Posts Tagged ‘Geschwindigkeit’

Sonntag, 15. Oktober 2017

Nach einem RAM-Upgrade eines iMacs laufen die Module nur noch mit 1600 MHz

Kürzlich habe ich mir einen iMac Late 2015 mit 27 Zoll Retina-Display geleistet. Nun haben ausnahmslos all meine Apple-Geräte (iPhone, iPad, iMac, MacBook) Retina-Auflösung.

Die popeligen 8GB RAM musste ich aber noch aufrüsten, weshalb ich mir zusätzlich zwei Mal 8GB Riegel geleistet habe. Nach der Installation dann die Ernüchterung: Während vor dem Upgrade die zwei Mal 4GB Riegel mit 1867 MHz angesprochen wurden, laufen die insgesamt vier Module nun nur noch mit 1600 MHz.

Wieso ist das so? Nach etwas Recherche die Antwort:

Die Originalbausteine von Apple haben eine CAS Latency CL von 13. Die zusätzlich installierten Module von Corsair mit der Produktenummer CMSA16GX3M2C1866C11 haben dagegen CL 11.

Dies führt zu folgendem Verhalten:

EDIT: Actually, looks like it’s just that the default RAM can’t run below CL13 at 1866, so when you add another set of 1866 with a lower CL, it decides to slow it down so it can match the faster CL at the cost of lower frequency.

Quelle: Late 2015 iMac Not Picking up 1866MHz RAM

Doch offenbar spürt man diese Verlangsamung im Alltag nicht, wie jemand in einem anderen Thread erklärt:

RAM speed is one of those things that really only helps at the margins, and isn’t worth stressing about too terribly much (unless you use onboard graphics that use regular RAM for VRAM). That said…
The formula for figuring out the true latency (as opposed to CAS latency) is: CAS latency / clock speed. That’s a measure of time, usually expressed in nanoseconds, and you want to minimize it. The two kits you mentioned:

  • 14 / 2400000000 = 6 ns
  • 16 / 3333000000 = 5 ns

On paper, the 3333 MHz RAM wins. But in the real world, you won’t actually notice a difference between the two. So get whichever you would prefer.

Quelle: Choosing DDR4: Clock vs Latency? C14 vs C16

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Montag, 5. Dezember 2016

Geschwindigkeiten von SD-Karten

Die Industrie unterscheidet zwei SD-Kartenarten: Standard sowie UHS.

Die (neueren) Standard-Karten kodieren ihre Geschwindigkeiten als Zahl in einem Kreis, aufgedruckt auf das Etikett:

Zahl im Kreis Geschwindigkeit
10 10 MBit/s
6 6 MBit/s
4 4 MBit/s
2 2 MBit/s

Die UHS-Karten haben die Geschwindigkeit als Zahl in einem u-ähnlichen Symbol aufgeführt:

Zahl im U Geschwindigkeit
3 30 MBit/s
1 10 MBit/s

Quelle: Speed Class

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Sonntag, 20. März 2016

Ookla Speedtest für Fiber7 respektive Init7 konfigurieren

Damit der Ookla Speedtest bei mir sauber funktioniert, habe ich mir ein Benutzerkonto angelegt und folgende Einstellungen gemacht:

Ookla Speedtest Fiber7 Settings
image-6587

Von grösster Wichtigkeit ist es, folgenden Server als Standardserver auszuwählen:

Winterthur [CH] - Init 7

(Gemäss dem HTML-Quellcode handelt es sich um den Server mit der Ookla-ID 3026)

Nur so testet man die theoretisch verfügbare Geschwindigkeit zwischen dem eigenen Router, der Telefonzentrale, in welche das Fiber- respektive das Kupferkabel führt, und dem ISP-internen Netzwerk.

Auf der Test-Oberfläche ist dann der Button „BEGIN TEST. YOUR PREFERRED SERVER“ zu wählen:

Ookla Speedtest Begin Test Preferred Server
image-6588

Nachtrag

Noch einfacher geht es für uns Linux-Geeks von der Kommandozeile. Ein findiger Zeitgenosse scheint das Ookla Speedtest-Protokoll reverse engineered und seine Erkenntnisse in einem Python-Script zusammengefasst zu haben.

Nachdem man das Script heruntergeladen und ausführbar gemacht hat, misst man die Geschwindigkeit zum Init7/Fiber7-Speedtest-Server folgendermassen:

$ ./speedtest-cli --server 3026
Retrieving speedtest.net configuration...
Retrieving speedtest.net server list...
Testing from Init7 (Switzerland) Ltd. (85.195.234.162)...
Hosted by Init 7 (Winterthur) [117.24 km]: 3.615 ms
Testing download speed........................................
Download: 584.35 Mbit/s
Testing upload speed..................................................
Upload: 498.04 Mbit/s

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Donnerstag, 6. März 2014

rsync braucht unter Mac OS X ewig für „building file list…“

rsync ist das Tool meiner Wahl, um meine Backups auf mein Synology NAS im LAN sowie per WAN auf einen Linux-Server im Elternhaus zu spiegeln. Doch aufgepasst: Wer sich seit jeher daran stört, dass die Backup-Scripts bei hunderttausenden Dateien eine Ewigkeit bei „building file list…“ stehen bleiben, sei folgender Rat gegeben:

Man sollte unbedingt eine aktuelle Version von rsync – mindestens aber Version 3 – verwenden. Bis und mit Mac OS X 10.8 liefert Apple Version 2.6 mit, welche in dieser Hinsicht noch nicht optimiert wurde: Version 2 liest zuerst alle Dateien des Quellverzeichnis ein, während Version 3 nach den ersten 1000 Dateien (oder so) mit dem Backup beginnt und die verbleibenden Dateien anschliessend päckchenweise (nach Bedarf, basierend auf der Backup-Geschwindigkeit), einliest. Diese Massnahme verringert nebenbei auch gerade den RAM-Bedarf des Tools.

Version 3 ist auf meinem System über MacPorts installiert:

# port install rsync

Damit man auch wirklich sicher ist, dass in den eigenen Backup-Scripts Version 3 und nicht Version 2 verwendet wird, sollte man den rsync-Pfad in Scripts hardkodieren:

#RSYNC=$(which rsync)
RSYNC="/opt/local/bin/rsync/"

Um während der Ausführung eines Scripts zu prüfen, ob Version 3 des Tools verwendet wird, empfiehlt es sich, rsync das Argument --info=progress2 mitzugeben. In diesem Fall wird jede Datei, die kopiert wird, auf einer neuen Zeile ausgegeben. Neben dessen Grösse, dem Netzwerk-Durchsatz und der Transfergeschwindigkeit auf das Zielmedium steht ganz am Ende der Zeile einerseits xfr für die fortlaufende Nummer aller übertragender Dateien und Ordner sowie to-chk, die Zahl der bereits überprüften Dateien vom (provisorischen) Total aller Dateien. to-chk wird sich während der Laufzeit des Scripts sequentiell erhöhen.

$ rsync -av --info=progress2 . /mnt/backup/2014-03-06/
... 1,238,099 100%  146.38kB/s    0:00:08  (xfr#5, to-chk=169/396)
...

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Montag, 9. August 2010

Berner sind die langsamsten

Gerade einmal 3,8 Kilometer pro Stunde beträgt das Durchschnittstempo eines Berners, der durch seine Stadt spaziert, hat die britische Universität Hertfordshire herausgefunden. Damit gelten die Schweizer Hauptstädter als die langsamsten Menschen in der westlichen Welt.

Quelle: Verkehr: Wer in der Schweiz Auto fährt, ist selber schuld – Nachrichten Reise – WELT ONLINE

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