Sonntag, 14. September 2008

Wasilla – ein weiteres Seldwyla

The mayor quickly fired the town’s museum director, John Cooper. Later, she sent an aide to the museum to talk to the three remaining employees. “He told us they only wanted two,” recalled Esther West, one of the three, “and we had to pick who was going to be laid off.” The three quit as one.

Ms. Palin cited budget difficulties for the museum cuts. Mr. Cooper thought differently, saying the museum had become a microcosm of class and cultural conflicts in town. “It represented that the town was becoming more progressive, and they didn’t want that,” he said.

Quelle: Once Elected, Palin Hired Friends and Lashed Foes – NYTimes.com

Solche Kapriolen kommen mir irgendwie bekannt vor … Gibt’s auch in der Schweiz.

Abgesehen davon ist der Artikel der renommierten New York Times äusserst lesenswert. Wenn selbst diese Zeitung die Palins Hemdsärmligkeit auf die Titelseite pappt, muss was dran sein an der Kritik.

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Sonntag, 14. September 2008

Tragisch: Palin als erste Frau im Weissen Haus?

Schon krass, wenn man die politische Erfahrungen der beiden vergleicht und realisiert, dass ausgerechnet diejenige Politikerin, die absolut keine Ahnung hat, deutlich näher beim Einzug ins Weisse Haus steht …

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Sonntag, 14. September 2008

Wieder ein unechter Liberaler – diesmal beim Strom

Bührer forderte die Versorger zum Masshalten bei der Preisgestaltung auf. «Ich appelliere an sie, dass sie noch einmal über die Bücher gehen und nicht auf sämtliche Erhöhungen pochen, die ihnen das Gesetz ermöglicht», sagte der Verbandspräsident.

Quelle: Economiesuisse-Präsident fordert Stromanbieter zur Bescheidenheit auf – Wirtschaft – Tagesanzeiger

Aber Herr Bührer – gerade Sie als waschechter FDPler sollten doch Fan sein all dieser Profit-Optimierer in der Stromwirtschaft? Wenn der Markt spielt, werden Halsabschneider unter den Stromunternehmen doch schnurstracks vom Markt verschwinden …

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Sonntag, 14. September 2008

Wenn JournalistInnen über das Internet schreiben …

… kommt oft Müll heraus:

Als Gouverneurin sei Palin effektiv und bodenständig, gleichzeitig aber versuche sie, Fakten zu verheimlichen. So halte sie Topangestellte dazu an, ihr privates statt das öffentlich e-Mail-Programm zu benutzen – um im Falle gerichtlicher Untersuchungen die Mails zu schützen.

Quelle: Neue Vorwürfe gegen Sarah Palin – News Ausland: Amerika – Tagesanzeiger

Hä? Mozilla Thunderbird anstelle von Microsoft Outlook … Geniale Idee!

Sollte wohl „die private anstelle der geschäftlichen E-Mail-Adresse zu benutzen“ heissen. (Im Artikel geht es übrigens wieder mal um Palin-Bashing – weiter so!).

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Samstag, 13. September 2008

Grundrechte werden in der EU klein geschrieben


Meine Grundrechte in der Europäischen Union
Originally uploaded by emeidi

Wortwörtlich …

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Samstag, 6. September 2008

8 Jahre – und jetzt republikanisches Schweigen

„What do you talk about when you cannot explain the last eight years of failure? … What do you talk about? The other guy!“

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Donnerstag, 4. September 2008

Palin ist eine typische Republikanerin

She inherited a city with zero debt but left it with indebtedness of more than $22 million.

Quelle: Crosscut: About Sarah Palin: an e-mail from Wasilla

Fiskalpolitisch konservativ, nennt man das dann wohl … Man gibt Geld aus, das man nicht hat, für Dinge, die man nicht braucht.

Übrigens: Wasilla kann mit seinen 5000 Einwohnern mit meiner Wohngemeinde Neuenegg verglichen werden. Man stelle sich vor, die (fiktive) Gemeindepräsidentin unseres Dorfes wird Gouverneur des Kantons Bern (wie übersetzt man diese politische Funktion in unser Politsystem? Regierungsrat?) und soll nach nur zwei Jahren in das zweithöchste Amt auf dieser Welt gehievt werden … Respekt. Machbar ist es durchaus, die Anforderungen werden aber definitiv hoch sein.

Doch jetzt kommt’s ganz dick:

Sarah complained about the „old boy’s club“ when she first ran for mayor, so what did she bring Wasilla? A new set of „old boys.“ Palin fired most of the experienced staff she inherited. At the city and as governor, she hired or elevated new, inexperienced, obscure people, creating a staff totally dependent on her for their jobs and eternally grateful and fiercely loyal — loyal to the point of abusing their power to further her personal agenda

Na dann gute Nacht, beloved US of A! Aber im Grunde hat das Land eine solche Regierung – die sozusagen unterbruchsfreie Fortsetzung der Bush-Administration – verdient. Die Wähler haben es im November 2008 in der Hand. Amerika sollte sich mit diesem Gespann rasch und endgültig in den Boden reiten.

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Mittwoch, 3. September 2008

Glückliches Heimatland

… nicht auf den ersten Blick. Auf den ersten Blick seid ihr Schweizer verklemmt. Auf den zweiten Blick verklemmt, aber glücklich.

[…] Die Schweiz ist ein langweiliges, humorloses Land, in dem alles funktioniert.

[…] Ein Schweizer sagte mir, ihr hättet Geschichte und Mythen, die euch zusammenhielten. Ich würde sagen: Geschichten, Mythen und Regeln.

Quelle: NZZ Folio, 09/2008, „Die glücklichsten Länder der Welt“, S. 73.

Und dann ging Eric Weiner (Wiener? Selbstverständlich mit fragendem Ami-Englisch ausgesprochen) auch noch wie erhofft zum US-Bashing über:

In der Schweiz kann man ein Hotelzimmer buchen, ohne vorher seine Kreditkartennummer anzugeben! Und in den Bergen gibt es diese Hütten, in denen Essen bereitliegt und eine Büchse, in die man Geld wirft. In den USA würden die Leute alles aufessen und das Geld mitnehmen – wir vertrauen niemandem.

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Montag, 1. September 2008

Wecker-Hersteller pleite

Bei der Suche nach brauchbaren Wecker (angeregt durch meinen Blog-Artikel Luxus-Wecker, der das Geld nicht wert ist von letzter Woche) stiess ich unter anderem auf Produkte von Junghans. Damit ist nun Schluss:

Die Junghans Uhren GmbH gehört zu 100 Prozent dem Luxusgüterkonzern EganaGoldpfeil. Gründe für die Insolvenz sollen einerseits finanzielle Schwierigkeiten der Muttergesellschaft sein. Junghans selbst soll aber bereits seit Jahren in den roten Zahlen stecken. EganaGoldpfeil habe die Verluste der Tochter zuletzt nicht mehr ausgleichen können, hieß es.

Quelle: Uhren: Junghans ist zahlungsunfähig – Wirtschaft – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

Somit kommen mir spontan nur noch folgende zwei Hersteller in den Sinn:

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Sonntag, 31. August 2008

Wenn ein Republikaner den Demokraten eine tüchtige Regenschauer wünscht …

… hat auch Gott manchmal erbarmen und straft seine eigenen Schäfchen:

Yes, that was Stuart Shepard of Focus on the Family encouraging people to pray for rain of biblical proportions to ruin the Democrat’s big night in Denver. How Christian of him, no?  And, how oh-so-ironic that Hurricane Gustav is now threatening to derail their own convention.

Quelle: Humor | Fundivision

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