Samstag, 15. September 2007

Ajax-Klicks und das WEMF-Rating

Bei einem anderen Einsatzgebiet ist Ajax aber kritischer, und zwar dann, wenn auf einen Mausklick des Benutzers reagiert werden soll, und Ajax hilft, nur den Teil neu zu laden, welcher den gewünschten Inhalt darstellt. In diesem Fall darf laut gültigen WEMF-Regeln kein WEMF-Klick ausgelöst werden, d.h. kurz gesagt, um so mehr Ajax wir in diesem Bereich einsetzen würden, um so geringer würden unsere ausgewiesen WEMF Pageimpressions werden und damit die Pageimpressions gar nicht mehr die tatsächlichen Klicks unserer Besucher widerspiegeln.

Einfach ausgedrückt, umso komplizierter eine Webseite, desto höher liegt sie in der WEMF Seitenstatistik.

Quelle: Lautundspitz goes Ajax

Könnte dies mit ein Grund sein, wieso Partyguide – eigentlich die besucherstärkste schweizer Party-Community – unangefochten an der Spitze der WEMF-Ratings für Party-Sites steht (August: PartyguideTilllateLautundspitzUsgang) – aber dennoch nicht von Tamedia aufgekauft wurde?

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Samstag, 15. September 2007

Definiere Irrsinn

„The definition of insanity is doing the same thing over and over and expecting different results.“
– Albert Einstein

Quelle: The Definition of Insanity

Es gibt Leute, die dieses Zitat etwas mehr als andere zu Herzen nehmen sollten …

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Samstag, 15. September 2007

MacBook sucks!


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Originally uploaded by emeidi

Dank eines PowerMac G5 und der Bevorzugung meines heimischen Arbeitsplatz („daheim ist’s doch einfach am schönsten“) benutze ich mein mittlerweile einjähriges MacBook wohl nicht derart ausgiebig, wie das andere Leute tun, die das Gerät als Desktop-Ersatz gekauft haben.

Akku-Tausch 9. Mai 2007

Leider war mein Gerät respektive dessen Akku just aus der qualitativ schlechten Serie. Nur wenige Tage, nachdem ich auf Heise diese Meldung gelesen hatte, stieg mein Akku tatsächlich aus. Ein kurzer Ausflug zu DataQuest nach Bern – und ich zottelte wieder ab, ohne einen Ersatz-Akku erhalten zu haben. Grund: Mir fehlte der Kaufbeleg mit Seriennummer. Erst im Zug kam mir in den Sinn, dass der Techniker einfach den neuen Akku hätte einbauen können und die Seriennummer über das Apfel-Menu hätte auslesen können. Ich wurde den Verdacht nicht ganz los, dass man mich schnell abservieren wollte.

Am nächsten Tag hatte ich hingegen Glück – die Rechnung blieb im Rucksack, der andere Techniker scherte sich nicht um Seriennummern und tauschte den Akku innert weniger Minuten um.

Mit dem guten Gefühl, kurz vor Ende der einjährigen Garantiezeit einen frischen 200 SFr.-Akku „geschenkt“ bekommen zu haben, liess mich beruhigt nach Hause gehen.

Leider hielt die Freude über das Geschenk aus dem Hause Jobs Apples nicht lange.

Akku-Tausch 28. August 2007

Am 28. August stand ich wieder in der Filiale, weil mein Akku nicht mehr erkannt wurde und Mac OS X beim Betrieb an der Stromdose in der Menuleiste nur noch eine Batterie mit schwarzem X anzeigte.

Das Austauschverfahren war wohl wegen einigen schwarzen Schafen stark verkompliziert und bürokratisiert worden: Zwar war die Seriennummer nebensächlich, doch ich musste das Gerät über Nacht im Geschäft lassen und auch noch mein Administratorpasswort hinterlegen. Ich legte dazu im Geschäft einen Account ‚Administrator‘ an, da ich es als äusserst fahrlässig erachtete, einen Techniker in meinem persönlichen Account herumwühlen zu lassen. Da mein Account aber nicht mit FileVault gesichert ist, hätte man dennoch ohne weiteres auf meine persönlichen Dokumente zugreifen können … suboptimal!

