Archiv ‘Medien’

Sonntag, 5. Oktober 2008

Tilllate enttäuscht mit Redesign

Nach Jahren im Uralt-Kleid aus der Zeit der Dotcom-Blase ging Tilllate.com am 1. Oktober 2008 mit einem kompletten Redesign online (Dank: Daniel).

Nachdem die meines Erachtens am professionellsten betriebene schweizerische Party-Community im Mai 2008 den Wechsel auf Zend Framework bekannt gab, wollte und musste man wohl die mit MVC neu hinzugewonnene Flexibilität zur Schau zeigen. Wohl kaum zufällig wurde nur wenige Monate nach dem erfolgreichen Relaunch der Codebasis ein Redesign präsentiert. Der umgekehrte Weg wäre aus Sicht eines Entwicklers unlogisch gewesen, jedenfalls dann, wenn man es mit Uralt-Code zu tun hat.

Mit Tech-Blog mit Entwickler-Community in Kontakt

Dank der vorbildlichen Öffentlichkeitsarbeit durch das Tilllate Techblog (auf Twitter halten sich die Entwickler um Silvan Mühlemann leider allzustark zurück) wissen Beobachter, welche und wie viele (mit Betonung auf viele) Personen für die Technik hinter der Web-Site verantwortlich sind, auf welche Probleme sie treffen und welche Tools diese einsetzen.

Der Wechsel von selbstprogrammierten Spaghetti-Code auf das PHP-Framework vom PHP-Entwickler Zend höchstpersönlich zeigt das Bestreben der Entwickler, dort auf Open-Source-Software zu setzen, wo dies angebracht ist und Ressourcen schont. Wieso das Rad hunderte Male neu erfinden oder wieso die Gefahr eingehen, mit selber geschriebenem und schlecht getestetem Code unnötige Sicherheitslücken in die Web-Applikation reinzuschmuggeln? Zend Framework bildet eine – zugegebenermassen voluminöse und teilweise einarbeitungsintensive – Basis, auf der man erfolgreich objektorientierte Web-Applikationen mit dem MVC-Konzept realisieren kann.

Andere Artikel auf dem Blog geben zudem Hinweise auf die Verwendung von SVN zur Versionierung von Applikations-Code sowie auf intensive automatisierte Tests. Tilllate kann selbstbewusst vorgeben, welche Mittel Mitbewerber zum Unterhalt der technischen Infrastruktur bereitstellen müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Löbliches …

Eines muss man Tilllate lassen: Die Site bricht vollständig mit dem alten Design – angesichts deren Alters ein löbliche Entscheidung. Auch zeigt ein Blick auf den Quelltext der Homepage, dass kein einziger Tabellen-Tag gefunden wird. Ein Hinweis darauf, dass man mit den längst verpönten tabellenbasierten Layouts aus der Zeit der Jahrhundertwende in den wohlverdienten Ruhestand geschickt hat. Stattdessen setzt man intensiv auf CSS, was unter anderem auch die vielen Listen zeigen, die sich im Quellcode finden. Aus meiner Sicht die semantisch korrekte Anwendung von HTML-Elementen.

Endlich wurde auch einer meiner innigsten Wünsche erhört: Die Dimensionen der Bilder wurde gegen oben angepasst. Heute surft niemand mehr mit einer Auflösung von 800×600 Pixeln, die Internetleitungen sind äusserst schnell und Datenspeicher wie auch Traffic sollte auch für Tilllate nicht mehr aller Welt kosten, um Bilder mit brauchbaren Dimensionen und ansprechender Bildqualität abzulegen. Leider scheint es bei der Qualität immer noch Abstriche zu geben. Favorit ist und bleibt in dieser Hinsicht Usgang.ch.

