… „isch öppe die chli id Möscht gange“:
*muhahahaaa* Ein Kommentar auf YouTube lehrt uns:
Moral of the story: never get into a drinking contest with a Russian before having to make a public speech.
Dienstag, 12. Juni 2007
… „isch öppe die chli id Möscht gange“:
*muhahahaaa* Ein Kommentar auf YouTube lehrt uns:
Moral of the story: never get into a drinking contest with a Russian before having to make a public speech.
Labels: Funny
Montag, 11. Juni 2007
Momentan diskutieren Experten und Laien unter der Moderation von RTL-Urgestein Peter Köppel (jetzt hat der auch schon graue Haare? Die Zeit vergeht wie im Fluge!) über Lug und Trug des Klimawandels.
Interessant, dass den vier „Warnern“ aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Schauspielerei (!) nur gerade ein einziger Gast in der Person von Klima-Skeptiker Matthias Horx entgegenhält (oder halten will).
Ich hoffe, dass RTL genügend Leute angefragt hat, die Kontra-Positionen zu vertreten; kann mir aber gut vorstellen, dass sich dann doch niemand der Kritiker öffentlich, und erst noch auf einem deutschen Privatsender, exponieren wollte. Was dann doch wieder etwas über das (mangelnde) Selbstvertrauen der Advocati Diaboli aussagt.
Äusserst schade (und mehr als tendenziös!), dass in RTLs Doku-Abteilung anscheinend niemand sitzt, der Blogs liest. Sonst hätte man den Grossteil der Aussagen der Channel 4-Doku über den „Climate Swindel“ wohl kaum ohne grundlegende Änderungen übernommen …
Trotz der überarbeiteten Fassung beliessen RTLs Wissenschaftsredaktoren (falls es solche qualifizierten Personen dort überhaupt gibt …) recht viel Schmarren in der Doku, wie folgende Artikel zeigen:
Montag, 11. Juni 2007
Karte: Klickbare Grafik auf Kaiko.ch
Ganz in der Nähe meines Wohnortes, in Niederscherli, befindet sich eine Wetterstation, die tagesaktuelle Daten liefert.
Bisher hatte ich das Gefühl, dass der Juni viel zu nass sei. Die Messung dieser Wetterstation zeigen aber, dass der Monat hier in Bern mit (bisher) 41mm Niederschlag (stupide bis Ende Monat hochgerechnet also ca. 120mm) im langjährigen Mittel liegt. Ein kurzer Kreuzvergleich mit Muri zeigt, dass dort bisher 36.6l/m2 gemessen wurden (1mm entspricht 1l/m2)
Wie es auch immer herauskommen wird: Hauptsache, es „schiffet“ den Juni durch, damit der Juli dann mit Sonnenschein glänzt. Schliesslich bin ich stolzer Besitzer eines 4-Tagespasses für das Gurtenfestival.
Ob die Landwirtschaft hingegen an den derzeitigen Regenfällen Freude hat, ist eine andere Frage.
Die NZZ bringt heute einen Artikel der sda über die Niederschläge. Einige Ausschnitte:
Die weitere Auswertung der Messdaten ergab, dass in Wynau im Kanton Bern am vergangenen Donnerstag innerhalb von zehn Minuten 18,5 Liter Regen pro Quadratmeter fielen.
Im Napfgebiet schätzte MeteoSchweiz auf Grund des Radars die Niederschlagsmenge am vergangenen Freitag lokal auf mehr als 100 Liter innerhalb von wenigen Stunden – so viel wie sonst im ganzen Monat Juni.
