Die Ausgabe 45/2008 des MIGROS Magazin hatte es in sich: Einerseits kam dort auf Seite 18 Exil-Schweizer und Wahl-Kalifornier Kollege Dickreuter ausführlich zu Wort:
Nicht schlecht staunte ich beim Weiterblättern, dass in derselben Ausgabe in einer Reportage auf den Seiten 118 und 119 eine andere relative Person der Zeitgeschichte (ein Begriff aus dem Medienrecht) in die Linse lächelte, die – wie es der Zufall so wollte – auch bereits hier auf think eMeidi genannt worden war …
Da stellt sich doch mal wieder die Frage mit dem Huhn und dem Ei: Ist es nicht wahrscheinlicher, dass kinderreiche Kantone schneller und mehr Krippen bauen, weil schlicht ein grösserer Bedarf danach besteht?
Dieses Video muss man sich in der ganzen Länge reinziehen. Am Ende weiss man, dass Contrarians (von anderen als Blind abgestempelt), auch dann und wann ein Korn finden. Und Finanz-Sender und -Sendungen dafür da sind, den Trotteln das Geld aus den Taschen zu ziehen („Capitalism separates fools from their money“). 24 Stunden Dauerwerbesendung – wer hätte das gedacht?
… denn an den Fundamentals hat sich immer noch nichts geändert. Doch:
Randale und Zgräsch waren gestern beide der Meinung, dass es für Barack Hussein Obama am 4. November verdammt knapp werden würde (Randal prognostiziert sogar, dass Obama 2-3 Tage nach der Wahl einem Attentat zum Opfer fallen wird) …
Der Spiegel schlägt heute in dieselbe Kerbe. Rechnet man die Fehlermarge von 3% ein (und zwar negativ für Obama), kommt man auf 46% für den schwarzen Kandidaten und 47% für den Greis.
Auf Grund meiner Voreingenommenheit zum demokratischen Präsidentschaftskandidaten sehe ich wohl mit der rosafarbenen Brille auf den Wahlkampf. Aber bis Mittwoch (MEZ) kann ich immer noch an das matchentscheidende Element glauben, welches heuer zum ersten Mal in voller Geltung zum Tragen kommt: Das Internet und das soziale Web.
Nachtrag: Wer einem unwissenschaftlichen Polemik-Blogger aus dem bernischen Neuenegg nicht glauben mag, soll sich zu FiveThirtyEight begeben. Obamas „Win Percentage“ steht dort auf mickrigen 97.2% …
Würde Matthias von Rohr vom SPIEGEL das Blog Smythestyle lesen, wüsste er, dass Bürgerliche Schneider-Ammann nicht als einen der ihren betrachten. Ein Linker in liberaler Filzkleidung, sozusagen.
Den Ausbrüchen auf Twitter und Facebook zu Folge sollte ein gewisser Herr Felix „Fäkalsprache“ Zehnder aus Zürich in den nächsten 48 Stunden zum Medienstar mutieren. Sein digitalisiertes Beschwerdeschreiben an Cablecom lässt derzeit Mailserver von Schweizer Unternehmen heiss laufen.
Ah, und Cablecom wird wohl Rüffel des Datenschützers erhalten. Konsequenz: Bald ein Mitarbeiter weniger in der Bude …
Nachtrag
Na also, klappt ja. Wie erwartet gab es einen (kleinen) Medienhype um Felix Zehnder:
Dieses „Gerücht“ gab es schon 1999, als ich meine Autoprüfung mit Ach und Krach erfolgreich absolvierte:
Man hört es immer wieder: Ende Monat sei es aus statistischen Gründen zuweilen aussichtslos, die Autofahrprüfung zu bestehen. Müssen Experten tatsächlich einen bestimmten Prozentsatz ihrer Prüflinge durchfallen lassen?
Ich finde es äusserst peinlich, wenn Google deutlich mehr Resultate findet als die CMS-interne Suchmaschine von Newsnetz – mit direktem Zugriff auf die Datenbank sollte es doch wirklich nicht derart schwierig sein, eine anständige Suchfunktion zu programmieren?
Mario Aeby, geboren am 25. September 1980 in Bern, Schweiz
Ein Weblog über IT (Linux, OSS, Apple), Heim-Automation; mein mittlerweile abgeschlossenes Geschichtsstudium; Erkenntnisse aus meiner aktuellen Tätigkeit in der Informationssicherheit, meine Erfahrungen als IT-Berater, IT-Auditor, Web-Developer und IT-Supporter; die Schweiz, den Kanton Bern, meine ursprüngliche und auch wieder aktuelle Wohngemeinde Neuenegg, meine vorherige Wohngemeinde Bern, über lokale, regionale und globale Politik; meine Reisetätigkeit und Erfahrungen mit anderen Kulturen; und zu Guter letzt auch das Älter werden.
Alle in diesem Blog gemachten Aussagen und Meinungen sind persönlich und nicht als Ansichten meines aktuellen und/oder meiner bisherigen Arbeitgeber zu verstehen.