Archiv ‘Apple’
Donnerstag, 25. Juni 2015
Phil Schiller im Interview mit John Gruber
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Die WWDC 2015 ist Geschichte. Apple hat uns einen Ausblick gezeigt auf das, was wir mit iOS 9.0 sowie mit OS X El Capitan erwarten können. Die Präsentation von Apple Music wurde von vielen Kommentatoren als einer der Tiefpunkte in der Geschichte der WWDC taxiert.
Dass Apple sich seit dem Tod von Steve Jobs unter Tim Cook wandelt, zeigt sich in vielen Belangen. Das „neue“ Unternehmen tritt offener und transparenter auf und kann auch in kontroversen Fragen klare Standpunkte einnehmen.
Etwas erstaunt war ich dann aber doch, Phil Schiller, SVP Worldwide Marketing, zu Gast bei John Gruber (Daring Fireball) zu sehen. Am Rande der WWDC lud John zu einem Talk, welcher als Live Stream verbreitet sowie aufgezeichnet wurde.
Wer Phil Schiller für einmal abseits von perfekt choreographierten Apple-Präsentationen erleben will, muss sich dieses Video unbedingt anschauen:
The Talk Show Live From WWDC 2015 from John Gruber on Vimeo.
Viel neues lernen wir aus dem Gespräch nicht, aber es ist erfrischend zu sehen, dass sich ein Apple SVP „unters Volk“ mischt und sich den aktuell brennenden Fragen stellt. Als spannend empfand ich die Bemerkung, dass Schiller 2004 erstmals per E-Mail mit John Gruber in Kontakt getreten ist.
Tags: 2015, Apple, Daring Fireball, Interview, John Gruber, Phil Schiller, Talk, The Talk Show, WWDC
Labels: Apple
Mittwoch, 3. Juni 2015
Mail.app unter OS X sortiert IMAP-Ordner nicht (mehr) alphabetisch
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ACHTUNG: Dieser Trick funktioniert spätestens unter macOS High Sierra nicht mehr. Hier der neue Weg zur Lösung des Problems.
Wenn Mail.app sich irgendeinmal im Laufe der Zeit entscheidet, neu erstellte IMAP-Ordner nicht alphabetisch in die Ordnerstruktur einzureihen, sondern einfach an das Ende der Ordnerliste stellt, ist es Zeit für diesen kleinen Trick:
The solution is to disable the associated account in Mail Preferences, Quit Mail, restart Mail and then enable to account again.
Quelle: Mac Mail not automatically sorting mailbox folders alphabetically
Auf Gut Deutsch: Das besagte IMAP-Konto unter den Einstellung auf Inaktiv setzen, Mail.app beenden und neu starten.
Bei mir fügte diese Aktion leider dazu, dass das Mail-Konto selber an den Schluss meiner fünf Mailkonten gestellt wurde. Ich musste das Spiel deshalb anschliessend noch mit allen anderen Konten durchführen.
Tags: Alphabetisch, Folder, IMAP, Mail, Mail.app, Ordner, OS X
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Dienstag, 12. Mai 2015
Unter OS X den S.M.A.R.T.-Status von externen Festplatten abfragen
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Leider unterstützen die OS X Treiber für externe Festplatten (via USB) von Haus aus die S.M.A.R.T.-Technologie nicht. Die smartmontools bleiben im Zusammenspiel mit externen Festplatten somit nutzlos.
Ein Entwickler hat sich dem Problem angenommen und stellt über sein GitHub-Repository einen entsprechenden quelloffenen Treiber zur Verfügung, welcher sich als Kernel-Erweiterung in OS X einklinkt:
OS-X-SAT-SMART-Driver
Der Treiber legt zwei Kernel-Erweiterungen an:
/System/Library/Extensions/SATSMARTDriver.kext
/System/Library/Extensions/SATSMARTLib.plugin
Ob ein externes Laufwerksgehäuse nach dieser Operation S.M.A.R.T. unterstützt, erkennt man entweder im Disk Utility („S.M.A.R.T. Status: Verified“) oder auf der Kommandozeile:
$ smartctl -a /dev/disk1
smartctl 6.3 2014-07-26 r3976 [x86_64-apple-darwin13.2.0] (local build)
Copyright (C) 2002-14, Bruce Allen, Christian Franke, www.smartmontools.org
=== START OF INFORMATION SECTION ===
Model Family: Western Digital Caviar Green (AF, SATA 6Gb/s)
Device Model: WDC WD20EARX-00PASB0
...
