Archiv ‘Apple’

Mittwoch, 11. Juni 2008

Journalist über den Marktanteil der verkauften iPhones

Der auf Daring Fireball zelebrierte Award Jackass of the Week geht heute via think eMeidi an den Journalisten/Korrespondente John Dyer aus Boston, MA:

In den USA erreichte Apple mit seinem Gerät in den ersten drei Monaten gerade mal einen Marktanteil von 5 Prozent.

Quelle: Der Bund, 11. Juni 2008, „Apple bessert iPhone nach“, S. 15.

Klar, dass die Zahl für einen IT-fernen Schreiberling abstrus klein wirkt. Aber wie immer sollte man (goldene) Äpfel (das iPhone, ein Gerät aus der Smartphone-Klasse) nicht mit {faulen) Birnen vergleichen (Billig-Handies; bspw. die 1000er Serie von Nokia etc.). Ist doch optimal, ein 50USD-Handy, mit dem man gerade mal telefonieren und simsen kann, mit dem 300USD-iPhone zu vergleichen.

Apple hingegen vergleicht die iPhone-Verkäufe seit jeher mit den anderen Smartphone-Herstellern (RIM, Palm, HP etc.) und dort hat sich das iPhone (wohl nur für Zeitungsjournalisten völlig erstaunlich) auf Platz zwei geschlagen – hinter den Blackberry von RIM. In Zahlen ausgedrückt: Im abgelaufenen Quartal betrug der Marktanteil bezüglich Verkäufen knapp 20%, im letzten Quartal 2007 sogar 25%.

Ursprünglich hatte Apple bis Ende 2008 insgesamt 10 Millionen Stück verkaufen wollen. Doch bisher sind es erst 6 Millionen. Die Zahl dürfte angesichts der neuen Generation kaum noch steigen. In den Apple-Läden in den USA sind die alten Geräte kaum noch zu finden.

Ahaaa, als Steve Jobs letztes Jahr die Aussage von den „10 Millionen“ verkauften Geräten, hat er sich selbstverständlich nur auf das GSM-Modell des iPhone bezogen.

Jeder normal denkende Mensch wird realisieren, dass Apple den Fahrplan für das iPhone längst festgelegt hat und Steve Jobs damals bereits wusste, dass im Sommer 2008 das UMTS-Telefon folgen wird. Dies ist auch der Grund, wieso in den Läden keine iPhones zu haben mehr sind: Apple verkauft die längst fertig produzierten Restbestände, um die Lager für das UMTS-iPhone frei zu machen.

Ich hege absolut keine Zweifel, dass Apple mit seinen iPhones (egal ob GSM oder UMTS) lange vor Weihnachten die 10 Millionen-Grenze knacken wird. Das Telefon wird ab dem 11. Juli in über 70 Ländern verkauft werden und ein Verkaufsschlager werden.

Selbstverständlich wird John Dyer weiterhin nur die GSM-iPhones zählen und am 31.12.2008 triumphierend durch die Zeitungslandschaft ziehen: „Seht ihr, ich habe es doch schon immer gesagt!“ Dumm nur, dass das alte iPhone ab Mitte Jahr nicht mehr verkauft worden ist.

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Mittwoch, 4. Juni 2008

Mac OS X 10.6 Snow Leopard zu Weihnachten 2008?

TUAW has received some information that suggests Apple may be working to seed developers with an early build of Mac OS X 10.6 at this year’s WWDC. 10.6 will not include any new significant features from 10.5; instead, Apple is focusing solely on “stability and security.”

Quelle: Daring Fireball: ‚Snow Leopard‘ at WWDC

Auf den ersten Blick unlogisch. Doch schon rein nur der Triumph über Microsoft wäre enorm: Windows Vista ist nie richtig abgehoben (ausser bei einigen versprengten Seelen, die nicht anders können und kompromisslos alles aus dem Hause Microsoft gut finden, gell Torkel?), vom Hoffnungsträger für die Microsoft-Fanboys (Windows 7) ist weit und breit nichts in Sicht.

Nicht nur hätte Apple mit Mac OS X 10.5 Microsoft die lange Nase gezeigt, nein, an Weihnachten setzt man in Cupertino noch eins drauf und bringt wieder ein Update des Betriebssystems heraus, das die Fanboys entzücken wird. Umso entzückender für alle IT-Professionellen da draussen wäre das Faktum, dass Apple dieses Mal nicht 300+ Features als erklärtes Ziel hat, sondern die Politur des Betriebssystem. Die Entwickler dürfen sich für einmal „ausruhen“ und ihre sicherlich enorm langen To-Do- und Tweak-Listen durchackern, um kleine Bugs und unlogisches Verhalten auszubügeln. Gelobet sei Steve!

PS: Mist, bald komme ich wieder in Zugzwang – auf meinem PowerMac G5 läuft erst seit einigen Monaten Mac OS X 10.4. Muss ich jetzt schon auf 10.5 aktualisieren? Bitte nicht, jetzt, da alles so rund läuft!

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Montag, 2. Juni 2008

Wieso Mac OS X Windows Classic überleben wird

Der grösste Unterschied zwischen den beiden Erzrivalen wird Windows schlussendlich den Kopf kosten: Rückwärtskompatibilität! Frickel-Software, die für Windows for Workgroups 3.11 geschrieben wurde und sich nicht an Standards hält, muss immer noch unter Windows Vista funktionieren. Deshalb muss man selbst in Windows Vista all jene Bugs einbauen, die schon in WfW 3.11 zugegen waren. Wäre ja fürchterlich, wenn die von Milliarden von Anwendern benutzte Applikation plötzlich nicht mehr funktionieren würde …

Apple has never been a company that’s slavishly devoted to backwards compatibility if that backwards compatibility jeopardizes its ability to move forward

[…] This willingness to leave old technology behind is a great strength of the Apple platform. Rather than enshrining past decisions in perpetuity, Apple has a willingness to say „enough’s enough; this new way is better, so you should use it“.

