Vor einigen Monaten standen auf unzähligen Web-Sites von professionellen Web-Entwicklern die Tore sperrangelweit offen: Auf Grund der Nachlässigkeit der Entwickler waren deren mit SVN versionierten Projekte statt mit svn export mit svn checkout auf das Produktivsystem ausgecheckt worden — und so gelangten automatisch die .svn-Verzeichnisse mit ins Web-Root.
Da Apache nachlässig konfiguriert war, hatte anschliessend jedermann mit einer klitzekleinen spielerischen Ader Zugriff auf die Struktur und den Source-Code einer jeden so Web-Site. Versuchen wir es gleich mal: Man hänge an die Domain versuchsweise „.svn“ an, wie beispielsweise bei www.stromzukunft.ch/.svn. In diesem Fall ist ein .svn-Ordner vorhanden, weil nicht ein 404er, sondern ein 403er angezeigt wird. Der Server wurde aber glücklicherweise längst gegen solche „Schnupperattacken“ gesichert …
Auch ich gehöre zu jenen Entwicklern, die sich bis zu diesem Zeitpunkt kaum über die „Best Practices“ der Entwicklergemeinde geschert hatten — tatsächlich bin ich auch heute immer noch so faul und verwende oftmals das verpönte svn checkout auf Produktivsystemen.
Um sich dennoch nicht gleich mit heruntergelassenen Hosen im Netz zu präsentieren, sollten solche unbelehrbaren Entwickler immerhin ihre /etc/apache2/apache2.conf anpassen und in dieser den Zugriff auf jedes .svn-Verzeichnis grundsätzlich verwehren:
...
<DirectoryMatch \.svn>
Order allow,deny
Deny from all
</DirectoryMatch>
...
Das Internet wird als Wahlkampfmedium immer wichtiger und beliebter. Viele Kandidierende für die bernischen Grossratswahlen sind denn auch aktiv auf eigenen Webseiten, Facebook oder Blogs. Nur: Der virtuelle Wahlkampf hat auch seine Tücken. Es gibt einige, wichtige Regeln zu beachten.
Von meinem Vater darauf hingewiesen, hörte ich mir vor einigen Tagen den Regionaljournal-Beitrag über Web-Sites von Grossratskandidaten aus dem Kanton Bern an. Obwohl der Beitrag über 4 Minuten lang ist, konnte ich bei bestem Willen kaum etwas nützliches daraus entnehmen.
Zusammengefasst wurden folgende Ratschläge erteilt:
Sich erst jetzt auf Facebook und Twitter zu registrieren ist sinnlos. Am Besten ist man seit Jahren im Netz aktiv und hat längst seine Spuren hinterlassen — und kann nun von der Publizität profitieren.
Hat man ein Benutzerkonto auf Facebook & Co., sollte man sich regelmässig um seine Kontakte kümmern und Informationen rausposaunen — wie halt im echten Leben mit echten Kollegen.
Was auch immer man von sich gibt, man sollte möglichst authentisch rüberkommen. Doch Achtung: Mit Obszönitäten um sich zu werfen und mit nicht-gutbürgerlichen Manieren zu prahlen wird nicht empfohlen — wie halt auch im echten Leben.
„Will man von einer Kandidatin wirklich das Sternzeichen wissen?“ Spontan kam mir dabei die Web-Site meines geschätzten Gegners auf kommunaler Eben in den Sinn: Oliver Schmid (SVP) …
Finally, have your fun now. Five years is a long time when you are 23 years old. By the end of graduate school, you will be older, slower, and possibly married and/or a parent. So if you always wanted to walk across Nepal, do it now.
Obwohl sich der Text an Biologie-Doktoranden richtet, gilt er wohl für jeden Studiengang auf Gottes grosser Erde. Wer den Text so gut findet, dass er ihn ausdrucken und ins Zimmer (Labor?) hängen möchte, lädt sich am Besten die PDF-Version herunter.
When challenged, they talk about how hard they work, the 90-hour weeks, the stress, the failed marriages, the hemorrhoids and gallstones they all get before they hit 40.