Am nächsten Tag konnte ich das Gerät wieder abholen – nach den Tests schien mein Akku „berechtigt“, kostenlos ausgetauscht zu werden.

Splitter

Letzte Woche nun der nächste Schicksalsschlag: An der Vorderkante rechts neben dem Touchpad hat sich ein ca. 4mm breiter und 2cm langer Streifen des Plastics gelöst. Mittlerweile habe ich den störenden Defekt behoben.

WLAN-Empfang

Übrigens: Auch das Gerät meiner Freundin, einige Wochen jünger als das meinige, musste schon in Reparatur: Der WiFi-Empfang war fürchterlich. Nachdem der Techniker die Airport-Karte ausgetauscht hatte, hat ihr Gerät nun dieselbe gute Rezeption wie mein Laptop. Vor dem Umbau konnten unsere Geräte nebeneinander stehen und das ihrige ein oder gar zwei Balken weniger Signalstärke anzeigen.

Fazit

MacBooks – ein optimales Gerät für den Heimeinsatz mit qualitativen Mängeln. Dennoch würde ich sofort wieder so ein Gerät kaufen.

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Samstag, 15. September 2007

Zwischenverpflegung in Zürich


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Originally uploaded by emeidi

Am 23. und 24. August 2007 war ich beruflich in Zürich unterwegs.

Leute, die meinen beruflichen Werdegang kennen, wissen, dass ich in der Zwingli-Stadt bereits einmal mein Unwesen trieb: Während 11 Monaten war ich im damals gerade aus dem Dornröschenschlaf erwachenden Kreis 5 bei der bytix AG tätig. Irgendwann hatte ich genug vom Internet-KMU und der Grossstadt ebenso – es ging wieder heim ins Reich in die Provinz. Die Uhren (und Passanten) gingen nur noch halb so schnell, der gesprochene Dialekt war wieder süffig-weich wie in den besten Züri West-Songs.

Nun, mit genügend Abstand steigt der Reiz, wieder einmal nach Downtown Switzerland zurückzukehren – wenn’s sogar noch aus beruflichen Gründen ist, umso besser. Ich tauschte das verschlafene Büro im schicken Zürich West mit dem umtriebigen und geselligen Leben „Chreis Cheib“ – und schnupperte wieder einmal Luft in einer Web-Agentur. Die Gschpändlis liessen mein Herz höher schlagen – ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal mit Leuten zusammengearbeitet habe, die so viel mehr auf dem Kasten haben als ich (was jetzt nicht hochnäsig klingen soll – ist leider einfach ein Faktum).

Arbeit macht hungrig!

Das kulinarische Zürich hingegen war mir in den 6 Jahren Abwesenheit nie verleidet – die deutlich grössere Auswahl an Verpfelgungsstätten hat es in sich. Zufall war es, dass ich am ersten Arbeitstag schon gleich wieder im Lily’s sass – genau so wie am Arbeitsbeginn am 11. Juli 2000, als ich mit Kollege Burgdorfer und Daisy nach einem Meeting bei Pucci & Sulzer in dem mir unbekannten Asien-Lokal einkehrte. Seither gehört es zu jeder To-Do-Liste beim Besuch der Stadt an der Limmat – so auch, als ich mit Melanie aus dem Graubünden zurückkehrte: Anstelle im Hauptbahnhof gleich in den Intercity nach Bern umzusteigen, ging es noch kurz für eine abendliche Verpflegung an die Langstrasse.

Dieses Mal erwischte ich etwas salat-ähnliches (viel rohes Grün mit Ei) – doch das Kraut hatte es in sich: Es schmeckte vorzüglich! Die anderen Bestandteile waren aber recht scharf … der Provinzler muss sich wohl einfach wieder an das spicy Zurich gewöhnen *smile*

Zugfahrten machen hungrig!

„Eine Zugfahrt, die ist lustig …“ – aber von Zürich nach Bern um 18.32 Uhr nur mit dem obligatorischen Feierabendbier (mangels Cardinal halt ein Feldschlösschen). Und, ganz wichtig, einem Thon-Sandwich von der Calypso-Bar bei den Rolltreppen Gleis 18 (unweit der Haltestelle Sihlquai).

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Freitag, 14. September 2007

Bye bye, SCO!

SCO Group today filed for bankruptcy protection.

