Mittwoch, 5. Dezember 2007

Zwei Jahre altes Gras

Some good news on the Drug War front — a California state appeals court has ruled that the Garden Grove Police Department must return eight grams of pot officers seized from medical marijuana patient Felix Kha during a 2005 traffic stop, because Kha’s prescription was legal under state law. […]

Quelle: Cali Court to Nosy Cops: Don’t Bogart

Die einzig wichtige Frage auf diese Neuigkeit folgte sofort im ersten Kommentar:

Is two year old pot any good?

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Mittwoch, 5. Dezember 2007

Studienthema Partyguide

Wer morgen nichts los hat und per Zufall in Lozääärn weilen sollte, sei folgende Veranstaltung empfohlen:

Virtuelle Identitäten

Luzerner Studierendenkonferenz

13.00 bis 14.30 Uhr
Vorträge, Moderation und Diskussion von Studierenden für Studierende zu den Themen:

  • Wie verändert sich die Identitätsbildung im Internet
  • Soziale Beziehungen in Online-Rollenspielen
  • Virtuelle Freiezeit?! Eine Analyse von Partyguide.ch

Quelle: Luzerner Studierendenkonferenz

Dank: Kure

Stellt der Autor die Slides ins Netz? Nimmt den Vortrag jemand mit der Videokamera auf und lädt das Video dann auf YouTube? Wäre cool.

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Mittwoch, 5. Dezember 2007

Der gläserne Mensch

More and more, your data isn’t under your direct control. Your e-mail is at Google, Hotmail, or your local ISP. Online merchants like Amazon and eBay have records of what you buy, and what you choose to look at but not buy. Your credit card company has a detailed record of where you shop, and your phone company has a detailed record of who you talk to (your cell phone company also knows where you are). Add medical databases, government databases, and so on, and there’s an awful lot of data about you out there. And data brokers like ChoicePoint and Acxiom collect all of this data and more, building up a surprisingly detailed picture on all Americans.

Quelle: Bruce Schneier Blazes Through Your Questions

Doch dann gibt es immer noch einige Verblendete, die wie die Schlosshunde aufjaulen, wenn man ihnen das Bankkundengeheimnis wegnehmen will … Gleichzeitig telefonieren sie mit ihren Mobiltelefonen durch die Weltgeschichte und bezahlen mit Kreditkarten ihr Hotelzimmer.

Wenn schon Daten gesammelt werden: Vertraut man sie lieber einem Privatunternehmen oder dem Staat an? Für mich fällt die Wahl eindeutig auf letzteres.

Labels: Gesellschaft

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Mittwoch, 5. Dezember 2007

monit endlich brauchbar

Monit now sends three icmp echo requests in one cycle by default.
It is possible to customize the echo requests count using the
count parameter of icmp test […]

Quelle: Re: Any Ping Sensitivity Adjust

Wie oft habe ich meine INBOX zugespammt erhalten, weil von mir betreute „Server“ mit Billig-Netzwerkkarten schlicht und einfach ein ICMP Echo „vergessen“ haben? Nun hoffe ich, dass mit

check host myserver with address 192.168.1.1
    if failed icmp type echo count 5 with timeout 3 seconds
    then alert

Ruhe einkehrt …

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Labels: IT, Linux

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Mittwoch, 5. Dezember 2007

Wenn Sista Özel Frühlingsputz am PC macht …


/mnt/hda1
Originally uploaded by emeidi

… zu viele Dateien löscht und das Gerät beim nächsten Neustart nicht mehr hochkommt, muss der Bruder ran.

Die Vorgeschichte

So geschehen vorgestern Abend: Um genügend Speicherplatz für das Brennen einer CD freizuschaufeln, empfahl ich meiner Schwester WinDirStat, das die Plattenbelegung graphisch anzeigt. Kombiniert mit ihren Administratoren-Rechten (wann habe ich ihr eine solche Berechtigungsstufe vergeben?!) war es nur eine Frage von Minuten, um die ersten paar wichtigen Systemdateien zu löschen.

