Sonntag, 20. April 2008

Die Luftzirkulation in Mazdas

Wer die Ehre hat, von Kollege Randal durch die Gegend chauffiert zu werden, wird mit der Zeit einige Eigenarten seines Fahrstils entdecken. Gestern beispielsweise, am 19. April 2008, fiel mir auf, dass die Scheibenheizung eingeschaltet war – erkennbar am hell leuchtenden Symbol auf dem Armaturenbrett.

Bei der Rückfahrt aus dem bernischen U18-Partytempel nahm mich dann doch Wunder, aus welchem Grund denn die Scheibenheizung konstant laufen müsse.

Randal erklärte mir daraufhin, dass die Mazda-Autos auf Grund der eingebauten Klimaanlage eine ganz bestimmte Luftzirkulation aufwiesen, welche die Heckscheiben zum Beschlagen bringen …

Irgendwie konnte ich den Erläuterungen nicht ganz folgen, doch henusode – was Randal sagt, stimmt auch. Er lügt ja nie …

Nur komisch, dass die Qualitätsbewussten Japaner das mit der Klimaanlage nicht gebacken kriegen?! Aber eben, ich kenne mich ja nun nicht sonderlich mit Fahrzeugen aus.

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Samstag, 19. April 2008

Deutsche Bank verbietet Bordellbesuche auf Firmenkosten

Quelle: Deutsche Bank verbietet Bordellbesuche auf Firmenkosten

Vielleicht sollte ich bei meinen Arbeitgebern mal nachfragen, wie die Spesenvergütung hinblicklich solcher Dienstleistungen derzeit aussieht?

Arme Banker: Bonus weg, Porsche weg, Job weg – und jetzt auch Puffbesuche gestrichen. Wo führt das noch hin?

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Samstag, 19. April 2008

Wider MP3-Mobiltelefone und Handy-Lautsprecher

Fahrgäste der Grazer Verkehrsbetriebe sind dazu angehalten, ihre Handys in den Lautlos-Modus zu schalten, keine Anrufe anzunehmen oder zu tätigen. „Mit Rücksicht auf andere Fahrgäste besteht in den Fahrzeugen das Gebot, mit Mobiltelefonen das Telefonieren zu unterlassen und nur die zusätzlichen Funktionen des Handys im Lautlos-Modus zu nutzen,“ heißt es dazu in den Beförderungsrichtlinien.

Quelle: Grazer Bürgermeister macht mobil gegen Handygebimmel

Obwohl ich gegenüber Verboten immer etwas skeptisch bin (Verboten ist etwas schnell, doch ohne Kontrolle bringt der ausführlichste, alles regulierende Paragraphendschungel nicht viel), erkenne ich Handlungsbedarf auch aus eigener Erfahrung.

Kam es vor einigen Jahren erst vor, dass Personen – oftmals solche mit „Migrationshintergrund“, um politisch korrekt zu bleiben – während der Zugfahrt von Thörishaus Dorf bis nach Bern sich selbst oder ihren BegleiterInnen alle auf dem Gerät verfügbaren Handy-Klingeltöne (damals noch nicht polyphon) vorspielten, ist heute die Lärmbelästigung noch stärker.

Dank der MP3-Fähigkeit und dem Einbau von richtig „fetten“ Lautsprecher, die „so öppis vo huere scheppere“ und nur die Hochtöne richtig rausbringen, kommt es heute viel eher vor, dass wir anderen Zugfahrer von Thörishaus Dorf bis nach Bern akkustisch vergewaltigt werden und die aktuelle „Yo-Yo-Ho-Ho“ Hip-Hop-Hitparade in ohrenbetäubender Lautstärke anhören müssen.

Was in den Köpfen dieser Jugendlichen vorgeht, entzieht sich leider meinem Verstand – aber wahrscheinlich geht es auch hier wieder einmal um den PEF, den Penis-Enlargment-Factor, welchen die Männchen unserer Art in jedem erdenklichen Alter zu ihren Gunsten einzusetzen versuchen. Das Vorgehen ist dabei je nach Alter und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit anders, das Ziel aber immer dasselbe: Die Eroberung von Weibchen!

In ein paar Jahren werden diese Knilche wohl mit ihrem motorisierten Geschoss durch die Gegend brettern und neu damit ihr ausgeprägtes AD-Syndrom zu befriedigen suchen. Wie die Lärmbelästigung dann aussehen wird, weiss ich ebenfalls aus leidiger Erfahrung als Beifahrer des Kollegen Randals: Im kältesten Winter muss, wenn um das City West gekurvt wird, die Scheibe gesenkt, werden, damit ja auch alle Prestige-Besucher den ohrenbetäubenden Bass zu hören kriegen. Dass man am nächsten Tag mit einer Erkältung im Bett liegt, muss in Kauf genommen werden. Vielleicht liegt ja ein durch laute Musik erobertes Weibchen nebendran. „Äuä eher nid, he?“

Etwas Gutes hat der altersbedingte Wechsel der Jugend auf den Individualverkehr aber schon: Die Züge stehen bereit, von der nachfolgenden Generation mit ihrem eigenen Lärm erobert zu werden …

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Samstag, 19. April 2008

Beurteilung der Sicherheit eines komplexen Systems

Soviel zum „Geschtr isches ja o guet cho!“ …

[…] There are several references to flights that had gone before. The acceptance and success of these flights is taken as evidence of safety. But erosion and blow-by are not what the design expected. They are warnings that something is wrong. The equipment is not operating as expected, and therefore there is a danger that it can operate with even wider deviations in this unexpected and not thoroughly understood way. The fact that this danger did not lead to a catastrophe before is no guarantee that it will not the next time, unless it is completely understood. When playing Russian roulette the fact that the first shot got off safely is little comfort for the next.

