Archiv Januar 2026

Montag, 19. Januar 2026

Authn und Authz

Peinlich, aber ich brauchte fast 45 Jahre auf diesem Planeten, um diese Abkürzungen zu verstehen:

  • Authn Abkürzung für „Authentication“, sprich Authentifizierung — sprich: darf an einem System anmelden, respektive verfüge ich über korrekte Zugangsdaten?
  • Authz Abkürzung für „Authorization“, sprich Autorisierung — sprich: mit welchen Berechtigungen bin ich auf dem System unterwegs

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Montag, 19. Januar 2026

Kayak und AI: Zurück zum Start

Nun, künstliche Intelligenz scheint zwar die besten Flüge für uns zu finden — die Web-Entwickler aber nicht vor einem Rechtschreibefehler bewahrt zu haben … noch sind unsere Jobs sicher, denke ich.

Wonach suchst du? Probiere es mit etwas wie: Ich möcgte Flüge ohne Zwischenstopp unter 300 EUR sehen.

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Montag, 19. Januar 2026

Schummelt La Redoute mit Rabattangaben?

Nach Neujahr machte ich mich daran, das Schlafzimmer mit zwei neuen Bettbänken auszustatten.

Nach einiger Recherche fiel die Wahl auf die Bettbank Jimi beim Versandhändler La Redoute.

Der Neujahrsausverkaufspreis dort pro Bank: 129.50 CHF, anstelle 185 CHF. Ein Rabatt von 30 Prozent:

Ich war kurz zuvor, die Bänke bei diesem Anbieter zu kaufen. Doch dann entdeckte ich die Bänke auch bei Galaxus — La Redoute scheint auf der Plattform seine Waren als Drittanbieter einzustellen und zu verkaufen.

Und siehe da: Galaxus kannte denselben aktuellen Preis, nannte als Originalpreis aber 148 CHF. Der Rabatt schmolz so auf 12 Prozent:

Nicht nur das, dank Galaxus‘ Preisentwicklungs-Funktion konnte ich sogar herausfinden, wann die Ware das letzte Mal für 185 CHF verkauft wurde: Am 10. Dezember 2025. Dann fiel der Preis auf 148 CHF, und nach Neujahr auf 129.50 CHF:

Gekauft habe ich die Möbel natürlich trotzdem. Doch: Trau, schau, wem! Ein klassisches Beispiel von Verkaufspsychologie in Aktion.

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Montag, 19. Januar 2026

Kritik an Israel, Anti-Zionismus, Antisemitismus

Das Vorgehen Israels in Gaza strapaziert das Verständnis vieler Menschen.

Im von mir stark frequentierte Podcast Judging Freedom kommt der Professor Jeffrey Sachs, selber jüdischer Abstammung, regelmässig mit Kritikbarragen an Israel zu Wort.

Auf Twitter ist mir auch schon ein Nick Fuentes untergekommen — ein Mensch ohne Filter, der Zeug rauslässt, das höchstens in Nazi-Deutschland der 1930er auf Applaus gestossen wäre.

Vor einigen Tagen kam ich an folgendem Artikel vorbei, den ich jetzt endlich lesen kann.

Einige Zeitgenossen werfen Kritik an Israel, Anti-Zionismus und Antisemitismus in einen Topf. Entweder ist man Pro Israel, bedingungslos, oder gegen Israel, und Letzteres macht einen automatisch zu einem Antisemiten.

So sieht es mittlerweile auch die us-amerikanische Anti Defamation League (ADL), welche ich bis heute nicht kannte:

For decades, the ADL argued that anti-Zionism could lead to antisemitism, but recently, the group had adopted the position Greenblatt more or less aired on Fox: that opposition to the Jewish state was the same thing as antisemitism, full stop. That tens of thousands of Jews were active in the pro-Palestine movement was not just put aside — it was taken as evidence that they were antisemites, too.

[…] “The casual demonization of the Jewish state
leads to the demonization of all Jewish people,”

Quelle: Inside the Crisis at the Anti-Defamation League

Was der Artikel beleuchtet: Die ADL, bis vor wenigen Jahren noch straff links und an den Demokraten orientiert, explizit Trump-kritisch, wie auch ICE-kritisch, hat angesichts der Pro-Palästina Proteste in den USA die „Seiten gewechselt“. Nun ist Trump mit seinen Aktionen gegen Universitäten, welche solche Proteste zulassen, und der Ausweisung von Pro-Palästina-Apologeten, bei der ADL hoch im Kurs:

The group was founded on the idea that Jewish rights and safety were inextricably linked to the rights of others. Once the ADL’s primary focus became stopping anti-Zionism, its calculus changed.