Tags: Firewire, OS X, Smart, smartmontools, USB
Labels: Apple
Montag, 11. Mai 2015
Kernel Extension-Überreste von Parallels entfernen
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Vor einiger Zeit fiel mir in einer von OS X angelegten Log-Datei folgender Eintrag auf:
...
20.03.15 11:42:58.057 Parallels[267]: Unloading kernel extension prl_usb_connect.kext
20.03.15 11:42:58.570 Parallels[322]: Loading kernel extension prl_usb_connect.kext
20.03.15 11:43:06.428 com.apple.kextd[12]: Can't open CFBundle for /Library/Parallels/Parallels Service.app/Contents/Kexts/prl_usb_connect.kext.
20.03.15 11:43:06.428 com.apple.kextd[12]: Can't open CFBundle for /Library/Parallels/Parallels Service.app/Contents/Kexts/prl_usb_connect.kext.
20.03.15 11:43:06.428 com.apple.kextd[12]: Error: Kext /Library/Parallels/Parallels Service.app/Contents/Kexts/prl_usb_connect.kext - not found/unable to create.
20.03.15 11:43:06.431 Parallels[333]: Failed to load kernel extension prl_usb_connect.kext
20.03.15 11:43:06.457 Parallels[335]: /Library/Parallels/Parallels Service.app/Contents/Kexts/prl_usb_connect.kext failed to load - (libkern/kext) not found; check the system/kernel logs for errors or try kextutil(8).
...
Obwohl ich Parallels längst nicht mehr auf meinem System installiert hatte, war mein OS X offenbar noch so konfiguriert, dass bei jedem Start des Rechners Parallels Erweiterungen geladen werden sollten.
Das Problem löste ich, indem ich gemäss dem VMWare-Artikel unter /System/Library/Extensions folgende Extension entdeckte:
...
lrwxr-xr-x 1 root wheel 76 17 Mai 2014 prl_usb_connect.kext -> /Library/Parallels/Parallels Service.app/Contents/Kexts/prl_usb_connect.kext
...
Ich entschied mich, den Symlink zu löschen:
# rm /System/Library/Extensions/prl_usb_connect.kext
Quelle: Deleting Parallels tools (1009119)
Weiter erschien es mir als eine gute Idee, das Verzeichnis /Library/Parallels/ vollständig zu löschen. Dies führte ich aber nicht von Hand aus, sondern lud mir das Tool PDRemove.app von der Web-Site des Softwareherstellers. Obwohl das Verzeichnis bestehen bleibt, ist es zumindest nach der circa zwei Minuten dauernden Ausführung vollständig entleert:

Tags: Kernel Extension, kext, OS X, Parallels, Remove, Uninstall
Labels: Apple
Mittwoch, 29. April 2015
iPhoto 9 zickt unter OS X 10.9 in einer Zwei-Monitor-Konfiguration
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Mein Arbeitsplatz zu Hause besteht aus einem Mac mini (2012), einem Dell Ultrasharp U2711 (27″, 2560×1440) sowie einem mittlerweile über 11 Jahre alten Eizo-Bildschirm (19″, 1280×768), welchen ich in den Porträt-Modus gedreht habe und rechts neben dem Dell als Zweitmonitor betreibe („Dual-Monitor-Setup“ auf neudeutsch).
