Dienstag, 19. Februar 2008

Formulare mit CSS (und ohne Zeilenumbrüche) layouten

Wie man Formulare heutzutage layoutet (nämlich mit CSS und nicht etwa Tabellen), verzapfen unzählige Artikel im Netz. Einen sauberen Einstieg bietet beispielsweise Quirksmodes Tableless forms.

Auch hier wird wieder belohnt, wer die HTML-Spezifikationen kennt und spezifische Tags so einsetzt, für was sie eigentlich erdacht wurden. Bestes Beispiel in diesem Zusammenhang: Der <label>-Tag, welcher immer noch nicht allen professionellen Web-Entwicklern bekannt ist.

Eine Sache wird in vielen Artikeln hingegen nicht ausreichend erläutert: Wie kriege ich das Formular-Layout hin, ohne dabei <br>-Tags zu benutzen? (Zeilenumbrüche, für HTML-Unerfahrene – in der Regel <tt clear="all">, um mit dem Floats zurecht zu kommen …)

Heute nun habe ich mich noch einmal mit der Umbruch-Thematik auseinandergesetzt und kann folgende Lösung präsentieren, die zumindest in Firefox 2.x und Safari 3.x zu funktionieren scheint (ich schliesse mich Conrast.ie an und hasse MSIE6 ab heute öffentlich):

label {
 display:block;
 float:left;
 width:200px;
 
 clear:left;
}
input {
 display:block;
 float:left;
 
 clear:right;
}

Wichtig sind die clear-Anweisungen, die das Umbrechen der Floats steuern.

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Dienstag, 19. Februar 2008

Arizona: Mit der Waffe im Tornister zur Schule?

Wenn man den ganzen Tag TV schaut und in einem SUV durch die Gegend brettert, kommt man zwangsläufig auf ziemlich Dumme Ideen:

Supporters say the permit-holders should be allowed to carry guns at schools so they can defend themselves and others if a gunman starts shooting people and police haven’t yet arrived at the scene.

Quelle: Arizona Mulls Concealed Carry Rights At Schools

Ich als Polizist würde beim Eintreffen auf dem Campus vorsorglich alle Idioten erschiessen, die mit einer Knarre rumfuchteln … Man weiss ja nie, wer unter all den Waffennarren der eigentliche Übeltäter ist.

Ich bin eher für den KISS-Ansatz: Nur uniformierte Personen tragen und benutzen Waffen. Jeder Zivilist mit einer Waffe gehört automatisch zu den „Bösen“ und wird unschädlich gemacht.

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Dienstag, 19. Februar 2008

London, Stadt der Superreichen

[…] there are now more finance sector workers in Britain than there are construction workers, farmers and factory workers COMBINED. So rich and important has the City become that you cannot drive through drunk without running over a millionaire.

Quelle: Those Who Toil in Finance are Unhappy

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Montag, 18. Februar 2008

Adobe Photoshop CS2 sucks (unter WINE)

If you don’t have Times32 installed when you first run Photoshop CS2, it will refuse to run ever again, claiming there’s a hardware error.

Quelle: Google behind Photoshop’s new Linux compatibility

Da waren definitiv Profis am Werk. Immerhin scheint Photoshop CS2 überhaupt unter WINE zu laufen …

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Montag, 18. Februar 2008

Über die Herkunft der Japaner

Jared Diamond über die verflixt komplizierte (und auch höchst politische) Frage, woher die Japaner eigentlich kommen – der wiedergegebene Abschnitt vergleicht die japanische Sprache mit anderen ostasiatischen Sprachen:

Everyone agrees that Japanese does not bear a close relation to any other language in the world. Most scholars consider it to be an isolated member of Asia’s Altaic language family, which consists of Turkic, Mongolian, and Tungusic languages. Korean is also often considered to be an isolated member of this family, and within the family Japanese and Korean may be more closely related to each other than to other Altaic languages. However, the similarities between Japanese and Korean are confined to general grammatical features and about 15 percent of their basic vocabularies, rather than the detailed shared features of grammar and vocabulary that link, say, French to Spanish; they are more different from each other than Russian is from English.

Quelle: Japanese Roots

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Montag, 18. Februar 2008

NZZ rehabilitiert Steuerhinterzieher

In der Sozial-, Gesundheits-, Arbeitsmarkt-, Regional-, Bildungs- oder Technologiepolitik werden wie wild Mittel umverteilt, und der tägliche Kampf um Vorteile in diesem Gewirr beherrscht die Politik. Dass unter einer solchen Politik die Steuermoral leidet, ist nicht erstaunlich: Den Bürgern bleibt ein grosser Teil ihrer Einkommen vorenthalten, Fiskus und Behörden verfügen über ein riesiges Instrumentarium, um die Umverteilung umzusetzen und bis in die Privatsphäre hinein zu überwachen.

