommentar-Funktion freigeschaltet. Ich nenne sie liebenswerterweise eher „Einspruch, euer Ehren“-Funktion. Wenn ich also wieder einmal ein wenig zu stark als Apple-Evangelist gewütet habe, kann er mit Microsoft-freundlicheren Kommentaren das nötige Gegengewicht wieder herstellen.

Selbstverständlich dürfen auch all die anderen Lesen Kommentare verfassen. Wenn die Beiträge aber gegen die Staatspropaganda verstossen, werden sie zensuriert – sprich gelöscht.

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Samstag, 20. August 2005

Virenscanner für Mac OS X

Viren sind glücklicherweise für Mac OS X ein Nicht-Ereignis. Es gibt schlichtweg keine. Ab und zu bauen sich höchstens die bekannten Virenhersteller einige Prototypen, vor denen sie dann selbst warnen, um ihre Produkte an den Mann zu bringen. Glücklicherweise nur mit mittelmässigem Erfolg (wenn auch selbst auf der Arbeit einige Leute auf die geschickte PR hereingefallen sind).

Ich jedenfalls lasse meinen Panther seit März 2004 ohne Virenscanner laufen – und auch die Software-Firewall ist nicht aktiviert. Lustig, ne? Windows-User könnten so garantiert kein Auge mehr zutun in der Nacht. Ich dagegen schlafe früher und tiefer, weil ich so produktiver bin und mich nicht mit Spyware-Entfernern, Virendefinitionen-Updates und dauernd aufpoppenden Firewall- und Windows XP-Meldungen („Ihr Computer ist eventuell gefährdet … bla bla bla“) herumschlagen muss.

Wer dennoch einen frei verfügbaren Virenscanner für Mac OS X (Pah, Ihr Angsthasen!), findet diesen nun in Form von ClamXav – einem Frontend für den anscheinend in der Linux-Welt weit verbreiteten Open-Source-Scanner ClamAV.

Wer damit einen Virus findet, schickt ihn am Besten an einen Windows-User weiter …

Nachtrag: O’Reilly scheint eine ausführliche Berichterstattung über das Produkt veröffentlicht zu haben, welche sich nun über die üblichen Kanäle (Mac-News-Seiten und -Blog) in der Mac-Community verbreitet.

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Freitag, 19. August 2005

Geoworks lebt!

Zumindest als Ausstellungsstück in einem virtuellen Museum der Betriebssysteme.

Kollege Schmid erinnert sich auch noch heute im Jahre 2005 an von mir stammenden Aussagen über Geoworks, gefallen irgendwann einmal zur Zeit von Windows 3.1 (übrigens natürlich auch im Museum). Schon damals war ich also Chef-Evangelisierer, ein Rufer aus der Minderheit. Nun gut, eventuell war aber meine „Credibility“ wohl noch etwas … naja … zu unterentwickelt. Jaja, das waren noch Zeiten – ich wage aber auch heute noch zu behaupten:

GeoWorks Ensemble 2.0 war besser als Microsoft Windows 3.1 und Microsoft Word

(welche Versionsbezeichnung trug Word damals? XT? ;-) Und ich setze hiermit gleich noch einmal einen drauf:

GeoWorks Ensemble 2.0 war das Mac OS X der frühen Steinzeit für Intel-kompatible Rechner

Ich glaube fast, dass ich noch zu Beginn meiner Gymer-Karriere Dokumente damit erfasst habe – auf einem 286er? Nein, ich glaube doch, dass es damals schon ein 386er oder gar ein 486er war. Aus finanziellen Gründen lag unser Haushalt prinzipiell immer etwa eine Prozessorgeneration hinter der Entwicklung zurück. Und dann reichte es halt auch nie für das Original, eine Intel-CPU, sondern nur für eine dieser miesen Cyrix-Dinger auf FIC-Boards. Wuäääh!

Erst wenn ich solche Screenshots sehe, wird es mir bewusst, wie alt ich schon bin und wie rasant sich doch die PC-Technologie weiterentwickelt hat.

Nachtrag: Ha! RISC OS von Acorn, das hatten ja meine Cousins.

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Freitag, 19. August 2005

Zur Lage der iPhoto-Nation

iPhoto ist einer der gewichtigsten Gründe, wieso ich meinem Vater am liebsten gestern als morgen einen Mac mini hinstellen würde.

