Montag, 20. August 2007

Mit Geeks muss man direkt kommunizieren!


wifes_statement
Originally uploaded by Greg_Byrd

Drei Dinge, die mir spanisch vorkommen:

  • „Geek“ benutzt Windows?
  • „Geek“ hat die Taskleiste am linken Bildschirmrand positioniert?
  • „Geek“ schützt seinen Benutzeraccount nicht mit einem Passwort? Oder noch schlimmer: Geek verrät das Passwort seiner Frau?

Failed 3 times. You’re out of class!

Via: A Geek Wife’s statement after a night of drinking [PIC]

Labels: Funny

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Montag, 20. August 2007

Greenspan ist mein Held

It is, of course, possible for home prices to fall as they did in a couple of quarters in 1990. But any analogy to stock market pricing behavior and bubbles is a rather large stretch. […] Local conditions dominate, even though mortgage interest rates are similar throughout the country. Home prices in Portland, Maine, do not arbitrage those in Portland, Oregon. Thus, any bubbles that might emerge would tend to be local, not national, in scope.

Quelle: Remarks by Chairman Alan Greenspan (4. März 2003)

Aber jetzt hat ja „Helicopter Ben“ die Zügel übernommen und reitet den amerikanischen Gaul in den Sonnenuntergang …

Bernanke zieht klare Ansagen vor. Wie Greenspan nennt er Preisstabilität als oberste Priorität. Mit seiner offenen Sprache hat er sich sogleich einen Spitznamen verdient. Er sehe sich im Besitz ausreichender Mittel, um Inflation wie Deflation zu bekämpfen. Als ein Naseweis wissen wollte, was Bernanke täte, wenn Amerika bei Deflationsgefahr bereits wieder auf einem Zinsrekordtief wäre wie Juni 2003, antwortete er: Selbst bei einem Zinssatz von null Prozent könne die Fed Geldbündel aus Helikoptern abwerfen. Prompt nannte man ihn „Helicopter-Ben“.

Quelle: „Helicopter-Ben“ bereit zur Landung

Gut zu Wissen, das der gute, alte Alan keinen Schaden mehr anrichten kann … oder halt! War da nicht etwas? Oh mein Gott: Deutsche Bank kauft Greenspan ein Na dann Feierabend! Räumt alle Kaugummis weg, sonst gibt es bald Unmengen von platzenden Bubbles in Frankfurt am Main.

Labels: USA, Wirtschaft

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Montag, 20. August 2007

Partyguide will Geld von Blogger


Partyguide will
Geld von Blogger

Originally uploaded
by emeidi

Heute war es wieder einmal so weit – die wohl nie mehr enden wollende Story Partyguide v. think eMeidi scheint ein berichtenswertes Ereignis zu sein und wurde in der Abendzeitung heute vom 20. August 2007 (S. 27) kurz angerissen.

Wer von der ganzen Angelegenheit noch nichts mitbekommen hat, hier das wichtigste in Kürze:

Die Hacks

Die fragwürdigen Reaktionen von Partyguide

Kritik, die auf taube Ohren stiess

Wer an wirklich jedem je von mir geschriebenen Partyguide-Artikel interessiert ist, schaue hier vorbei:

blog.emeidi.com/q/partyguide

Ferner …

Dank einem aufmerksamen Leser der Partyguide-AGBs muss ich dieses Schmankerl einfach noch erwähnen:

Benutzeraccounts

Du darfst maximal 3 Benutzeraccounts eröffnen. Alle Benutzeraccounts müssen korrekte Angaben enthalten und dürfen die nachfolgenden Verhaltensregeln und AGBs nicht verletzen.

Dann sollte ich wohl schleunigst meine zwei zusätzlichen Accounts beantragen *zwinker*

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Sonntag, 19. August 2007

Mein erster YB-Match


DSCF2824.JPG
Originally uploaded by emeidi

Heute durfte ich Torkel, Smythe & Anhang sowie Wahlistar mit ins Stade de Suisse an das Derby YB – FC Thun begleiten. Seit Jahren war ich nicht mehr an einem Fussballspiel zugegen und war gespannt, ob ich meine Abwesenheit an solchen Spektakeln überdenken sollte.