Montag, 11. Juni 2007
Nachfolgend ein Mail, das ich soeben an eine Bekannte meiner Freundin gesendet habe, die in ca. einem Jahr das Land der Aufgehenden Sonne unsicher machen wird:
- Online-Buch: Japan in a Nutshell (PDF, 25MB)
Für Anfänger ohne irgendwelche Vorahnung, was sie in Nihon erwartet …- Buch: Darum nerven Japaner. Der ungeschminkte Wahnsinn des japanischen Alltags
Lustige Anekdoten – doch so schlimm, wie der Autor die Situation darstellt, ist es nun wirklich nicht. Eine gewisse Aufgeschlossenheit schadet garantiert nicht.- Bilder: Japan 2006
Su-I-Su als Herkunftsangabe „zeichnen“ zu können wäre nicht schlecht- Reportage: Heisse Sachen
Onsen = Heisse vulkanische Quelle – To Do!- Blog: Gaijin Tonic
Gaijin = „fremder Fötzel“ (alle Nicht-Asiaten); Blog über’s „Saufen“ in Japan- Blog: Firefly in Japan
Darunter: „Der dritte Tag in Japan“ – ein klassisches Erlebnis, das wohl jeder ernsthafte Tourist in ähnlicher Form bereits erlebt hat.
Tags: Japan
Labels: Allgemein
Montag, 11. Juni 2007
Sowas sollte verboten gehören – wieder einer dieser bösen, bösen Angriffe auf die letzte der individuellen Freiheiten: Das gutbürgerliche Rasen.
[…] But this road wasn’t empty; a radar-equipped police car was clocking his speed. The officer pulled over Mr. Rytsola’s car and issued him a speeding ticket for driving 43 miles an hour in a 25-mile-an-hour zone. The fine: $71,400.
The staggering sum was no mistake. In Finland, traffic fines generally are based on two factors: the severity of the offense and the driver’s income. The concept has been embedded in Finnish law for decades: When it comes to crime, the wealthy should suffer as much as the poor. […] „This is a Nordic tradition,“ says Erkki Wuoma, special planning adviser at the Ministry of Interior. „We have progressive taxation and progressive punishments. So the more you earn, the more you pay.“
Quelle: Finnish Drivers Don’t Mind Sliding Scale, But Instant Calculation Gets Low Marks
Aus meiner Sicht gibt es an einer Busse nach Einkommen nichts einzuwenden. Wie überall gilt auch hier: Die Gesetze sind bekannt, wer sich nicht daran halten will, kann a) das Land verlassen, b) die Gesetze mittels einer Initiative ändern lassen (vorausgesetzt, er findet die nötige Unterstützung) oder c) auf’s Autofahren verzichten. Noch Fragen?
Sonntag, 10. Juni 2007
Diese Fehlermeldung erschien letzten Donnerstag auf einem Computer (Windows 2000), als ich mit Firefox 2.0 eine PDF-Datei aus dem Internet betrachten wollte. Auf dem System ist (nach einem Aha-Erlebnis der sonderbaren Art) der Adobe Reader 8.1 installiert.
Mit Mozilla 1.8 und dem Internet Explorer 6 konnte das Dokument problemlos mittels dem Browser-Plugin angezeigt werden. Unter Firefox funktionierte es hingegen, wenn das Dokument von einem Benutzer mit Administratorenrechten angesurft wurde.
Ich habe im Firefox nun eingestellt, dass PDF-Dateien nicht mit dem Browser-Plugin geöffnet werden sollen, sondern mit der „fetten“ Applikation. Damit klappt es auch unter eingeschränkten Konten; der betroffene Benutzer muss sich nun aber noch etwas an das neu aufpoppende Applikationsfenster gewöhnen.
Tags: Adobe
Labels: Allgemein
Sonntag, 10. Juni 2007
Morgen Montag-Abend wird nicht nur der Klimaschwindel aufgedeckt, sondern Steve Jobs führt uns aus dem Moscone-Center mitten in San Francisco (ich stand im Januar vor den ehrwürdigen Hallen!) durch Mac OS X Leopard und wird uns dabei hoffentlich noch einige bisher unbekannte, aber faszinierende Features näherbringen.
