Dienstag, 9. Dezember 2008

Genetische Algorithmen

After testing the initial population, the genetic algorithm killed off
the least fit individuals by deleting them and let the most fit
produce copies of themselves–offspring. It mated some individuals,
swapping sections of their code. Finally, the algorithm introduced a
small number of mutations by randomly switching 1s and 0s within
individual programs. It then downloaded the new population one at a
time onto the FPGA and ran the fitness tests once more.

Quelle: http://www.cs.nyu.edu/courses/fall08/G22.2965-001/geneticalgex

Sehr spannender Versuch. Die Zukunft der Informationstechnologie? Oder das Ende der Menschheit?

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Montag, 8. Dezember 2008

Überall Verstösse gegen Kinderpornographie?

Der heutige Tag hatte es bezüglich Verschmutzung des Internets mit illegalem pornographischem Inhalt in sich:

Kopulierende Simpsons

Zuerst wurde in Australien ein Mann wegen Besitzes von Kinderpornographie für schuldig gesprochen, weil er auf seinem Rechner eine GIF-Animation gespeichert hatte, die zeigte, wie die Comicfigur Bart Simpson mit seiner Schwester (die ältere, falls es überhaupt noch eine Rolle spielt) kopuliert (das Stück des Anstosses sollte hierzulande auch auf unzähligen Mail-Servern von grossen Unternehmen rumliegen).

Wikipedia wegen Scorpions-Cover geblockt

Fast zum selben Zeitpunkt mussten Provider in Grossbritannien einen Wikipedia-Artikel sperren, welcher das Cover der neuen Scorpions-CD „Virgin Killer“ zeigte:

Image:Virgin Killer.jpg (Achtung, nichts für Personen, die nicht Eltern weiblicher Kinder sind oder die nicht zusammen mit weiblichen Geschwistern aufgewachsen sind) zum Artikel Virgin Killer

Quelle: Britische Provider sperren Wikipedia-Artikel

Lesenswert auch die Diskussion der Wikipedia-Autoren zum Thema (ein Feature, dass von vielen Benutzern der Enzyklopädie nicht beachtet und geschätzt wird):

Talk:Virgin Killer

Minderjährige in Stundenhotel in Bangkok?

Auf die Gefahren solcher digitaler Kommunikation sensibilisert, stiess ich heute – aus völlig anderem Grund – auf folgende Reklame von NIKON:

Quelle: Nikon S60 – It Detects Faces that you can’t

Die Tagline der Werbung: „The Nikon S60. Detects up to 12 faces.“ Nun, der interessierte (männliche?) Beobachter wird primär einmal die zwei Frauen Mädchen entdecken, die sich hier in verführerischer Pose auf dem Hotelbett räkeln.

Da ich mich nach dem Simpsons-Urteil über das in Europa geltende Recht kundig gemacht hatte, schellten bei mir bei der Betrachtung der Damen der Nikon-Werbung die Alarmglocken:

Als Kinderpornografie gilt demnach pornografisches Material mit bildlichen Darstellungen echter oder realistisch dargestellter nicht-echter Kinder, die an einer eindeutig sexuellen Handlung aktiv oder passiv beteiligt sind, einschließlich aufreizendem Zur-Schau-Stellen der Genitalien oder der Schamgegend von Kindern. Als Kind wird dabei unter Berufung auf die Kinderrechtskonvention der UNO jede Person unter achtzehn Jahren definiert.

Quelle: Kinderpornografie

Google-Hijacking

Ich vermute, dass dank diesem Artikel viele fragwürdige Personen nach Google-Suchen auf diese Seite weitergeleitet werden …

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Montag, 8. Dezember 2008

Alkohol + Segway = SUVA

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Montag, 8. Dezember 2008

6 Milliarden mit drei läppischen Gesetzes-Artikelchen

Aktualisierung: Zählt man die Artikel der entsprechenden (Not)Verordnung hinzu, so ergibt das bereits unglaubliche 8 Artikelchen.

Wie sich Schweizer Privatunternehmen mit einer guten Vernetzung in die politische Elite mit einem Gesetz von nur gerade 3 Artikelchen einen „Notkredit“ von 6 Milliarden zusprechen lassen können:

Bundesbeschluss über einen Kredit für die Rekapitalisierung der UBS AG

Irgendwas ist faul in unserem Staat.

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Montag, 8. Dezember 2008

Mörgeli zur falschen Zeit am falschen Ort

Wie die Kantonspolizei mitteilte, fuhr der 48-jährige Mörgeli um 8.50 Uhr auf der Stäfner Rhynerstrasse abwärts Richtung Dorfzentrum.

Quelle: Wurde Christoph Mörgeli von der Sonne geblendet? – News Panorama: Leute – tagesanzeiger.ch

Hätte Mörgeli am Montag, 8. Dezember 2008, um 8.50 Uhr als Nationalrat („Volksvertreter“) nicht im Parlamentssaal in Bern sitzen sollen, um sich in der Diskussion um den UBS-Bailout einzumischen?

Update:

Mörgeli habe zu seinem Wohnhaus in Stäfa zurückkehren wollen, beschrieb Hauert die Umstände des Unfalls in seinem Wohnort. Dort wollte er seinen vergessenen Koffer holen, um dann zur Session nach Bern zu fahren.