Quelle: Deutschland sucht den Kampf mit allen Mitteln

In einem Staat gelten nun einmal Gesetze für alle. Wer sich nicht daran hält, wird bestraft. Ob das nun Scheininvalide, kriminelle Ausländer oder Steuerhinterzieher sind, spielt keine Rolle. Wem der hohe Steuerfuss nicht gefällt, hat grob gesagt drei legale Möglichkeiten:

  • Da bleiben und nichts tun
  • Da bleiben und versuchen, etwas zu ändern (mit ihren Millionenvermögen sollten Top-Manager doch fähig sein, in Berlin anständig lobbiern zu können, verflucht nochmal?!)
  • Die heute herrschende Mobilität ausnutzen und wegziehen

Gerade die Leute, die durch die freie Marktwirtschaft (teilweise übermässig und ungerechtfertigterweise) belohnt werden, sollten auch in der Wahl des Steuerparadieses den Markt spielen lassen. Man ist mobil und zügelt halt in dasjenige Land, dasjenige Bundesland und in diejenige Gemeinde, die die geringsten Steuerfuss aufweist. Steigt der Druck auf die Steuerhöllen, sollte gemäss der Logik des freien Marktes ein Einlenken stattfinden.

Aber nein, stattdessen versucht man es lieber mit krummen Touren, liechtensteinischen Banken und Stiftungs-Konstruktionen. Während bei kriminellen Ausländern kein Journalist darüber sinniert, dass vielleicht auch bei den Rahmenbedingungen etwas krumm laufen könnte, fordert der NZZ-Kommentator, Steuerhinterzieher mit Samthandschuhen anzufassen – denn diese sind „Opfer der Umstände“. Bravo.

Übrigens: Als hätte der NZZ-Verlage die Razzien gerochen, behandelt das NZZ Folio des aktuellen Monats genau das: Steuern. Äusserst lesenswert.

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Sonntag, 17. Februar 2008

Steuerzahler muss Kummerbanken stützen

Die Liste der strauchelnden Banken wird immer grösser – der europäische Kontinent ist längst erreicht. Was mit Northern Rock in Grossbritannien begann, hat sich über Deutschland (IKB und neu BayernLB) in die Schweiz (UBS) nach Frankreich (Société Générale) fortgepflanzt (Liechtenstein ist anderweitig betroffen). Heute in den Medien:

Wunderbar. Ich kann mir keinen besseren Einsatzzweck für meine hart verdienten Steuergelder vorstellen als zur Rettung von Banken.

Immerhin beruhigt es, dass es in der Schweiz – abgesehen von der „bestgeführten Bank der Welt“ mit ein paar Milliärdchen – noch zu keinen Kollateralschäden gekommen ist.

Kollabieren kommende Woche auch noch die us-amerikanischen „Monoliner“, schaltet die Finanz-Party einen Gang höher.

Nachtrag

TDR über Northern Rock:

British taxpayers are now the proud owners of a bank they’ve already loaned more than 55 billion pounds to. […]

Darling justified the move by adding that, “It is better for the Government to hold on to Northern Rock for a temporary period and as and when market conditions improve, the value of Northern Rock will grow and therefore the taxpayer will gain. The long-term ownership of this bank must lie in the private sector.”

Right. Who wants to own a bank that borrows money at long-term rates in order to lend it short-term to people who can’t repay it?

Quelle: Centro’s Reprieve & the Aussie Financial Services Bloodbath

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Sonntag, 17. Februar 2008

Woran der Journalismus krankt

In der Schweiz werden Journalisten desöfteren als „zu linksstehend“ gebrandmarkt. Ein Artikel des Magazins brandeins zeigt hingegen auf, dass wir uns vor anderen Entwicklungen deutlich mehr in Acht nehmen sollten:

Denn das Geschäft mit den Emotionen ist leichter kalkulierbar als das mit Nachrichten und verspricht höhere Profite. So entließ der Zeitschriftenverlag Time Inc. („Time“, „Fortune“), eine Tochter des weltgrößten Medienkonzerns Time Warner, vor einiger Zeit Hunderte Journalisten, darunter die Reporter Donald Barlett und James Steele. Die beiden sind herausragende investigative Journalisten und wurden mehrfach ausgezeichnet, allein zweimal mit dem Pulitzer-Preis. Offizielle Begründung für die Entlassung: Die zwei seien zwar gut, aber zu teuer. Wenige Tage später wurde bekannt, dass derselbe Verlag die exklusiven Bildrechte am Baby von Angelina Jolie und Brad Pitt gekauft hatte. Kostenpunkt: vier Millionen Dollar.

Quelle: Schlimmer geht immer

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Sonntag, 17. Februar 2008

Schlankheitswahn

[…] Anzunehmen ist, dass sich bei der Wahrnehmung die Gewichte buchstäblich etwas verschoben haben, bedingt durch die in den letzten zwei Jahrzehnten aufgekommene Schlank-und-fit-Welle, hinter welcher eine daran fett verdienende Industrie sowie zahllose Beratungsstellen stehen.

[…] Dabei ist nicht mal so sicher, ob ein paar Kilo Übergewicht (womit nicht Fettleibigkeit gemeint ist) überhaupt sonderlich schädlich sind, und ebenso wenig lässt sich eindeutig belegen, dass aus dicken Kindern automatisch dicke Erwachsene werden.

Quelle: BernerZeitung, 28. Januar 2008, „Es wird dick aufgetragen – oft zu dick“, S. 35.

Was ich selber auch schon oft beobachten konnte:

[…] Übergewicht ist häufig ein soziales Problem, der Anteil übergewichtiger Kinder ist unter Ärmeren, Ausländern und weniger Gebildeten um einiges höher als bei Besserverdienenden.

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Sonntag, 17. Februar 2008

MAD Trance


MAD Trance I.
Originally uploaded by emeidi

Ende der Neunziger Jahre brannte ich im Abstand von wenigen Monaten Audio-CDs, deren Inhalt ich selbst zusammengestellt hatte.

Folgende Faktoren bildeten die Ursache dieser intensiven Brenntätigkeit:

  • erstmals erschwinglicher CD-Brenner und -Rohlinge
  • ISDN (ein MP3 in der Grösse von 3MB war bei 8KByte/s in ca. 6.5 Minuten heruntergeladen)
  • Napster (das erste grosse P2P-Netzwerk)
  • Führerschein
  • eigenes Auto
  • CD-Player im Auto

Im nachfolgenden folgen die Track-Listings meiner Scheiben, um sie der Nachwelt zu erhalten – und vielleicht auch vergessen gegangene Klassiker wiederauferstehen zu lassen.

MAD Trance I.

– (verschollen)

MAD Trance II.

  1. William Orbit – Barbers Adagio For Strings (6:36)
  2. Ayla – Angelfalls (waterfall Rmx) (7:55)
  3. Beam & Yanou – Rainbow Of Mine (7:31)
  4. Binary Finary – 2000 (dumonde Rmx) (8:43)
  5. Blank & Jones – After Love (signum Rmx) (7:54)
  6. Kay Cee – Millennium Stringz (ext.) (8:36)
  7. Mythos & Dj Cosmo – Send Me An Angel (tandu Rmx) (6:52)
  8. Sunbeam – Arms Of Heaven (ext.) (6:06)
  9. Dj Taylor & Flow – Was Ist Zeit (8:08)
  10. Sunbeam – Energy (5:34)

MAD Trance III.

  1. Hybrid – Finished Symphony (3:26)
  2. Denki Groove – Niji (ext.) (10:40)
  3. William Orbit – Ravels Pavane (corsten Rmx) (6:37)
  4. Alice Deejay – Better Off Alone (signum Rmx) (6:20)
  5. Paffendorf – Where Are You (club Mix) (5:13)
  6. Final Fantasy – The Sound Of Atom Splitting (5:11)
  7. Kosmonova – Danse Avec Moi (airscape Rmx) (3:53)
  8. Mario Lopez & Red Sector – Into My Brain (club Rmx) (6:41)
  9. Paul Van Dyk – Another Way (3:24)
  10. Beam & Yanou – Rainbow Of Mine (cyros Rmx) (3:52)
  11. Mythos & Dj Cosmo – Send Me An Angel (3:44)
  12. Ayla – Angelfalls (3:46)
  13. Tom Novy Feat. Lima – Now Or Never (4:31)
  14. E-cyas – Are You Real (3:54)
  15. Sash – Rock The Block (3:44)

MAD Trance IV.

