Dienstag, 16. September 2008

Angestellte von Lehmans Brüder haben nun mächtig viel Freizeit – und kein Geld

The mantra of Lehman Brothers was to pay its staff in stock – some 30 per cent of the bank’s equity was held by employees and many bonuses were paid in shares. Now those holdings are all but worthless.

[…]“Some have more than £100 on their pre-pay canteen cards, [so] they’re buying hundreds of bars of chocolate, bags of roasted coffee and anything that’s non-perishable,” said one employee.

Quelle: FT.com print article

Ganz doof, wenn man nun zur Konkurrenz wechseln möchte (AIG soll sichere Arbeitsplätze bieten, ein Sessel bei Merill Lynch hält wohl auch noch einige Tage/Wochen, bis die Motorsägen aus dem Hauptquartier der Bank of America eingeflogen werden) – im digitalen Leben gibt es nichts handfestes mehr, dass sich von den Bürotischen abräumen lässt:

[…] In the old days you’d just pick up your Rolodex and you’d bugger off. Now everything in your life is with the company,”

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Dienstag, 16. September 2008

Einbürgerungswillige Stadt Basel

Ausser dem Stadt-Land-Unterschied gibt es aber auch Unterschiede zwischen den Städten, wie eine vertiefende Analyse der Städte Bern, Basel und Genf ergab. Die Stadt Bern beispielsweise «hat zwischen 1874 und1990 fast neunmal weniger Leute aus dem Ausland eingebürgert als die Stadt Basel», sagt Erika Luce, eine der vier Projektmitarbeiterinnen. Basel verzeichnein all diesen Jahren auch gesamtschweizerisch am meisten Einbürgerungen aus dem Ausland. Auf der gesetzlichen Ebene ist heute dagegen Bern am liberalsten.

Quelle: NFP 51: Der Schweizer Pass will verdient sein

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Dienstag, 16. September 2008

Jetzt regulieren wir sie zu Tode!

… zum Wohle aller!

if institutions need to be rescued like banks, they should be regulated like banks

Quelle: Op-Ed Columnist – Financial Russian Roulette – Op-Ed – NYTimes.com

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Dienstag, 16. September 2008

Bank Runs 1930, Bank Runs 2008

And as the unknown unknowns have turned into known unknowns, [ein Klassiker] the system has been experiencing postmodern bank runs. These don’t look like the old-fashioned version: with few exceptions, we’re not talking about mobs of distraught depositors pounding on closed bank doors. Instead, we’re talking about frantic phone calls and mouse clicks, as financial players pull credit lines and try to unwind counterparty risk. But the economic effects — a freezing up of credit, a downward spiral in asset values — are the same as those of the great bank runs of the 1930s.

Quelle: Op-Ed Columnist – Financial Russian Roulette – Op-Ed – NYTimes.com

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Montag, 15. September 2008

USA: Alles verspielt und nichts gewonnen

About 75% of the $10 Trillion of debt came from Reagan, Bush I and Bush II. What did we get for that debt; not a better education system, not a better health care system, not a better mass transit system, not an alternative energy system and certainly not a better infrastructure.

Quelle: Clusterfuck Nation by Jim Kunstler : A Ripe Moment

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Montag, 15. September 2008

Nach der Dot-Com-Bubble nun die Investment-Bubble

In Gedanken sind wir für einmal nicht bei Industrie-Arbeitern, die gerade ihren Job verloren haben, sondern bei all den Excel-Akrobaten, die hinter lauter Formeln den Untergang (der Bank, aber noch nicht der Welt) nicht erkannt haben:

Während einige Optimisten noch immer auf eine Lösung hoffen, wie die viertgrößte Investmentbank weiter bestehen kann, schaffen andere bereits Fakten: Lehman-Mitarbeiter fangen an, ihre persönlichen Sachen aus den Büros zu holen. Sie kommen in Shorts und Flipflops, schließlich ist Sonntag. Allerdings auch mit dunkelglasigen Limousinen, schließlich sind es immer noch Banker.

Mit Normalität hat das nichts mehr zu tun, trotz der unbeirrt weiterflimmernden Bildschirme an der Gebäudefassade: Hunderte Angestellte verlassen das Gebäude mit Taschen und Kisten. Aus einigen ragen Tennisschläger heraus. Andere holen sogar ihre Blumen aus den Büros. Es wirkt nicht wie ein geordneter Auszug, sondern wie eine Plünderung. Ein Panflötenspieler hat möglicherweise begriffen, was die Stunde geschlagen hat, und spielt in einer Endlosschleife „My heart will go on“.

