Posts Tagged ‘Ukraine’

Samstag, 3. Januar 2026

Endlich: Zeit für eine neue Flagge im Twitter-Profil, an Schweizerischen Gemeindehäusern, und Cassis läuft sich sicher auch schon warm

Es geht los. Die Amerikaner bringen seit diesen Minuten Venezuela endlich die lang ersehnte Freiheit und Demokratie, und bieten dem Land garantiert in den nächsten Tagen an, das grösste (verbleibende) Erdölvorkommen der Erde vor Nationen mit unlauteren Absichten „zu beschützen“, für ein kleines Entgelt zu verwerten und in die USA zu exportieren.

Auf Twitter rennen sie in diesen Minuten sicher schon alle zum Profil-Editor, um die neue Flagge in den Namen und Profiltext zu posten (Hilfe: 🇻🇪).

In Zürich, Bern und all den anderen woken Städten der Schweiz sind die Nähaufträge für die Venezuelanische Flagge garantiert auch schon raus, und in wenigen Tagen weht anstelle dem Stadt- und Kantonswappen sowie der Bundesflagge ein neues Zeichen der Solidarität über unseren Köpfen.

Oh: Und weiss jemand schon, wann wir Cassis auf dem Bundesplatz in einer Direktschalte nach Caracas ins Gefängnis in den USA seinen „lieben Freund Nicolás“ begrüssen hören?

Oder? Oder?! Venezuela ist die neue Ukraine, nicht wahr?

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Samstag, 3. Januar 2026

Messmer sieht die Ukraine auf der Siegesstrasse

Drüben bei arlesheimreloaded.ch stimmt Manfred Messmer zum Jahresende auf eine Lobeshymne an die Ukraine an: Warum die Zeit im Ukraine-Krieg für die Ukraine arbeitet

Für mich ein komplett irritierender Blog-Post. Ich meine wir haben Ende 2025, und nicht April 2022.

Wie können zwei belesene Schweizer Zeitgenossen, in derselben Wirklichkeit lebend (oder?) zu komplett unterschiedlichen Schlüssen der Situation kommen? Ich meine es ist schon recht starker Tobak, Putin und Russland Ende 2025 in der „schwächeren“ Position zu sehen.

Begründung: Ein Land, das ums Überleben kämpft, „erzeugt höchste Widerstandskraft“.

Huh? Das napoleonische Frankreich 1815? Die Konföderierten 1865? Das deutsche Kaiserreich 1918? Nazi-Deutschland 1945? Imperiales Japan 1945? Standen diese Mächte nicht alle vor einer Niederlage, „welche keine zweite Runde erlaubt[e]“?

Auch mutig: Die 90 Milliarden, die die EU zusammengeklaubt haben will und nach Kiev schickt, würden gemäss Messmer der EU weitere zwei Jahre „Planbarkeit“ erkaufen. Was meint er damit? Dass die Ukraine damit zwei weitere Jahre gegen Russland kämpfen kann? Ist Geld wirklich das einzige — oder: wichtigste — Problem der Ukraine? Ich hätte eher auf Menschenmaterial getippt. Aber was weiss ich schon.

Egal wie viel Geld die EU noch verlocht: Wenden sich die USA ab, kollabiert das Land. Endgültig. Man erinnere sich: Kreislaufwirtschaft. Reiner Durchlauferhitzer. Das Geld, welches nicht in Taschen von Funktionären wandert, ist gleich wieder auf dem Weg aus der Ukraine zu Kreditgebern und Rüstungsproduzenten im Westen.

Nun gut, drüben in Arlesheim stirbt die Hoffnung wohl zuletzt.

PS: Trump und sein Secretary of War bringen Messmer in diesen Minuten in die Bredouille: Ich freue mich schon auf den Blog-Artikel, welcher den Endsieg der Venezuelaner und Maduros über die USA voraussagt. Die Akteure dort können „nicht mehr ausweichen“, die „Motivation ist nicht austauschbar“, und eine Niederlage „erlaubt keine zweite Runde“.

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Dienstag, 25. November 2025

Ukraine: Wer bezahlt den ganzen Schlamassel?

Kurz und bündig: Wir. Wir Europäer.

Zuerst: Den grössten Schaden hat selbstverständlich das ukrainische Volk selbst, welches hunderttausende Männer im wehrfähigen Alter verloren hat. Gestorben, oder verstümmelt. Und die, die sich dem Kriegsdienst entzogen haben, leben nun über die Welt verstreut, in sicherer Distanz davon, vom Militär abgeholt zu werden. Die Konsequenz dieser Flucht: Ein Land ohne junge männliche Leistungsträger ist dem Untergang geweiht.

Wichtige kritische Infrastruktur des Landes ist zerstört, die Wirtschaft liegt am Boden.

