Congratulations to the state of Georgia for electing this moron.
Samstag, 1. März 2008
Samstag, 1. März 2008
Congratulations to the state of Georgia for electing this moron.
Samstag, 1. März 2008
Credit bureau analyses of consumer payment data show that financially squeezed borrowers have begun paying their credit card and car bills before their mortgages. That’s a striking reversal from the norm, one that reflects rising desperation. It suggests that some people essentially have given up trying to stay current with their mortgages and instead are focused on using credit cards to squeak by.
Quelle:
More Americans using credit cards to stay afloat
Hmmm, gibt es da nicht eine von kompetenten Managern geführte Schweizer Bank, die sich massiv in das us-amerikanische Hypotheken-Geschäft eingekauft hat?
Was?! Diese Bank schreibt rote Zahlen?! Wer hätte das gedacht …
Tags: Banken, Finanzen
Labels: USA, Wirtschaft
Dienstag, 19. Februar 2008
Wenn man den ganzen Tag TV schaut und in einem SUV durch die Gegend brettert, kommt man zwangsläufig auf ziemlich Dumme Ideen:
Supporters say the permit-holders should be allowed to carry guns at schools so they can defend themselves and others if a gunman starts shooting people and police haven’t yet arrived at the scene.
Quelle: Arizona Mulls Concealed Carry Rights At Schools
Ich als Polizist würde beim Eintreffen auf dem Campus vorsorglich alle Idioten erschiessen, die mit einer Knarre rumfuchteln … Man weiss ja nie, wer unter all den Waffennarren der eigentliche Übeltäter ist.
Ich bin eher für den KISS-Ansatz: Nur uniformierte Personen tragen und benutzen Waffen. Jeder Zivilist mit einer Waffe gehört automatisch zu den „Bösen“ und wird unschädlich gemacht.
Dienstag, 12. Februar 2008
Die Forscher zeigen auf, dass für diese Entwicklung nicht zuletzt auch die Geldpolitik des Fed verantwortlich war, die den Markt jahrelang mit billigem Geld versorgte. Hinzu kam eine verhängisvolle Tendenz der Banken, ihre Kreditvergaben von der Marktentwicklung abhängig zu machen und nicht von der effektiven Bonität der Schuldner.
Quelle: Wie ein Häusermarkt die Finanzwelt erschütterte
Vielleicht sollten Unis, die die für das Subprime-Debakel verantwortliche „Finanzgenies“ hervorgebracht haben, ihren Studenten zwingend ein Praktikum im Tante Emma-Laden um die Ecke vorschreiben.
In den Glaspalästen und Tepichetagen der Grossbanken und dem mit Gelddruckmaschinen vollgestopften Gewölbe der Fed verliert man schnell einmal die Bodenhaftung und das Gefühl für die fundamentalen Marktmechanismen …
Tags: Finanzen
Labels: USA, Wirtschaft
Samstag, 9. Februar 2008
Claudia Christen, ursprünglich aus Toffen, seit 12 Jahren in New York lebend, hat den Taxis des „Big Apple“ ein neues Logo verpasst.
Auf den ersten Blick vermag das Logo nicht zu überzeugen, beim zweiten auch nicht und auch bei der dritten Inspektion bleibt der Pulsschlag auf dem gewohnten Niveau. Ungenügend, setzen!
Besonders dieses „NYC“ – wie ist die Grafikerin nur darauf gekommen? Als ich den Artikel im heutigen Bund dann doch noch ganz durchlas, wurde mir das Ungemach klar und ich bekam sogar etwas Mitleid mit Frau Christen:
Ein wenig hart war auch der Weg zum neuen Logo. Den ersten Entwurf fand der Bürgermeister zu wenig „sexy“. Deswegen habe sie dem T in Anlehnung an die öffentlichen Transportsysteme einen schwarzen Kreis verpasst, erzählt Christen. „Die U-Bahn hat eine Ziffer in einem Kreis.“ Mit der Endversion ist sie aber nicht ganz glücklich. „Das Stadtmarketing bestand darauf, den offiziellen Schriftzug der Stadt, also ‚NY‘, vor ‚Taxi‘ zu haben“. Und viele sind der Meinung: Das fette „NYC“ besst sich mit den viel schlankeren Taxi-Lettern. „Es war ein polititscher Prozess“, erklärt Christen.
Quelle: Der Bund, 9. Februar 2008, „Logo für Taxis im ‚Big Apple'“, S. 31
Obwohl man sich Christen herausreden kann – ein(e) Grafiker(in) sollte sich nicht um Kompromisse bemühen, wenn das Management oder andere Design-Banausen ihren Senf miteinbringen möchte. Sie ist schliesslich der Profi, nicht die Herren Politiker, die sich über Lebzeiten hinaus verewigen wollen …
Weitere Kritik findet sich beispielsweise im Typographie-Forum Typophile. Im Artikel New Logo Makes It Clear: Those Yellow Cars Are Taxis der New York Times finden sich Alternativen – die Vorschläge 3 bis 5 finde ich super. Insbesondere die 5 hätte das klotzige „NYC“ abgeschwächt. Schade ist Frau Christen und ihre Agentur nicht darauf gekommen.
