Dienstag, 20. Mai 2008

Wir ersaufen im Müll

„Wir sind eine Gesellschaft, die unglaublich viel Abfall produziert“, sagt der Psychoanalytiker Mario Erdheim. „Darüber regt sich niemand auf.“ Tatsächlich: Die Menge des jährlich in der Schwiez entsorgten Abfalls würde eine Lastwagenkolonne von rund 800 Kilometer Länge füllen. Heute sind es über fünf Millionen Tonnen, 1985 waren es erst 3.5 Millionen. […] Statt über weniger Abfall nachzudenken, wird bestraft, wer Müll liegen lässt.

Quelle: Der Beobachter, 10/2008, „Ruhe und Ordnung mit dem Eisernen Besen“, S. 35.

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Dienstag, 20. Mai 2008

Indikatoren der schwächelnden US-Wirtschaft

This past week I went to my local lube and car wash. The manager and I were talking while I was waiting on my vehicle to be washed. He told me that a year ago they would do anywhere between 80 and 100 oil changes in a typical day. But, with the rising fuel prices business has dropped to an average of somewhere between 50 and 60. As for car washes, he said that they were doing upwards of 400 a day. At present, business has dropped to between 60 and 100 per day.

Quelle: US Toxic Economy and the Questionable Stock Market Advance :: The Market Oracle :: Financial Markets Analysis & Forecasting Free Website

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Montag, 19. Mai 2008

Allseitig geschätzte ITler

Wer wird in den grossen Banken und Versicherungen zuerst rausgeschmissen, wenn das Kader mal wieder etwas verospelt hat? Der IT-Staff, dessen Wertschätzung im Unternehmen irgendwo zwischen Putzkolonne und Telefonistin angesiedelt scheint. Statt dessen sollte man das ganze HR-Personal feuern, das die Zeit lieber dafür aufwendet, um StudiVZ und Co. nach Sauf-Bildern von potentiellen neuen Arbeitnehmern abzusuchen, anstatt die Lebensläufe richtig zu lesen und damit nicht gleich aufzuhören, wenn dort nicht «Uni-Studium Informatik mit Master abgeschlossen» steht.

Quelle: InfoWeek, April 2008, „Quereinsteiger non grata“, S. 1.

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Montag, 19. Mai 2008

Es ist an der Zeit, schlechte Risiken loszuwerden

Amerika ist das größte Sicherheitsrisiko für die globalen Finanzmärkte.

[…] Von 2002 bis 2007 stieg das Verhältnis von Ausleihungen zu haftendem Kapital bei den großen Fünf von 30:1 auf 41:1. Soll heißen: 41 Dollar Schulden waren mit einem Dollar eigenem Geld gesichert.

Quelle: SPIEGEL ONLINE – Druckversion – Globale Finanzkrise: Warum die Wall Street ein schlechtes Vorbild ist – Wirtschaft

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Sonntag, 18. Mai 2008

Wird es kühler? Top, die Klimawette gilt!

Die Wette, die wir vorschlagen, ist ganz einfach und bezieht sich direkt auf die Voraussage, die Keenlyside et al. in ihrem Nature-Artikel über die globale Temperatur treffen. Sollte die Durchschnittstemperatur in den Jahren 2000 bis 2010 (ihre erste Voraussage) tatsächlich niedriger oder gleich der Durchschnittstemperatur in den Jahren von 1994 bis 2004 (*) sein, zahlen wir ihnen 2500 Euro. Ist sie höher, zahlen sie uns 2500 Euro. Wer diesen Teil der Wette gewinnt, wird sich Ende 2010 erweisen.

[…] Der Fairness halber sehen wir auch eine Ausstiegsklausel vor. Im Falle eines großen Vulkanausbruchs oder eines Meteoriteneinschlags auf die Erde, der die Temperaturen unter das Niveau von 1994-2004 drückt, ließen sich die Voraussagen von Keenlyside et al. nicht mehr verifizieren. Dann gilt die Wette als unentschieden.

Quelle: KlimaLounge | Die Klimawette

Dank: Drew

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Sonntag, 18. Mai 2008

PDF unter Mac OS X in ASCII-Text umwandeln

pdftotext

Wenn es auch HTML sein kann: PDF in HTML umwandeln? Gmail!

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Sonntag, 18. Mai 2008

Unerwartete Steuereinnahmen

Auch Kalifornien scheint Mühe zu haben, mit unerwartet hohen Steuereinnahmen umzugehen. Gouverneur Schwarzenegger schlägt in einem Interview die Schaffung eines „rainy-day fund“ vor, um die Fluktuationen zwischen einzelnen Steuerjahren auszugleichen:

It’s only because, as I said, when there’s a spike in revenues … they grab off that money and spend it and commit it to ongoing programs…. And then everyone expects that this will now continue, but in fact it doesn’t because, as Davis experienced, the next year it was down and the revenues were flat. […]

What we want to do, kind of, is eliminate that problem and say … any revenues that come in that’s beyond 5% goes into a rainy-day fund, and keep it there. And when the revenues are down like right now … we can use this rainy-day fund to supplement the shortfall and soften the blow, not that you can solve the problem, but soften the blow….

Quelle: Schwarzenegger on taxes, immigration and more

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Sonntag, 18. Mai 2008

Kaliforniens Wirtschaft schwächelt

Bankenkrise überstanden – Konsumenten bankrott:

Thornberg sees a recession in California being closer to the recession of the early 1990s in severity rather than the briefer recession after the Internet boom ended. But while California is not suffering from an industrial bust, as it did when aerospace was hit after the Berlin Wall came down, its consumers are poorly set to weather a recession.

Quelle: Californians leading the way to consumer bust – Print Version – International Herald Tribune

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Sonntag, 18. Mai 2008

Freiburger Kühe sind zäher als man denkt!

Der Letzte hiess Héron. Als der schwarz-weiss gefleckte Stier aus dem Freiburger Dorf Villaranon 1975 zur Schlachtbank geführt wurde, bedeutete dies in der Schweiz das Ende einer ganzen Rasse. Die typische Freiburger Kuh war von kanadischen Holstein-Kühen vollständig verdrängt worden.

[…] Der massige Vorderkörper, das trichterförmige Euter, der tonnenförmige Bauch, der rundliche Hinterkörper – alles wie bei den alten Freiburger Kühen.

[…] Die Freiburger war eine Dreinutzungs-Rasse: Sie wurde als Fleisch- und Milchkuh sowie als Zugtier eingesetzt.

Quelle: Ausgestorbene Schweizer Viehrasse wiederentdeckt (Schweiz, NZZ Online)

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Sonntag, 18. Mai 2008

Blochers Niedergang?

[…] Initiativgegner bemerkten, Blocher habe an rhetorischer Stärke eingebüsst; zeitweise habe er fahrig gewirkt.

Quelle: Streit um neue «Arena» nach der Rekord-Sendung (Schweiz, NZZ Online)

Er ist nicht mehr der Jüngste – und mit seiner Abwahl als Bundesrat im Dezember 2007 ist eindeutig der Lack ab … Ob Brunner die Lücke füllen kann?

Messmer ist überhaupt nicht davon überzeugt:

Er wird auch in fünf Jahren nicht über das hinauswachsen, was er derzeit ist: En Buurebueb, en glatte Siech, einer, der eigentlich lieber Viehhändler geworden wäre und zwar ein guter, wäre da nicht diese vermaledeite Politik dazwischen gekommen.

Quelle: SVP: Am Ende der Fahnenstange angelangt

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