Quelle: Personal observations on the reliability of the Shuttle

Via: The Six Dumbest Ideas in Computer Security (auch sehr lesenswert!)

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Samstag, 19. April 2008

Schulfach Geschichte aus Kostengründen gestrichen


Would we? … Oh, wait …
Originally uploaded by emeidi


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Freitag, 18. April 2008

Reiskrieg?

Händler sprachen bereits von Panik unter den Käufern. Auslöser für die neue Preisspitze war der auch im vierten Anlauf gescheiterte Versuch der philippinischen Regierung, Versorgungsengpässe im eigenen Land durch einen Großeinkauf zu vermeiden: Manila wurde nur zwei Drittel der erhofften Menge angeboten – zu einem Preis, der um 40 Prozent über dem lag, was noch im März bezahlt worden war.

Quelle: Tonne Reis kostet erstmals mehr als 1000 $

Es wurden in der Geschichte nicht nur Kriege um in Serbien erschossene Thronfolger oder um Lebensraum im Osten geführt. Manchmal ging es auch um ganz triviale Dinge wie genügend Frass und Gesöff

Vielleicht demnächst in einem Kino in ihrer Nähe …

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Freitag, 18. April 2008

YouTube rentiert nicht

Ätschbätsch, Google!

There is absolutely no market value at all to user generated video. Zero. None. Nada. Actually there is a market value, but its negative.

Quelle: The Stats Are In. YouTube Really Is A Turd

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Freitag, 18. April 2008

Malthus reloaded?

[…] Was auf den ersten Blick wie die kurzfristige Folge einiger Dürren und Missernten aussieht, könnte sich zur dauerhaften Versorgungskrise auswachsen: Das globale Nahrungsangebot hält mit der wachsenden Nachfrage nicht mehr Schritt.

„Was wir gerade sehen, ist nur der Anfang einer langfristigen Entwicklung“, sagt der Agrarökonom Harald von Witzke. „Wir werden über die nächsten Jahre eine mäßige, aber stetige Verknappung von Nahrungsprodukten sehen.“ […]

Quelle: Dossier Not für die Welt

Hmmm, gab es nicht mal in dunkler Vergangenheit ein Ökonom, der vor Überbevölkerung und Hunger warnte? Nun, die Nutzung der fossilen Energieträger Kohle und Erdöl machten ihm für zwei Jahrhunderte einen Strich durch die Rechnung … Kommt nun das Comeback?

Und wieder einmal möchte ich behaupten: Wir leben in einer wahrlich interessanten Zeit. Es wird zwar kein Honigschlecken werden, aber Hauptsache ich bin mit von der Partie!

Zurzeit lebt die Menschheit von der Substanz. In sieben der vergangenen acht Jahre wurde mehr Weizen verbraucht als produziert. Das ging bislang gut, weil die Speicher voll waren. Jetzt sind sie leer – gemessen am Verbrauch so leer wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. „Die Lagerbestände sind auf Pipelineniveau“, sagt Abbassian.

Einen Puffer gegen unvorhergesehene Ereignisse wie weitere Ernteausfälle gibt es nicht mehr.

„Die Welt weiß noch gar nicht, wie verwundbar sie wirklich ist“, sagt Rohstoffexperte Rogers. Der sich abzeichnende Klimawandel werde in den kommenden Jahren möglicherweise Wetterkapriolen hervorrufen. „Und wenn das passiert, dann werden die Preise durch die Decke gehen.“

Hatten wir übrigens 1916/17 auch. Lager leer, Missernte, Krieg – Party on! Was 1918 folgte wissen wir als im Geschichtsunterricht aufmerksame Schüler ja …

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Freitag, 18. April 2008

An alle Fans von Reagan und Thatcher

Soros sagt, er habe schon viele Krisen und Spekulationsblasen gesehen, doch jetzt habe man es mit einer «Superblase» zu tun und die am Platzen sei. Glaubt man dem Milliardär, gärt diese Blase schon seit Anfang der Achtzigerjahre. In der Amtszeit des amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan und der britischen Premierministerin Margaret Thatcher sei mit dem «Marktfundamentalismus» der Nährboden für die Krise geschaffen worden.

Quelle: George Soros sieht kein Ende der Finanzkrise

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Freitag, 18. April 2008

Wie man garantiert keine sichere Web-Applikation entwickelt

Können Web-Entwickler eigentlich noch dümmer werden? Es besteht zu befürchten …

The unfortunate developers executed several critical errors in establishing the site. First, they allowed a database with sensitive content to face the outside Internet. Second, they allowed queries from the website to access any of the information in that database. Third, they placed the SQL queries required to extract information inside GET requests from the browser (most easily recognised as the part of the URL after the question mark(?) if it is there). Finally, and possibly most critically, they did not perform any filtering of the anonymous GET requests, happily executing the SQL requests and returning the results.

Quelle: SQL string in URL exposes sex offender data

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