Die Bedienung über die Tastatur war längst überfällig und ist tadellos gelöst. So macht das durchstöbern von Event-Gallerien Spass! (Falls es denn zuverlässig klappen würde – mit dem Blocken der Ad-Server wird anscheinend oftmals kein Foto angezeigt, sondern nur ein schwarzes Loch)

… negatives

Dennoch bin ich bezüglich des Gesamteindruckes enttäuscht: Vor drei, vier Jahren hätte ein solches Redesign die Benutzer vielleicht noch entzückt. Doch leider ist mittlerweile 2008 und es gibt längst einen grossen Platzhirsch, um den man auch hier in der Schweiz nicht mehr herumkommt: Facebook.

Diese Bude zeigt mit ihrem Produkt, wie Social Apps fürs Web 2.0 (Buzzword-Alarm!) heutzutage daherkommen müssen, damit diese eine breite Masse ansprechen und sogar von Mammi und Pappi benutzt werden können.

Vergleicht man das „neue“ Facebook (auch kürzlich online gegangen) mit dem Vorschlag von Tilllate, gewinnt Facebook klar nach Punkten. Selbstverständlich muss man beifügen, dass Facebook über ein vielfach grösseres Budget verfügen konnte als Tilllate und deshalb dementsprechend eine Heerschar an Entwicklern anheuern konnte.

Man darf aber nicht vergessen, dass gerade das Frontend ebenfalls von (genügend) Profis (Usability-Gurus, Interaktions-Spezialisten, Psychologen und was es fürs GUI-Design alles für Experten gibt) bewirtschaftet werden sollte. Falls Tilllate hier wirklich prominente Unterstützung hatte (wer? wie viele?), müsste ich den UI-Designern bei Tilllate ein äusserst schlechtes Zeugnis ausstellen.

Spezifische Kritikpunkte

Was genau stört mich am Redesign?

  • Schwarzer Hintergrund. Ich kenne keine besucherstarke Web-Site, die über einen schwarzen Hintergrund verfügt (spontan: eBay, Amazon, aber auch das ebenfalls kürzlich redesignte Newsnetz mit BernerZeitung und Tagi). Die altbekannte Leier vom Kontrast – ich möchte keine fünf Minuten lang auf eine Web-Site mit solchen Farben schauen.
  • Serifen-Schrift Was bei Newsnetz durchaus Sinn macht – man liest dort im Normalfall Medienartikel – ist für eine Party-Community irrelevant. Hier zählt die einfache Bedienung – für Buttons und andere Bedienelemente ist Sans Serif – allen voran die für die Bildschirmanzeige optimierten Microsoft-Fonts – die bessere Wahl. Ganz hässlich: Tilllate mixt Serif- und Serifenlose Schriften ohne ein für mich klar erkennbares Konzept. Wenn wir gerade beim Schriften-Bashing sind: Wieso findet sich die in der Print-Werbung verwendete Schrift nirgends auf der Web-Site wieder? Und wieso nur ist das Logo weiterhin mit der Impact gesetzt?
  • Schrift-Grösse Auch wenn Jugendliche in der Regel über gutes Augenlicht verfügen – die Standardschriftgrösse ist einfach viel, viel zu klein!
  • Whitespace Die ganze Site macht den Eindruck, als sei sie förmlich mit der Müllpresse komprimiert worden. Motto: Möglichst viel auf einen Screen – und zwar (auch) möglichst viel Werbung. Web-Design im 2008 muss aber atmen können, und Whitespace ist der Schlüssel dazu (Ich gebe mich als Fan von Oli und seinen Information Architects zu erkennen, die für tamedia Newsnetz gestaltet haben – übrigens per Zufall auch die Mutterbude von Tilllate)
  • Asset-itis Beim Betrachten einer Photo-Gallery werden um die zwanzig Javascript-Dateien nachgeladen. Muss das sein? Was für den Entwickler angenehm ist, um die einzelnen Libraries abzukapseln, ist für den Browser mühsam. Auch verstehe ich nicht, wieso die Javascript-Dateien alle mit einem GET-Parameter geladen werden? Somit können diese (meines Wissens) vom Browser nicht gecachet werden.

It’s the business model, stupid!