Quelle: Ärzte für Mörgeli «vorsichtig optimistisch»

Übrigens: Ich hoffe, dass die Schweizer Polizei eine Task-Force gegründet hat, um die Häufung von Autounfällen von Rechtspopulisten zu untersuchen …

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Sonntag, 7. Dezember 2008

Das wichtigste Zitat zum 10. Dezember 2008

„Wählen tut das Parlament einen Bundesrat, nicht eine Partei, das ist immer so gewesen“ — Christoph Blocher (1983)

Quelle: Maurer befürchtet Niederlage – Schweiz: Standard – bernerzeitung.ch

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Sonntag, 7. Dezember 2008

Verbannt Twitter-Direktnachrichten!

6. You ask me a question that requires a 500 word response but you ask it in a place that limits me to 140 characters. Thanks for frustrating me.

Quelle: Scobleizer — Tech geek blogger » Blog Archive 10 reasons why Twitter Direct Messages suck (and so do Facebook’s) «

Scobles Rant kann ich aus eigener leidiger Erfahrung bestätigen und schliesse mich ihm an: Wer mich via Facebook oder Twitter mittels Privatnachricht kontaktiert, wird in den allermeisten Fälle nicht beachtet.

Insbesondere das Twitter-Feature war damals noch doppelt so nervig, als man noch SMS-Nachrichten auf’s Handy erhielt.

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Sonntag, 7. Dezember 2008

Grenzwächter und die (Zoll)Torschlusspanik

Als ich und meine Freundin heute aus Strasbourg nach Basel zurückkehrten, kontrollierten doch tatsächlich zwei Uniformierte Schweizer die Identität der Einreisenden. Gemäss meiner Freundin, die unter der Woche täglich im Auto die Grenze Richtung Lörrach überquert, haben die Kontrollen in den letzten Tagen schlagartig zugenommen (zwei Mal Richtung Schweiz, zwei Mal Richtung Deutschland).

Es scheint, als seien sowohl die deutschen als auch die schweizer Grenzwächter traurig, dass ab dem 12. Dezember 208 Schluss ist mit Grenzkontrollen.

Übrigens: Als der Sicherheitsbeamte mich nach dem Blick auf meine ID fragte, ob ich „etwas dabei hätte“, konnte ich nicht anders, als ihm zu antworten: „Ja, mein Rucksack hier!“ und gleichzeitig darauf zu zeigen. Daraufhin präzisierte er leicht genervt die Frage: „Haben SIe in Frankreich ewas gekauft?“, worauf ich mit „Nein“ antwortete. Wie sich später herausstellen sollte, war dies nicht korrekt – ich hatte gelogen: Gestern Samstag-Abend führte ich nämlich für Melanie satte 500 Gramm Bredle in die Schweiz ein … Somit also im Grunde gleich zwei Vergehen auf’s Mal: Unwahre Angaben gegenüber dem Zollbeamten sowie die Einfuhr von Waren im Auftrag einer anderen Person.

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Sonntag, 7. Dezember 2008

Kein Wunder, brauchen auch wir bald neue AKWs

Damals, 2006, hatte Cox nur 75.000 Birnchen verbaut. Im Jahr 2008 sind es 200.000, verbunden mit neun Kilometern Kabel und angereichert mit „etwa 27“ aufblasbaren Weihachtsdekorationsstücken, wie die Familie auf ihrer Web-Seite mitteilt, „die abschließende Zählung steht noch aus“.

Quelle: Festbeleuchtung: Weihnachts-Apokalypse in Pittsburgh – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt

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Sonntag, 7. Dezember 2008

Von Gutmenschen

Heute gings von Basel SNCF aus nach Strasbourg. Dass die Jungs hier in der schweizerischen Rhein- und Chemiestadt einen doch eher kurligen Dialekt sprechen, wissen wir spätestens seit Federer, Ospel und den alljährlichen Schnitzelbänken zu genüge. Da es der Zufall wollte, dass mein Ausflug nach Basel mit dem 6. Dezember, dem „Sankt Nikolaus“-Tag (als Berner würde ich sagen: Samichlaus!), zusammenfiel, entdeckte ich an der MIGROS-Auslage am Bahnhof Grättimänner. Mensch, das heisst doch Grittibänz!

Um 11.30 Uhr in Strasbourg angekommen, gönnten wir uns in einer der vielen Bäckereien einen Grättimann. Doch oh schreck – hier hiess dieses Gebäck nun plötzlich Bonhomme. Gutmensch? Davon sprechen also Smythe, Winkelried und rechtsbürgerliche Kreise also, wenn sie ihren Missmut über rote und grüne Socken zum Besten geben. Nun gut, dann bin ich nun halt in deren Augen ein Grittibänz …

A propos: Im altehrwürdigen Elsässerdeutsch („Winstub“ ist mein Lieblingsbegriff) heisst der Grittibänz doch tatsächlich Männele

Nachdem ich mit Melanie ein wenig über die (wahre) Bedeutung von Bonhomme gesprochen habe (bedeutet soviel wie „der Typ da“, „dr Töggu“ etc.), erwähnte sie auch den Begriff false friend. Damit bezeichnet man falsche Übersetzungen eines deutschen Muttersprachlers, der sich im englischen Versucht. Bestes Beispiel: Kein englischsprachiger Zeitgenosse wird hinter einem undertaker einen Unternehmer vermuten …

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