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Samstag, 17. Januar 2026

Cyon forciert übereinstimmendes From: mit Envelope-From:, und postfix füllt nach der Neukonfiguration mein Syslog

Heute habe ich meine postfix-Installationen umkonfiguriert, damit sie auch zukünftig mit Cyons Mail-Servern zu Schlage kommen. Angabegemäss werden von deren SMTP-Server ab Februar 2026 keine Emails mehr entgegengenommen, deren Envelope-From:-Adresse von der From:-Adresse abweicht.

Bei Linux-Servern in meinem LAN mit .local FQDNs kommt das nicht gut. Die Lösung lag in dieser Konfigurationsoption in main.cf:

...
canonical_maps = regexp:/etc/postfix/canonical
canonical_classes = envelope_sender

Der Inhalt der Datei:

# Use the empty regexp to map *any* address to the desired envelope sender.
// user@domain.tld

domain.tld sollte der Domainname der effektiv bei Cyon gehosteten Web-Site sein. Ob der user existieren muss, weiss ich nicht; bei mir existiert er (es ist derselbe Benutzer, mit welchem ich postfix gegen Cyons SMTP authentifiziere).

Quelle: How do I change the Envelope From in Postfix?

Nun, das funktionierte nach etwas pröbeln astrein und läuft nun auf knapp zehn Servern reibungslos.

Auf einem einzigen Server hatte ich dann aber das Problem, dass /var/log/postfix.log nonstopp mit Meldungen in folgender Form geflutet wurde:

Jan 17 20:37:41 SERVER postfix/postdrop[1628008]: warning: mail_queue_enter: create file maildrop/46446.1628008: Read-only file system

Das Debugging ging los:

  • Das Filesystem ist als Read-Write (rw) gemountet
  • /var/spool/postfix/maildrop wies genau dieselben Berechtigungen auf wie dieselben Verzeichnisse auf allen anderen Servern
  • Sicherheitshalber liess ich mein AppArmor-Konfigurationsscript noch einmal laufen, welches alle Apps in den Complain-Modus schaltet (habe ich erwähnt, dass dieses „Sicherheitstool“ ein absolutes Miststück ist? Hat mich schon Stunden an Debugging gekostet, installiert sich regelmässig neu, und hat mich noch nie vor irgendeinem Angriff bewahrt, davon bin ich überzeugt)

Half alles nichts. Forumbeiträge zur Fehlermeldung waren rar, und spielten alles durch, was ich oben bereits überprüft hatte.

Eine Volltreffer-Empfehlung gab es aber:

$ killall postdrop

Und dann war tatsächlich Ruhe im Karton.

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Samstag, 3. Januar 2026

Endlich: Zeit für eine neue Flagge im Twitter-Profil, an Schweizerischen Gemeindehäusern, und Cassis läuft sich sicher auch schon warm

Es geht los. Die Amerikaner bringen seit diesen Minuten Venezuela endlich die lang ersehnte Freiheit und Demokratie, und bieten dem Land garantiert in den nächsten Tagen an, das grösste (verbleibende) Erdölvorkommen der Erde vor Nationen mit unlauteren Absichten „zu beschützen“, für ein kleines Entgelt zu verwerten und in die USA zu exportieren.

Auf Twitter rennen sie in diesen Minuten sicher schon alle zum Profil-Editor, um die neue Flagge in den Namen und Profiltext zu posten (Hilfe: 🇻🇪).

In Zürich, Bern und all den anderen woken Städten der Schweiz sind die Nähaufträge für die Venezuelanische Flagge garantiert auch schon raus, und in wenigen Tagen weht anstelle dem Stadt- und Kantonswappen sowie der Bundesflagge ein neues Zeichen der Solidarität über unseren Köpfen.

Oh: Und weiss jemand schon, wann wir Cassis auf dem Bundesplatz in einer Direktschalte nach Caracas ins Gefängnis in den USA seinen „lieben Freund Nicolás“ begrüssen hören?