Nun, der Match war … nicht wirklich interessant. Ich verglich ihn in etwa mit der Einvernahme vor Gericht letzten Mittwoch (wobei diese zumindest für mich natürlich spannungsgeladen war, während der eine oder andere Kollege auf der Zuschauerbank garantiert gegen Sekundenschlaf ankämpfen musste). Beruhigenderweise empfanden meine erfahrenen Begleiter den Match ebenfalls als nicht ereignisreich.

Einige Erkenntnisse:

  • Es gibt auch weibliche Zuschauerinnen – und einige davon sind verdammt hübsch!
  • Warme Kleidung ist Pflicht
  • Der Schiedsrichter (in unserem Falle: eine Schiedsrichterin) wird bei ihrer namentlichen Vorstellung ausgepfiffen Siehe Kommentare: Anscheinend ist die Dame bei YB-Fans nicht gern gesehen …
  • Es gibt ein YB-Lied, das man bei Spielbeginn singt
  • Es gibt zwei verschiedene YB-Bratwürste (derart verwirrt habe ich mich für eine Kalbsbratwurst entschieden)
  • Die richtigen Hardcore-Fans werden von mit einem Megaphon bewaffneten Animator angetrieben, der von einem Pfarrkanzel ähnlichen Gebilde seine Parolen in die Menge brüllt (vom Spiel kommt er nichts mit, da er mit dem Rücken zum Spielfeld steht)
  • Die letzte Viertelstunde eines Matches wird mit einer Ankündigung auf der Anzeigetafel zelebriert
  • Nach dem Match ist das Verkehrschaos vorprogrammiert

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Sonntag, 19. August 2007

Die nächste Bubble kommt bestimmt

Grundlegende Kritik (jetzt darf man ja – „Ich hab’s immer gewusst!“):

The dirty secret of bankers is that they are bad at science and maths, and do not understand that a model, however sophisticated, cannot provide output of a quality better than the input. Lots of data does not mean better data; […]

[…] the supposed superiority of the „efficient markets“ to drive economic behavior, that over the insistence that things be valued in dollars (discounted cash flow) or be worthless, and that over the idea that greed is good and leads to socially acceptable outcomes. The core of the Reagan-Thatcher revolution is that greed (especailly that of financiers capturing future cash flows of the real world for their personal, immediate profit) spontaneously improves the common good, and that all regulations and taxes that limit it should be dismantled.

[…] unregulated markets always eventually lead to bubbles/collapses and obscenely inequitable wealth distribution. That is the reason that throughout history democratic governments always end up intervening to regulate and moderate the effects of „free“ markets. Only those willfully ignoring history could believe that the invisible hand of the market place magically maximizes human happiness, and yet it is not hard to find the true believers.

[…] there are two types of economies: savings based or debt based. Being a saver in a debt economy means you lose wealth. Just as being a debtor in a saving economy loses you wealth.

Quelle: So they all knew it was a bubble, now?

Todsicher

Investors who come to believe that certain investments are “sure-things” often learn painful lessons at the most inopportune times (like when far too much leveraged speculation pushes the asset class to unsustainable levels). And, by definition, those lessons are learned when investors least expect it. The NASDAQ crash of 2000-2002 should have indoctrinated people to some extent, but our Fed’s goofball monetary policy was so extreme, any sense of the first leg down (“hey, maybe you really CAN lose all of your money investing!”) realization was lost like a fart in a hurricane.

Quelle: Real Estate and Asset Deflation 11: Death of the “Sure Thing”

Roth hat den Durchblick

Schön, dass der Chef der Nationalbank den Durchblick hat:

Immerhin sei in den USA «Unglaubliches passiert. Da erhielten Leute Kredite, die weder Einkommen noch Vermögen hatten.» Man habe dann diese faulen Kredite weitergereicht, in strukturierte Produkte umgewandelt und mit einem Gütesiegel versehen. «Und nun sehen wir, dass es für solche Papiere keinen Markt gibt. Jetzt schlägt die Realität zurück. […] Für ihn ist klar, dass die Zentralbanken nicht Hedge-Funds und Institute retten, sondern sicherstellen müssen, dass das System der Liquiditätsversorgung funktioniert.

