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Dienstag, 28. November 2017

TOYOTA Verso-S will einfach nicht starten

Vor zwei Wochen kämpfte ich an einem dunklen Abend darum, unseren neuen Verso-S starten zu können: Die Scheinwerfer zündeten, das Entertainment-System kam hoch, doch beim Drehen des Zündungsschlüssel tat der Motor keinen Wank. Das bisher erste und einzige Mal, an dem ich unser neues Auto fahren wollte, begann mit grosser Ernüchterung.

Nach 10 Minuten fluchen, herumpröbeln versuchte ich noch einmal, den Wagen zu starten — und er sprang sofort an. Damals vermutete ich fälschlicherweise, das Herumrühren mit der Gangschaltung oder das Lösen der Handbremse hätte die Lösung gebracht. Oder aber das wütende, sehr schnelle herumdrehen des Zündschlüssels. Falsch.

Heute morgen dann dasselbe Prozedere bei Stephanie: In der Kälte des Morgens startete der Motor schlicht nicht, dafür Weihnachtsbeleuchtung auf dem Armaturenbrett. Was huere Cheibs?

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Ich musste dann meinen Zug nach Zürich erwischen, googelte im Tram aber nach dem Problem — und wurde recht schnell fündig. Die Empfehlung ging schnurstracks per iMessage an meine Frau, und wenige Sekunden später die Erleichterung: Das Auto läuft, die Fahrt zur Arbeit kann beginnen.

Zum Glück hat es nichts mit dem Anlasser zu tun (bei einem Kilometerstand von knapp 30’000 wäre das eine Katastrophe, soviel verstehe ich sogar von Autos), wie bei diesem Fall hier:

Rein in den Verso, wollte starten … nichts. Kein rattern, kein klicken, nur leichtes summen von hinten (Benzinpumpe).

überzeugte sich, daß er nicht startet, beim drücken des Startknopfes. Er sagte, ich solle mal die Schaltung bewegen. Machte ich, dann der Startversuch. Anstandslos startete er … Ca. 10x probiert, er ging, ich bekam Gänsehaut, für mich unerklärlich. Er sagte so halb auf deutsch, es wäre an der Schaltung ein Kontakt, der vielleicht ‚hängte/klebte‘. Wie geschrieben, gestern erging es mir wieder. Kurz mal in den 1. und 2., gestartet, als wenns nichts war.

Der Meister ist sich zu 98% sicher, daß der Zugmagnet vom Anlasser die Ursache war. Durch das ‚trockene‘ Schalten und den entstandenen Vibrationen, was bis zum Anlasser vielleicht übertragen wurde, gab es halt wieder Kontakt. Wenn es permanent auftritt, ist halt ein Anlasser fällig.

Quelle: Verso R1, 1.8 startet nicht …

Gleich danach fand ich nämlich die Beiträge, die mir die Augen öffneten:

Beim Starten des neuen Toyota Verso S muß man die Kupplung bis zum Anschlag durchtreten, auch wenn wenn kein Gang eingelegt ist.

Quelle: Starten des neuen Toyota Verso S

Beim neuen Toyota Verso S muß man die Kupplung bis zum Anschlag durchtreten, damit er anspringt. Bei den viele Autos die ich bisher gefahren habe gab es so etwas nicht. Gibt es einen Grund dafür, warum dieses so ist?

Kannst Du meine Nachbarin fragen: Die war gewohnt, ihren Wagen mit Handbremse angezogen und ohne eingelegten Gang zu parken. Ihr Mann hat ihr Fahrzeug vor die Garage einer anderen Nachbarin geparkt. Als die erste Nachbarin dann eingestiegen ist, hat sie mit ihrem Anlasser im ersten Gang den Wagen ein Stück vorwärts springen lassen – der Schaden am Garagentor (total) und am Fahrzeug war beachtlich…

Es ist also einfach eine Sicherheismaßnahme für die Leute, die nicht begreifen, daß man ein Fahrzeug auch mit eingelegten Gang parken kann…

Quelle: Warum muß ich die Kupplung beim neuen Toyota Verso S ganz durchtreten?

