Dienstag, 25. Dezember 2007

Definiere Kommunismus

„We pretend to work and they pretend to pay us.“

Quelle: A CHRISTMAS EVE STORY

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Montag, 24. Dezember 2007

Mit GPS abgeriegelte Autos

We know that the Nissan GT-R’s ECU wizardry is impressive, but in Japan the GT-R has a speed limiter set at 180KM(111mph) and automatically releases when you enter a domestic circuit.

Quelle: Nissan GT-R Disable The Speed Limiter Via GPS

Der Autohersteller Nissan beschreitet mit seinem GT-R neue Wege, was die Abriegelung des Fahrzeuges betrifft. Mittels eines GPS-Empfängers wird die Höchstgeschwindigkeit des Bolidens in Japan auf 180 Stundenkilometer festgesetzt. Begibt sich der Fahrer auf einen Rennparcours, wird die Limitierung deaktiviert.

Zukunftsszenario?

Bevormundung des freien Bürgers? Sollte dieses Beispiel Schule machen und sich GPS als Standardausstattung von PKWs durchsetzen, steht einer landesweiten Einführung nichts mehr entgegen.

Würden die Fahrzeuge in einem ersten Schritt schweizweit auf 120km/h abgeriegelt, könnte man zu einem späteren Zeitpunkt die Limitierung an die gerade befahrene Strasse anpassen (dazu müsste aber die Genauigkeit der satellitengenauen Positionierung verbessert werden – man stelle sich vor, dass das Auto sich mitten auf der Autobahn von 120km/h auf 50km/h herunterregulieren würde). Wunschtraum für Strassenopfer-Gesellschaften und Vision Zero-Beamten, orwellianischer Alptraum für freiheitsliebenden Schweizer.

Ein grosses Problem ist hier aber die Aktualisierung der Daten – irgendwie müsste der Datenspeicher der Abriegelung ja an die neuen Umstände angepasst werden können. Update à la WindowsUpdate per GSM? Ethernet-Anschluss am Auto? WLAN? DVD? Wie auch immer, auf die Schnelligkeit und Effektivität der ersten Hacks bin ich schon jetzt gespannt …

Der Markt entwickelt sich mit grossen Schritten in diese Richtung – als Beispiel sei das deutsche Maut-System genannt (momentan erst für Lastwagen Pflicht – doch die Technik liesse sich ohne weiteres auch für PKWs einsetzen). Auch gibt es in Grossbritannien eine erste Autoversicherungsgesellschaft, die einen Fahrtenschreiber benutzt, um risikogerechte Prämien anbieten zu können (Motto: Unser Kunde hat uns nichts zu verheimlichen). Selbstverständlich könnten die im Fahrtenschreiber gespeicherten Informationen auch bei einem Unfall von Nutzen sein. Und irgendwann einmal werden die Politiker der Polizei zwangsläufig auch die Nutzung der gesammelten Maut-Daten zur Verbrechensaufklärung erlauben. Schöne, neue Welt!

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Freitag, 21. Dezember 2007

Dick "Darth Vader" Cheney

Back when Hillary Clinton described Dick Cheney as Darth Vader, a number of people pointed out that this was an unfair comparison. For example, Darth Vader once served in the military.

Here’s another reason the comparison is invalid: the contractors Darth Vader hired to build the Death Star actually got the job done.

Quelle: Darth Vader blogging

So gehört in einer Authors@Google-Präsentation mit Paul Krugman:

Nachtrag

In other words, a fuller answer to my former neighbor would be that these days, Americans make a living selling each other houses, paid for with money borrowed from the Chinese. Somehow, that doesn’t seem like a sustainable lifestyle.

Quelle: Safe as Houses

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Freitag, 21. Dezember 2007

Sozialstatistik meiner Schulklassen

Stand: 21. Dezember 2007

Man möge es mir nicht verübeln, doch ich konnte nicht anders. Leute, die mich gut kennen, werden hier ein (weiteres) „Milchbüchlein“ aus dem Hause Aeby antreffen.