Quelle: «Es ist Unglaubliches passiert»

Subprime – kehrt der Boom schon bald zurück?

Erstaunt hat mich, dass ein entfernter Bekannter, der im Investment-Sektor tätig ist, vor kurzem verlauten liess, dass man in wenigen Monaten wieder in den Subprime-Markt investieren sollte. Ich verstehe ja kaum etwas von der Materie, aber wie soll man jemals Geld mit mittellosen Hausbesitzern generieren können? Wie sagen Blogger aus den USA: „Turn shit into gold“.

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Sonntag, 19. August 2007

Partyguide auf 20 Minutens Spuren


Partyguide: HTTP 404
Originally uploaded by emeidi

(Sorry, wenn ich meine Leser mit übermässig vielen Partyguide-Nachrichten belästige, aber diese eine sei mir für die nächsten Tage/Wochen noch gegönnt).

Seit letzten Freitag, etwas nach 12 Uhr, ist es mir nicht mehr möglich, auf www.partyguide.ch zuzugreifen. Zuerst dachte ich an ein generelles Problem, als die 404er-Seite (s. oben rechts) angezeigt wurde (gibt es dort ja hin und wieder). Als das vermeintliche Problem nach mehreren Stunden immer noch nicht gelöst war, kamen mir erste Zweifel.

Ein Test mit anderen Internet-Nutzern ergab, dass nur ich die 404er zu sehen bekam.

Ist der Partyguide CTO virtuell Amok gelaufen? Es scheint so. Wieso sperrt man nicht einfach meinen Account, sondern verwehrt mir gleich ganz den Zugriff auf die Web-Site?

Die Antwort auf diese Frage ist nach etwas Hirnanstrengung ganz einfach: Gibt es ein effektiveres Mittel, als mögliche Sicherheitsüberprüfungen eines unangenehmen Zeitgenossen zu verhindern, als seine IP zu sperren und jegliche Zugriffe auf die undichte Web-Site abzuwehren?

Ich befürchte, dass man so den dringend nötigen Security-Audit aufschiebt. Wer weiss, wer die von mir benutzten Lücken lange vor mir unbemerkt zu seinen Gunsten ausgenutzt hat? Wer weiss, wie viele ungepatchte Löcher es derzeit im Frickel-Code von Partyguide hat?

Kollateralschaden

Einen Haken hat die Sache allerdings: Ich bin Cablecom Hispeed-Kunde mit einer dynamischen IP. Sobald mir demnächst eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, muss auch die Partyguide-Konfiguration angepasst werden. Oder aber ein unschuldiger Internetbenutzer wird nicht mehr auf die meistbesuchteste Party-Web-Site der Schweiz zugreifen können …

Technisches

Die einfachste Lösung zum Blockieren einer bestimmten IP-Adresse ist unter Apache wohl mod_rewrite:

RewriteEngine On
RewriteCond %{REMOTE_ADDR} ^84.75.197.247$
RewriteRule ^.*$ - [R=404]

Man hätte es auch mit .htaccess machen können, dann würde mir aber (meines Wissens) ein 403er und nicht ein 404er präsentiert:

order allow,deny
deny from 84.75.197.247
allow from all

Parallelen?

Ich sehe mich in Zeiten des Pendlerblogs zurückversetzt. Deren Watchblog-Tätigkeit ging den Machern von 20 Minuten anscheinend derart auf den Kecks, dass diese Besucher, die über Links auf dem Pendlerblog herkamen, kurzerhand in die Wüste nach Deutschland schickten:

Ich hoffe es ist ein Unfall in der IT-Abteilung und kein Plan. […]

20 Minuten hatt ihre Website seit kurzer Zeit so konfiguriert, dass ein Besucher welcher einem 20 Minuten-Link auf dem Pendlerblog folgt, nicht dort im Ziel landet aber über einen sogenannte Redirect (immer) auf einen Artikel der Süddeutschen Zeitung umgeleitet wird.

Quelle: Kommunikatorische Frontalkollision in Sicht (oder eine Zeitung die selbst zensuriert)

Ausweg: VPN & Proxies

Nun gut, dann muss ich halt andere Wege suchen, um auf die von mir so heissgeliebte Party-Community zuzugreifen – via VPN und/oder mit einem Proxy.