Samstag, 9. Februar 2008
When one machine attempted to trade a file with another, Topolski’s tests showed, the ISP [Comcastt] would send a duped „reset flag“ to break the peer-to-peer connection.
Quelle: Comcast: Our BitTorrent busting is ‚best in class‘
Die Chinesen machen mit HTTP-Traffic genau dasselbe – kommt ein Paket an der staatlichen Firewall vorbei, das verbotene Wörter enthält (bspw. „Falun Gong“ oder „Tiananmen„), wird ebenfalls ein Reset-Paket an den Computer des subversiven Surfers gesendet und der Web-Browser meldet einen Fehler beim Empfang der Web-Seite.
Bedenklich, wie ähnlich sich amerikanische Unternehmen und das kommunistische China langsam werden …
Montag, 4. Februar 2008
[…] Rubin was stumped when asked where the U.S. fit into a world where China has become the global factory, Brazil the world’s farmer, and India its back office. […] After all, globalization has made the U.S. the world’s manager and financier, a job that his bank has just screwed up on a massive scale.
Quelle: Robert Rubin: What meltdown?
Tags: Finanzen, Weltgeschehen
Labels: USA, Wirtschaft
Samstag, 2. Februar 2008
Seit 1988 sitzt entweder ein Bush oder ein Clinton im Weissen Haus in Washington. Gewinnt Hillary die Präsidentschaftswahlen 2008, kann die Familien-Party theoretisch noch bis 2016 weitergehen.
Zweifel, diese Kette zu durchbrechen, zerstreute Hillary gestern gekonnt:
«Es war ein Clinton nötig, um nach dem ersten Bush aufzuräumen. Und so wird es auch sein, um nach dem zweiten Bush sauberzumachen.»
Quelle: Hillary Clinton will aufräumen
Na dann bin ich ja beruhigt …
Dienstag, 29. Januar 2008
Normalerweise rezitiere ich hier ja nicht ganze Artikel, aber der hier war es wert:
A Dallas man who accidently shot himself in the head while „showing off his pistol to friends“ at a party last Saturday looks certain to make the 2008 Darwin Awards nominations.
According to the Dallas Morning News Andreous Robinson, 20, had been partying with chums in West Dallas when he decided to pop outside at around 1am and fire off a few rounds skywards.
Homicide officer Sgt. Bruce McDonald explained that Robinson „then came back inside and thought that he’d discharged all of the rounds, so he put the gun to his head and pulled the trigger“.
Robinson’s counting skills proved inadequate, and he was later pronounced dead at Parkland Memorial Hospital.
Dienstag, 22. Januar 2008
Ben ist unser bester Mann. Wenn’s brennt, dann kommt Ben, und löscht das Feuer im Nu. Ben hat auf alle Fragen eine Antwort – wen interessierts, dass die Antwort immer gleich lautet:
Frage: „Ben, was machen wir jetzt?“
Ben: „Wir drucken mehr Geld!“
Und so werden heute Nacht die Druckerwalzen in den Gewölben der altehrwürdigen Fed glühen, wie sie vorher noch nie geglüht haben. Wahrscheinlich wird man das Glühen gar von der ISS im Erdorbit aus sehen … Man sollte nur aufpassen, dass die Druckerpressen vor lauter Glühen nicht gleich durch die Erde hindurch nach China durchbrennen.
Doch die Druckerpressen würden den Chinesen auch keine Last von den Schultern nehmen: Diese besitzen ja bereits genug von dieser Toilettenpapier-Währung. Ob Hu Jintao und Wen Jiabao seinen Allerwertesten bereits mit Greenbacks putzt?
Und da die Amis ihre Währung weiter verwaschen, werden die Inhaber der Schuldbriefe wieder nervöser. Und, ach ja, der Ölpreis steigt wieder, weil der ja mit der „stärksten“ Währung der Welt gekoppelt ist. Denn schliesslich können auch die Saudis rechnen und merken, dass sie um ihren Profit gedrückt werden, wenn sie den Preis nicht gegen oben korrigieren. (Die Gegenteilige Bewegung ist momentan zu beachten – der Ölpreis sinkt und sinkt. Wenn der Ami arbeitslos ist, muss er nämlich auch nicht mit dem Auto zur Arbeit „commuten“. Mal schauen, welche der beiden gegenläufigen Entwicklungen stärker ist)
Wahrscheinlich bin ich einfach zu pessimistisch (und zu wunschträumerisch), aber wer da draussen hat auch das Gefühl, dass die USA seit Wochen und Monaten auf der Intensivstation liegen und alle paar Stunden mit einem Defibrillator wiederbelebt werden müssen? Wo bleibt der Herzschrittmacher, der dieses „starke“ Herz in Schwung halten kann? Wieso kann es auch dieses Mal der Markt nicht richten? Wo sind die Ideen unserer top-bezahlten Ospels?
Tags: Finanzen
Labels: USA, Wirtschaft