Geplant ist übrigens auch noch eine Google Map, auf der die Personen (selbstverständlich anonym) mit Fähnchen gekennzeichnet sind. Umschaltbar zwischen „damals“ und „heute“, damit man die Mobilität nachvollziehen kann.

Stichprobenraum

Total Männlich Weiblich
Realgymnasium Bern-Kirchenfeld, OPb 2000 15 10 5
Sekundarstufe Neuenegg, 9a 1996 19 9 10

Wohnhaft im Elternhaus

(Heutige Postadresse identisch mit derjenigen aus der Schulzeit)

Total Männlich Weiblich
Gymnasium 1 1 0
Sekundarstufe 6 5 1

Die einsame Seele bei der Gymerklasse bin ich ;-)

Heirat

Total Männlich Weiblich
Gymnasium 3 2 1
Sekundarstufe 3 0 3

Eltern

Total Männlich Weiblich
Gymnasium 2 2 0
Sekundarstufe 2 0 2

Todesfälle

Total Männlich Weiblich
Gymnasium 0 0 0
Sekundarstufe 0 0 0

Todesfälle der Eltern

Total Vater Mutter
Gymnasium 0 0 0
Sekundarstufe 2 1 1

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Freitag, 21. Dezember 2007

Billiges Geld

So free and easy were American banks and credit institutions during this period that bank robbers stopped wearing ski masks and carrying guns; all they had to do was to ask for the money like everyone else.

Quelle: Alan Greenspan’s Money Isn’t Everything

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Freitag, 21. Dezember 2007

Was macht ein Software-Tester?

The old testers at Microsoft checked lots of things: they checked if fonts were consistent and legible, they checked that the location of controls on dialog boxes was reasonable and neatly aligned, they checked whether the screen flickered when you did things, they looked at how the UI flowed, they considered how easy the software was to use, how consistent the wording was, they worried about performance, they checked the spelling and grammar of all the error messages, and they spent a lot of time making sure that the user interface was consistent from one part of the product to another, because a consistent user interface is easier to use than an inconsistent one.

Quelle: Why Does Vista Suck? Blame Automated Testing

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Freitag, 21. Dezember 2007

Temperaturanstieg gestoppt?

Der Temperaturanstieg im 20 Jahrhundert (im 21. Jahrhundert gab es keinen weiteren Temperaturanstieg) von 0,7°C kann nicht als beispiellos in der Klimageschichte angesehen werden. Desgleichen ist die Behauptung, dass 1998 das wärmste Jahr der letzten 1.000 oder gar 2.000 Jahre war, nicht haltbar.

Quelle: Grönland war schon mal grüner — wie auch die Alpen

Auf welchem Planeten lebt dieser Blog-Autor eigentlich?!

Sommer 2003

Der Sommer 2003 war demnach vermutlich der heißeste in Europa seit 1500.

Quelle: Mega-Sommer 2003 war menschengemacht

Sommer 2006

Die erste Hälfte des Sommers ist in der ganzen Schweiz rund 3 Grad wärmer gewesen als im langjährigen Schnitt. Gleichzeitig war es vielerorts zu trocken.

Quelle: Erste Sommerhälfte viel zu warm

Frühling 2007

Mit einem Temperaturmittel von 12,5 °C (+3,1 °C) war der Frühling 2007 der wärmste seit Messbeginn (1755). Die Niederschlagsmenge lag nur 3 mm unter der Norm; die Sonne schien 50 % länger als üblich.

Quelle: Witterung im Frühling 2007

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Freitag, 21. Dezember 2007

EWR oder Bilaterale?

„Das Wachstum der letzten Jahre ist nicht dem Nein zum EWR zu verdanken, sondern dem Ja zu den bilateralen Verträgen.“ –– Pascal Couchepin

Quelle: Der Bund, 20. Dezember 2007, „Bundesratspolitik ändert nicht“, S. 1.

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Donnerstag, 20. Dezember 2007

Ron Paul kontert exzellent

Republican presidential hopeful Ron Paul has received a $500 campaign donation from a white supremacist, and the Texas congressman doesn’t plan to return it, an aide said Wednesday.