Für den Zusammenhalt und die Stimmung im Volk nicht förderlich ist auch die Milliardenflut aus den Taschen der westlichen „Sugar Daddies“, welche die Ukraine „bis zum letzten Ukrainer“ kämpfen lassen. Milliarden, welche zu ansehnlichen Teilen in die Taschen einer korrupten Elite abgezweigt wurde.

Doch zurück zum eigentlichen Thema: Dem finanziellen Schaden. Ein mindestens dreistelliges Milliardengrab. Wir Europäer bezahlen mindestens vierfach:

  • Flüchtlinge. Es hat eine halbe Völkerwanderung aus der Ukraine nach Westeuropa stattgefunden. In der Schweiz leben um die 90’000 Ukrainer mit „Schutzstatus S“ unter uns. Nicht wenige gehen einer ordentlichen Erwerbstätigkeit nach, doch sehr viele leben von Sozialhilfe, sprich von uns Steuerzahlern. Sie tragen zum Dichtestress bei, mit all seinen Folgen (überlastete Infrastruktur wie Autobahnen, Züge, Schulen, Spitäler). Immerhin: Die Gutmenschen unter uns können sich auf die Schultern klopfen und behaupten, gut zu sein. Natürlich darf die Ukraine-Flagge im X-Profil nicht fehlen, und sie weht(e) auch auf öffentlichen Gebäuden. Werden die Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge jemals wieder zurückkehren? Ich bin mir nicht sicher. Gekommen, um zu bleiben.
  • Energiepreis. Europa hat sich in die ideologische Sackgasse manövriert und kämpft aktuell den Endkampf gegen das unfassbar absolute Pöhse („Russland“). Die Handelsbeziehungen zu Russland wurden gekappt (naja, so halb, denn ohne die Rohstoffe der Grossmacht geht es dann doch irgendwie nicht). Die billige Energie ist weg, was insbesondere in Deutschland die energieintensiven Industrien an den Rand des Kollaps gebracht hat (und vermutlich darüber hinaus, die Konkurse kommen erst noch). Nun kaufen die Nachbarn viel teureres LNG von den „Guten“ (den Trumpschen USA, und Katar), und fühlen sich auch hier moralisch überlegen. Um die CO2-Bilanz kümmern sie sich morgen. Auf Grund der irren Klimaideologie verbieten wir es uns natürlich, Atommeiler zu bauen (Rosatom, Kazatomprom, und die USA würden uns doch so gerne Brennmaterial verkaufen …).
  • Amerikanische Waffenlieferungen. Glaubt wirklich jemand, dass die Ukraine die US-amerikanischen Waffenlieferungen jemals selber bezahlen wird? Die Bezahlung der Schuldzinsen und Schulden des ukrainischen Staates ist die Rolle Europas. Sprich wir sind Teil des enormen Lufterhitzers, mit welchem die US-Politik Geld an die Ukrainer zahlt, damit diese dann umgehend beim militärisch-industriellen Komplex in und um Washington D.C. Kriegsmaterial „shoppen“ gehen kann, welches dann an der Front eingesetzt wird. „Kreislaufwirtschaft“, oder wie nennen es die Linken so schön? Indirekt bezahlen wir die Profite der Rüstungsindustrie in Übersee. Dieser Geldkreislauf wird dadurch noch verstärkt, dass Europa selbst nun wie irre Kriegsmaterial in den USA bestellt, um sich gegen den vermeintlichen „Endgegner“ in Moskau zu rüsten, der sonst morgen schon bis Gibraltar durchmarschiert.
  • Wiederaufbau. Auch der Wiederaufbau des Landes wird von uns Europäern gestemmt werden. Ohne Gegenleistung. Im Gegenteil: Schliesslich ist das Endziel ja, dass die Ukraine der EU beitritt, und dann die nach Kyiv gelegten Subventionsschläuche erst so richtig unter Druck stehen. Die Amis haben sich als Gegenwert für ihre jahrelange „Unterstützung“ die Rohstoffe des verbleibenden Rumpfstaates gesichert. Die EU macht das nicht, wo kämen wir denn da hin. Uns geht es im ganzen Konflikt um die Moral, und das Gut dastehen, um die Demokratie und Gerechtigkeit. Hat man eine solche Politikerklasse wie wir es in Europa, braucht man keine Feinde mehr.

Mit Blick auf das dereinst zur Abstimmung kommende Rahmenabkommen gibt es in mir eine Hoffnung: Die ökonomischen Konsequenzen des Ukraine-Kriegs überlasten die EU in den nächsten Jahren derart, dass das Bürokratiemonster kollabiert. Und die Schweizer Stimmbevölkerung schaut am Spielfeldrand zu, und macht dann das einzig Richtige: Ein „Nein“ in die Urne legen (wer assoziiert sich schon mit einem Verlierbündnis, deren drei Grossmächte kurz vor dem wirtschaftlichen Kollaps und dem unausweichlichen Bürgerkrieg stehen).