Wer den Event quasi „live“ mitverfolgen möchte, begebe sich morgen gegen 19 Uhr MEZ auf MacRumors.com – WWDC 2007 Keynote Live Coverage und erfahre zusammen mit ca. 400’000 anderen interessierten Personen, unterstützt durch Web 2.0-Technologien, was Stevo alles in seinem Geschenke-Sack mit dabei hat.
The Economist enthüllt Hintergründe hinter Apples Wiederkehr (vielleicht sollte ich mir das Heftli – trotz seines stolzen Preises – wirklich einmal abonnieren?). Hier einige markante Zitate:
In polls of the world’s most innovative firms it consistently ranks first. […] Apple has prospered by keeping just ahead of the times.
In fact, its real skill lies in stitching together its own ideas with technologies from outside and then wrapping the results in elegant software and stylish design.
Apple illustrates the importance of designing new products around the needs of the user, not the demands of the technology. Too many technology firms think that clever innards are enough to sell their products, resulting in gizmos designed by engineers for engineers.
[…] a third lesson from Apple is that smart companies should sometimes ignore what the market says it wants today.
The wider lesson is not to stigmatise failure but to tolerate it and learn from it:
Quelle: Lessons from Apple
Apple ist nicht nur ein begnadeter Hersteller von Consumer-Produkten, auch die Profis aus der IT-Branche sind in den letzten Jahren in den Bann des angebissenen Apfels gezogen worden. Kein Wunder: Ein wunderschönes, äusserst produktives GUI gepaart mit einem Unix-Unterbau – so gewinnt man die Power-User. Was ich in vereinzelt in meinem Kollegenkreis beobachten konnte, ereigenet sich auch andernorts, wie Scot Finnie, ein Kolumnist von Computerworld, beschreibt:
I am very definitely not alone. A lot of people who were previously confirmed Windows users have given the Mac a try over the last year. […] I’ve gotten hundreds of messages from Computerworld readers […] informing me that they, too, switched to the Mac recently. Many are IT people. Some confess that they manage Windows users by day, and run Macs at home.
Ich bin so einer. Wer den ganzen Tag hindurch halbtote Computer-Zombies zum Leben wiedererwecken muss, möchte nach Feierabend ausspannen und Alltagsprobleme hinter sich lassen. Wie schlimm auch der Arbeitstag war: Zu Hause wartete mein PowerMac – anstandslos, ohne zu bocken und zu zicken.
The Mac is experiencing a renaissance. It’s about Intel inside. It’s about Unix at the core. It’s about virtualization technology. It’s about the surprising availability of software. It’s about a superior operating system, and attractive hardware. It’s about serious buzz.
Wer als Windows-User den Blick über den Tellerrand gewagt hat, wird sich nie mehr Microsoft alleine hingeben … Es gibt Alternativen; man braucht nur etwas Überwindung und eine gewisse Offenheit gegenüber Neuem. Ein Switch erfordert immer noch eine gewisse Anstrengung und Ausdauer. Wer dies an den Tag legen kann, wird reichlich belohnt.
3. That said, Macs go bad less often than Windows PCs. Mac users are more productive than Windows users because Macs experience fewer problems.
Das kann ich ausnahmslos bestätigen. Auf der Arbeit haben wir ca. 20% Macs herumstehen. Von meiner Arbeitszeit gehen ca. 95-100% für die Windows-Kisten mit ihren komischen Problemen drauf.
What would you pay for a computer that doesn’t currently need anti-malware software? On most Windows PCs — especially consumer-spec’ed PCs — the security software is robbing the PC of so much system overhead that the user experience suffers. This one difference alone delivers a small reduction of software costs and a large reduction of helpdesk calls
Microsoft Updates führen zu 100% CPU-Auslastung? Symantecs Antivirus Corporate Edition lässt den Computerstart eine Viertelstunde dauern? Das alles müsste nicht sein.
Even dyed-in-the-wool Windows enterprises are fed up with me-too Microsoft upgrades, the never-ending blizzard of security patches, the increasing hardware requirements for Vista, volume licensing snafus, and a litany of other complaints and sore points.