„But wait a minute,“ you say to them. „No one ever asked you to stay up all night eight days a week trying to get filthy rich shorting what’s left of the American auto industry or selling $600 billion in toxic, irredeemable mortgages to ex-strippers on work release and Taco Bell clerks. Actually, come to think of it, why are we even giving taxpayer money to you people? Why are we not throwing your ass in jail instead?“
Drastisch formuliert, meint Dorothee Echter, renommierter Topmanagement-Coach: „Wer nur eine glückliche Kindheit hatte, aus dem wird nix.“ Wobei man auch reich und unglücklich sein darf, um später Erfolg zu haben. Denn bei den Überfliegerkarrieren stehe nicht selten ein solches „Trauma“ aus der Jugend Pate: Wer dann noch Intelligenz und Vitalität mitbringt, neutralisiert die verstörende Erfahrung durch eigenen Erfolg, anstatt daran zu zerbrechen – und startet durch.
[…] „Die eigenen Schwächen ausbügeln zu wollen ist wenig effektiv. Erfolg hat, wer seine Stärken ausbaut und sich Aufgaben sucht, die für ihn ein Heimspiel sind.“
As much as we like to think of our culture as being entrepreneurial, the reality is 99% of our top talent doesn’t seriously contemplate starting companies. Colleges crank out tons of extremely smart and well-educated kids every year. The vast majority go into “administrative” careers that don’t really produce anything – law, banking and consulting. Most of the rest join big companies. As I’ve argued many times before, big companies (with a few notable exceptions) aren’t nearly as successful as startups at creating new products.
Bravo! Weder sollen Religionsgemeinschaften Religion in die Schule bringen, noch die Kinder sich aus religiösen Gründen legal vom Unterricht fernhalten dürfen.
Carrie Underwood wurde von einigen YouTube-Kommentatoren ja förmlich über ihre Performance am 44. Superbowl zerrissen. Für mich als Schweizer war es aber doch eindrücklich, das ganze auf einer grossen Leinwand mitzuverfolgen. Die amerikanische Hymne hat irgendwie mehr Tiefgang als dieses „Trittst im Morgenrot daher“-Geträller … Vor allem die letzte Zeile
… in the land of the free and the home of the brave.
Abgesehen davon, dass ich mehr als 10 Jahre seit der Kinopremiere gebraucht habe, um diesen Streifen zum ersten Mal zu sehen, bringt es der Kritiker auf Rotten Tomatoes süffisant auf den Punkt:
Misunderstood as a psychosexual thriller, Stanley Kubrick’s final film is actually more of an acidic comedy about how Tom Cruise fails to get laid.
Nebenbei: In der Szene in der Wohnung der Prostituierten habe ich für einen kurzen Augenblick den Buchtitel völlig falsch gelesen: „Introducing Scientology“ anstelle von „Introducing Sociology“. Wieso wohl?
An ounce of gold could buy you a snazzy outfit in Roman times and can still do the same in Rome today. Its value remains. Meanwhile, the Zimbabwe dollar and the Reichsmark don’t buy much at all.
Mario Aeby, geboren am 25. September 1980 in Bern, Schweiz
Ein Weblog über IT (Linux, OSS, Apple), Heim-Automation; mein mittlerweile abgeschlossenes Geschichtsstudium; Erkenntnisse aus meiner aktuellen Tätigkeit in der Informationssicherheit, meine Erfahrungen als IT-Berater, IT-Auditor, Web-Developer und IT-Supporter; die Schweiz, den Kanton Bern, meine ursprüngliche und auch wieder aktuelle Wohngemeinde Neuenegg, meine vorherige Wohngemeinde Bern, über lokale, regionale und globale Politik; meine Reisetätigkeit und Erfahrungen mit anderen Kulturen; und zu Guter letzt auch das Älter werden.
Alle in diesem Blog gemachten Aussagen und Meinungen sind persönlich und nicht als Ansichten meines aktuellen und/oder meiner bisherigen Arbeitgeber zu verstehen.