Mittwoch, 5. November 2008

Gespeicherte Passwörter für Netzwerk-Freigaben löschen

In Windows XP besteht die Möglichkeit, die Zugangsdaten beim Verbinden mit einer Netzwerkfreigabe zu speichern. Um ein gespeichertes Passwort zu löschen, bemühe man sich des folgenden Tools:

rundll32.exe keymgr.dll, KRShowKeyMgr

Ähnlich wie die Apple Keychain zeigt dieses Tool alle im Laufe eines Windows-Lebens gespeicherten Passwörter für Freigaben an.

Via: Remove Saved Passwords

Tags: , ,
Labels: IT

1 Kommentar | neuen Kommentar verfassen

Dienstag, 4. November 2008

Stimmenanteil der letzten zehn US-Präsidenten

„Ploderi“ Manfred Messmer schwingt in einem sonntäglichen Blog-Artikel mal wieder seine Keule:

Erstaunlich ist, dass es Herrn Obama trotz einem inzwischen einjährigen Wahlkampf und 600 Mio. USD(!) an Wahlkampfgeldern und trotz halbstündigem Infomercial (mit amerikanischem Sniff-Thrill) nicht gelingt, die 50%-Marke solide zu überspringen, dass er die offensichtlichen Schwächen in McCains Wahlkampf nicht in eine gefestigte Mehrheit umsetzen kann.

Quelle: Arlesheim Reloaded. Mäuse schultern Elefanten. – Kontrapunkt

Zuerst war ich ob dieser Aussage doch gar erstaunt – unter 50%, und doch Präsident der Vereinigten Staaten?

Dank dem im Netz gesammelten Wissen war es relativ leicht, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und zu schauen, mit welchem Stimmenanteil frühere Kandidaten Präsident der Vereinigten Bankrotten Staaten von Amerika geworden ist:

2004 George W. Bush 50.7% John Kerry 48.3%
2000 George W. Bush 47.9% Al Gore 48.4%
1996 Bob Dole 40.7% Bill Clinton 49.2%
1992 George H. W. Bush 37.7% Bill Clinton 43.0%
1988 George H. W. Bush 53.4% Michael Dukakis 45.6%
1984 Ronald Reagan 58.8% Walter Mondale 40.6%
1980 Ronald Reagan 50.7% Jimmy Carter 41.0%
1976 Gerald Ford 48.0% Jimmy Carter 50.1%
1972 Richard Nixon 60.7% George McGovern 37.5%
1968 Richard Nixon 43.4% Hubert Humphrey 42.7%

Fazit: Seit 1992 erreichte jeder Präsident einen Stimmenanteil von maximal 50.7%. Auffällige Ausnahmen sind (allesamt Republikaner) Ronald Reagan 1988 (58.8%) und Richard Nixon 1972 (60.7%)

Ebenso wichtig sind die Anzahl Wahlmänner, die heute die Kandidaten erreichen werden. Gelingt es Obama, über 300 der 270 Wahlmänner hinter sich zu scharen, so wäre dies gemäss meinem Korrespondenten in Venice, CA, bereits ein Achtungserfolg.

Nicht auszudenken, wenn Obama gar deren 311, 353, 364 oder 338 Wahlmänner machen würde, die von FiveThirtyEight.com in Tausenden von Simulationen als wahrscheinlichstes Resultat berechnet worden sind (leider muss ich erwähnen, dass an fünfter Stelle noch 291 Wahlmänner kommen – aber das blenden wir jetzt mal schön aus!).

Ich wünsche mir, dass Obama (mindestens) 310 Wahlmänner holt und George H. W. Bushs 53.4% Stimmenanteil von 1988 egalisiert.

Mario „Claude Longchamp“ Aeby Amen.

Tags:
Labels: Politik, USA

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Montag, 3. November 2008

Wenn der MSN Spam in Adium zu nerven beginnt …


Adium Privacy Settings
Originally uploaded by emeidi

… helfen nur noch eine rigidere „Privacy Settings“; zu finden im Menu Adium > Privacy Settings… Dann kommt sowas garantiert nicht mehr durch.

Via: Adium/MSN SPAM

Tags: , , ,
Labels: Allgemein

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Montag, 3. November 2008

Wo bleiben die Porsche-Käufer?

Die Autokonzerne haben im Oktober die Zurückhaltung der US-Verbraucher mit voller Wucht zu spüren bekommen. Porsche verkaufte 52 Prozent weniger Autos. Der Absatz der Marke Mercedes-Benz brach um 34 Prozent ein. Einen zweistelligen Absatzeinbruch verzeichneten auch Ford, GM und Toyota.