Quelle: FTD.de – US-Finanzkrise: Tage des Umsturzes an der Wall Street – Aktien + Märkte

Erinnert mich irgendwie an das Platzen der Dot-Com-Bubble – einziger Unterschied: Wir kamen auch unter der Woche in Flip-Flops und Shorts arbeiten …

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Montag, 15. September 2008

Lehman Brüders Schicksal

So my bet is that we’ll see another bailout of Wall Street and the financial investors it serves, with large amounts of public cash committed in a way that looks painless today (ie, no money upfront, but large liabilities into the future, likely to cost hapless taxpayers billions later–after the election).

Quelle: The Oil Drum | Lehman: more socialising the losses of the rich

Wenn ich morgen aufstehe, weiss man hoffentlich mehr. Ich fände einen totalen Zusammenbruch der Bank deutlich interessanter, weil das dann so schöne Schockwellen um den ganzen Globus herum gäbe, die das weltweite Finanzsystem in arge Bedrängnis brächten.

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Montag, 15. September 2008

Widersprüchliche Unterstützung für Obama

Präsidentschaftskandidat Barack Obama hat im August mehr Geld gesammelt als jemals zuvor, obwohl er in Umfragen zurück fällt.

Quelle: Obama mit neuem Spendenrekord – News Ausland: Amerika – Tagesanzeiger

Da fragt sich doch, was das zuverlässigere Mass für Barack Obamas Beliebtheit bei den Bürgern ist. Für mich ist der Fall klar: Der effektive Geldfluss gewinnt über die empirischen Sozialforscher. Zumal die Wirtschaftslage in den USA nicht gerade rosig aussieht – erstaunlich, wie viele Leute einen Teil der Kosten ihrer Tankfüllung an Obama zu überweisen scheinen (Jedenfalls gehe ich davon aus, dass die Geldmittel hauptsächlich von Normalverdienern zur Verfügung gestellt werden. Oder haben nun tatsächlich die grossen us-amerikanischen Unternehmen ihre Geldschleusen geöffnet?)

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Sonntag, 14. September 2008

WiFi-Zugang in der Auberge Jacques Brel in Brüssel

Falls per Zufall jemand in Brüssel in der Auberge de Jeunesse de Jacques Brel rumlümmeln sollte und Zugang zum dortigen WiFi-Netz (Access Points namens JBrel1, JBrel2 oder JBrel3) haben möchte, benutze doch folgende Zugangsdaten (noch gültig bis 15. September 2008, 10:36:38 Uhr):

Username : U2UG@DSA-3200
Password : 772H66ER

Bereits abgelaufen ist:

Username : 484H@DSA-3200
Password : XSQ9999V

Keine Abzocke

Der Preis von 1.50EUR für eine Stunde surfen fand ich übrigens äusserst human – im NH Hotel Belvedere in Wien kostete mich der Spass über einen Swisscom-Access Point umgerechnet 17CHF (leider weiss ich nicht mehr, wie lange ich damit unterwegs war – aber es waren garantiert nur wenige Stunden).

Goldgrube

Die Lösung der Jugendherberge hat mich überzeugt: An der Reception kaufte man sich für Bargeld sogenannte Tickets und erhielt darauf eine auf einem kleinen Thermo-Drucker ausgedruckte Quittung, auf der ein eindeutiger Benutzername und ein Passwort standen. Diese musste man auf einer Landing Page eingeben, nachdem man sich erfolgreich mit dem ungeschützten Access Point assoziiert hatte (VPN ist bei solchen Verbindungen für mich Pflicht).

Hardware

Wie ich mit etwas Googeln herausgefunden habe, handelt es sich bei der Hardware höchstwahrscheinlich um ein D-Link DSA-3200 Public/Private Hot Spot Gateway (Success Story, Produkte-Seite auf Amazon.com.

Ich war mir nicht bewusst, dass einschlägig bekannte SoHo-Hersteller mittlerweile auch solche Out-of-the-Box-Lösungen im Angebot haben. Diesen Access Point muss ich mir unbedingt merken.

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Sonntag, 14. September 2008

Der Fluch des vom Westen propagierten Wachstums

[…] finance capitalism is far too unstable to coexist with other nations as equals. It must either grow or die, because it always needs new victims to pay the interest on its usury practices and to finance its speculative balloons.

Quelle: The Crash of Western Capitalist Civilization? :: The Market Oracle :: Financial Markets Analysis & Forecasting Free Website

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