Quelle: Paul keeps white supremacist donation

Die aufgebauschte „Affäre“ noch als Video-Clip:

Ich weiss nicht, wo dieser Politiker sein Medientraining absolviert hat (oder ob überhaupt), doch er macht dem Moderator die Hölle heiss. Ganz klassisch fand ich folgende Aussage (sinngemäss):

Moderator: Sie werden also das Spendengeld des White Supremacist nicht an ihn zurücksenden?

Ron Paul: Nein, das habe ich überhaupt nicht im Sinn! Wenn ich es ihm zurücksende, setzt er es für seine Sache ein. Behalte ich es, kann ich es für meine Kampagne gebrauchen. Das ist doch ein bedeutend besserer Verwendungszweck, finden Sie nicht?

[…] Und denken Sie mal an all die Spenden des militärisch-industriellen Komplexes an meine Mitbewerber – diese führen doch dazu, dass dem Amerikanischen Bürger weiterhin das Geld aus der Tasche gezogen wird für ungewollte und unnötige Kriege. Sollten Hillary & Co. solche Spenden gemäss ihrer Logik nicht auch zurückgeben?

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Donnerstag, 20. Dezember 2007

Unterversichert

Die Versicherungsdeckung für die Kernanlagen soll von 1 auf 1,8 Milliarden Franken erhöht werden.

Quelle: Höhere Haftpflicht für AKWs

[…] Die finanziellen Folgen einer Katastrophe wie Tschernobyl vor Augen, ist die Versicherungsdeckung der AKW-Betreiber mit einer Milliarde verschwindend gering. 1995 ergaben Schätzungen des Bundesamtes für Zivilschutz für einen GAU in der Schweiz die unvorstellbare Schadensumme von 4200 Milliarden Franken.

Quelle: AKW sollen für 500 Milliarden haften

In solchen Angelegenheiten wird der liberale Marktwirtschaftler in mir aktiv: Ich sehe nicht ein, wieso der Staat hier mit Garantien bürgen soll. Weniger Staat, mehr Eigenverantwortung für Kraftwerksbetreiber (wobei z.B. der Kanton Zürich massgeblich in die Axpo AG investiert hat).

Lustig wird es, wenn plötzlich FDPler für mehr Staat weibeln – kein Wunder, wenn es sich um Lobbyisten im Schafspelz handelt:

Die Schweizer AKW gehörten zu den sichersten weltweit, sagte Helen Leumann (FDP/LU), ihres Zeichens Verwaltungsratspräsidentin der Nordostschweizerischen Kraftwerke AG. Internationaler Standard sei eine Mindestdeckung von 700 Millionen Euro. Die Schweiz habe bereits das schärfste Haftpflichtgesetz.

Oder weiter:

Die Eintretenswahrscheinlichkeit eines Nuklear-GAU liege bei einer Zeitdauer von zehn Millionen Jahren, sagte Rolf Schweiger (FDP/ZG). Schadenpotenzial und -wahrscheinlichkeit müssten einen gewissen Bezug haben.

Lieber Röfe, die Subprime-Krise haben wir Mathematikern im Nadelstreifenanzug zu verdanken, die die Eintretenswahrscheinlichkeit eines Ereignisses auf einmal in der Lebensdauer des Universums geschätzt haben – um das Ereignis dann zwei Mal innert drei Monaten eintreten zu sehen.

Solange FDP-Politiker Eintretenswahrscheinlichkeiten berechnen, schlafe ich bedeutend wohler, wenn wir das Risiko Atomkraftwerk-Havarie gegen null minimieren, also die AKWs zur Ruhe setzen, und die Energieproblematik anderweitig lösen: Wenn schon nicht durch Stromverzicht (ich glaube immer noch daran), dann doch zumindest durch eine föderale Lösung: Viel kleinere, viel billigere, viel risikoneutralere und atomfreie Stromproduktionsanlagen. Statt 5 AKWs also tausend Mini-Projekte.

Übrigens: Kürzlich durch ein Gespräch mit einem NAGRA-Mitarbeiter gelernt: NIMBY!

Labels: Energie, Schweiz

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