Quelle: US-Autoabsatz Oktober: Porsche und Mercedes stürzen ab – manager-magazin.de

Wird Zeit, dass gewisse Leute ihren Worten taten folgen lassen und sich endlich den 1er BMW unter den Porsches zulegen! Wenn das kein Buy-Signal ist …

Tags: ,
Labels: Blogosphäre, USA, Wirtschaft

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Montag, 3. November 2008

USA: Deren Lehrgeld bezahlen wohl wir

The new pilot program, which the banks hope will become permanent, could involve as many as 50,000 people struggling with credit card debt. On an individual basis, the amount of debt to be forgiven would rise according to the severity of the borrower’s financial situation, up to a maximum of 40 percent.

Quelle: Is Credit Card Relief Coming? :: The Market Oracle :: Financial Markets Analysis & Forecasting Free Website

Zuerst haben wir den Amis den Bau ihrer Papphäuschen finanziert, jetzt bezahlen wir anscheinend auch noch deren Flatscreen-Fernseher und wohl auch bald noch die SUVs …

Tags:
Labels: Wirtschaft

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Montag, 3. November 2008

Frachter mieten war nie billiger

The daily rental rates for Capesize big ships have dropped $234,000 to $7,340 in weeks, leaving operators stuck with heavy losses on long leases. Empty ships are now crowding Singapore and other global ports.

Quelle: Investors shun Greek debt as shipping crisis deepens – Telegraph

Verdammt nochmal! Wieso spürt Otto Normalverdiener in der Schweiz überhaupt noch nichts davon?!

Tags:
Labels: Wirtschaft

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Montag, 3. November 2008

Gilt Moore’s Law auch für CEOs?

Was das Moore’s Law für die Semikonduktor-Industrie ist, ist wohl etwas ähnliches auch für die CEOs gültig:

“I am old enough to have known both the CEO’s of 20 years ago and those today. I can assure you that we CEO’s of today are NOT 10 times better than those 20 years ago.” ––– William McDonough, Former New York Federal Reserve Governor.

Quelle: Time to Bunker Down as the Global Debt Mountain Implodes :: The Market Oracle :: Financial Markets Analysis & Forecasting Free Website

Tags: ,
Labels: Funny, IT, Wirtschaft

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Montag, 3. November 2008

Rezession: V, U oder L?

Most observers have now resigned themselves to the realisation that we are most unlikely to have a “V” shaped recovery (i.e. a short, sharp recession lasting only six months or so). Many believe the extent of damage that has been inflicted on world markets ensures that we will have to endure at least a “U shaped recovery” that will not see an end to hard times for at least two years (i.e. a recovery sometime in 2010). Some arch-bears (like NYU Professor Nouriel Roubini) are warning that what may be coming our way is an “L shaped recovery” meaning we will flat-line along the bottom in a recession/depression for many years to come before we emerge out the other end.

Quelle: Time to Bunker Down as the Global Debt Mountain Implodes :: The Market Oracle :: Financial Markets Analysis & Forecasting Free Website

Ich spreche mich ganz klar für L aus. Ich bin es mir leid, von „Depressionen“ (wirtschaftlicher, nicht psychologischer Art) immer nur in Geschichtsbüchern zu lesen …

Tags:
Labels: Wirtschaft, Wissenschaft

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Montag, 3. November 2008

En Vogue: Realwirtschaft und echte Wertschöpfung

Roland Decorvet, Chef von Nestlé Schweiz:

Ich bin ein Teil der Realwirtschaft, die echte Wertschöpfung leistet, so wie der Bauer oder Sie als Journalist. Deshalb bin ich froh, das Geschäftlimacher im Nadelstreifenanzug als Vorbild für die Jugend und als Helden der Wirtschaft ausgedient haben.

Quelle: SonntagsZeitung, „Ich bin Teil der Wirtschaft, die echte Wertschöpfung leistet, wie der Bauer“, 2. November 2008, S. 65.

Recht hat er. Als Realwirtschaftler kriegt er maximal 160’000CHF Bonus, wenn er alle seine Ziele erreicht.

Tags: , ,
Labels: Arbeit, Schweiz, Wirtschaft

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Montag, 3. November 2008

Web-Kollaboration nicht begriffen

Kürzlich habe ich ein Mail erhalten, dass eine Menge von Anweisungen enthielt („Prozessbeschreibung“, sagt man dem Wohl im Fachjargon). Das Mail endete mit:

kannst du das bitte noch ins Wiki eingeben

Labels: Funny, Web

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen