Dienstag, 11. Dezember 2007

Prognostizierte Energielücken

Vor zwanzig Jahren prognostizierte der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen, VSE: „Die Stromlücke erreicht bis 2004/2005 ein Ausmass von 4,3 Milliarden kWh.“ Ohne die Inbetriebnahme des Kernkraftwerks Kaiseraugst werde die Lücke sogar 7,2 Milliarden kWh betragen.

Quelle: casanostra, 86/2007, „Ist die ‚Stromlücke‘ eher eine ‚Denklücke‘?“, S. 11

Es stellt sich nun die Frage, wie hoch heute die Gesamtmenge des verbrauchten Stroms tatsächlich ist: Waren die Prognosen schlichtweg falsch, oder konnte man die 7,2 Milliarden kWh durch Stromimporte aus dem nahen und fernen Ausland decken?

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Dienstag, 11. Dezember 2007

Offener Brief im Laupenanzeiger


Offener Brief Laupenanzeiger
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Ich weiss immer noch nicht, ob es hier dem Verleger rein nur um die KMUs im Amt geht …

In eigener Sache

Die Verwaltungsreform 2010 im Kanton Bern und der Laupen Anzeiger

Offener Brief an:

  • Alle Einwohner des Amtsbezirkes Laupen
  • An die Gemeindebehörden des Amtsbezirkes
  • An alle Vereine und Institutionen im Amtsbezirk
  • An alle Inserenten des Anzeigers
  • An alle Betriebe und Geschäftsleute im Amt
  • An alle Freunde des Laupen Anzeiger

Im kommenden Jahr feiert der Laupen Anzeiger sein 100-jähriges Bestehen. In hundert Jahren hat der Anzeiger die Einwohner des Amtsbezirkes wöchentlich mit Publikationen, Nachrichten und Informationen versorgt. Inserate über Produkte, Wohnungen, Stellen und vieles anderes mehr haben dazu beigetragen, das Wirtschaftsleben im Amt anzukurbeln und aufrecht zu erhalten. Amter, Behörden, Kirchen, Vereine usw. haben dank dem Anzeiger Ihre Publikationen im Amt bei ihren Leuten verbreiten können.

Die vorgesehene Verwaltungsreform mit der Schaffung von so genannten Verwaltungskreisen im Kanton Bern stellt die heutige Form des Informationsflusses zu Recht in Frage. Die Frage steht im Raum: Wie soll es weitergehen, wie und mit weIchen Mitteln sollen in Zukunft Publikationen den Einwohnern zukommen, wie soll der Handwerker seine Dienstleistung, wie der Wirt, der Bäcker, der Metzger seine Produkte anpreisen.

Bisher hatte jeder Amtsbezirk seinen Anzeiger. Alle Anzeiger waren und sind im Amtsanzeigerverband des Kantons Bern vereinigt. Nun möchte ein Mitglied dieses Verbandes diese Organisation umgehen, seinen Geschäftsbereich auf Kosten anderer erweitern und einen «Monsteranzeiger», den Anzeiger Bern-Mittelland schaffen. Dabei sollen über 75000 Haushalte von Ferenbalm bis Vechigen und von Meikirch bis Oberbalm bedient werden.

Als Verleger des Laupen Anzeiger muss ich dieses Vorhaben ablehnen. Dies nicht aus persönlichen oder wirtschaftlichen Gründen, sondern weil ich der Meinung bin, dass ein solcher Grossanzeiger die Interessen von harmonisch gewachsenen und zusammengesetzten Regionen, wie zum Beispiel den Wirtschaftsraum Neuenegg, Laupen und andere mehr, nicht optimal bedienen kann.
Ein solcher Anzeiger ist viel zu umfangreich, er wird schwer lesbar, der Leser muss mit Mühe und viel Aufwand diejenigen Publikationen suchen, die ihn betreffen oder interessieren. Was nützt einem Bäcker aus Laupen ein Inserat in Stettlen? Wieso muss die Einwohnerin in Mühleberg aus über hundert Kirchennachrichten diejenige mühsam suchen, die ihre Gemeinde betrifft?

Für den Kleininserenten wird ein solches Blatt unbezahlbar, er kann es sich nicht mehr leisten, für seinen Betrieb regelmässig in seiner Region zu werben. Bereits heute werden Millimeterpreise von Fr. 1.07 angeboten, dabei ist absehbar, dass dieser Preis noch ansteigen wird. Die heutigen kleineren Anzeiger des Kantons liegen im Bereiche von ca. Fr. 0.60.
Sicher ist, dass es schlussendlich ein politischer Entscheid sein wird, wie die rechtlichen verbindlichen Publikationen von Staat und Gemeinden zu verbreiten sind.

