(Aibo) … heute muss Boston Dynamics Big Dog ran!
Original
Verarschung
Dank: Raffi
Samstag, 12. April 2008
Was dann folgt ist im Minimum die Rückkehr Blochers – das wäre für die anderen Parteien noch das kleinste Übel, wenn auch die Presse den Anfang des Weltuntergangs sehen wird. Doch das ist nur das “kleine” Szenario. Da die Linken die Konkordanz willentlich zerstört haben, wäre auch ein Mitte-Rechts-Regierung denkbar. Theoretisch. Wie auch immer die politische Zukunft der Schweiz aussieht, sie wird unstabil – und das wird uns den Wohlstand kosten. Den Linken sei Dank.
Quelle: Das schweizerische Schisma
Gut gebrüllt, Löwe.
Freitag, 11. April 2008
Freitag, 11. April 2008
Vor einer Woche, am 1. April um genau zu sein, erwähnte ich in einem Blog-Artikel das Gesamtvolumen des seit Beginn der Menschheit geförderten Goldes:
All the gold that’s ever been mined in the entire world can fit into a room that’s 19 meters by 19 meters
Quelle: Alles Gold der Welt
Geru sprach mich letzte Woche berechtigterweise auf diese zitierte Aussage an: Die Angabe einer Fläche liesse nun viel Interpretationsspielraum zu. Ich musste ihm selbst verständlich Recht geben – 19 x 19 Meter? Und die Höhe dieses Raums? Er könnte sich ja beispielsweise bis zum Mond hin erstrecken …
Zugegeben, ich hatte mir beim Verfassen des Blog-Artikels dieselbe Frage gestellt, kam dann aber zum Schluss, dass der Autor der Behauptung wohl sicherlich einen Kubus von 19 Metern Kantenlänge gemeint haben musste: 19 x 19 x 19 Meter.
Doch wie liess sich diese Vermutung bestätigen? Mit dem World-Wide-Web natürlich – und der Suchmaschine Google. Nachfolgendes Beispiel könnte meiner Meinung nach übrigens durchaus als Prüfungsaufgabe für Sek-Schüler hinhalten:
Average Cumulative World Gold Production: 4.25 billion ounces
4.25 billion ounces = 120 485 473kg
A cubic meter of gold will weighs 19.3t
Und jetzt zurück zum IMF, der das Tafelsilber Teile seines Goldschatzes verscherbeln muss und so den Markt mit Gold flutet – mal schauen, ob der Gold-Preis mit dieser Aktion unter Druck kommt:
Selling your capital assets to meet your living expenses seems like a bad strategy. You might as well eat your own seed corn for dinner over a fire stoked by the wood from your kitchen table. This strategy seems to suggest to us that the IMF is one of the post-World War Two institutions that may not survive the current financial shakeout (or will emerge in radically smaller form.)
Tags: Gold, Google, Internet, Quiz, Wissen
Labels: Allgemein
Freitag, 11. April 2008
Spannend, was Leute über unser Land und das Volk sagen (nachfolgend sei nur ein Fazit wiedergegeben – die Konversation sollte unbedingt ganz gelesen werden):
SWITZERLAND, and the SWISS are the most dull and uneventful bunch of people you could ever wish to meet.
[…] in my very humble opinion the Swiss are possibly the most boring race on the planet, and perhaps the galaxy.
Quelle: Switzerland is boring!!!!
Manchmal tut es gut, den Spiegel vorgehalten zu bekommen.
Aber eben, wer vor der Immigration in unser schönes Land Margaret Ortigs Beyond Chocolate: Understanding Swiss Culture nicht gelesen hat und sich mit dem Gesagten auseinandergesetzt hat, wird hierzulande eine äusserst langweilige Zeit verbringen …
Während Ortig versucht, den Kulturshock in eine positive Erfahrung umzuwandeln, tritt Paul Bilton in seinem Buch weiter auf uns Kuhschweizer ein, während unser Völklein längst mit einem Schädelbruch am Boden liegen:
Swiss farmers are tough, independent, hard-working, resilient, well-prepared for every kind of natural disaster and above all staunchly conservative. These characteristics have been passed on to Swiss town-dwellers, who go about their day as if they too were farming a lonely mountain cliff.
Quelle: The Xenophobe’s Guide to the Swiss
Na dann, das sind ja optimale Aussichten für die kommende Euro 08 …
Dank: Melanie
Tags: Ausland
Labels: Gesellschaft, Schweiz
Donnerstag, 10. April 2008
Das Internet ist ein gefährlicher Ort, und Windows-Nutzer wissen, dass man eine Rüstung tragen sollte. Apple-Nutzer tragen stattdessen Hawaii-Hemden.