Vor einigen Wochen habe ich ihm nämlich meine alte Sony DSC-P1 geschenkt, die wegen dem Wechsel auf eine kompaktere, SD-Card-kompatible, benutzerfreundliche und Alkaline-Batterien-kompatible Nikon Coolpix 4100 arbeitslos geworden ist. Seither schiesst er mit dem Betonklotz Foto um Foto – wobei schon dies glatt als Wunder durchgeht, denn er hat Jahrgang 1951! Doch noch nicht genug, er hat über Nacht auch SMB gelernt (naja, okey, natürlich mit Windows-GUI und nicht mit smbclient) und kopiert tatsächlich eigenständig seine Fotos auf den lokalen Server, um damit mit einem Schlag sowohl eine Sicherungskopie anzulegen als auch das Web-Foto-Album zu speisen.

iPhoto gibt es aber nicht für Windows. Das ist sehr schade, denn so hätte ich mir zu Beginn seiner Digitalfoto-Manie einiges an Initialsupport („Starthilfe“) gespart. Nun gut, immerhin, nach einigen Google-Suche fand ich nun einen valablen Ersatz:

Picasa

Einerseits gratis, andererseits von der Benutzbarkeit das „iPhoto für Windows“. Mehr braucht weder der Profi noch der Computer-unversierte DAU nicht. Wenn ich mich daran erinnere, wie meine Freundin vor der Installation dieses Programmes mit der von Canon mitgelieferten Software gekämpft hat? Leider bewahrheitet sich wieder einmal, dass – obwohl Windows eine vielfach grössere Nutzerbasis besitzt als Mac OS X – die Innovation aus Cupertino kommt. Kameras mögen die Hersteller hinkriegen – doch die Software dazu ist derart schitter, dass man sich immer noch bei Fremdanbietern eindecken muss. Aber eben, auch die Entwickler von Picasa werden wohl von iPhoto abgeschaut haben – wenigstens ein paar Developer, die begriffen haben, wie ein Photo-Programm aufgebaut sein muss: Simpel und intuitiv. iPhoto hat bei seiner Einführung damals wohl allen gezeigt, wie einfaches Photo-Management wirklich auszusehen hat.

Bis jetzt habe ich meinem Vater aber noch nicht verständlich erklären können, wieso er seine Kamera nicht einfach an einen beliebigen Wintel-PC anstecken kann. Die Antwort: „Mit Macs geht das“ will er nicht gelten lassen. Eben – Windows braucht halt Treiber (obwohl ich zugeben muss, dass Windows XP diese Funktionalität wohl mittlerweile mit sich bringt – hier bei uns läuft aber noch Windows 2000).

Item. Doch nun zum wahren Grund, wieso ich diesen Blog-Beitrag angefangen habe: iTunes sucks. Jedenfalls ein ganz klein wenig. Wirklich nur klitzeklein! Und zwar löscht es nicht so, wie ich das gerne hätte. Wenn ich nämlich unscharfe oder sonstwie kompromittierende Bilder definitiv und endgültig von der Platte löschen möchte, kann man dies nur in der „Library“ tun. Wenn ich die Bilder in einem Album löschen will, verschwinden die zwar schön brav aus der Ansicht – sie werden als aus dem Album entfernt. Bestehen bleiben sie aber in der Library. Jemand anders hat diese Erfahrung auch schon gemacht:

iPhoto’s nasty little secret: Pictures seldom get deleted

Doch leider steht auch am Ende des Beitrages nicht, wie man löschenswerte Photos anders als in der Library-Ansicht löscht. Nun gut, dann kämpfe ich mich halt weiter durch den Dschungel. Vielleicht hält ja ein andere Leidensgenosse den goldenen Tipp bereit, auf den ich brennend warte.

Nachtrag: Ein Member des MacNN-Forums wusste die Antwort tatsächlich:

Hold down the Apple key + Option key then the Delete key . It doesn’t warn you about what it’s doing, just puts it in iPhoto’s trash.

„Option“ = „alt“ auf den neueren Apple-Keyboards

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Mittwoch, 17. August 2005

Flieg, Vöglein, Flieg!

