Viele Fans verbringen die Zeit bis zum Spiel mit Biertrinken.
Quelle: Bern rechnet mit mehr als 100’000 Fans – Euro 08 – Tages-Anzeiger
Freitag, 13. Juni 2008
Viele Fans verbringen die Zeit bis zum Spiel mit Biertrinken.
Quelle: Bern rechnet mit mehr als 100’000 Fans – Euro 08 – Tages-Anzeiger
Tags: Alkohol, Euro08, Gesundheit
Labels: Bern, Funny, Schweiz
Mittwoch, 11. Juni 2008
Die Zahl der Flugzeuge ergibt sich aus den Bedrohungsszenarien, mit denen die Planer spielen. Und hier bewegt sich das VBS in kühnen Dimensionen: Da ist die Schweiz plötzlich dermassen bedroht, dass sie während mehrerer Monate rund um die Uhr den Luftraum schützen muss. Da sausen Militärpiloten durch die Luft, um Schweizer Bodentruppen zu Hilfe zu eilen. In solchen Gedankenspielen geht vergessen, dass die Schweiz von lauter Nato-Staaten umgeben ist, die als natürlicher Schutzring wirken. Und dass Kampfjets gegen Terroristen grundsätzlich wenig taugen, wird auch ungenügend gewürdigt.
Quelle: Der Bund, 11. Juni 2008, „Kampf um die politische Lufthoheit“, S. 7.
Dienstag, 10. Juni 2008
Ein Projekt wie ein AKW sei «gesellschaftlich exponiert, technisch anspruchsvoll und finanziell risikoreich.» […] Für das neue Kernkraftwerk rechnet Atel mit Investitionen von 6 bis 7 Milliarden Franken.
Quelle: Kontroverse um neues KKW in Gösgen
Fertigstellung 2024? Na dann Feierabend. Im besten Fall sieht man vorher ein, dass dieses Grossprojekt im Zeitalter der Energiekrisen kaum mehr realisiert werden kann; im schlimmsten Fall enden wir mit einer sauteuren Bauruine in Gösgen.
Montag, 9. Juni 2008
Wer hätte das gedacht – da komme ich nach 21 Uhr bei uns im Dorf im Public Viewing an, um zugleich von einem ohrenbetäubenden Gejohle eingedeckt zu werden: Zwei zu Null! Aber nicht etwa für die Azzuri (ich habe zwar ohne eine Ahnung von Fussball zu haben den Italienern eine deutliche Siegeschance zugerechnet), sondern die oranje Klompen-Bomber, die heute dem von mir anlässlich der Terrorgefahr vergebenen Namen wortwörtlich alle Ehre machen: Der italienische Torhüter wird „zugebombt“ und muss schlussendlich mit drei Kuckuckseiern im Nest vom Spielfeld trotten.
Wenn man bedenkt, dass heute auch die Rumänen den Franzosen ein Pünktchen abgetrotzt haben (oder gar zwei, je nach Sichtweise), kann man froher Hoffnung sein, dass es heuer eine Euro der Überraschungen geben könnte. Lustige Konsequenz: Heute ist wohl fast jeder selbsternannte Tippkönig und Fussballversteher zum Bettler geworden.
Andererseits: Die Schweizer und Österreicher sind die traurigen Ausnahmen, die die Regel bestätigen … bei den Gastgebern läuft alles in gewohnten Bahnen. Wieso immer wir? Rot-weiss ist nichts für die EM 2008.
Egal, ab sofort bemühe ich mich um eine Patenschaft für eine oranje Blondine, damit ich garantiert auch nach dem 15. Juni weiterfeiern kann. Da Bern mittlerweile fest in der Hand von Heineken und der Klompen ist, bleibt uns nichts anderes übrig, als uns schleunigst mit der Besatzungsmacht verbrüdern und die daraus entstehenden Vorteile zu geniessen: Offenheit, ausgefallene Stimmung, Klompen, lustige Sprache – Heineken. Mal ehrlich: In unserem Innersten sind wir auch ein wenig Holländer! Elender Opportunist, der ich da bin …
Und zum Schluss noch dies: Man munkelt, dass das niederländische Parlament morgen Marco van Basten zum Nationalhelden erklärt.
Sonntag, 8. Juni 2008
Raffinierte Programme entdecken heutzutage automatisch ungewohnte Bezugsmuster, melden sie einem Kundenberater, der den Kunden orientiert. Bei Kreditkarten und Maestro-Bezügen im Ausland sind sie gang und gäbe. «Es fällt auf, dass der Täter während sechs Tagen die die Kreditlimite ausschöpfte. Meine Klientin durfte erwarten, dass solch hohe Bezügen, welche zuvor nie vorgekommen sind, von System erkannt werden und entsprechend gehandelt wird», schreibt Perraults Anwalt.
