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Freitag, 27. März 2026

Iran-Krieg: Ohrenbetäubende Stille bestimmter Exponenten in den USA

Derzeit reden sich Trump und Pistol Pete im Iran-Krieg um Kopf und Kragen — auf gut Berndeutsch: „si si tagtäglech u huere am umeplodere“.

Kein Wunder, Narzisst Trump ist über den (für ihn unerwarteten) Verlauf gekränkt und will die Lage schönreden. Ausserdem ist er in seiner zweiten und letzten Amtszeit, und sein biblisches Alter macht sich bemerkbar. Noch nicht so krass wie seinerzeit bei Sleepy Joe, aber Trump hat noch etwas weniger als drei Jahre vor sich. Bei Biden wurde seine Demenz in den letzten zwei Jahren wirklich schlimm. Zu verlieren hat er im übertragenen Sinne aber nichts mehr, in Realität aber zerstört er gerade sein Vermächtnis. Unnötigerweise.

Pistol Pete, mit seinem liederlichen Lebenswandel und seinem limitierten Intellekt, hat gemäss dem Peter Prinzip die für ihn höchstmögliche Karrierestufe erreicht. Der ehemalige Fox-Moderator macht jetzt das Beste aus seiner Publizität, solange er kann. Und Reden, sorry, „Plodere“, nun, das kann er, auch wenn er oft nicht viel sagt.

Andernorts ist es verdächtig — ohrenbetäubend — still:

  • Vize-Präsident JD Vance: Bei Amtsantritt sah alles so schön aus: Nach Trumps zweiter Amtszeit würde er als junger, republikanischer JFK, „from rag to riches“ als Kandidat in den Präsidentschaftswahlkampf gehen und vom Elektorat als neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Hätte er nicht viel falsch gemacht, hätte er zwei Amtszeiten hingelegt und den Republikanern so zu insgesamt zwölf Jahren Regierungsmacht verholfen.
  • Aussenminister (Secretary of State) Marco Rubio: Dito. Neben seiner Vendetta mit Kuba aspiriert er ebenfalls darauf, 2028 zum republikanischen Präsidentschaftskandidaten gekürt und danach zum POTUS gewählt zu werden. Er ist älter als Vance, das heisst seine Uhr tickt etwas lauter, und vor allem ist er mit vierzehn Jahren im Senat in Washington komplett in den Apparat integriert und bestens mit den Lobby-Organisationen und dem Deep State verzahnt.
  • Elon Musk: Ansonsten nimmt der Tausendsassassa auf Twitter kaum ein Blatt vor den Mund. Doch bezüglich des Iran-Kriegs hat der Gute meines Wissens bis heute, 28. März 2026, noch keinen einzigen Tweet abgesetzt. Sonst hat er immer eine Meinung, doch hier will er sich offenbar nicht auf die Äste heraus lassen.

Ein aus meiner Sicht eindeutiges Indiz: Da der Krieg nicht wie erhofft verläuft, liest man heute JD Vance in tense call with Benjamin Netanyahu as he rips Israel’s PM for selling ‚easy‘ Iran war to Trump. Natürlich hat das das Team um JD Vance geleakt mit der Hoffnung, dass er als Kritiker des Kriegs dargestellt wird, und so in Meinungsumfragen unbeschadet aus dem Schlamassel rauskommt.

Nachtrag

Es fällt viel zu vielen Twitter-Benutzern auf:

Why Elon, who has an opinion on everyone and everything that ever happens, is so afraid of saying anything about the Iran war?

Quelle: Tweet von @Dispropaganda vom 3. April 2026

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Labels: Krieg, Politik

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Sonntag, 15. Dezember 2019

Cybertruckli

Die nicht-mundartsprachigen Kollegen auf der Arbeit waren verdammt schnell und nennen Elons neuestes Fahrzeug liebevoll „Cybertruckli“eine Hommage an den gutschweizerischen Diminutiv.

Wenn es nach aktuellsten Berichten geht, wird das Gefährt in der jetzigen Form aber gar nie die europäischen Strassen befahren:

Because the registration of cars in Europe and the USA is fundamentally different. In Germany, vehicles go through a type approval process involving manufacturers and authorities – and independent technical services such as the TUV [sic!]. According to Teller, 50 to 60 regulations must be complied with. In the USA, on the other hand, it is enough if the car manufacturers themselves certify that their cars are roadworthy.

Quelle: Tuv sees black for Tesla: Cybertruck would not get approval in Europe (Übersetzung von Cybertruck bekäme keine EU-Zulassung)

War da in den USA nicht kürzlich was mit der B737 MAX und der laxen (nicht-existenten) Aufsicht der Flugsicherheitsbehörden? Es scheint sich hier um ein strukturelles Problem zu handeln.

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Labels: Europa, Funny

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Freitag, 13. Oktober 2017

Hyperloop: Was für ein Käse

Elon Musk und seine Spinnereien mag ich nicht. Er verkörpert für mich vieles, was in Silicon Valley falsch läuft, wobei Uber niemandem den Platz streitig machen kann.

Ein Physik-interessierter Zeitgenosse hat in einem halbstündigen YouTube-Video Musks „Achterbahn“ demontiert:

Top, die Wette gilt!

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