Donnerstag, 1. Mai 2008

Symptome des Klimawandels

In Kanada sind es Käfer, in China die Flüsse – überall auf der Welt machen sich Symptome des Klimawandels bemerkbar:

Der längste Fluss Chinas, der Jangtse, verzeichnet laut Medienberichten vom Donnerstag den niedrigsten Wasserstand seit 140 Jahren. Seit Oktober seien bereits mehr als 40 Schiffe auf Grund gelaufen. Laut der Zeitung «China Daily» steht das Wasser in der Hafenstadt Hankou so tief wie seit 1866 nicht mehr. Die Trockenperiode setzte demnach dieses Jahr einen Monat früher als sonst ein, und die Wasserstände fielen früher als erwartet.

Quelle: Jangtse führt zu wenig Wasser

Gleichzeitig gibt es aber auf Arlesheim reloaded die Entwarnung: Bis 2015 soll es nicht mehr wärmer werden, haben Klimaforscher herausgefunden:

Global warming will stop until at least 2015 because of natural variations in the climate.

Quelle: Klimawandel macht Pause

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Donnerstag, 1. Mai 2008

35% Mehrwertabschöpfung in Münchenbuchsee

Mit der Einzonung wird der Bodenpreis stark in die Höhe klettern, was auch der Gemeinde zugute kommen wird. 35 Prozent des Mehrwerts werden abgeschöpft und sollen, wie es im Planungsbericht heisst, für «Verbesserungen der Infrastruktureinrichtungen und für öffentliche Leistungen und Massnahmen zugunsten einer erhöhten Siedlungs- und Umweltqualität» eingesetzt werden.

Quelle: Einsprecher treten auf die Bremse

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Donnerstag, 1. Mai 2008

Wer sich nicht integriert, fliegt raus!

Sie haben wohl ihre eigene Schafskampagne zu ernst genommen. […] Ich meine den Slogan. Wer sich nicht integriert, fliegt raus. Blocher hat es vorgemacht, die Fraktion hat es nachgemacht, und scheinbar wollen nun die übrigen Schäfchen ihrem Hirten nicht folgen.

Quelle:cash daily, 18. Dezember 2007, „Koller & Keller: Weihnachten bei der SVP“

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Donnerstag, 1. Mai 2008

Vom Wesen der Banker

Bankers have a bad habit of making economic cycles worse. They are notorious for lending people umbrellas when the sun is shining and asking for them back when rain starts to fall. […]

The new rules, Basel 2, may be more sophisticated in their treatment of risk but they rely heavily on models developed by banks themselves.

But it is hard to feel much sympathy for bankers who rake in fortunes during the boom and require taxpayers to help them out in the bust (or make central banks jump through hoops for them […]

Quelle: The Economist, 26. April 2008, „Joseph and the amazing technicalities“, S. 19f.

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Donnerstag, 1. Mai 2008

Besonders speziell

All countries are exceptional. But America likes to think of itself as exceptionally exceptional, different from other advanced industrial countries not just in its social arrangements but also in its underlying values.

Quelle: The Economist, 26. April 2008, „Lexington: Only America“, S. 60.

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Donnerstag, 1. Mai 2008

Über die Wirtschaftlichkeit von Flugrouten

What aircraft does the airline(s) servicing your city fly? If it’s not fuel efficient enough, or the airline can’t fill enough seats, they may just park those planes out in the desert, to sit in the sun because that may be a lot cheaper than flying those planes (even if they are full) once oil hits $140 a barrel or more.

Quelle: Why Airlines Might Abandon Your City

Etwas ähnliches habe ich kürzlich von einem Finanzberater gehört: Einigen Gemeinden ginge es besser, wenn diese selbst Wohnungen auf Gemeindegebiet mieten, aber daraufhin leer stehen lassen würden. Der Grund: Neuzuzüger bedeuten unter dem Strich nicht zwingend auch mehr Einnahmen. Neben dem bevölkerungsabhängigen FILAG muss diesen Personen auch eine Infrastruktur bereit gestellt werden (ÖV, Erschliessung mit Strassen, Wasserversorgung und Abwasser). Diese Investitionen können den von den Neuzuzügern abgelieferten Steuerertrag ohne weiteres auffressen.