Meine Schwester Patrizia verreist nächsten Montag für zwei Wochen nach Tunesien. Mit dem Flugzeug selbstverständlich – Hello scheint die Airline ihres Vertrauens zu sein. Hello ist eine relativ neue Fluggesellschaft unter der Leitung von Moritz Suter, der seinerzeit die Crossair an die Swiss abtreten musste.

Aufgerüttelt durch die zwei Flugzeug-Abstürze der letzten Tage wahrlich nicht gerade sonnige Aussichten. Doch Web sei dank – natürlich gibt es auf dem Netz auch auf diesem Gebiet gute Informationen. Diese bringen Licht ins Dunkel.

Der erste Link erfüllt seine Aufgabe bravourös: Er analysiert die Unfälle auf wissenschaftliche Weise und zeigt beruhigend auf, dass Autofahren viel gefährlicher als Fliegen ist. Es ist also rein mathematisch wahrscheinlicher, auf dem Weg zum Flughafen auf der Autobahn zu sterben als im Flugzeug selber.

Den zweiten Link erwähne ich darum, weil dort die Abstürze nach Flugzeugtyp erfasst sind. Die MD90, mit der Hello fliegt, hat hier keinen Unfall vorzuweisen. Immerhin. Doch soweit ich mich vom Hörensagen erinnern kann, sind leider nicht die stählernen Vögel an sich die grösste Ursache von Unfällen, sondern der gute, alte „human error“, also menschliches Versagen.

Selbstverständlich wünsche ich ihr trotz all der Analyse einen komplikationsfreien, unbeschwerlichen Flug. Flieg, Vöglein, Flieg!

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Mittwoch, 17. August 2005

Windows sucks

Endlich Gewissheit! Ich bin nicht der einzige, der sich ab diesem „You have unused icons on your desktop“ (oder sinnverwandt) nervt:

Mac OS X will not interrupt your work — or play — nagging you to clean up your desktop. Nor will it lead you through an endless conversation with a so-called wizard.

Quelle: Gelesen auf den neu renovierten Switch-Seiten bei Apple.

Hat schon jemand herausgefunden, wie sich diese putzige Desktop-Geschichte ein für alle Mal abmurksen lässt? Wenn ich diese DLL jemals in die Hände kriege, werde ich sie erhängen, köpfen, rädern und danach vierteilen. Unzählige weitere Hinrichtungsmethoden finden sich auf Wikipedia.

Irgendwie haben es die Leute bei Microsoft schon echt nicht begriffen, was die Kunden wünschen …

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Dienstag, 16. August 2005

DIVs mit angepasster Höhe

CSS DIVs, die „floatende“ DIVs umfassen, passen sich normalerweise nicht automatisch an die Höhe an. Dies führt zu hässlichen Layouts, insbesondere dann, wenn man beide DIVs mit einem Rahmen versehen sind. Doch dem muss nicht sein – endlich habe ich eine Seite gefunden, die erklärt, wieso sich Browser so verhalten und wie dem Abhilfe geschaffen werden kann:

CSS – Clearing Floats

Wie immer hat es etwas mit clear:both; zu tun – dem CSS-Allerheilmittel schlechtin.

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Dienstag, 16. August 2005

Amis und ihre iBooks

Weil eine Schule im Bundesstaat Virginia seinen Macintoshs überdrüssig wurde (der PC-Supporter hatte wohl Angst um seinen Job) und zu Dell gewechselt hat, gab es die bisher verwendeten 1’000 iBooks zu einem Spottpreis von je 50 USD zu kaufen.

Dabei traten schlimmste Missstände zu Tage – eine Frau solch sich in der Schlange sogar in die Hosen gepinkelt haben, um ihren persönlichen, viren- und Spyware-freien Mac abzuholen.

Kann sich jemand erinnern, dass sich Leute jemals um Dell-, Acer- oder Toshiba-Laptops geschlagen haben?

Quelle: Gizmodo. CNN war auch vor Ort und hat die irre Aktion auf Video festgehalten.

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Montag, 15. August 2005

Helios Airways


Helios Airways 2001
Originally uploaded by emeidi.

