Archiv ‘Schweiz’

Mittwoch, 9. Juli 2008

350’000 GAs

Das ist neuer Rekord: 350 000 Menschen haben ein Generalabonnement und sind damit rundum mit öffentlichen Verkehrsmitteln mobil. Sie steigen in Züge, Postautos, Schiffe, Busse und Trams ein und fahren kreuz und quer durch die Schweiz.

Quelle: SBB: 350000. GA

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Mittwoch, 9. Juli 2008

SVP mit schweren strukturellen Schäden

Überall in der Schweiz, so scheint es, fliegen die Nieten und Stahlträger umher. Das Gebilde SVP, das bis zum 12. Dezember 2007 wie ein von nichts und niemandem aufzuhaltender Panzer daherkam, fällt in seine Einzelteile auseinander:

Angelika Zanolari kehrte der SVP-Fraktion im Basler Grossen Rat den Rücken. Die frühere Parteipräsidentin, deren ruppige Auftritte Schlagzeilen und Stimmen machten, wirft der aktuellen Führungsriege «Scheinheiligkeit, Intrigen und Mobbing» vor.

Quelle: Zugpferd der Basler SVP im Streit mit der Partei (Schweiz, NZZ Online)

Wenn das so weiter geht, sollte man Blocher bald einmal so richtig weinen sehen – sein Lebenswerk löst sich gerade in Luft auf. Die destruktive Kraft, die jahrelang in der Schweizerischen Volkspartei gebündelt und von seinen Agitatoren verstärkt wurde, richtet sich plötzlich gegen innen. Kann das Blutbad noch grösser werden? Ja doch.

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Montag, 7. Juli 2008

Für Starkniederschläge ab ins Tessin

MeteoSchweiz hatte für das Tessin und die Südbündner Täler eine Unwetterwarnung erlassen. Seit Sonntag wurden Regenmengen registriert, die laut Meteorologe Peter Albisser zum Teil fast die durchschnittliche Juli-Niederschlagsmenge ausmacht. Das sind für Lugano 133 Liter pro Quadratmeter und 165 Liter pro Quadratmeter für Locarno.

Quelle: Gewitter halten Feuerwehren im Tessin auf Trab (Panorama, NZZ Online)

Im Schnitt der Jahre 1901-1961 fielen im Juli in Lugano 168mm Niederschlag, was 168 Litern pro Quadratmeter entspricht – pro Monat, nicht pro Tag!

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Montag, 7. Juli 2008

Gesamtschweizerische Hypothekenschuld

Wieso spricht man hierzulande (noch) nicht über diese Zahlen? Ich finde das irgendwie beunruhigend …

Residential mortgage debt as a percentage of the economy is at a record 51% in the U.K. In Denmark and even in famously ‚conservative‘ Switzerland, it is near or just above 100%.

Quelle: Denmark, Spain, the U.K. and Ireland Have Begun to Register Falling Housing Prices

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Montag, 7. Juli 2008

Die bedrückende Erkenntnis reift auch bei der NZZ

Die Ära der billigen Energie dürfte somit vorüber sein. Selbst wenn man davon ausgeht, dass sich in den letzten Monaten durch Spekulation eine Blase gebildet hat, ist höchstens kurzfristig auf fallende Preise zu hoffen, wenn die Blase tatsächlich platzt. Solange es keinen adäquaten Ersatz für Erdöl gibt, wird das schwarze Gold im Prinzip stets teurer werden.

Quelle: Mitten im dritten Erdöl-Schock (Wirtschaft, Aktuell, NZZ Online)

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Sonntag, 6. Juli 2008

Unterschreibt ja nicht die SD-Referendumsbögen!

Winkelried.info bleibt ein Klassiker – täglich ein Brüller wert:

Vor allem Bernhard Hess (SD) freute sich immer, wenn die SVP ein Referendum ergriff. Während er im Marzili sonnte, liess er die Basis Unterschriften sammeln. Diese Unterschriften verkaufte er dann an die SVP. Das Geld kam aber nie in der Parteikasse an, sondern wanderte schnurstracks ins nächste Bordell, wo er seiner Leidenschaft für Ostfrauen frönte. Wenn Sie diesen Unterschriftenbogen ausfüllen, unterstützen Sie die Ostzuwanderung erst recht.

Quelle: Ja zum Referendum! | WINKELRIED.INFO

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Samstag, 5. Juli 2008

Von der UBS entlassen

Gestern traf ich zufälligerweise einen flüchtigen Bekannten, den ich noch schwach von einer Home-Party im Frühjahr 2008 her kannte.