Meine Sünden

(Es muss hierbei aber doch noch angemerkt werden, dass es eindeutig mein Fehler war, für die Systempartition auf einer 80GB-Festplatte nur 8GB freizuhalten. Immer wieder muss ich in letzter Zeit solche „Jugendsünden“ ausbügeln – Windows-Systeme, in diesem Falle Windows 2000, werden mit jedem Monat fetter. Deshalb würde ich heute die Systempartition 80GB gross machen. „Eine System- und eine Datenpartition ist etwas für Sissis!“, höre ich die PC-Welt aus dem Walde rufen …)

Das Problem

Item. Windows 2000 kam also nicht mehr hoch und zeigte nach dem BIOS-Screen folgende Meldung an:

NTLDR fehlt
Neustart mit Strg+Alt+Entf

Schön. Nun hatte ich zwei Möglichkeiten: Entweder ich boote von der Windows 2000-Installations-CD. Oder aber ich bemächtige mich meiner Knoppix 5.1-CD.

Die Wahl war sofort klar: Knoppix Erstens, weil die Windows-CD unheimlich lange zum starten hat, zweitens weil die Recovery-Umgebung … nun gelinde ausgedrückt … für’n Arsch ist. Weder werden USB-Treiber geladen, noch die Netzwerkkarte erkannt. Auch die Bordmittel wie fixmbr sind zwar schön und recht – doch für was braucht man sowas, wenn man eine Linux Live-CD rumliegen hat?

Knoppix

So sehr ich für Knoppix schwärmen mag – ich kann mich nicht erinnern, dieses Live-System jemals im ersten Anlauf hochgebracht zu haben. Entweder wird das CD-Laufwerk, von dem Knoppix gerade bootet, nicht gefunden, irgendetwas stimmt mit ACPI nicht oder aber – wie heute – der Schirm bleibt nach dem erstaunlich flooten Linux-Boot schwarz (evtl. ein VGA/DVI-Problem).

Mit der Boot-Option failsafe drang ich dann schliesslich bis zum Knoppix-GUI vor. Nach dem Wechsel in die Konsole mittels Ctrl+Alt+F2 mountete ich die Windows-Systempartition:

$ sudo su
# mount /mnt/hda1

(klappt übrigens längst auch mit NTFS!) Danach konnte ich eine Inspektion vornehmen:

cd /mnt/hda1
ls -l

Und tatsächlich, neben den einschlägig bekannten Ordner-Namen starrte mich blanke Leere an: Unter C:\ fand sich nur gerade eine Datei, die sich pagefile.sys nannte.

Da hatte meine Schwester also doch tatsächlich alles im Root gelöscht, was nicht niet- und nagelfest war (ich vermute, dass pagefile.sys bei der Löschaktion in Benutzung war, weshalb diese Datei nun wirklich nicht entfernt werden konnte).

On Windows, everything is a file

Nun gut, nicht ganz. Doch ein Versuch war es in diesem Falle wert: Ich ging in den oberen Stock, startete den Windows 2000-Computer meines Vaters und kopierte die Dateien

boot.ini
ntdetect.com
ntldr

auf einen USB-Stick.

USB-Stick nicht gefunden

In der failsafe-Umgebung von Knoppix wurde der USB-Stick leider nicht erkannt (als ich ihn einsteckte, leuchtete er nicht einmal, was auf deaktivierte USB-Ports hindeutet).

Irgendwie musste ich doch in die „normale“ Oberfläche hineinkommen? Reboot.

Ich schaute mir am Knoppix-Boot-Screen mit Druck auf F2 und F3 die Vielzahl der möglichen Optionen an. Dann hatte ich die Lösung gefunden:

boot: knoppix 2

Mit dieser Boot-Option startet Knoppix „nur“ in den Runlevel 2, also ohne graphische Ausgabe. Genau, was ich benötigte.

Runlevel 2

Nachdem vorbeiflimmern unzähliger Linien über den Linux-Bootvorgang landete ich bei tty2 und konnte mich meiner Kommandozeilen-Kenntnisse bedienen.

  1. Mounten der Windows-Systempartition:
    $ sudo su
    # mount /mnt/hda1
  2. Mounten des USB-Sticks:
    # mount /mnt/sda1
  3. Kopieren der Systemdateien vom USB-Stick auf die Systempartition:
    # cp boot.ini ntdetect.com ntldr /mnt/hda1

Fertig! Zu Probezwecken konnte das System nun neu gestartet werden:

# reboot

Und siehe da – nachdem ich die CD aus dem Laufwerk entfernt hatte, starte Windows frisch und munter in den neuen Arbeitstag hinein …

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Mittwoch, 5. Dezember 2007

Nur Profis sollten Waffen tragen

… nun gut, vielleicht ist bereits das schon zuviel verlangt:

A Drug Enforcement Administration agent who stars in a popular online video that shows him shooting himself in the foot during a weapons demonstration for Florida children is suing over the tape’s release, […] The shooting occurred moments after Paige told the children that he was the only person in the room professional enough to carry the weapon.

