Posts Tagged ‘Schulden’

Montag, 7. Juni 2010

Haben die USA auf’s falsche Pferd gesetzt?

We spent all our collective national treasure — and quite a bit beyond that in the form of debt — building the roadway systems and the suburban furnishings for that mode of existence.  We incorporated it into our national identity as the American Way of Life. Now, we don’t know what else to do except defend it at all costs, […]

Quelle: Which Horizon? – Clusterfuck Nation

Wie ein Spielsüchtiger, der immer neue Kredite aufnimmt, weil der Erfolg in der nächsten Runde Roulette auf ihn wartet. Doch wie sagt der Croupier so schön: „Rien ne va plus!“

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Dienstag, 2. Juni 2009

Pro-Kopf Schulden in den USA und in Neuenegg

Your family’s share of the government debt is now over half a million dollars. A record $546,668, to be exact.

Quelle: American Family’s Share of Government Debt Now Over Half a Million Dollars

Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde Neuenegg beträgt im Vergleich läppische ca. 1500 Franken (7 Millionen durch 4811 EInwohner). Aber ich weiss, ich vergleiche Birnen mit Äpfeln. Man müsste die Schulden der Eidgenossenschaft mit denjenigen der USA vergleichen.

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Mittwoch, 24. Dezember 2008

Eben doch: Maestro war auch Kreditkarte!

Im Oktober 2008 wollten mir Kommentierende etwas anderes weis machen:

Die Zürcher Kantonalbank und die Raiffeisen-Gruppe stellen neue Regeln auf: Wenn das Konto leer ist, können die Kunden mit der Maestro-Karte kein Geld mehr beziehen.

Quelle: Maestro-Karte verweigert Geld bei leerem Konto – News Wirtschaft: Unternehmen – tagesanzeiger.ch

Und noch etwas erfährt man aus dem Tagi-Artikel: Vom Bankgeheimnis weit und breit keine Spur!

Mit dem neuen Konsumkreditgesetz von 2001 ist der Aufwand bei Kontoüberzügen mit der Maestro-Karte für die Banken gross. Sie müssten verschuldete Kunden regelmässig bei der IKO, der schweizerischen Informationsstelle für Konsumkredit, melden, wie Franz Würth, Pressesprecher der Raiffeisen-Gruppe, sagt.

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Donnerstag, 6. November 2008

Von New York sparen lernen?

Dass es um die Finanzlage meiner Wohngemeinde Neuenegg besser stehen könnte (wir kämpfen seit Jahren mit einem strukturellem Defizit), ist allgemein bekannt (Details an der Gemeindeversammlung vom Mittwoch, 26. November).

Die Finanzkrise trifft selbstverständlich auch New York sehr hart – die Stadt ernährt sich zu grossen Teilen an den Steuermilliarden, die von den Banken der Wall Street jährlich rübergeschoben werden. Kränkeln die Gewinne der Banken, kriegt New York eine fette Grippe.

Wie löst man den Wegfall bedeutender Steuereinnahmen?

Der Stellenabbau soll durch 500 Entlassungen und 2500 nicht neu besetzte Jobs erreicht werden. Unter anderem werde es 1000 Polizisten weniger geben, meldete der Fernsehsender CBS. Dafür sollen 200 Verkehrshüter neu eingestellt werden, um mehr Bußgelder einzutreiben.

Im Gespräch ist auch eine Abgabe von 10 Cent auf Plastiktüten, die bisher massenweise kostenlos ausgegeben werden.

Quelle: Finanzkrise: New Yorks Bürgermeister Bloomberg will 1,5 Milliarden Dollar sparen – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Man erkennt hier exemplarisch das Repertoire eines Finanzminister:

  • Personalkosten senken. Der grösste Posten der Verwaltungskosten einer Kommune.
  • Bussen sanieren den Haushalt. Gesetze sind da, um eingehalten zu werden.
  • Neue Steuern erfinden. Plasticsäcke! Wieso sind wir nicht schon früher darauf gekommen?!

Ist es aber nicht Ironie des Schicksals, das sich die Löhne einer schlagkräftige Truppe aus Finanzspezialisten und Anwälten hundert- bis millionenmal gerechtfertigt hätten, die die Banken und Ratingagenturen vor dem Schlamassel zur Durchsetzung rigiderer Eigenkapitalvorschriften und seriöser Bewertungen von „innovativen Finanzprodukten“ gezwungen hätten?

Jetzt bleibt leider nichts anderes übrig, als den Schlamassel auszubaden. Das wird weh tun!

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