Doch noch steht uns in der aktuellen Situation leider ein „Ja“ ins Haus. Ein Wettlauf gegen die Zeit. Dementsprechend vielleicht doch gar keine so schlechte Idee, auf gar keinen Fall jetzt Waffenstillstand und Frieden zu schliessen, sondern auf Tutti zu gehen und bis zum unausweichlichen Ende vorwärts zu stossen. Die EU und NATO werden das nicht überleben.

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Sonntag, 15. Juni 2025

Israel gegen Iran: Wer gewinnt?

Israel und Iran decken sich seit zwei Tagen mit Bombardements ein. Wie das ausgehen wird, kann ich nicht sagen.

Einer der Podcasts, welchen ich konsumiere, vertritt die Meinung, dass Israel (respektive der um sein Amt bangende Premierminister) die USA mit dieser Eskalation zum Eintritt in einen grösseren Krieg in Nahost bewegen möchten. Der erste Schritt dazu wäre getan. Sind wir gespannt, wie Trump reagieren wird. Hört er auf die Neocons und War Hawks des Deep States, oder geht er seinen eigenen Weg?

Doch in diesem kleinen Beitrag eines Laien geht es nicht um die Analyse der Motive beider Seiten, sondern um die ökonomischen Realitäten der Kriegsführung.

Mich erinnert das Ganze an die Anfänge des Ukraine-Kriegs. Eindrücklich war für mich damals, wie Raytheons Javelin (Kostenpunkt: $250,000 $500,000 bestehend aus der „Command Launch Unit (CLU)“ und der „Missile“) Panzer (Kostenpunkt: $500,000–$2m) zerstören (mein Post von damals). Eine Javelin herzustellen ist viel einfacher, und das Ding kann wiederverwendet werden (eine Ersatzrakete kostet $100,000). Ausserdem ist die Waffe extrem einfach zu bedienen. Somit ein klarer Vorteil für die Besitzer der Javelin.

Eine wichtige Frage bei den aktuellen Bombardements muss deshalb sein: Wie viel kostet den Angreifer eine Rakete, und wie viel kostet es dem Verteidiger, eine solche Rakete in der Luft abzufangen und zu detonieren, bevor sie ihr Ziel erreichen kann?

Die Jerusalem Post hat sich dem Thema bereits im Oktober 2024 angenommen: Eine iranische Rakete kostet mindestens $1,000,000. Eine israelische Abwehrrakete (Arrow-2 oder Arrow-3) kosten $3,000,000 respektive $2,000,000. Unklar ist, wie viele Arrows auf ein Ziel abgefeuert werden: Eine, oder mehrere? Gemäss dem Artikel wird eine iranische Rakete von Iron Dome nicht abgefangen, wenn der Computer berechnet, dass sie unbewohntes Gebiet ansteuert.

Was ich auf Grund von auf Twitter kursierender Videos erkennen kann: Iron Dome scheint nicht so gut zu funktionieren wie gewünscht. Einige Raketen kommen durch, und für mich als kompletten Waffensystem-Laien sieht es aus, dass es sich dabei um Überschallraketen handelt.

Und hier schliesst sich der Kreis vermutlich wieder: Anstelle mit enormen Kosten und einer nicht hundertprozentigen Erfolgschance angreifende Raketen abzufangen, macht es für Israel vermutlich mehr Sinn, den Gegner daran zu hindern, überhaupt solche Raketen zu produzieren.

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Sonntag, 4. Februar 2024

„The pax americana seems to be ending“

Sehr guter Artikel des Historikers Niall Ferguson in Bloomberg News: The US and Europe Risk Flunking Geopolitics 101 (Paywall).

Unter anderem beschreibt er die drei Defizite des Amerikanischen Imperiums (als Nachfolger des Britischen Empire):

  • Economic deficit. Die USA sind überall auf der Welt verschuldet.
  • Manpower deficit. Amerikaner haben kein Bedürfnis, jahrelang in fremden Ländern mit niedrigen Lebensstandards zu verbringen.
  • Attention deficit. Wähler und Politiker verfügen nur über eine kurze Aufmerksamkeitsspanne von wenigen Jahren. Ist ein ausseramerikanisches „Problem“ bis dann nicht „gelöst“, zieht die Karawane weiter.

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Dienstag, 16. Januar 2024

„Friedensgipfel“ hat jetzt eine neue Bedeutung

Seit Wochen geistert in den Medien im Zusammenhang mit Russlands Krieg gegen die Ukraine immer wieder das Wort „Friedensgipfel“ herum. SRF hat eine solche Nachricht schon am 11. Dezember gebracht (damals unter dem Begriff „Friedensgespräche“), heute war DER SPIEGEL dran.

