Sonntag, 11. April 2010

Wichtige Termine per SMS fixieren? Ohne mich.

Der Pendlerzeitung NEWS liegen mehrere Fälle vor, bei denen SMS mit bis zu drei Tagen Verzögerung oder nie ihr Ziel erreichten. Die 22-jährige N. aus Zürich beispielsweise verschickte am vergangenen Samstag Einladungen für einen Apéro, die viele ihrer Freunde erst Montag erreichte. Auch der 24-jährige Student C. aus Rapperswil konnte sich nicht auf den Dienst verlassen: «Meine Freundin schrieb mir, ich solle zwei Entrecôtes und einen Rotwein heimbringen. Doch die Nachricht kam nie an, also gab es halt nur Nudeln und eine beleidigte Freundin zum Znacht.» Gefrustet war auch die 18jährige KV-Lehrtocher S. aus Bern: «Ich habe meinem Schwarm ein intimes SMS geschrieben und weiss jetzt nicht mal, ob er es je bekommen hat.»

Quelle: SMS landen im Nirvana – News Digital: Internet – tagesanzeiger.ch

Diese Meldung aus dem letzten Jahr ist ja schön und gut — und ich verstehe auch den Frust der Betroffenen. Aber ich bin halt immer noch ein Mensch der alten Schule, der dringende und wichtige Termine sicherlich nie im Leben per SMS abmachen wird:

  1. Zur Fixierung von Terminen sind oftmals eine Vielzahl von SMS nötig
  2. Man weiss bei Funkstille der Gegenseite nie so genau, ob das SMS nun eigentlich angekommen ist oder nicht. Auf dem Mobiltelefon gibt es wenigstens die Möglichkeit, die Sendebestätigung einzuschalten, doch das empfinde ich als höchst paranoid

Nein, liebe Zeitgenossen, Apéros und Essenslisten übermittelt man doch immer noch am Besten per Telefongespräch. Das kostet kaum mehr Geld und Aufwand als mehrere SMS auf der mülligen Handy-Tastatur zu tippen, und ausserdem hat man ein sofortiges Feedback, da es sich um eine ganz klassische synchrone Kommunikation handelt.

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Sonntag, 11. April 2010

Gefühle gehen nie mehr vergessen

„People will forget what you said. People will forget what you did. But people will never forget how you made them feel.“

— Maya Angelou

Quelle: Twitter / Yago Veith: „People will forget what y …

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Sonntag, 11. April 2010

Stocker & Cie




Stocker & Cie

Originally uploaded by Chregu

Als Historiker lasse ich es mir selbstverständlich nicht nehmen, diese Quelle zu transkribieren — Dank gebührt Chregu, der nach der Schatzsuche in seinem Familienarchiv (oder in einem Museum?) mit diesem Fund zurückgekehrt ist:

Schweizerische Landessausstellung 1939
Zürich

an STOCKER & CIE. BAUGESCHÄFT, ZIMMEREI, HOBELWERK, SCHREINEREI, GUNZWIL

Es freut uns zu beurkunden, dass Sie nach Prüfung durch die Annahmejury der Schweizerischen Landesausstellung 1939 Zürich in der

Abteilung: Unser Holz
Gruppe: Holz als Bau- und Werkstoff

als Aussteller an der nationalen Schau zugelassen wurden und diese durch Ihre Leistung bereichert haben, wofür wir Ihnen den wohlverdienten Dank aussprechen. Durch die grosszügige Zusammenarbeit der Aussteller ist die Landesausstellung zu einem erhebenden Werke vaterländischen Geistes und schweizerischen Schaffens geworden. Sie hat im ganzen Volk das Gefühl der Zusammengehörigkeit, die Liebe zur Heimat und das nationale Selbstvertrauen neu geweckt und gefestigt.


Man vergesse nicht, in welcher unruhigen Zeit die Landessausstellung damals stattgefunden hat: Mit Mussolini und Hitler war das Land von zwei mächtigen Diktaturen umgeben, und auch in der Schweiz gab es Bevölkerungskreise, die sich von der Demokratie neuen Staatsformen zuwenden wollten. Der Zweite Weltkrieg stand im Sommer 1939 vor der Tür.

Den Urkundentext kann man als exemplarisch für die damals praktizierte Geistige Landesverteidigung taxieren, welche den Zusammenhalt des Schweizer Volkes in diesen umstürzlerischen Zeiten festigen wollte.

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Donnerstag, 8. April 2010

Kritik an den Zersiedelungskritikern

Es gibt so viel Zersiedelung in der Schweizerischen Eidgenossenschaft, wie Geld dafür vorhanden ist. Anders herum: Man kann nicht gleichzeitig das Wachstum fördern und die Zersiedelung hindern.

Quelle: Wir sind alle Rüdisülis – News Leben: Gesellschaft – tagesanzeiger.ch

Ein äusserst lesenswerter Artikel, der für einmal nicht die Zersiedelung unseres Landes anklagt, sondern diejenigen, die sich — fadenscheinig, wie Architekturkritiker Benedikt Loderer zeigt — über diese Zersiedelung empören oder sie gar bekämpfen.

Wahrscheinlich hat er Recht: Wir können nicht gleichzeitig Suburbia anklagen und alle mit dieser Lebensweise und Wirtschaftsform verbundenen Vorzüge weiterhin bedenkenlos geniessen.

Einer der vielen Widersprüche unserer Zeit.

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Mittwoch, 7. April 2010

Wieso das iPhone geboren wurde

The four apps in the dock were what Apple designed the iPhone to do.