Die Gemeinden als Träger der heutigen Anzeiger müssen entscheiden, wie sie in Zukunft diese Aufgabe erfüllen wollen. Als Verleger und Geschäftsmann muss ich aber noch andere Interessen in den Vordergrund stellen, nämlich die wirtschaftlichen einer bestimmten Region. Genauso wie es Aufgabe der Anzeiger ist, amtliche Publikationen zu verbreiten, tragen wir, als Herausgeber der Anzeiger, auch eine wirtschaftliche Verantwortung. Der heutige Anzeiger ist eine wichtige Plattform für das örtliche Gewerbe, für nicht Profit orientierte Institutionen, für Vereine, aber auch für Privatinteressen, in ihrem Raum auf sich aufmerksam zu machen. Ein «Monsteranzeiger» wie er angeboten wird, kann diese Aufgabe nicht erfüllen und benachteiligt damit eine breite Schicht unserer Gesellschaft.

In diesem Sinne bin ich guten Mutes und voller Tatendrang, die nächsten 100 Jahre Laupen Anzeiger in Angriff zu nehmen.

Der Verleger, im November 2007
Konrad Feiler

Quelle: Laupen Anzeiger, 29. November 2007, Titelseite.

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Dienstag, 11. Dezember 2007

Schaaatz, heute nicht – es ist Advent!


Feeling Randy?
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Flow-chart of sexual decision making, according to medieval penitential manuals.

Quelle: James A. Brundage, „Law, Sex and Christian Society in Medieval Europe“, Chicago 1987.

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Dienstag, 11. Dezember 2007

Abtreibung gegen den Klimawandel

So seriously, in fact, that Vernelli aborted a pregnancy and, by age 27, had herself sterilized. Baby-making, she says, is „selfish“ and „all about maintaining your genetic line at the expense of the planet.“

Because Toni and her husband, Ed, are childless and vegan, they say they can justify one long-haul airplane trip per year and still remain carbon neutral.

[…] If we’re not saving the planet for our kids, for whom are we saving it? After we’re all sterilized and aborted, who’s going to appreciate the fact that global warming is, by golly, under control? Who’s going to live to tell the tale?

[…] Suddenly, the unborn is of no greater importance than the contents of our recycling bin. Like Weight Watchers dieters substituting carbs for sugars, we trade off future members of the human race to neutralize insults to Earth’s balance in the present.

Quelle: Survival of the Stupidest

Ganz gut war auch dieser Seitenhieb:

The Darwin Awards folks, who honor those who improve the species by accidentally removing themselves from it, […]

… welcher mich an die Fusszeile eines Blog-Lesers von mir erinnert:

The problem with America is stupidity. I’m not saying there should be a capital punishment for stupidity, but why don’t we just take the safety labels off of everything and let the problem solve itself?

Dank: Jan

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Dienstag, 11. Dezember 2007

Im Kopf eines Klimaskeptikers

Why can’t conservatives like Jenkins accept the massive evidence and remarkable scientific consensus that human emissions are now for the foreseeable future the driving force behind our changing planet […]?

The answer is found in those two key words „redistribute resources“ from Jenkins‘ penultimate sentence. Conservatives can’t abide the solution to global warming — strong government actions to promote clean energy solutions of the kind the Senate is considering and that have been proposed by Al Gore and Senators Obama and Clinton.

Because they can’t stand the solution, they are largely immune to scientific evidence about the problem.

Quelle: WSJ Launches Luddite Attack on Climate Scientists and Al Gore

Haben „Klimaskeptiker“, wie ich die Gruppe von Personen lapidar nennen will, also alle eines gemeinsam: Die Abneigung gegen tiefgreifende staatliche Massnahmen, um den CO2-Ausstoss in den nächsten Jahren drastisch zu senken? Stellen diese den Klimawandel nur deshalb in Frage, weil er nicht der effizienten Wirtschaft, sondern den Regierungen und Parlamenten aller Herren Länder die Hauptrolle zuschreibt?

Wahrscheinlich wird es unter den Skeptikern aber auch noch diejenigen geben, die grundsätzlich jede Aussage ablehnen, die von mehr als einem Wissenschaftler geäussert werden. Ein Konsens – das kann und darf nicht sein, ist nicht möglich, riecht nach Verschwörung. Aus dieser Warte müssten Skeptiker also auch physikalischen Masseinheiten wie die Lichtgeschwindigkeit oder die mittlere Erdbeschleunigung zum Teufel jagen:

Less surprising is the readiness of many prominent journalists to embrace the role of enforcer of an orthodoxy simply because it is the orthodoxy. For them, a consensus apparently suffices as proof of itself.