Wer von diesen Artikeln aber nicht nur den Titel liest, wird irgendwo tief im Text vergraben dann erkennen müssen, dass die Verkünder des „Friedensgipfels“ etwas völlig anderes darunter verstehen, als Otto Normalverbraucher: Ein Treffen der Ukraine mit seinen Verbündeten. Die Teilnahme Russlands steht nicht zur Diskussion:

und [Selensky] ließ damit durchblicken, dass eine Einladung Russlands nicht geplant ist.

Quelle: Russlands Angriffskrieg: Schweiz will Friedensgipfel für Ukraine ausrichten

Und so findet man sich in 1984 wieder, wo Begriffe eine völlig neue, oft die gegenteilige Bedeutung erfahren. Kann es wirklich einen Friedensgipfel geben, wenn nicht beide Kriegsparteien an einem Tisch sitzen, um über einen Waffenstillstand, wenn nicht sogar einen Frieden zu verhandeln?

Wenn es aber wie hier eher darum geht, dass Ukraine seine westlichen Verbündete um sich schart, um weiterhin mit Waffen und Abermilliarden unterstützt zu werden, damit der Krieg weitergeht — sollte man dann nicht eher von „Kriegsgipfel“ sprechen?

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Sonntag, 5. November 2023

Die goldene Regel für Kriegspropaganda auf Social Media?

After almost two years observing this war I have a rule – if the Ukrainians have something good to show they’ll show it in perfect 4K, with no cuts or edits. If they’re not doing that, they’re getting their asses kicked.

Quelle: Armchair Warlord (ArmchairW) am 3. November 2023, 04:07 Uhr, auf Twitter

Genial einfach — und da könnte tatsächlich viel daran sein.

Ich glaube aber, dass es nicht nötig ist, das spezifisch auf die Ukraine einzuschränken. Alle machen das so — ob gut, oder böse, ob Ukrainer, Russen, Hamas, Hezbollah oder Israelis.

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Sonntag, 10. September 2023

Presseschau Krieg in der Ukraine (September 2023)

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Montag, 28. August 2023

Presseschau Krieg in der Ukraine (August 2023)

Fazit: Das ganze Spektrum an Meinungen, Einschätzungen und Prophezeiungen wird abgedeckt. Noch ist alles offen, es kann in die eine oder andere Richtung gehen …

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Montag, 28. August 2023

Ukraines Diversität fassbar machen

Aber die Politik des Westens basiert auf einem großen Irrtum: dass es ein Volk der Ukrainer gäbe, eine nationale Identität. In Wahrheit gibt es die Krim, die Ost- und die West-Ukraine. Die Krim, einst Land der Tataren, kam erst in den 50er Jahren durch ein „Geschenk“ des russischen Staatschefs Chruschtschow zur Ukraine. Die West-Ukraine besteht größtenteils aus ehemaligen polnischen Gebieten, allesamt römisch-katholisch. Und die Ost-Ukraine, überwiegend russisch-orthodox, liegt auf dem Gebiet der Kiewer Rus, dem einstigen Kerngebiet Russlands.

Quelle: Altkanzler Helmut Schmidt (95, SPD) über Europa und die Ukraine-Krise (16. Mai 2014)

Eine kritische Replik blieb nicht lange aus. Der FOCUS brachte am 21. Mai 2014 Osteuropa-Forscher zu Wort: Helmut Schmidt sagt: Die Ukraine ist keine Nation! Stimmt das überhaupt?. Als Schweizer versteht man die Kritik sofort: Es kann auch (langlebige und prosperierende) Willensnationen geben, die sich aus unterschiedlichen Ethnien zusammensetzen.

Obwohl ich bereits wusste, dass man an Hand der Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen 2014 die Ukraine in pro-westlich und pro-russisch gesinnte Oblasten unterscheiden kann, war mir nicht geläufig, dass die Leute im Westen der Ukraine katholisch sind, und nicht orthodox. Aber: Die Karte im Wikipedia-Artikel Religionen in der Ukraine relativiert Schmidts Aussage auch gleich wieder — ich hätte erwartet, dass die ganze Westukraine purpur eingefärbt ist, und nicht nur zweieinhalb Oblasten.

A propos: Noch was gelernt: Das ist die Westukraine. Ich war immer der Meinung, alles westlich von Donezk und Luhansk als Westukraine bezeichnet wird. Falsch! Es sind „nur“ die Oblaste Tscherniwzi, Iwano-Frankiwsk, Lwiw, Ternopil, Transkarpatien, Wolhynien und Riwne (Karte).

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