Quelle: „Apple-Nutzer tragen Hawaii-Hemden“
Sagt wer? Ah, … der Rüstungsverkäufer? Was der nicht sagt!
Tags: Mac, Sicherheit, Viren
Labels: Apple
Donnerstag, 10. April 2008
As for hedge funds, we have nothing against them. Au contraire, we value them as we value influenza and Russian roulette…. they help carry off the weak and eliminate the stupid.
[…] After the LTCM sinking, Meriwether swam ashore, dried himself off, and went back to doing what he did best – taking a big piece of investors‘ money. But in 2008, his flagship fund is down 28%. And he’s not the only one. It was the worst quarter ever for the hedge funds. And March was almost as bad for hedge fund managers as it was for Julius Caesar; […]
Quelle: The Present Period in Financial History Favours Ducks and Undertakers
Jaja, in den Iden des März wurde der Lauf der Geschichte schon mehr als einmal geändert.
Tags: Finanzen
Labels: Wirtschaft
Donnerstag, 10. April 2008
Steve Jablonsky: Transformers Score – 12. Arrival To Earth
Sackstarke Komposition – leider finde ich nur den „OST – Official Soundtrack“ mit Linkin Park & Co. zu kaufen, nicht aber den „Score“ mit der eigentlichen Filmmusik …
Im Juli 2007 wurde eine Unterschriftensammlung gestartet, um den Score als CD zu veröffentlichen. Im Herbst war es dann so weit:
Warner Bros. Records will release the CD of the TRANSFORMERS score by Steve Jablonsky on October 9th 2007!
Quelle: TRANSFORMERS score by Steve Jablonsky CD
Via: TRANSFORMERS Jablonsky score album update: Lot of stuff flying around
Tags: Musik
Labels: Allgemein
Donnerstag, 10. April 2008
Die SVP Graubünden widersteht dem Druck der SVP Schweiz. Die Kantonalpartei schliesst Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf nicht aus – und will auch in der Mutterpartei bleiben.
Quelle: Bündner SVP will keinen «Bückling machen»
Welcher SVPler würde sich denn schon freiwillig von der Classe politique aus dem fernen Zürich auf die Kappe scheissen lassen? Die Bündner wollen keine fremden Vögte. Ein (völlig uneigennütziges) Bravo an die Steinböcke – Viva La Grischa!
Das sind sie wohl nun, die „Erbfolgekriege“, die ich nach der Abwahl Blochers prophezeit habe … Dass sie derart rasch eintreten würden, habe ich mir aber nicht erträumt:
Wäre Widmer-Schlumpfs Annahme der Wahl Startschuss für die hier bereits angekündigten Erbfolgekriege (obwohl damals noch leicht unter anderen Umständen angedacht) innerhalb der SVP – mit der fantastischen Möglichkeit der Schwächung der SVP von Innen heraus?
Quelle: Bye bye, Bundesrat Blocher
Donnerstag, 10. April 2008
Sieht fast so aus (auch wenn der SMI heute ein wenig getaucht ist – daran haben wir uns in den letzten Monaten ja gewöhnt). Abgesehen von einem lange nicht mehr erlebten Kater schwören die Hummlers Ospels und Ackermanns und da draussen, nie wieder zum starken Zeug (Marke Putzmittel und 4711) zu greifen. Und nein, weder erachten sie es als nötig auf Entzug zu gehen, noch sich den anonymen Investment-Bankern anzuschliessen – Kreditproblem haben sie schon gar keines.
Auch Bill Bonner weist auf die derzeitig etwas irritierende Gemütslage an den Märkten hin:
[…] many people think the feds have done it. By aggressively cutting rates and pushing money out to the banks…and helping to save Bear Stearns…they’ve turned it around. It is as if they had diverted a giant meteor; the world is saved.
Quelle: The Return of the Cattle Market
Bill wäre aber nicht Bill, wenn er schon im nächsten Abschnitt aufzeigt, weshalb der Druckabfall auf der Raumstation „Geldspeicher II“ zwar gestoppt werden konnte – die Astronauten an Bord aber in wenigen Sekunden in einer filmreifen und mit viel Computeranimation versehenen Szene in der Erdatmosphäre verglühen werden …
That’s why they are lowering borrowing rates – so an over-indebted nation can borrow more. And that’s why they’ve given out tax ‚rebates,‘ so that people who spend too much can spend more.
Tags: Finanzen
Labels: Blogosphäre, USA, Wirtschaft