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Labels: Medien

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Dienstag, 11. Dezember 2007

Kaum Verkehrsunfälle in Saudi Arabien?

Saudi Arabia, which imposes a strict version of Islamic law, is the only country in the world where women are banned from driving.

Quelle: Car makers target Saudi women despite driving ban

Film-Tipp: Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken

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Montag, 10. Dezember 2007

Christmas-Shopping – wohin?


Weihnachtsshopping
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Dank eines Angebotes von Kollege Ritz studiere ich momentan daran herum, ob ich in einer hirnverrückten Aktion für knapp zwei Tage nach New York düsen soll. Natürlich mit Rabatt – und dennoch müsste ich eine stolze Summe für den Kurzaufenthalt hinblättern. Und Heiligabend würde ich das erste Mal in meinem Leben an Bord einer A330 erleben. Wobei dieser Umstand gar nicht mal so erschreckend ist, denn interessanter als das übliche Pflichtprogramm wird es allemal. Einzig der Ausflug in die Dorfdisco Outside, wo sich alljährlich gegen Mitternacht all die jungen Weihnachtsflüchtlinge versammeln, würde mir so durch die Lappen gehen.

Als (naheliegendere) Alternative (Plan B, Ausweichroute) habe ich nun Tel Aviv ausgemacht, ohne vom Kollegen aber bisher etwas gehört zu haben. Umso besser, denn so bleibt mir Zeit, einen kürzlich im Magazin erschienen Artikel über die wohl europa-kompatibelste Stadt in Israel durchzulesen:

Dafür sieht man viele, viele Schwule. Tel Aviv ist ein Schwulenmekka. Seltsamer Satz.

Quelle: GELOBTE STADT

Oder das hier:

Der Tel Aviver Nachmittag abseits der Hauptverkehrsachsen ist entspannt wie ein Ferienlager und atmet das Lebensgefühl einer Demografie, in der 64 Prozent der Bevölkerung unter 44 Jahre alt sind.

Eh ja – vielleicht feiere ich Heiligabend wie die letzten 26 Jahre auch: Zu Hause. Me muess ja nid geng CO2 usstosse u ir Wäutgschicht desumeflüge!

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Montag, 10. Dezember 2007

Ohne Eltern aufwachsen

Without parents to help them mature, the mental world of these young killers stays stuck in an infantile, egotistic state, […]

„What keeps us from killing each other is empathy, and we learn it from bonding with parents who pick us back up when we get hurt or teased as children,“ Johnston said. „Without it, you get guys who live in a constant state of protecting the fantasy that they are the most important thing this side of the Milky Way. And because they don’t have empathy, they will shoot or stab to protect their illusion.“

[…] Without anyone in charge of their moral development, young boys come up with their own rules. When they get in disputes, they don’t have the ability to resolve them because no one has ever taught them how to manage anger and stress other than with fists or a gun.

Quelle: Many young black men in Oakland are killing and dying for respect

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Labels: Gesellschaft, USA

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Montag, 10. Dezember 2007

Wie der Markt Katastrophen abwendet

[…] True believers do not trouble themselves with niggling trifles like entropy; they harbor unshakeable faith that a scarcity of resource “x” will inevitably spur The Market to develop an even better substitute in the form of “y”.

[…] despite billions spent on research into petroleum alternatives over many decades, we have uncovered no evidence that any practical “new” form of energy will ever approach the abundance and convenience of petroleum.

Quelle: Money Talks

Denn die Titanic ist schlussendlich ja auch nicht untergegangen – je weiter das Heck in die eiskalte Luft ragte, desto schneller arbeitete das an Bord versammelte Kapital und desto schneller tüftelten die Köpfe an einer Lösung, wie das Loch gestopft, das Wasser rausgepumpt und das Schiff wieder in die Horizontale gebracht werden könnte.

Bei dieser Katastrophe starben nicht zuletzt derart viele Leute, weil unzählige Reisende bis fünf vor zwölf an die „Unsinkbarkeit“ des Schiffes glaubten: Der Glaube an die Allmacht des „Systems“ verschwand endgültig mit einem ohrenbetäubenden Gurgeln in den Tiefen des Atlantiks.

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Samstag, 8. Dezember 2007

Weihnachtsgeschenk


Bedenkfrist-Formular
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Nahen die Festtage, ist auch die Rennleitung nicht weit …

Wissenswertes: HandyAmSteuer.ch

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