Quelle: Daring Fireball: The iPad

Konkret:

  • Phone
  • Mail
  • Safari
  • iPod

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Dienstag, 6. April 2010

Die US Army praktiziert Collateral Murder

Wikileaks hat gestern endlich ein Video veröffentlicht, die die „Eliminierung“ von „Terroristen“ durch eine us-amerikanische Apache-Crew über Bagdad zeigt:

Der Pilot und sein Schütze haben dabei einen Photojournalisten, „bewaffnet“ mit seiner Kamera und für seinen Beruf dementsprechend anständigen Linse, irrtümlich als RPG-tragenden Terroristen identifiziert, weshalb die ganze Menschenansammlung sterben musste. Unter den Toten waren auch die zwei irakischen Reuters-Journalisten.

So sieht also Krieg im 21. Jahrhundert aus …

Das Video wurde Wikileaks durch einen Whistleblower im Verteidigungsministerium übermittelt, da sich die Behörde bis heute weigert, das Material gemäss dem Freedom of Information Act öffentlich zugänglich zu machen.

Mittlerweile hat das tragische Ereignis auch Reddit erreicht, wo die ersten „lustigen“ Kommentare online kommen. Hier zwei ausgewählte Fotos:

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Montag, 5. April 2010

Die Romands und ihre Mühe mit dem Schweizerdeutsch

Weshalb aber tun sich viele Romands mit den Deutschschweizer Mundarten so schwer, während andere Minoritäten wie die Tessiner, die Italienischbündner und die Rätoromanen – und viele Immigrantengruppen – damit keine unüberwindbaren Probleme bekunden?

Quelle: Die Romands und das Schweizerdeutsch (Schweiz, NZZ Online)

Das habe ich mich auch schon mehrmals gefragt … und keine Antwort darauf gefunden. Der Autor des NZZ-Artikels vermutet folgenden Grund:

Die Schwierigkeiten vieler Romands mit den Deutschschweizer Mundarten stammen auch daher, dass die welsche Schweiz – wie der Grossteil der frankofonen Welt – ihre eigenen Dialekte weitgehend ausgemerzt hat. Es fehlt den meisten Romands deshalb am Verständnis dafür, dass Dialekte nicht etwa korrumpierte Formen einer «richtigen» Sprache darstellen; sie verkennen also, dass Dialekte selbst «richtige» Sprachvarianten sind, die aber aus geschichtlichen Gründen nicht den Status einer geschriebenen und über eine enge Region hinaus verbreiteten Sprache erlangt haben.

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Montag, 5. April 2010

Wie man an Konferenzen neue Kontakte richtig knüpft

You know the way to be interesting to others is to be interested in them. (Why is this so hard for self-promoters to understand?)

So, the week before the conference, read “How to Talk to Anyone” or any book about how to be a great listener.

Then use the conference as your testing ground for your new listening skills. Get extremely interested in those around you. Think like an investigative reporter.

Quelle: Attending a music biz conference? Here’s the REAL way to do it…. | Derek Sivers

Ich bin mir überhaupt nicht sicher, ob Derek Sivers Tipps ausschliesslich für Musikkonferenzen (wie SXSW) Gültigkeit haben — oder nicht doch etwa für ungefähr alle Kontakte mit fremden Leuten (inkl. dem anderen Geschlecht)?

Wer seinen Laptop im Hotel dabei hat, sollte sich diesen Ratschlag ebenfalls zu Herzen nehmen — am WorldMUN 2010 in Taipei habe ich auch jeden Abend im Aufenthaltsraum unseres Hostels Visitenkarten durchgeackert und die Leute über Facebook zu meinen Freunden hinzugefügt:

Get their business card. Take notes on the back of it as soon as the conversation is done.

Each night, before bed, enter everyone’s info into your computer, including your notes. (Trust me: it only takes 15 minutes, but it’s crucial to do it that night before you meet more people the next day!)

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Montag, 5. April 2010

Fehlende Songs aus iTunes löschen

Da ich meine MP3-Sammlung zentral auf meinem Linux-Server ablege und mit mt-daapd (Firefly) im Netzwerk freigebe, kommt es vor, dass ich manchmal Songs über ein Samba-Share in iTunes lade, um damit den iPod oder das iPhone zu bestücken.

Sobald das Share dann aber verschwunden ist, fehlt logischerweise auch die Verknüpfung zu den Songs. In der Liste erhalten diese Stücke dann dementsprechend ein graues Ausrufezeichen.

Um diese Songs auf die Schnellstmögliche Art (und am besten auf einen Rutsch) loszuwerden, gehe man folgendermassen vor:

  1. Auswahl aller Lieder unter Library > Music (Apfel+A)
  2. Drag & Drop dieser Songs in den Abschnitt Playlists (es wird eine neue Playlist erstellt, die nicht vorhandenen Songs sind in dieser Playlist nicht aufgeführt)
  3. Die Playlist benennt man mit einem aussagekräftigen Namen, bspw. „Alle vorhandenen Songs“
  4. Nun erstellt man eine neue Smart Playlist mit folgenden Eigenschaften:
    • [x] Match all of the following rules:
    • Playlist is Music
    • Plalist is not Alle vorhandenen Songs
  5. Nun kann man alle Lieder in dieser Smart Playlist auswählen (Apfel+A) und löscht diese endgültig mit Alt+Del

Via: Purging broken track from iTunes

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Montag, 5. April 2010

Wenn man sich mit denyhosts.py selber aussperrt …

… ist es an der Zeit, in der Datei /etc/hosts.allow endlich folgenden Eintrag anzufügen:

...
sshd: 192.168.0.2
...

Wobei hier natürlich anstelle von 192.168.0.2 die IP-Adresse angegeben werden sollte, die der Client (also die Workstation, von welcher man sich per SSH auf den Server verbindet) trägt.

Via: Debian Linux Stop SSH User Hacking / Cracking Attacks with DenyHosts Software

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