What this is about is that Apple is reaching the right people with its product, winning new converts, Windows user by Windows user — and creating buzz.
Quelle: Why Microsoft Should Fear Apple
Labels: Apple
Sonntag, 10. Juni 2007
Soeben ging eine E-Mail-Rundschreiben raus, das ArbeitskollegInnen auf eine äusserst spannende Sendung von Morgen Montag, 10. Juni 2007, hinweist:
Hallo miteinander
Die in meinem Mail vom 18. April 2007 erwähnte Channel 4-Doku „The Great Global Warming Swindle“ wird morgen Montag-Abend auf RTL in einer „überarbeiteten“ Fassung gezeigt:
RTL, 22.15 Uhr
EXTRA Spezial: „Der Klima-Schwindel“Im Anschluss an die Ausstrahlung diskutieren Exponenten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft sowie ein Schauspieler (???) über das Thema:
RTL, 23.10 Uhr
Der Klimawandel – Alles SchwindelGruss
Mario
Trotz der überarbeiteten Fassung beliessen RTLs Wissenschaftsredaktoren (falls es solche qualifizierten Personen dort überhaupt gibt …) recht viel Schmarren in der Doku, wie folgende Artikel zeigen:
Freitag, 8. Juni 2007
Nachdem ich heute wohl bereits zum tausendsten Mal die Seitenränder und Formatvorlagen eines neu erstellten Word-Dokumentes angepasst hatte, entschloss ich mich, diesem Spuk ein Ende zu bereiten. Ich öffnete ein leeres Dokument, stellte die Seitenränder auf durchgehend 2cm ein und änderte die Standard-Schriftart auf Arial sowie die drei Überschriften auf 22pt, 18pt und 14pt, alles fett.
Doch wohin mit dem als Formatvorlage (.dot) gespeicherten File? Ein MVP wusste weiter:
~/Documents/Microsoft User Data/Normal
Quelle: MacWord’s Normal Template
Respektive bei der bei mir im Einsatz stehenden deutschen Version:
~/Dokumente/Microsoft-Benutzerdaten/Normal
Donnerstag, 7. Juni 2007
(„sucks“ dieses Mal wortwörtlich: Nämlich noch nie gesehene Dimensionen an Swap-Speicher)
Ich verstehe bis heute nicht, wieso Adobe einen „Download Manager“ braucht, um den Adobe Acrobat Reader herunterzuladen.
Mit der Version 8.1 des PDF-Betrachters ist das Prozedere abermals komplizierter geworden: Schliesse ich das Firefox-Fenster im Hintergrund, beendet sich auch der Download Manager. Dieser wird über eine lokal abgelegte HTML-Seite aufgerufen.
Kritischer wird es danach nur noch im Laufe der Installation: Ich kann mich nicht erinnern, auf einem Unternehmens-PC mit Windows jemals eine solche enorme „Memory Usage History“ gesehen zu haben. Sagenhafte 841’744K betrug die „Commit Charge“ – und alles nur, weil ich einen mickrigen Installer ausführe. Entpackt Adobe den ganzen Installations-Müll etwa in den Arbeitsspeicher?
Noch einmal, liebe Entwickler: Wieso kann man nicht wie alle anderen auch eine stinknormale setup.exe-Datei zum Download anbieten? Und falls der „Download Manager“ wegen der für einen PDF-Viewer unglaublichen Grösse von mittlerweile 22.31MB eingeführt wurde: Hätte man den Aufwand nicht lieber darin investiert, die Applikation schlanker zu machen? Sagen wir … 5MB? Foxit schafft es ja auch ohne Probleme!
Aber ja, ich habe ja vergessen, dass die neueste Version des Readers nun sogar 3D-Modelle anzeigen kann …
In der Rangliste der Bloatware-Unternehmen kommt Adobe leider, leider auf Rang 2, nur noch getoppt von Microsoft. Wo wohl SAP einzureihen wäre?
Labels: IT