Beim Einsatz von iPhoto laufe ich immer wieder in folgendes Problem: Das Programmfenster ist auf dem Dell in voller Grösse geöffnet. Ich wechsle in ein Programm, dessen Fenster auf dem Zweitmonitor angezeigt wird – beispielsweise Messages oder qTorrent. Wenn ich nun zu iPhoto zurückwechsle und dazu mit der Maus in die Oberfläche klicke, verschiebt sich das iPhoto-Programmfenster im besten Fall auf den zweiten Bildschirm, von wo ich es dann wieder auf den grossen Monitor ziehen muss. Im schlimmsten Fall stürzt iPhoto beim automatischen Verschieben aber auch einfach ab.
Ich bin nicht der einzige, der dieses Problem hat, wie eine Google-Suche aufgezeigt hat. Auf MacRumors gibt es sogar einen eigenen Thread zur Problematik:
iPhoto changing screens (Januar 2014)
Tags: Dual Screen, iPhoto, Konfiguration, Mac OS X, Mavericks, Monitor
Labels: Apple
Samstag, 10. Januar 2015
Safari benötigt 30 Sekunden zum Starten (ungelöst)
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Seit einigen Wochen plagt mein Mac OS X 10.9 Mavericks auf einem Mac mini (Late 2012) ein merkwürdiges Problem: Beim Programmstart von Safari springt das Dock-Icon während genau 30 Sekunden auf und ab, bevor das Browser-Fenster erscheint. Ein Logout und ein Login in mein Benutzerkonto beheben das Problem nicht.
Leider habe ich bis jetzt keine Lösung für das Problem gefunden, weshalb ich hier erst einmal dokumentiere, was ich diesbezüglich herausgefunden habe.
Das Apple-Tool fs_usage ist mein Freund. Hier ein Beispiel-Auszug der Dateizugriffe des Safari-Prozesses:
# fs_usage
...
12:37:38.681696 open F=13 (RW____) /dev/dtracehelper 0.000026 Safari.6649750
12:37:38.681703 ioctl F=13 0.000006 Safari.6649750
12:37:38.681708 close F=13 0.000005 Safari.6649750
12:37:38.681816 stat64 /System/Library/StagedFrameworks/Safari/WebInspectorUI.framework/Versions/A/WebInspectorUI 0.000011 Safari.6649750
12:37:38.681836 open F=13 (R_____) /System/Library/StagedFrameworks/Safari/WebInspectorUI.framework/Versions/A/WebInspectorUI 0.000018 Safari.6649750
12:37:38.681840 pread F=13 B=0x1000 O=0x00000000 0.000004 Safari.6649750
12:37:38.681842 pread F=13 B=0x1000 O=0x00004000 0.000002 Safari.6649750
12:37:38.681846 fcntl F=13 0.000002 Safari.6649750
12:37:38.681887 close F=13 0.000003 Safari.6649750
12:37:38.684252 socket F=13 0.000007 Safari.6649750
12:37:38.684284 connect F=13 private/var/run/usbmuxd 0.000020 Safari.6649750
12:37:38.684288 ioctl F=13 0.000002 Safari.6649750
12:37:38.684365 close F=14 0.000004 Safari.6649750
12:37:38.684375 sendto F=13 B=0x10 0.000008 Safari.6649750
12:37:38.684380 sendto F=13 B=0x1f2 0.000004 Safari.6649750
12:38:08.684465 close F=14 0.000018 Safari.6649750
12:38:08.684588 close F=13 0.000107 Safari.6649750
12:38:08.688500 stat64 [ 2] /Library/Managed Preferences>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 0.000005 Safari.6649750
12:38:08.688805 open F=13 (R_____) /Library/Preferences/com.apple.security.plist 0.000010 Safari.6649750
12:38:08.688811 close F=13 0.000002 Safari.6649750
12:38:08.689103 stat64 /Users/mario/Library/Preferences/com.apple.security.plist 0.000043 Safari.6649750
12:38:08.689108 stat64 [ 2] /Library/Preferences/com.apple.security-common.plist 0.000003 Safari.6649750
12:38:08.689201 getattrlist /Users 0.000009 Safari.6649750
Zwischen 12:37:38 und 12:38:08 dreht der Prozess Däumchen. Hinweis gibt die folgende Zeile:
12:37:38.684284 connect F=13 private/var/run/usbmuxd 0.000020 Safari.6649750
Safari scheint 30 Sekunden auf den connect zu private/var/run/usbmuxd zu warten.