Damals quittierte er meine spitzen Bemerkungen über die UBS eher mit einem beschämten Blick und einem unsicheren Lächeln. Im Vergleich zur Reaktion von gestern Abend sollte sich das noch als äusserst positiver Gesichtsausdruck herausstellen.

Sein befristeter Vertrag jedenfalls war in der Zwischenzeit nicht verlängert worden. Mittlerweile ist der BWLer in einem Industriebetrieb beschäftigt – aus meiner Sicht eine weise Wahl, denn dort wird nicht mit viel (?) Hirnleistung und Excel aus „Scheisse Gold“ gemacht, sondern Produkte, die man anfassen kann.

Er hatte also die Finanzkrise mit einigen Schrammen überlebt – nicht so aber zwei ehemalige Arbeitskollegen bei der UBS. Der eine um die 40 Jahre jung, der andere 58 – beide kürzlich entlassen. Nicht gerade die feine Art. Doch so ist es nun halt mal in der Finanzwelt: Die „Top-Shots“, die Mist produziert haben, muss man auch in schlechten Zeiten mit hohen Boni bei Stange halten. Dem Fussvolk wiederum fehlt diese Aura des Unentbehrlich-sein und steht nun halt wohl oder übel auf der Strasse.

Andererseits: Diese Leute haben jahrelang für die UBS gearbeitet und die im schweizerischen Schnitt sehr hohen Löhne der Branche genossen … (Schmerzensgeld für das Erscheinen in den Lederschüeli, dem Anzug und der Kravatte?)

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Samstag, 5. Juli 2008

Keine Vertragsverlängerung, kein subventioniertes iPhone

Mist! Mein Vertrag läuft erst im September 2008 9. Oktober 2008 aus …

Wir möchten uns für Ihre Kundentreue und Ihr Interesse am iPhone 3G bedanken.

Momentan steht Ihnen leider kein Angebot für ein neues Mobiltelefon im Rahmen einer Vertragsverlängerung zur Verfügung. Wenn Sie jedoch von einem solchen Angebot profitieren und das iPhone zu einem Vorzugspreis mit unserem exklusiven iPhone Preisplan erhalten möchten, empfehlen wir Ihnen das Ende Ihrer Vertragsdauer abzuwarten.

Möchten Sie sofort ein iPhone beziehen, können Sie dies bereits ab 9. Juli, 2 Tage vor der offiziellen Markteinführung unter der Nummer 0800 780 500 bestellen. Wir gewähren Ihnen einen Rabatt von 10% auf den iPhone Preis ohne Preisplan.

Quelle: Mail von Orange vom 5. Juli 2008

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Freitag, 4. Juli 2008

Paradoxe Drogengewinne

Dem Mann werden der Handel mit Kokain in grösserem Stil sowie der Verkauf einer unbestimmten Menge an Ecstasy und Marihuana zur Last gelegt. Er dürfte damit einen Gewinn von mehreren zehntausend Franken erzielt haben.

Quelle: polizeinews.ch – Drogenhandel im grösseren Stil aufgedeckt

Die Gewinne (auch als „Risikoprämie“ zu deuten) sind ja gerade so hoch, weil der Handel mit harten Drogen verboten ist und die Polizei dagegen vorgeht … dem Drogenhändler diesen Gewinn verübeln zu wollen empfinde ich als Paradox.

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Freitag, 4. Juli 2008

Für was werden Analysten eigentlich bezahlt?

Andererseits: Wer heute die Berichterstattung über das UBS-Quartalsergebnis mitverfolgt hatte, musste sich die Augen reiben: Steuergutschrift?! Wo zum Teufel haben die Meister der kreativen Buchführung diesen Joker wohl wieder ausgegraben?

Es scheint, als hätten die Analytiker durchs Band die Steuergutschrift, die die UBS mit den weltweiten Steuerbehörden ausgehandelt hat, im Vorfeld nicht auf dem Radar gehabt und dementsprechend nicht in ihre Berechnungen miteinbezogen. Steuergutschriften sind allerdings nur einmalige Angelegenheiten. Wenn die UBS den Turnaround schaffen will, muss sie die Verluste der Investment Bank nachhaltig eindämmen

Quelle: Kaum Pulver im Feuerwerk der UBS-Aktie (Nachrichten, NZZ Online)

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