  1. Liquid Love – Sweet Harmony (b. & J. Rmx) (9:13)
  2. Blank & Jones – The Nightfly (whitelabel Rmx) (8:59)
  3. Rank 1 – Airwave (dutch Force Rmx) (7:29)
  4. Taucher – Science Fiction (9:43)
  5. Alice Deejay – Better Off Alone (dumonde Rmx) (6:17)
  6. Dj Jam X & De Leon – Follow Me (dumonde Rmx) (8:20)
  7. Human Force – Odissey 3000 (junk Pr. Rmx) (8:32)
  8. Kay Cee – Escape (club Mix) (6:06)
  9. Blank & Jones – Cream (6:59)

MAD Trance V.

  1. Beam & Yanou – Sound Of Love (sunbeam Rmx) (7:28)
  2. Atb – The Summer (ext.) (5:08)
  3. Danski & Delmundo – Breakin (airscape Rmx) (4:46)
  4. York – On The Beach (6:57)
  5. Ayla – Singularity – Brainchild 2 (7:56)
  6. Crw – I Feel Love (dumonde Rmx) (7:08)
  7. Cyberstorm – Energy (dumonde Rmx) (8:30)
  8. Dj Yanny & The Paragod – Initialize (dj Framic Rmx) (5:33)
  9. Krieger – Der Krieger (5:50)
  10. Kay Cee – Escape 2 (6:55)
  11. Tomcraft Vs. Sunbeam – Versus (niels Van Gogh Rmx) (7:32)

MAD Trance VI.

  1. B-voice – Eternity 2000 (fridge Rmx) (7:09)
  2. Atb – Ohh Ya (6:01)
  3. Dj Mind-x – Nightingale (tandu Rmx) (6:42)
  4. Dj Energy – Set You Free (ext.) (6:44)
  5. Dj Tomcraft – Silence (vocal Mix) (9:55)
  6. Major League – Wonder Where You Are (vocal) (9:10)
  7. Delirium Feat. Sarah Mclachlan – Silence (tiesto Rmx) (11:35)
  8. Lady Tom – House Of House (donatis Rmx) (7:26)
  9. Fast – Transmission (original Mix) (7:23)

MAD Trance VII.

  1. Rmb – Deep Down Below (6:11)
  2. Paul Van Dyk – We Are Alive (original Mix) (7:34)
  3. Talla 2xlc – World In My Eyes (cruz Rmx) (7:23)
  4. Delerium – Silence (airscape Rmx) (8:39)
  5. Rmb – Deep Down Below (mellow Rmx) (8:23)
  6. York – Reachers Of Civilisation (rmx) (6:35)
  7. Fragma Feat. Maria Rubia – Everytime You… (dumonde Rmx) (6:23)
  8. Mellow-d – At Night (sunbeam Rmx) (7:41)
  9. Cosmic Gate – Exploration Of Space (8:16)

Parsereien der Faulheit halber

Die Track-Listing hatte ich glücklicherweise nach dem Brennen abgespeichert. Erst vor einigen Monaten stiess ich per Zufall wieder auf die vom Brennprogramm erstellten Text-Dateien. Da ich ein ausgesprochen fauler Kerl bin, habe ich schnell ein PHP-Script geschrieben, das ich lokal laufen und die INI-ähnlichen Tracklisting-Dateien parsen liess:

<?php
 if(!isset($argv)) {
  die('argv not set');
 }
 
 $path = dirname(__FILE__) . '/' . $argv[1];
 print($path . "\n");
 
 $raw = parse_ini_file($path,true);
 //var_dump($raw);
 
 foreach($raw as $key=>$track) {
     if(!ereg("^Track",$key)) {
         continue;
     }
     
     $tmp = null;
     $tmp .= "<li>";
     $tmp .= ucwords($track['Artist']);
     $tmp .= " - ";
     $tmp .= ucwords($track['Title']);
     $tmp .= " (" . $track['Playtime'] . ")";
     $tmp .= "</li>\n";
     print($tmp);
 }
?>

Damit ich keine Fehlermeldung in der Form

Warning: Error parsing mad_trance_III.txt on line 13
 in format.php on line 9

zu Gesicht erhielt, musste ich die INI-Dateien aber noch etwas anpassen. Hierzu wählte ich TextMate und folgenden Regex-Ausdruck:

Find: ([^\]])\n
Replace: $1"\n

Anschliessend noch …

Find: =
Replace: ="

… und standardkonform waren die INI-Dateien. Obwohl – wenn ich recht überlege, hätte man das ja auch mit PHP machen können? Seis drum.

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