Das ganze Wochenende über konnte ich nicht mit Grübeln über diesen mysteriösen Flugzeug-Absturz aufhören. Heute Nachmittag dann kam der Hinweis in Form eines SMS‘ von Kollege Zgraggen (aka Mr. Mailbox quota notoriously exceeded). Also doch! Im Juni 2001, nachdem ich meinen Job bei Bytix in Zürich an den Nagel gehängt hatte, flogen wir zusammen in dieser (damals?) noch recht überzeugenden Airline. Zumindest wollte uns das L’Tur vorgaukeln. Soweit ich mich erinnern kann, herrschten an Bord jedenfalls angenehme Temperaturen …

Gerade frisch mit einer dieser neumodischen, sündhaft teuren Digitalkamera unterwegs (Sony DSC-P1 für schlappe 1’600 SFr.), erkannte man bereits damals mein fotografisches Talent, das vorerst noch eine Weile in mir schlummern sollte.

Den abgebildeten Schnappschuss habe ich übrigens nicht aufgrund der leisen Vorahnung bezüglich dem künftigen Schicksal der Airline gemacht, sondern aus viel naheliegenderen, animalischen – ja, man könnte fast sagen: pubertären – Gründen.

Nachtrag: Die restlichen Bilder (von der Blondine, aber auch vom Flugzeug und meiner und Zgraggens Wenigkeit) findet man auf meinem Foto-Server.

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Montag, 15. August 2005

To End All Wars OST

Der eindrückliche, aber kaum beachtete Anti-Kriegsfilm To End All Wars hat es mir angetan – nicht zuletzt, weil auch die musikalische Untermalung bombastisch gelungen ist. Obwohl ich den Film vor vielen Wochen das letzte Mal gesehen habe, blieb mir Maire Brennans markerschütternder Gesang im Gedächtnis haften. Dieses Singsal ist der Hammer!

Kurz zur Story: Wohl alle kennen den Klassiker Die Brücke am River Kwai aus dem Jahre 1957. Die Story in TEAW dreht sich um dasselbe Thema: Britische und US-Amerikanische Kriegsgefangenen schuften sich unter der Fuchtel der Japanischen „Übermenschen“ fast zu Tode, indem sie eine Eisenbahnlinie durch den burmesischen Dschungel zu bauen haben.

Für mich als Geschichtsstudenten ist die Story deshalb so interessant, weil man über den Zweiten Weltkrieg eher das Wissen über die europäischen Kriegsschauplätze und natürlich auch über den Nationalsozialistischen Fundament vermittelt bekommt. Asien – und im speziellen das Japanische Kaissereich – waren bisher noch nie Gegenstand einer Vorlesung. Dabei ist es bei der Vorführung des Films geradezu augenfällig, wie sich anscheinend auch die „Nips“, auf der anderen Seite der Weltkugel, für die Herrenrasse hielten, die die anderen Völker Asiens zu beherrschen und zu unterdrücken hätten. Hinzu kam in dieser Kultur aber noch das Element der traditionell überlieferten Ehrenhaftigkeit der Armee-Angehörigen (Star Trek-Fans werden darin Parallelen zu der (Kriegs-)Kultur der Klingonen erkennen) – Stichwort Kamikaze und der freiwillige Tod, um der Familie (und dem Herrscher und dem Volk?) die Schmach einer Niederlage zu ersparen.

Spannend wird in diesem Zusammenhang die Frage, was bei einem allfälligen Sieg Nazi-Deutschlands und Japans über die Alliierten geschehen wäre – meiner Logik zufolge kann es ja schliesslich nur eine Herrenrasse geben. Hätten sich die beiden Parteien danach noch gegenseitig die Köpfe eingeschlagen? Oder hätte man den Machtbereich auf die eigene Hemisphäre beschränkt?

Leider habe ich den Soundtrack nirgends gefunden, weshalb ich spontan den auf der offiziellen Site zum Film angegebenen Ansprechpartner angeschrieben habe. Letzte Woche erhielt ich die abschlägige Antwort:

From: Scott Walchek
Subject: Re: To End All Wars – OST?
Date: 12. August 2005 15:54:57 GMT+02:00
To: Mario Aeby

Hello,

I am sorry, but the soundtrack was never published.
Thanks for being a fan!

Scott Walchek
Exec. Producer

Schade! Dieses exquisite Stück dürfte in meiner Sammlung auf keinen Fall fehlen.

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