In Console.app erscheint zudem genau nach 30 Sekunden folgende Meldung:
...
10.01.15 20:35:58.844 Safari[72526]: _SubscribeForMuxNotifications (thread 0x7fff74373310): USBMuxListenerCreate: Operation timed out
...
usbmuxd ist der Daemon, mit welchem iTunes resp. Mac OS X mit iPhones „spricht“ — wenn ich die Erklärungen verstehe so etwas wie TCP-over-USB: Usbmux — The iPhone Wiki.
Tags: Langsam, Safari, Slow, Timeout, USB, usbmuxd, USBMuxListenerCreate
Labels: Apple
Dienstag, 25. November 2014
Eines der schlechtesten Tech-Videos in der letzten Zeit
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Vor wenigen Tagen habe ich mir folgendes Referat an der JailbreakCon zu Gemüte geführt:
Ich bin auf das Video gestossen, weil wir einen neuen Plasma-Fernseher angeschafft haben, welcher selbstverständlich Full HD unterstützt — mein Apple TV 2 gibt aber nur maximal 720p aus. Während ich mich auf den einschlägigen Online-Plattformen nach einer Occasion eines Apple TV 3 umsah, realisierte ich plötzlich, dass Leute Unsummen für Apple TV 2-Geräte ausgaben. Rasch wurde klar, dass der Apple TV 3 offenbar (noch?) nicht „jailbreaked“ werden konnte — nicht so wie sein jüngerer Bruder, der Apple TV 2.
Eine Web-Seite empfahl obiges Video, um mehr über den Jailbreak-Prozess zu erfahren. Ich habe es mir angeschaut und schlussendlich realisiert, dass ich 20 Minuten meines Lebens verdödelt habe. Was stört mich konkret an der Präsentation?
Nun, einiges: Die Lacher des Typs (Kevin Bradley) gehen einem äusserst rasch auf die Nerven. Ferner eiert er auf der Bühne sowas von rum, dass ich rasch einmal das Gefühl kriegte, dass er der Marketing-Dödel eines Geeks ist, der im Kämmerchen grosse Jailbreak-Arbeit leistet. Ausser Bulletpoints ablesen scheint er nichts zu können. Zusätzliches Indiz: Er trägt einen Anzug, sowohl im Referat als auch auf dem Photo im Interview. Kevin scheint den Zenit seines Schaffens längst überschritten zu haben, sonnt sich aber gerne im vergangenen Ruhm.
Tags: Apple TV, Jailbreak
Labels: Apple
Montag, 24. November 2014
Apples Greg Joswiak auf der re/code-Bühne
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Normalerweise kommentiere ich meinen Medienkonsum hier auf meinem Blog nicht mehr wirklich, doch das hier muss zum Auftritt Greg Joswiaks an der diesjährigen re/code gesagt sein:
- Die beiden Interviewer Ina Fried und Walt Mossberg lassen Greg andauernd wieder entwischen; wären die beiden wirklich gute Interviewer, würden sie nachhaken, Greg in eine Ecke drängen und ihn zu klaren Antworten zwingen. Aber es ist ja bekannt, dass Walt ein sehr, sehr gutes Verhältnis zu Apple hat.
- Meine Optik hat mich nicht getrübt: Ina war früher Ian.
- Kann sich Millionär Greg keine besseren Hemden leisten? Das Design dieses Hemds lässt einem alle Körperhaare zu Berge stehen.
Tags: Fried, Greg, Greg Joswiak, Ian, Ina, Ina Fried, Joswiak, re/code, Walt Mossberg
Labels: Apple