Oder? Oder?! Venezuela ist die neue Ukraine, nicht wahr?

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Labels: Krieg, Politik

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Samstag, 3. Januar 2026

Messmer sieht die Ukraine auf der Siegesstrasse

Drüben bei arlesheimreloaded.ch stimmt Manfred Messmer zum Jahresende auf eine Lobeshymne an die Ukraine an: Warum die Zeit im Ukraine-Krieg für die Ukraine arbeitet

Für mich ein komplett irritierender Blog-Post. Ich meine wir haben Ende 2025, und nicht April 2022.

Wie können zwei belesene Schweizer Zeitgenossen, in derselben Wirklichkeit lebend (oder?) zu komplett unterschiedlichen Schlüssen der Situation kommen? Ich meine es ist schon recht starker Tobak, Putin und Russland Ende 2025 in der „schwächeren“ Position zu sehen.

Begründung: Ein Land, das ums Überleben kämpft, „erzeugt höchste Widerstandskraft“.

Huh? Das napoleonische Frankreich 1815? Die Konföderierten 1865? Das deutsche Kaiserreich 1918? Nazi-Deutschland 1945? Imperiales Japan 1945? Standen diese Mächte nicht alle vor einer Niederlage, „welche keine zweite Runde erlaubt[e]“?

Auch mutig: Die 90 Milliarden, die die EU zusammengeklaubt haben will und nach Kiev schickt, würden gemäss Messmer der EU weitere zwei Jahre „Planbarkeit“ erkaufen. Was meint er damit? Dass die Ukraine damit zwei weitere Jahre gegen Russland kämpfen kann? Ist Geld wirklich das einzige — oder: wichtigste — Problem der Ukraine? Ich hätte eher auf Menschenmaterial getippt. Aber was weiss ich schon.

Egal wie viel Geld die EU noch verlocht: Wenden sich die USA ab, kollabiert das Land. Endgültig. Man erinnere sich: Kreislaufwirtschaft. Reiner Durchlauferhitzer. Das Geld, welches nicht in Taschen von Funktionären wandert, ist gleich wieder auf dem Weg aus der Ukraine zu Kreditgebern und Rüstungsproduzenten im Westen.

Nun gut, drüben in Arlesheim stirbt die Hoffnung wohl zuletzt.

PS: Trump und sein Secretary of War bringen Messmer in diesen Minuten in die Bredouille: Ich freue mich schon auf den Blog-Artikel, welcher den Endsieg der Venezuelaner und Maduros über die USA voraussagt. Die Akteure dort können „nicht mehr ausweichen“, die „Motivation ist nicht austauschbar“, und eine Niederlage „erlaubt keine zweite Runde“.

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Freitag, 2. Januar 2026

Crans Montana: Einige Gedanken zur Tragödie

Auf Twitter geht der Spruch bereits um: Nach Immigrationsexperten im 2015 waren wir plötzlich alle Virologen, dann Kriegsführungsexperten, und seit dem 1. Januar 2026 morgens sind wir nun alle Brand(verhütungs)experten.

Trotzdem wage auch ich mich auf die Äste hinaus: Ich vermute, dass die Untersuchung der Tragödie für viele Akteure ungemütlich werden wird — ich befürchte (wie üblich) Versagen auf verschiedensten Ebenen, mit unterschiedlichster Motivation:

  • Club-Betreiber: Profit über Sicherheit (wetten?). Vorgaben zur Einlasskontrolle, sowohl bezüglich der absoluten Menge der Leute im Keller (eh, Club), aber auch weil gemäss einer Aussage Minderjährige im Club waren. Schulung des Personals und der Security für Brandfälle (auf einem Video sieht man, wie jemand mit einem Küchentuch versucht, das Feuer des brennenden Schaumstoffs zu ersticken). Vorhandensein von brauchbarem Löschgerät. Einbau von schnell brennbarem, lärmabsorbierendem Schaumstoff an der Decke: Unfall, oder bewusst?
  • Security: Rasche Reaktion, und noch wichtiger: Das richtige Tun! Sprich: Ruhe bewahren, sofortige Evakuation, Ausgänge frei machen. Viele Feld-, Wald und Wiesen-Sicherheitsfirmen und das von denen rekrutierte Personal willst du in solchen Situationen nicht in Entscheidungsfunktionen haben.
  • Architekten, Baufirmen: Einhaltung von Brandvorschriften bei der Planung, dem Kauf und dem Einbau von Material. Abschlusskontrolle (wurde effektiv das Material verbaut welches auch „verkauft“ wurde?).
  • Gemeindebehörde (bspw. Bauverwaltung, Brandinspektion): Baubewilligungen, Abnahmen, regelmässige Kontrollen.
  • Feuerwehr: Rasche Reaktion, das richtige Tun; Hilfe bei Evakuation, um möglichst rasch möglichst viele Leute in Sicherheit zu bringen