Quelle: From Win32 to Cocoa: a Windows user’s conversion to Mac OS X—Part III: Page 3

(Übrigens auch ein sehr interessanter Artikel, der Software-Entwicklung unter Windows mit Software-Entwicklung unter Mac OS X vergleicht)

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Samstag, 31. Mai 2008

Die Erfindung der Apfel-Taste (Juli 1982)

Ein schönes Stück Geschichte, diese Apfel-Taste, die mit LISA das erste Mal das Licht der IT-Welt erblickte:

You saw two keys that said Command on them. The new version has only one, and instead of saying Command it has a picture of an apple on it. The reason is that the key’s used as a shortcut to choose a menu command. If you look at a menu, on the right you’ll see this little apple symbol and a letter. If you hold down the Apple key and the letter, you get the command. We couldn’t find any way to symbolize the Command key that would fit nicely in a menu and be recognizable to people. We tried and tried. Finally we decided that the apple looked nice and had a nice sound to it —”Apple X,” “Apple R” — and it keeps Apple in the mind of the user instead of “control” or something else. It’s a symbol that everybody using this machine will recognize instantly, so we decided to put it on the key as well as on the screen.

Quelle: A behind-the-scenes look at the development of Apple’s Lisa (Feb, 1983)

Auch wenn Microsoft die Windows-Taste mit Windows 95 einführte – sie hat nie diejenige Popularität erreicht wie der angebissene Apfel … Wieso wohl?

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Freitag, 16. Mai 2008

Danke, Orange!

Für ca. 24 Stunden habe ich mich tatsächlich mit dem Gedanken auseinandergesetzt, wegen eines gehypten Telefons eines Computer-Herstellers zum trägen Monopolisten wechseln zu müssen:

Auch Orange vertreibt iPhone in der Schweiz

Quelle: Auch Orange vertreibt iPhone in der Schweiz – Wirtschaft – Tages-Anzeiger

Somit werde ich 2010 wohl mein 10-jähriges Jubiläum mit Orange (und Apples iPhone) feiern können.

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Mittwoch, 14. Mai 2008

Heute würde auch ich einen iMac kaufen

Doch der PowerMac G5 (Dual 1.8GHz) muss zuerst noch „usgfahre“ werden …

And there are a few other reasons to consider an iMac instead of a Mac Pro: the Mac Pro is a large computer that also requires an external display, while the iMac fits into smaller spaces and requires fewer cables than the Mac Pro; and the iMac is much quieter than the Mac Pro,

Quelle: Macworld | The new rules for buying a Mac

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Freitag, 9. Mai 2008

Interessantes zum iPhone

Think about that — in just nine years, the specs that then described Apple’s top-of-the-line desktop computer now describe their phone.

Quelle: BlackBerry vs. iPhone

[…] the iPhone can do more BlackBerry-ish things than the BlackBerry can do iPhone-ish things.

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Mittwoch, 7. Mai 2008

Marketing richtet alles

MBA – Mal Besser Arbeitslos?

What’s clear is that Sprint is run by MBA-trained executives who see everything as a general “business” problem. In their minds, the same things apply to selling phones as toothpaste. How about this idea: Take $100 million and use it to design a better phone?

Quelle: Sprint Spending $100 Million to Advertise iPhone Knock-Off

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Donnerstag, 1. Mai 2008

UMTS-iPhone exklusiv in Italien – lachhaft

UMTS-iPhone exklusiv in Italien?

Laut Berichten der italienischen Zeitungen „Repubblica“ und „Il sole 24 ore“ hat der italienische Provider TIM einne Exklusivvertrag mit Steve Jobs abgeschlossen. Demnach komme der Nachfolger des iPhones mit UMTS mehrere Monate vor anderen Ländern zuerst in Italien auf den Markt. Laut der englischen Zeitung „Times“ habe Apple schon mehrere Tausend neuer UMTS-iPhones in Asien bestellt. Statt Touchscreens sollen sie nun über eine Tastatur verfügen.

Quelle: heute, 22. April 2008, S. 10.

Klar doch:

  • Das neue iPhone zuerst in Italien – ich kann mir wahrlich wirtschaftlich potentere Länder vorstellen, um dieses Luxus-Telefon zu lancieren.
  • Monate vor den anderen – wenn überhaupt in Italien, wieso dann noch Monate zuwarten, um es in anderen Ländern anzubieten?
  • Tastatur statt Touchscreen – der Gerüchtelieferant ist wohl nach dem Verfassen der Meldung an einer Überdosis halluzinogener Drogen gestorben …

Keine Ahnung, wieso heute einen solchen Schmarren abdruckt …

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Donnerstag, 10. April 2008

Mac-Nutzer müssen Virenscanner kaufen!

Das Internet ist ein gefährlicher Ort, und Windows-Nutzer wissen, dass man eine Rüstung tragen sollte. Apple-Nutzer tragen stattdessen Hawaii-Hemden.

Quelle: „Apple-Nutzer tragen Hawaii-Hemden“

Sagt wer? Ah, … der Rüstungsverkäufer? Was der nicht sagt!

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