Zugegeben – einen frappanten Unterschied gibt es zu Facebook: Tilllate verfügt über einen deutlich besseren Business-Plan, was die nachhaltige Profitabilität anbelangt. Die Überflutung der Titelseite mit Werbung (ich blocke zu Hause Ad-Server auf DNS-Ebene, weshalb die Titelseite recht ruhig erscheint) zeigt deutlich, wie Tilllate die Löhne seiner Mitarbeiter bezahlt.

Zukunftsaussichten

Dennoch bin ich gespannt, ob Party-Communities auch die nächsten Jahre ihre Daseinsberechtigung beibehalten können. Schlussendlich wären Party-Föttelis nur ein Facebook-Feature unter vielen.

So komisch es vor einigen Jahren klang: Doch heute scheint sich der Web-Benutzer daran gewöhnt zu haben, mit dem realen Namen im Web aufzutreten. Aus dieser Warte erscheint die Identifikation der Benutzer mit Nicknames und die Unmöglichkeit, Personen mit ihrem richtigen Namen zu suchen, als zunehmend grosses Manko von Tilllate & Co.

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Dienstag, 30. September 2008

Roger Federer – grösster Tennisspieler aller Zeiten

Wieso? Deshalb:

[…] given Agassi’s position and world-class quickness, Federer had to send that ball down a two-inch pipe of space in order to pass him, which he did, moving backwards, with no setup time and none of his weight behind the shot. It was impossible. It was like something out of “The Matrix.”

Quelle: Roger Federer as Religious Experience – Tennis – New York Times

Zugegebenermassen kenne ich mich mit Tennis zu wenig aus und schaue Federers Matches selten bis nie, um mich an die im verlinkten Artikel beschriebene Szene zu erinnern. Es tönt aber fantastisch.

(Notabene: Der Autor dieses Artikels, David Foster Wallace, hat sich kürzlich das Leben genommen)

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Mittwoch, 17. September 2008

Kommentare zur UBS aus der Schweiz

Kauft UBS-Aktien, nie waren Tapeten günstiger!

Immer mit der Ruhe, das Geld ist ja nicht weg! Es ist ja nur woanders.

Ich habe noch 1000 Swissair Namensaktien im Safe. Wer ist an einem Tausch gegen UBS Aktien interessiert. Eins zu Eins natuerlich.

Quelle: Studie mitschuldig am Absturz der UBS-Aktien

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Sonntag, 14. September 2008

Wenn JournalistInnen über das Internet schreiben …

… kommt oft Müll heraus:

Als Gouverneurin sei Palin effektiv und bodenständig, gleichzeitig aber versuche sie, Fakten zu verheimlichen. So halte sie Topangestellte dazu an, ihr privates statt das öffentlich e-Mail-Programm zu benutzen – um im Falle gerichtlicher Untersuchungen die Mails zu schützen.

Quelle: Neue Vorwürfe gegen Sarah Palin – News Ausland: Amerika – Tagesanzeiger

Hä? Mozilla Thunderbird anstelle von Microsoft Outlook … Geniale Idee!

Sollte wohl „die private anstelle der geschäftlichen E-Mail-Adresse zu benutzen“ heissen. (Im Artikel geht es übrigens wieder mal um Palin-Bashing – weiter so!).

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Mittwoch, 3. September 2008

Glückliches Heimatland

… nicht auf den ersten Blick. Auf den ersten Blick seid ihr Schweizer verklemmt. Auf den zweiten Blick verklemmt, aber glücklich.

[…] Die Schweiz ist ein langweiliges, humorloses Land, in dem alles funktioniert.

[…] Ein Schweizer sagte mir, ihr hättet Geschichte und Mythen, die euch zusammenhielten. Ich würde sagen: Geschichten, Mythen und Regeln.

Quelle: NZZ Folio, 09/2008, „Die glücklichsten Länder der Welt“, S. 73.