Fazit: Nein, wir haben keine Schwarte gekauft, sondern waren uns von unserem altehrwürdigen TOYOTA Yaris mit Jahrgang 2003 einfach nicht gewohnt, die Kupplung bis zum Anschlag durchzudrücken.

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Samstag, 2. April 2016

Lackschäden am Auto beheben

Vor einigen Tagen kam es in einer Tiefgarage zu einer ungewollten Streifung zwischen unserem Yaris und einer Betonsäule. Das Auto zeigte hinten links über dem Radkasten und an der Stossstange entsprechende Schrammen und fremde Farbablagerungen.

Von meinen Automechaniker-Kollegen liess ich mir erklären, wie man solche Lackschäden an einem bald 13-jährigen Auto behebt:

Nagellack-Entferner

Zuerst dachte ich, dass mich die Kollegen verarschen — aber es funktioniert tatsächlich: Um die Farbablagerungen wegzukriegen, benötigt man als Lösungsmittel einen Nagellack-Entferner. Ich habe einen solchen für genau solche Einsätze im heimischen Werkzeugschrank abgelegt (meine Frau weiss nichts davon).

Ich habe dafür den MIGROS M-Classic Nagellack-Entferner ohne Aceton verwendet (100ml, 1.50 CHF).

Putzfäden

Um die Farbe vom Lack abzureiben, bedient man sich sogenannter Putzfäden. Diese Fäden habe ich im MIGROS Do it + Garden Bern–Marktgasse gekauft:

Putzfäden (1kg, 4.50 CHF)

Lackstift

Nachdem die Farbe und sonstige Ablagerungen vom Lack entfernt sind, verbleiben wohl in den meisten Fällen Stellen, bei denen der Lack vollständig abgetragen wurde und das Metall oder Plastic durchschimmert (bei unserem Auto: in schwarzer Farbe).

Diese Stellen kann man mit einem Lackstift in der Autofarbe abdecken. Es handelt sich um einen kleinen Pinsel in einem Gefäss — das Vorgehen ist identisch mit Tipp-Ex und Schreibfehlern.

Lackfarbe

Dabei ist es aber äusserst wichtig, dass man diejenige Lackstiftfarbe erwischt, die der Karrosseriefarbe des Autos entspricht. Diese Farbe habe ich herausgefunden, indem ich das Typenschild im Motorraum näher inspiziert habe (die Motorhaube muss geöffnet werden).

Bei unserem Toyota Yaris mit Jahrgang 2003 schlüsselten die ersten drei Ziffern in der untersten Zeile des Typenschildes die verwendete Lackfarbe auf: 1E7.

Umschlüsselung auf Lackstift

Im MIGROS Do it + Garden Bern–Marktgasse gibt es ein Regal, in welchem hunderte Lackstifte der Marke Motip (Firma MOTIP DUPLI GmbH aus Hassmersheim) gelagert werden. Damit man nun die richtige Farbe für das eigene Auto schnappen kann, sucht man den daneben angebrachten Prospekt, blättert auf die mit „Toyota“ bezeichnete Seite und sucht in der ersten Spalte den Farbcode. Hat man diesen gefunden, findet man in der Spalte ganz rechts den Motip Farbcode.

Für mich war dies der Stift mit Nummer 955300. Gekostet hat dieser 10.90 CHF.

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Samstag, 3. September 2011

Wenn Porsche Fahrzeuge zurückruft

Porsche ruft 900 Fahrzeuge zurück

Quelle: Porsche ruft 900 Fahrzeuge zurück (Panorama, NZZ Online)

In solchen Fällen ist von doppeltem Vorteil, nur Karrossen im Hochpreissegment herzustellen. Toyota hätte bei einem identischen Problem wohl zehntausende Fahrzeuge zurückrufen müssen.

Was aber nicht heissen soll, dass der Imageschaden nicht weniger gering ausfällt — im Gegenteil.

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