Quelle: SCO files for US bankruptcy protection

Endlich ist die Bude hops gegangen. In den letzten Jahren produzierte das Unternehmen nichts substanzielles mehr, als es mit Hilfe einer Horde Rechtsverdreher gegen den Giganten IBM vor Gericht zog. Grund der Klage: IBM habe Unix-Quellcode geklaut und in Linux eingebaut.

Ausser Spesen nichts gewesen: In einem Monat sollen 9 Millionen US-Dollar an die Anwälte überwiesen worden sein. Wenn zwei sich streiten freuen sich am Ende nur die Anwälte.

Labels: Linux, USA, Wirtschaft

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Freitag, 14. September 2007

Wahlplakate der NSDAP

Im Fernseher in der Stube läuft die 999. Folge der diesjährigen Zirkusshow namens „Wahlkampf 2007“ mit vielen Clowns und unzähligen Affen. Eigentlich wollte ich mich ja bis nach den Wahlen nicht mehr zum Thema äussern, doch als Geschichtsstudent hat man noch einen anderen Zugang zu Politik als der Durchschnittsbürger. Und siehe da, mein Bauchgefühlt hat sich nach einer kurzen Recherche bestätigt:

Im Deutschland der 1930er-Jahre rückten eine einzige Person in den Vordergrund. Gemäss der NSDAP-Propaganda war nur mehr allein Adolf Hitler fähig, das Land vor dem drohenden Untergang zu retten.

Bis vor kurzem war ich der Meinung, dass unser Land unmöglich anfällig auf solche Propaganda werden könnte – seit Anbeginn der Eidgenossenschaft sind wir „ein einig Volk von Schweizern“. Während um uns herum noch Jahrhunderte lang Monarchien herrschten, ging die Macht von den einfachen Leuten aus (jedenfalls so der heute oft kolportierte Irrglaube). Der Mangel eines Monarchen zieht sich bis in die Moderne – wir kennen keinen Staatspräsidenten, sondern nur einen „primus inter pares“. Es ist meiner Meinung nach Urschweizerisch, dass die Macht auf die vielen verschiedenen Interessengruppen verteilt wird und sie niemand für sich alleine vereinnahmen kann.

Schade, dass gerade diejenige Partei mit dieser Tradition bricht, die sich ansonsten immer auf die „Schweizerischen Werte“ beruft.

„Seit vier Jahren ist unser Land zur alten Stärke zurückgekehrt. Seit vier Jahren ist die Schweiz wieder weltweit Spitze, beneidet und bewundert.“

Der Christoph in Bundebern alleine hat es ganz alleine geschafft, die Weltwirtschaft auf Vordermann zu bringen. Sorry, aber wie blöd muss man sein, um ein solchen Mumpiz zu glauben? Just als gegen den Chrigu vom Herrliberg ein Komplott geschmiedet wird, stürzt auch die Börse in den USA ab. Jawohl! Dass dort faule Kredite verteilt wurden, hat nichts zu Sache – einzig und allein die Attacke auf Chrigu. Nämlich! Und wenn Chrigu morgen einen Regentanz aufführt, werden wir am Sonntag die Jahrhundertsintflut erleben. Ehrenwort. Dafür steht der Chrigu mit seinem Namen.

Könnte man nicht ein klein bisschen wenig schon von einem Personenkult um Herrn Blocher sprechen? Nicht? Och neee!

Merkmale von Personenkult können sein:

  • übertrieben devote Haltung aller öffentlich auftretenden Personen zum Führer
  • unkritische Rezeption aller Äußerungen der gehuldigten Person in der Öffentlichkeit
  • Verfolgung kritischer Haltungen gegenüber der gehuldigten Person, teilweise mit Gefahr für Leben und Gesundheit des Kritikers, Verhaftung oder „Verschwindenlassen“ von Regimekritikern
  • übertriebene Präsenz von Bildnissen und Losungen (Huldigungen an diese Person oder Aussprüche derselben), zum Beispiel in Privathäusern, Schulen oder Betrieben, sowie in sämtlichen Medien
  • Benennung von Betrieben, öffentlichen Gebäuden, Schulen, Straßen, Plätzen, Sportstätten, Städten nach dem Führer (zum Beispiel Stalinstadt)
  • Herstellung von (bei kritischer Betrachtung oft absurden) Zusammenhängen zwischen der Person des Führers und sämtlichen Lebensbereichen.