Die Macher werden bei der Ansicht der über mich geloggten Daten mittlerweile wohl bemerkt haben, dass ich tatsächlich andere „Wege“ gefunden habe, um auf Partyguide zuzugreifen.

Hilfe naht

Bereits hat mir jemand angeboten, einen nicht-öffentlichen Proxy-Server zu verwenden. Danke für das Angebot, doch ich möchte keine unbeteiligten Dritte in die Affäre hineinziehen.

Selbstverständlich freue ich mich dennoch ausserordentlich über Schützenhilfe aus dem Netz – sollte ich gar eine netzweite „Give think eMeidi a proxy“-Aktion starten?

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Sonntag, 19. August 2007

Junge Säufer sollen zahlen

Besser wäre es, wenn die Eltern die Kosten für den Spitalaufenthalt der jungen Trinker übernehmen müssten. Damit würden sie an ihre Erziehungspflicht erinnert. «Die Rechnung für den Spitalaufenthalt begleichen zu müssen – das ist eine Sprache, die verstanden wird», sagt Bortoluzzi.

Quelle: Junge Trinker sollen Arbeitsdienst leisten

Auf den ersten Blick handelt es sich durchaus um eine praktikable Lösung: Gemäss einer Bekannten, die auf der Notfallstation in Bern arbeitet, kommt es immer wieder vor, dass 15-jährige innert Monatsfrist ein zweites Mal im Spital landen um am nächsten Tag von den Eltern abgeholt werden. Die Erziehungsberechtigten in solchen Fällen, was ihre Zöglinge anstellen – und unternehmen dennoch nichts dagegen? Traurig, aber wahr: (einige) Eltern können in solchen Fällen anscheinend nur noch über das Portemonnaie „erzogen“ werden. Hoffen wir es zumindest!

Ich frage mich dann einfach nur, wann auch an Lungenkrebs erkrankte Raucher oder an Fettleibigkeit leidende Mitbürger plötzlich zur Kasse gebeten werden?

Es sei richtig, bei der Erziehung der Jugendlichen anzusetzen. Aber im Krankenversicherungsgesetz gebe es keine Bestimmung, wonach Selbstverschulden geahndet werde. «Da müssten noch ganz andere Leute zum Arbeitseinsatz antraben», so Dürr.

Nicht, dass ich solche Überlegungen per se abwegig finde – doch welche Krankheiten und Unfälle kann man heute schon nicht auf unüberlegtes Handeln zurückführen? Könnte man mit dieser Logik nicht selbst dem an einem Rückenschaden leidenden Bauarbeiter vorwerfen, doch gefälligst einen neuen Job zu suchen – am Besten in einem Büro?

So sehr die verschuldungsbasierte Versicherung in liberalen Zeiten Anklang findet, desto unpraktikabel würde diese umzusetzen sein: Ein riesiges Heer an Experten, einem politisch-medizinisch-juristischen Komplex gleich, würde über Krankenkassenleistungen entscheiden und müsste in jedem Fall Rekursrecht gewähren. Die Mediziner wiederum müssten Krankheitsbilder einer eindeutigen Ursache zuordnen – ein Ding der Unmöglichkeit.

Die Einzigen, die von solchen Massnahmen profitieren würden, wären die Juristen respektive deren Bankkonten – ohne Garantie, dass sich mit diesem Schritt die Gesundheit der Wohnbevölkerung merklich verbessern würde.

Labels: Gesellschaft, Politik, Schweiz

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Samstag, 18. August 2007

Namensforschung Aeby


Aeby’s in Switzerland
Originally uploaded by emeidi

Vor langer, langer Zeit machte ich hier auf meinem Blog auf eine Suchmaschine für deutsche Namensforscher aufmerksam.