Und dann ging Eric Weiner (Wiener? Selbstverständlich mit fragendem Ami-Englisch ausgesprochen) auch noch wie erhofft zum US-Bashing über:

In der Schweiz kann man ein Hotelzimmer buchen, ohne vorher seine Kreditkartennummer anzugeben! Und in den Bergen gibt es diese Hütten, in denen Essen bereitliegt und eine Büchse, in die man Geld wirft. In den USA würden die Leute alles aufessen und das Geld mitnehmen – wir vertrauen niemandem.

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Samstag, 30. August 2008

Weltfremde Tagi-Journalisten entdecken, was Jugendlich am Wochenende so treiben

Mitten auf der Blatterwiese stand unter einem Sonnenschirm eine Lautsprecherbox, und laute Musik dröhnte daraus. Um die Anlage herum wurde getanzt, gekifft und gesoffen. Überall auf der Wiese waren Wolldecken ausgebreitet. Dort sassen die Jugendlichen zusammen, prosteten sich zu und waren in ausgelassener Stimmung. Eigentliche Aktivitäten gab es am Anlass nicht. Die jungen Leute standen lediglich in der Dunkelheit herum, lachten, grölten und tranken. Die Stimmung war im Allgemeinen fröhlich und friedlich.

Quelle: Botellón: Der Alkohol floss in Strömen – Zürich – Tagesanzeiger

Vielleicht sollte die Redaktion demnächst einmal mit jungem, frischen Blut versehen werden. Himmel – nur rumstehen, lachen und trinken? Die 68er, zu denen die Tagi-Journis wohl mehrheitlich gehören, brannten damals noch halbe Städte nieder.

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Donnerstag, 28. August 2008

Aebys bilden die BLF

BLF – Botellón Liberation Front!

Nachdem ich letzten Sonntag den SonntagsBlick unsicher machte (kaum jemand – zwei, um genau zu sein – meiner Bekannten hat mich darauf angesprochen – liest wohl tatsächlich niemand den SonntagsBlick!), ist nun mein Bruder in der Online-Ausgabe der Tageszeitung dran:

Sandro aus Neuenegg spannt den Bogen noch weiter: «Gefährliches Spiel von Frau Maurer, auch für die eigene Partei: Die ‹Gehirnkranken› sind die nächste Generation von Wählern, und vergessen werden solche Aussagen garantiert nicht so schnell…! Toleranz ist das Schlagwort: Niemand stellte je ein Schützenfest, Turnfest oder Schwingfest derart an den Pranger.»

Quelle: Maurer «beleidigt Tausende Leute» – Zürich – Schweiz – News – Blick.ch

Rächt so, brüetsch! Es scheint, als ob es fundamentale Differenzen zwischen der SP und der Juso zu geben scheint … Wenn das nur gut kommt!

PS: Es wird angeblich immer noch jemand gesucht, der für den Botellón in Bern die Verantwortung übernehmen will …

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Mittwoch, 27. August 2008

Club über Botellones

Halten wir fest: es geht um eine Art Jugendtreffen. Aber so genau weiss das niemand.

Gerade weil das so ist, muss nun unbedingt etwas getan werden. Angriff ist der Reflex, Jugendschutz die Parole von SP-Stadtpräsident Alexander Tschäppät, in roter Krawatte. Er hadert mit der namenlosen Bedrohung, einem Feind, der organisationstechnisch überlegen ist und sich weigert, Stellung zu beziehen. Überhaupt, diese Saufpartys, betrüblich. Niemand übernimmt Verantwortung und also weiss Tschäppät auch nicht, wohin er seine Polizei schicken soll, um die Jugend zu schützen. «Ich fühle mich hilflos.»

Quelle: TV-Kritik: «Die Jugend ist stinkbrav und politisch mumifiziert» – News Kultur: Fernsehen – Tagesanzeiger

Dieses „Verantwortung übernehmen“ scheint die grösste Gefahr für die Menschheit in westlichen Demokratien zu sein – wenn nicht Verantwortung übernommen wird, droht Anarchie.