Ob dies zu Verhaftungen, Verurteilungen und unbedingten Geldstrafen oder sogar Gefängnis für gewisse Akteure führt, weiss ich nicht, befürchte aber, dass das wie üblich nicht so einfach geahndet werden kann wie ein Ladendiebstahl.

Ich glaube dass mit dieser Tragödie das Clubben in Crans-Montana über Nacht deutlich sicherer geworden ist. Ich bin mir fast sicher, dass spätestens ab Montag die Behörden hyperaktiv alle gefährdeten Etablissements abklappern, Baumängel monieren werden und gegebenenfalls Clubs schliessen, wenn diese Brandvorschriften nicht einhalten. Schön, aber der Preis für diese (endlich) neu gewonnene Sicherheit sind über vierzig Menschenleben.

Auf jeden Fall würde ich bereits jetzt mal Pässe einziehen, und Büroräumlichkeiten versiegeln, um Dokumente sicherzustellen.

Die Frage, die ich nicht beantworten kann: Wäre ich bei der ersten Flamme aus dem Club gerannt, oder hätte ich wie viele Gäste das Smartphone gezückt … und gefilmt?

Zwei persönliche Randbemerkungen:

Been there, done that. Vor 15–25 Jahren, in meinen 20ern, hätte ich durchaus auch in solch einem Schuppen Neujahr gefeiert. Für einige Jahre waren wir Kollegen jeweils zu Neujahr in Haute-Nendaz und feierten jeweils im dortigen Trappiste (ob es den Laden noch gibt?). Das Interieur: viel, viel Holz, einem nordamerikanischen Chalet nachempfunden. Immer vollgepackt mit Partyvolk aus aller Welt. Das Wildeste, was wir dort geschafft haben: Einer von uns tanzte zu feuchtfröhlicher Stunde auf dem Tisch, fiel runter, schlug sich den Kopf auf, und musste dann nach Sion ins Spital gefahren werden, um vom Notarzt als erste Person im neuen Jahr genäht zu werden.

Exactly been there. Ein Blick in meine Photos.app zeigt übrigens, dass ich am 20. Mai 2020 mit Kollegen in diesem Laden (Le Constellation) eingekehrt bin. Ich kann mich erinnern, dass ich mir auf der Pergola an der frischen Luft ein Guinness gegönnt habe. An den Keller kann ich mich nicht erinnern, obwohl es sein könnte, dass ich während des Umtrunks auf die Toilette gegangen bin (die Toilette könnte sich aber auch im Erdgeschoss befunden haben, ich weiss es schlicht nicht mehr):

Nachtrag

Inside Paradeplatz hat eine Menge Artikel veröffentlich, die meines Erachtens bereits ein ziemlich gutes Bild der Situation zeichnen:

Mal schauen ob im Bergler-Söihäfeli-Söidecheli-Filz bald aufgeräumt wird, oder ob sie (wieder) einmal davonkommen.

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Freitag, 2. Januar 2026

Smarte Hintergrundbeleuchtung für Computerarbeitsplatz

Festtagslektüre: Christian Studers Smarte Hintergrundlampe. Amüsant zu lesen, es lebe das Handwerkertum! Shelly: Super. Wago: Liebe ich.

Vor Jahren stand ich vor derselben Herausforderung: Wer Stunden vor einem Bildschirm verbringt, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden, kommt irgendwann einmal zum Schluss, dass eine anständige Hintergrundbeleuchtung des Computer-Arbeitsplatzes nötig ist, um die Augen zu schonen.