„Wäre doch schön, hätten wir das auch für die Schweiz!“ dachte ich im Stillen und verfasste ein Mail an den Platzhirschen Search.ch – mit tel.search.ch und map.search.ch verfügt die Firma über alle Datengrundlagen, die für die Programmierung einer solchen Applikation für Namensforscher nötig sind:

Guten Tag

Geogen

Mit tel.search.ch und map.search.ch verfügen Sie ja eigentlich bereits über „alle“ Zutaten, um solche Namensforschung auch in der Schweiz anbieten zu können …

Quelle: Mail von Mario Aeby an feedback@search.ch vom 23. März 2006

Die Antwort war ernüchternd:

Ihre Idee könnte für uns in Zukunft von Interesse sein, jedoch zum jetzigen
Zeitpunkt sehen wir keine Möglichkeit die Idee näher zu verfolgen Trotzdem
danken wir Ihnen und freuen uns auf weitere Ideen und Feedback Ihrerseits.

Quelle: Mail von Frau Christen an Mario Aeby vom 24. März 2006

Was lange währt …

Ich weiss zwar nicht, wie lange es diese Funktion nun schon gibt – möchte aber Search.ch herzlich danken, diese doch noch implementiert zu haben. Bravo!

Vorgehen

  1. Telefonbuchsuche nach ‚Aeby‘
  2. Klick ‚Auf Karte zeigen‘
  3. Screenshot machen
  4. Reinzoomen

Zur Herkunft meines Familiennamens

Patronyme de plusieurs familles des cantons d’Argovie, Berne, Lucerne, Soleure et Fribourg où elle est très répandue. Probablement originaire de Saint-Sylvestre, en Singine, où elle est mentionnée en 1396 déjà, la famille fribourgeoise a essaimé dès le XVIe siècle dans la les communes de Boesingen, Bonnefontaine, Botterens, Charmey, Guin, Fribourg, Plasselb, Dirlaret, Saint-Antoine, Saint-Ours, Saint-Sylvestre, Tinterin, Villarsel-sur-Marly, Wünnewyl et plus tard dans celles de Chevrilles (1711), Progins (1745), Chandon (1770), Botterens, 1781), Marly-le-Grand (1786) et Belfaux (1792), où elle ont pour la plupart disparu.

Quelle: Noms de famille Suisses: Aeby/Aebi

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Freitag, 17. August 2007

Partyguide um 20’000 SFr. geschädigt

Um diese ursprünglich durch schlampige Programmierung verursachte Schadenssumme geht es in der ganzen Partyguide-Posse. Der CTO hat am Mittwoch aber angekündigt, dass der Betrag durchaus noch höher ausfallen könnte, weil man das ganze Ausmass der von mir aufgedeckten und öffentlich gemachten Datenlecks bei Partyguide noch nicht überblickt.

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Freitag, 17. August 2007

Partyguide: Nichts gelernt …


Partyguide: Fake Account I
Originally uploaded by emeidi

Letzten Mittwoch, einige Stunden vor der Einvernahme vor Gericht (ohne anschliessende Hauptverhandlung), packte mich die Neugier: Hat Partyguide aus all den aufgedeckten Problemen der letzten 18 Monate etwas gelernt?

Mich nahmen insbesondere folgende zwei Punkte wunder:

  • Wurden die Sicherheitsanforderungen an Passwörter verschärft?
  • Wurde das Registrieren von gefälschten Benutzerkonten unterbunden?

Die Antwort ist vernichtend: Nein.

Mir war es am Mittwoch, 15. August 2007, möglich ein Benutzerkonto auf den Namen ‚art143bis‘ zu eröffnen und als Passwort den Benutzernamen zu verwenden. Auch überprüft das Script nicht, wie logisch die persönlichen Angaben sind. Weder scheint Partyguide eine Mindestlänge für Formularwerte festgelegt zu haben, noch werden Postleitzahl und Telefonnummer auf Plausibilität geprüft.

Wieso macht man das? Eine Vermutung gibt es: Man will sich nicht nur als „meistbesuchte“ Party-Community in der Schweiz feiern, sondern auch als diejenige mit den meisten (gefakten) Benutzern. Dabei sollte doch auch Partyguide realisieren, dass nicht die Quantität der Benutzer eine Rolle für den Marktwert spielt, sondern deren Qualität …

Tilllate, Lautundspitz, Usgang – prüft ihr neue Benutzer auch so lasch?

Nebenbei …


Partyguide: HTTP 404
Originally uploaded by emeidi

Dafür kann ich nun wirklich nichts!

Nachtrag: Partyguide scheint Zugriffe von meiner IP auf die Fehlerseite umzuleiten …


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