Die Phalanx Imhof-Jobé hat ihren Job gut gemacht, so weit ich das während ca. 20 Minuten reinzappen beurteilen konnte. Wichtig war vor allem Jobés Hinweis darauf, dass der Begriff „Massenbesäufnis“ von den Medien hochgespielt werde – obwohl die sich die Besucher einer solchen Versammlung nicht ins Koma saufen, sondern gemeinsam Spass haben, einander kennenlernen und einen nicht-kommerziellen Abend verbringen wollen.

Wichtig war auch die Aussage, dass sich Komasäufer am kommenden Wochenende auch ohne Botellon ins Koma saufen werden. Nicht der Botellon macht aus braven Neuntklässlern Komasäufer, aber selbstverständlich kann er solche Gruppierungen ebenfalls ansprechen und anlocken.

Ganz komisch wurde es, als der FDPler von Vereinen und der damit praktizierten Jugendförderung zu sprechen begann. Sein Verein veranstalte auch solche Saufparties, um sich finanzieren zu können (so meine klarifizierte, sinngemässe Übersetzung). Ich finde es irgendwie schon komisch, dass man so etwas vor laufender Kamera sagen kann. Verbietet es nicht die Moral, einen Verein mit Saufparties zu finanzieren?

Ungeschlagen bleibt aber der JSVPler, der seiner Herkunft, folgendes von sich gab:

«Die Medien haben das Thema, äh, hochdestilliert.»

War ja auch eine hochprozentige Diskussion, gell Wohlgemut *hicks*?

Ah, und da war ja noch Genosse Lexu, der fast wie Donald Rumsfeld über die „Known Unknowns“ zu philosophieren begann:

Man habe eben einen solchen Botellon noch nie erlebt …

Euro08? YB-Matches? anyone? Oder wie es der Zürcher Kommentarschreiber von sich gab:

Botellónes, resp. „Sauforgien“ haben noch nie den öffentlicheh Friedengestört. Die Sauforgien hiessen bisher nur anders, zum Beispiel „Albanifest Winterthur“, wo sich 100’000 Erwachsene drei Tage und zwei Nächte lang in 120 Festbeizen nichts anderes tun als saufen und fressen… Darunter befinden sich auch die Erzieher, die jetzt den Jungen an den Karren fahren.

…deshalb seien die Politiker und die Ordnungshüter etwas macht- und orientierungslos. Wenn sich die Botelloner zu benehmen wüssten – nun, das wünsche und hoffe er doch. Aber man müsse eben auch auf den Fall vorbereitet sein, wo alles aus dem Ruder laufe.

Sowieso, lassen wir zum Schluss einen Kommentarschreiber sprechen:

Zum guten Glück ist der Berner Stapi bekennender Abstinenzler…

Den Lexu habe ich also wirklich auch noch nie mit einem alkoholischen Gesöff in der Hand gesehen.

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Montag, 25. August 2008

Wenn JournalistInnen über Gadgets schreiben …

… kommt oftmals Müll heraus:

Michelle [Obama] hat ihm [Barack] und den Töchtern Laptops mit Digicam gekauft – so können sie sich vor dem Zubettgehen sehen, egal, wo er ist.

Quelle: Das Magazin » Yes, she can

Sollte wohl Webcam heissen, ne? Ich hoffe aber einfach mal, dass es sich um MacBooks mit eingebauten iSights handelt.

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Mittwoch, 20. August 2008

Der umtriebige Philippe Müller (FDP)

Stadtrat Philippe Müller (hässliche Web-Site, notabene!), und was er von den stadtbernischen Sozialhilfe-Mitarbeiterinnen zu hören kriegte:

„Herr Müller, Sie haben manchmal komische Vorstellungen. Möchten Sie nicht ein Praktikum machen bei uns?“

Quelle: BernerZeitung, 20. August 2008, „Wie um die Einsicht in Dossiers diskutiert wurde“ S. 23.

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