Quelle: DEA Agent Who Shot Self In Foot Sues U.S.

Dank: Kure

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Mittwoch, 5. Dezember 2007

Wählt Valérie!

Aus Neuenegg stammen nicht nur angehende Pornosternchen, sondern auch erfolgreiche Sportlerinnen.

Die vermutlich erfolgreichste unter Ihnen ist eine ehemalige Klassenkameradin von mir: Valérie Lehmann. Unter anderem hat sie dieses Jahr in Lausanne die Goldmedaille über 1500m gewonnen und ist somit Schweizermeisterin!

Heute nun steht sie auch als Kandidatin für den Sportpreis für die oder den erfolgreichsten (und in diesem Falle wohl auch „sexiest“) Sportler vor dem Siegertreppchen. Damit es ihr auch in dieser Publikumswahl auf den ersten Platz reicht, werden noch Stimmen benötigt. Achtung, fertig, los!

Toi toi toi!

Labels: Blogosphäre, Neuenegg

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Dienstag, 4. Dezember 2007

Unsere tägliche Verschwörung gib uns heute

9/11 Truth: Scott Forbes describes power downs in WTC

Kurzzusammenfassung: Am Wochenende vor den Anschlägen auf die Twin Towers wurde der Strom in beiden Gebäuden deaktiviert, damit eine Firma mit Verbindungen zum Bush-Clan Installationen vornehmen konnte. Alle Sicherheitsmassnahmen wie Zugangskontrollen waren zu dem Zeitpunkt ebenfalls ausgeschaltet.

Ein Sysadmin, der Server einer Bank im südlichen Turm betrieb und im Video zum Wort kommt, habe so etwas noch nie erlebt.

Die Produzenten des Videos glauben nun, dass an besagtem Wochenende Sprengladungen installiert wurden, um beide Türme kontrolliert zum Einsturz zu bringen.

Das Motiv (neben der Legitimierung des bald auf die Anschläge folgenden „War on Terror“): Die Türme waren für den Besitzer ein Verlustgeschäft, es konnten keine leistungsfähigen Kommunikationskabel eingezogen werden – und die Stadtverwaltung wollte städtebauliche Anpassungen in Lower Manhatten vornehmen …


911 was an inside job
Originally uploaded by emeidi

Meine Meinung

Wie ich zu all den Verschwörungstheorien stehe? Keine Ahnung. Ist halt wie das Salz in der Suppe.

Ich kann einfach immer noch nicht ganz glauben, dass man so etwas derart lange unter dem Deckel hätte halten können – in eine solche Verschwörung wären tausende von Menschen involviert gewesen. Wenn Gerüchte in einem kleinen Dorf wie Neuenegg kaum Tage unter Verschluss bleiben, wie soll dann eine solche gigantische Operation jemals geheim gehalten werden?

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Dienstag, 4. Dezember 2007

Verwirrte Entwicklungsländer

Heutiges Dogma:

Entwicklungsländer müssten mehr in ländliche Infrastruktur investieren und den Zugang zu Dünger, Saatgut und Krediten erleichtern, um die Produktion auszuweiten.

Quelle: Nahrung wird teurer und knapper

Bisheriges Dogma:

For a half-century, development agencies such as the World Bank have minimized the importance of agriculture, urging nations to industrialize and urbanize as rapidly as possible. Indeed, the Bank has not featured agriculture in an annual report since 1982.

Quelle: Richard Heinberg’s Museletter: What Will We Eat as the Oil Runs Out?

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Dienstag, 4. Dezember 2007

Wem gehört mein Haus?

Schreckliche Situation, in der die us-amerikanischen Häuslebesitzer* und Geldverleiher stecken:

For one thing, nobody really knows where the actual ownership of the individual mortgages has actually landed. This is a major awful consequence of the scheme to disperse risk so widely in the creation of these derivatives. The scheme was so successful that now nobody knows which mortgage belongs to whom and how to begin renegotiating it. So any talk about restructuring these mortgages is absurd, since to do so would require agreement between the borrowers and the lenders. All the lawyers who ever lived would not be able to sort out this mess, and most of the money at stake would end up going to the lawyers now living if the process were to go forward.

Quelle: MAGIC WAND FINANCE

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Labels: USA, Wirtschaft

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