Quelle: Personenkult

Labels: Politik

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Freitag, 14. September 2007

"Sie wollte es doch auch …"

It is no wonder a lot of men now genuinely believe that women want to be treated as sex objects. Who could blame them when so many of us have internalised an exhibitionistic ideal of our own objectification? You could argue, I suppose, that women who put headless photos of their naked torsos on to the internet are still suffering the legacy of millennia of male sexual oppression. But there must come a point where it is simply implausible to keep blaming men.

Quelle: No wonder men treat us as sex objects if we act like this

Dazu eine kleine Anekdote dazu aus meinem Alltag: Da werde ich letzte Woche auf der Bank von einer neuen, äusserst schüchternen Lehrtochter bedient, um sie wenige Stunden später auf Partyguide zu finden. In eindeutigen Posen, auf denen zwar nichts Verbotenes, aber äusserst freizügig viel Haut zu sehen ist.

Dürfen Bankangestellte das? Oder stelle ich unnötige Überlegungen an, weil ich als Kunde einer seriösen Bank Geschäfts- und Privatleben der Angestellten trennen müsste? Auf jeden Fall werden mir bei jedem künftigen Bankbesuch die Fotos unweigerlich wieder in Erinnerung gerufen werden – was ja durchaus amüsant sein kann …

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Donnerstag, 13. September 2007

Bewegung in der Party-Portal-Szene

Zuerst erfahre ich, dass Partyguide seit kurzem bloggt, und nun das:

Das Medienunternehmen Tamedia baut seine Online-Aktivitäten weiter aus und beteiligt sich an der Schweizer Nightlife-Plattform tilllate.com.

Quelle: Tamedia beteiligt sich an tilllate AG

Gratulation an Silvan & Co. zu der Anerkennung ihrer Leistung. Da bleibt eigentlich nur die Frage, wieso Tamedia nicht in das „meistbesuchte“ Party-Portal investiert hat? Weiss ein Insider mehr?

Nummer 4

Wenn ein anderer, anonym bleibender Informant recht hat, tut sich in der Branche in letzter Zeit viel:

Anderes Gerücht […] scheint die Usgang.ch GmbH an den Axel Springer Verlag verkauft worden zu sein. Natürlich nicht direkt, sondern über den Umweg Axel Springer -> Verlagsgruppe Handelszeitung -> Amiado AG -> Guestlist.ch GmbH -> Usgang.ch GmbH.

Da ich dieses Gerücht nur aus einer Quelle zugetragen bekommen habe, ist es mir unmöglich, die Behauptung zu bestätigen.

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Donnerstag, 13. September 2007

Partyguide bloggt!

Wie es sich für Partyguide gehört, ist die Kommentarfunktion (noch) deaktiviert. Könnte sich da mal jemand reinhacken und die Funktion aktivieren? *zwinker* Kommentare verfasst man, in dem man auf 0 Kommentare klickt. Die Ergüsse der Leser werden aber gegengelesen und erst dann freigeschaltet:

Achtung: Der Kommentar muß erst noch freigegeben werden.

Grundsätzlich aber begrüsse ich den Entscheid und hoffe, dass damit ein neues, fröhlicheres Kapitel in der Geschichte des meistbesuchten Party-Portals der Schweiz geschrieben wird.

Via: PG goes WordPress?

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Donnerstag, 13. September 2007

Microsoft wirbt unabsichtlich für Open-Source

Microsoft bemängelt etwas, dass Google Apps als ewige Betaversion ein unfertiges, lückenhaftes Produkt sei und dass die Kunden wenig Einfluss darauf hätten, wann welche Features dem Produkt beigefügt würden.

Quelle: Microsoft reagiert nervös auf Capgemini-Google-Deal

Wer Microsofts Ratschlag ernst nimmt, kauft nicht etwa Windows und Office (fehlerbehaftete Bloat-Ware – für welches Unternehmen hat Microsoft denn schon jemals eine neue Funktion in diese beiden Produkte einprogrammiert?), sondern installiert sich Open-Source auf seiner Kiste und programmiert benötigte Funktionen selber.

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