Quelle: Kartenbetrug: UBS lehnt jede Haftung ab – Wirtschaft – Tages-Anzeiger
Dass der UBS auch andere, deutlich grössere Beträge durch die Lappen gehen können, wissen wir ja seit der Hypothekenkrise zu genüge …
Sonntag, 8. Juni 2008
Heute war ich zusammen mit Melanie und Zgräsch in Freienbach (SZ) und habe dem Training der Schweizer Nationalmannschaft beigewohnt (Melanie hat die Tickets organisiert, die wir dank unseren GAs spontan einlösen konnten). Selbstverständlich habe ich die Chance genutzt, meine Nikon D40 im Sport- und im Paparazzi-Modus für wildes Menschengetümmel zu testen:
Training Schweizer Nationalmannschaft
Erkenntnis: Das Rohr (18-55mm) ist viel zu klein. Da muss rasch was Grösseres her!
Samstag, 7. Juni 2008
… bis wir unseren ersten Match verlieren!
(Um meine prophetischen Fähigkeiten noch zu steigern, sollte ich vielleicht besser sagen: … bis wir unseren ersten Match garantiert nicht gewinnen! Damit würde ein Unentschieden auch noch durchgehen.)
Freitag, 6. Juni 2008
Heute Vormittag durfte ich einer freundlichen, aber etwas nuschelnden Telefonbefragerin während ca. 20 Minuten über mein Abstimmungsverhalten und meine politische Ausrichtung Auskunft geben.
Bevor wir uns nach der Fragerei freundlich verabschiedeten, wollte ich aber noch wissen, für wen sie denn die Umfrage durchführte. „SwissVOX“ fragte ich, doch diesen Begriff hatte die Dame noch nie gehört (nicht jede Telefonistin hat anscheinend Politologie studiert). Die Umfrage werde von gfs durchgeführt, antwortete sie mir. „Aaah, ihr Boss ist in diesem Fall Herr Longchamp?“ begegnete ich ihr. Leider wusste sie auch mit diesem Namen nichts anzufangen, weshalb ich etwas ausholte und ihr zu erklären versuchte, dass Claude Longchamp derjenige sei, der an den Wahlsonntagen im Fernsehstudio seine Analysen zum Besten gebe. Leider machte es bei der Person am anderen Ende des Drahtes immer noch nicht klick, weshalb ich dann spontan darauf verzichtete, auch noch die ominöse „Fliege“ mit ins Spiel zu bringen …
Jetzt, einige Stunden nach der Umfrage (ich habe mir wirklich Mühe gegeben, in allen Fragen als richtig Linker durchzuscheinen – und damit alle Klisches und Warnungen aus der Vorlesungen Empirische Sozialforschung zu erfüllen) kommt die Meldung rein, dass die „Maulkorb-Initiative“ erneut vors Volk soll. Der Grund: Die Medien hätten es gewagt, und die Initiative nicht mit ihrem tatsächlichen Titel, sondern dem deutlich ausdrucksstärkeren Begriff „Maulkorb“ in Verbindung zu bringen. Pöhse, pöhse, pöhse linke Medien!
SD wollen erneut über «Maulkorb-Initiative» abstimmen
Die Schweizer Demokraten des Kantons Thurgau haben Beschwerde gegen die Abstimmung über die Initiative «Volkssouveränität statt Behördenpropaganda» erhoben.
Quelle: SD wollen erneut über «Maulkorb-Initiative» abstimmen – Schweiz – Tages-Anzeiger
Freitag, 6. Juni 2008
Deshalb sucht man sich besser jetzt schon eine Manschaft aus, die reelle Chancen auf den Titel hat (sozusagen als Plan B, falls Köbis Burschen unerwarteterweise nicht bis in den Final vorstossen)
Für das Schweizer Fussball-Nationalteam endet die Euro wohl am 15. Juni
Freitag, 6. Juni 2008
Aber he, wenn wir die Personenfreizügigkeit nicht auf Rumänen und Bulgaren ausdehnen, wird kaum so etwas passieren: Die EU weiss einfach noch nicht, dass sie uns mehr braucht als wir sie! (Unseren Grössenwahn könnte man auch so betiteln: „Mit Trompeten und Fanfaren schnurstracks in den Untergang!“)
Den Amis ist es auf jeden Fall scheissegal, dass wir etwas namens Bankgeheimnis … äh, sorry … das Bankkundengeheimnis kennen. Die Yankees wollen einfach, dass auch die Reichen im Lande brav Geld an die IRS überweisen:
Doch, so ein UBS-Kadermann, der namentlich nicht genannt werden will, herrsche von Seiten der USA eine andere Auffassung des Rechtsverständnisses vor. Die Sicht des Schweizer Rechts sei weder bekannt noch von Interesse.
Tags: Banken, Jura, Recht, UBS
Labels: Politik, Schweiz, USA, Wirtschaft