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Donnerstag, 1. Mai 2008

Brasiliens Erdölfunde weiter relativiert

Ich habe ja bereits vor einigen Tagen erläutert, dass die vor Brasiliens Küste gefundene Erdölvorkommen gerade mal ausreichen, um den heutigen Erdöl-Bedarf der Welt um ein einziges zusätzliches Jährchen zu decken.

Daneben wies ich weiter darauf hin, dass es schwierig werden würde, an das Erdöllager vorzustossen. Denn dieses befindet sich mehrere tausend Meter unter Meer und dem Meeresboden.

Die Problematik wurde nun von Dr. Joanne Nova via The Daily Reckoning erläutert:

„Here’s another perspective on the difficulty of drilling Brazil’s new oil field a full 10km below the surface,“ Joanne writes. „Did you know the deepest hole ever dug reached down to 12km, but it took 19 years to get there? The Soviets started planning the Kola Superdeep Borehole in 1962 and began drilling in 1970 reaching the record depth in 1989.

„They initially aimed to reach 15km, but were forced to give up a few years after they set the record. Things were too hot, too strange, and too expensive. And this was not a hole designed to produce anything except interesting scientific papers. Twelve kilometers down, the rocks were under so much heat and pressure they behaved more like plastic than rock. The hole apparently kept flowing closed whenever they had to replace a drill bit. Makes production hard if the hole keeps disappearing.“

Quelle: Riding the Bear & Deep Drilling in Australia

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Mittwoch, 30. April 2008

Schicksal einer bankrotten Regierung

That was the day that Mussolini was shot, along with his mistress. They were hung upside down in Milan. What went wrong with Benito?

„What always seemed to go wrong,“ said our guide on Sunday, „was that they ran out of money.“

Quelle: When Elected Officials Run Out of Money – Trouble Follows

Das Ziel ist somit vorgegeben: Um jeden Preis am Leben bleiben!

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Mittwoch, 30. April 2008

Meteorologisch spannender Mai

«Geschmolzener Schnee in Kombination mit starkem Regen – das ist für viele Flüsse und Seen zu viel», warnt Meteorologe Reto Vögeli von MeteoNews. […]

Und so sieht das Horrorszenario einer solchen Katastrophe aus: «Wenn die Temperatur im Flachland auf 20 bis 25 Grad ansteigt und es dann noch zwischen 50 und 100 Millimeter regnet, ist die Überschwemmungsgefahr sehr gross», […] Im Mai 1999 führte dies zu einer der schlimmsten Flutkatastrophen. Wie heute lagen auch damals nach dem berüchtigten Lawinenwinter meterhohe Schneemassen in den Bergen.

Quelle: Kommt wieder die Flut?

Der April war hier in Bern äusserst feucht – anstelle der ca. 75mm Niederschlag (Schnitt Liebefeld 1901-1961) wurde deren 137mm (Niederscherli) respektive deren 105mm (Muri b. Bern) gemessen.

Es bleibt also zu hoffen, dass die Niederschläge im Mai rasch abnehmen.

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Mittwoch, 30. April 2008

Klimawandel: Nicht nur wärmere Sommer

Oftmals werden die Auswirkungen des Klimawandels positiv dargestellt – weniger Heizkosten im Winter, mehr Marzili-Besuche im Sommer. Leider ist das nur die halbe Wahrheit, wie folgender Artikel aufzeigt:

Der Bergkiefernkäfer […] der zu den Borkenkäfern gehört, richtet in den Kiefernwäldern Kanadas immer wieder große Schäden an. […] Derzeit sind die gefräßigen Baumfeinde so aktiv wie nie zuvor, berichten Kurz und seine Kollegen. Ende 2006 hatten die Insekten bereits 130 000 Quadratkilometer befallen – eine Fläche so groß wie Griechenland; seither sind sie noch weiter vorgerückt.

Ursache für den beispiellosen Vormarsch ist offenbar der Klimawandel: Seit die Winter in Kanada milder und die Sommer wärmer und trockener werden, finden die Käfer mehr Lebensräume als früher.

Quelle: Käfer beschleunigen den Klimawandel

Unser Planet ist ein äusserst komplexes System – wenn man an einem Ort herumschraubt, treten unbeabsichtigte Auswirkungen oftmals an völlig unerwarteten Orten auf.

Paper: Forest carbon switch

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