Heute, Anfangs 2026, schaut mein über die Jahre organisch gewachsenes Setup folgendermassen aus:

  • IKEA Eckschreibtisch (Modell gerade nicht zur Hand)
  • Mac mini M1
  • Dell 4K-Monitor (Modell gerade nicht zur Hand)
  • Ergotron LX Monitor Arm mit patentierter CF-Technologie. Galaxus
  • Philips Hue Play Gradient Lightstrip 24″/27″ mit Bridge (929003498501; LCX005). Galaxus
  • Philips Hue Bewegungssensor. Galaxus. An der Metallhülle der Stehlampe, ganz oben, angebracht, schräg nach unten schauend auf den Bürostuhl und den Eingang zum Büro
  • myStrom Smart Plug. Galaxus
  • Vertikale Ständerlampe (Modell gerade nicht zur Hand; gekauft im April 2008 bei MIGROS für 295 CHF) mit Leuchtstoffröhre (Philips Master TL-D Super 80, G13, 1000lm), platziert auf dem Schreibtisch (passt gerade bis unter die Decke rein)

Auf eine Software-Komponente auf meinem Mac mini habe ich verzichtet.

Betrete ich das Büro, triggert das den Philips Bewegungssensor, welcher die LED-Streifen hinter dem Monitor startet. Hierbei handelt es sich um eine in der Philips Hue App programmierte Aktion, welche innert Sekunden eingerichtet war.

Ein Python-Script auf einem Server frägt von einem Cron-Job angestossen minütlich die Philips Bridge ab mit einem eigens für das Script angelegeten „User“ (URL: http://%bridgeIP%/api/%user%/sensors) und schaut, ob der Bewegungsmelder in meinem Büro in den letzten 60 Sekunden eine Bewegung registriert hat. Falls ja, schaltet das Script den myStrom-Schalter mittels eines REST-Calls ein und versorgt so die vertikale Leuchtstoffröhre mit Strom (ihr physischer Fussschalter ist immer auf „Ein“ geschaltet). Sobald der Bewegungssensor mindestens zehn Minuten lang keine Bewegung mehr registriert hat, erhält der myStrom-Schalter den Ausschaltbefehl (zu dem Zeitpunkt hat die Philips-Automation die LED-Streifen hinter dem Monitor bereits längst ausgeschaltet).

Früher habe ich auch noch ein Elgato Keylight Air mit demselben Script gestartet. Das Keylight ist auf meinem geschäftlich genutzten Schreibtisch installiert ist (ja, ich habe zwei Schreibtische), aber das war zu viel des Guten, da das Keylight während der Arbeit zu stark blendet. Deshalb schalte ich es via Siri nur dann ein, wenn ich an einem Videocall teilnehme und mein Gesicht zeigen muss.

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Freitag, 2. Januar 2026

Das Jahr des Spannungsfalls?

In der zweiten Hälfte des gerade verflossenen Jahres machte das Gerücht die Runde (beispielsweise hier), dass Deutschlands bedrängte Politikerkaste aus dem schwarz-rot-grünen Milieu 2026 den „Spannungsfall“ im Land ausrufen würde, um sich im Kampf gegen den Aufstieg der AfD mehr Zeit an den Futtertrögen der Macht zu verschaffen, und die implodierende deutsche Wirtschaft mit einem gigantischen staatlichen Konjunkturprogramm zu „retten“.

Als studierter Historikers: Kommen bald schon die Mefo-Wechsel wieder? Mehr dazu.

Deutschland, auf dem Weg in die Planwirtschaftschaft, und der fortschleichende Rückbau „derer“ Demokratie?

Mittelfristig noch wichtiger: Der Spannungsfall ist eine Vorstufe des Verteidigungsfalls. Die Kriegstrommeln sind unüberhörbar und werden stündlich lauter. Und ist ja klar, dass es hier nicht um die Verteidigung des Landes vor der Abwrackung durch die wohl unfähigste Politikerclique der Nachkriegszeit geht (toleriert von zahnlosen Wirtschaftskapitänen, eine Schande), sondern um die Verteidigung ’schlaaands gegen die Nuklearmacht im Osten, der von EU- und Nato deklarierten Ausgeburt des „absolut Bösen“.

Sind wir also gespannt, was in der diesjährigen Staffel von „Bundesrepublik Deutschland“ so alles an vorhersehbaren, aber auch überraschenden Storylines geplant ist.

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Labels: Europa, Politik

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