Archiv 21. Mai 2007

Montag, 21. Mai 2007

Ron Paul über die us-amerikanische Schulden-Bubble

Der Präsidentschaftskandidat

Würden heute die amerikanischen Präsidentschaftswahlen stattfinden und dürfte ausschliesslich die Elite der Blogosphäre wählen, hiesse der Sieger klar Ron Paul. In den Debatten der Republikanischen Partei stach er als Querschläger hervor und nahm unverblümt Stellung zu den Themen, die das Volk bewegt. Wie in den guten alten Zeiten ist er für den Rückzug der Truppen aus allen Teilen der Welt. Als durch-und-durch liberaler Zeitgenosse möchte er mit der restlichen Welt nur mittels Handelsbeziehungen in Kontakt treten.

Die Mainstream-Medien versuchten ihn auszublenden, doch in letzter Zeit häufen sich seine Auftritte. Vom umtriebigen Rudy G. wurde er zusammengeschissen, weil Paul es wagte zu behaupten, dass die Attacken vom 11. September doch tatsächlich auf die Präsenz amerikanischer Truppen in der Golfregion und die politische Einmischung in Angelegenheiten arabischer Staaten zurückzuführen sind. Dieses Ereignis hat bisher den grössten Wirbel verursacht.

Ron Paul verdeutlicht, wie sehr in der heutigen Zeit „Grassroots“-Bewegungen dank dem Internet und seinen vielfältigen Möglichkeiten auch denjenigen eine Stimme verleihen können, die nicht etliche Millionen an Spendengelder eingeheimst haben. Bei den Demokraten zeigt Barack „Myspace“ Obama, wie das Internet als Multiplikator eingesetzt werden kann.

Ob er aber über den „Ferner liefen“-Status hinauskommen wird, ist höchst fraglich. In den USA regiert immer noch das Fernsehen, und das liegt in den Händen von grossen Medienunternehmen, die wiederum diejenigen Kandidaten unterstützen, die ihnen genehm sind (und ihre kapitalistischen Allmachtsphantasien nicht behindern).

Der Volkswirtschaftler

In einem bereits etwas älteren Interview mit für den Korelin Economics Report plaudert Ron Paul aus dem Nähkästchen. Nachfolgend der dritte Teil des Interviews:

Obwohl ich von der Materie kaum eine Ahnung habe, machen mir die Aussagen dieser Experten Sorgen. Ein Grund mehr, wieso ich den „25 Jahre Sonnenschein“-Prognosen der Weltwoche nicht ganz trauen mag. Könnte die restliche Welt wirklich bereits jetzt schon verkraften, wenn die Schulden-Blase in den Staaten platzt?

Die restlichen zwei Teile des Interviews finden sich hier:

Labels: Politik, USA

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Montag, 21. Mai 2007

Die Agentin auf geheimer Mission

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Originally uploaded by emeidi.

Meine wohl treueste Blog-Leserin und begnadete Party-Gastgeberin (und ZuckerSnackbäckerin) wurde „heute“ (wann war es, ihr Nasen?) von einer TV-Kamera gefilmt. Die geheime Mission: Unterstützung der liebenliebenden Brüder beim Kampf um die 5gegen5-Krone.

Dank geht an Melaney, die mich gerade noch rechtzeitig auf den Blog-Artikel aus den urbanen Gefilden hingewiesen hat. So stand ich bereit, nur das blöde ggrab wollte just in diesem Moment nicht:

m_fill_video: timeout waiting with all buffers filled

Deshalb gibt es hier leider nur Stills und keine bewegte Bilder zu sehen … *snüff*

Kritik

  • Smythe Ich habe ihn noch nie so korrekt gesehen – da könnte sogar Randal einpacken. Wieso die Anspannung? „Giu, mau chli locker blibe!“ Wieso gerade dir die „3. Säule“ nicht in den Sinn gekommen ist, ist mir immer noch ein Rätsel. Souverän aber die Gottheit Saturn – nicht nur Lat-Lehrer Gysels Herz wird höher geschlagen haben. Diese Grimasse – priceless!
  • Claudia Die Zahnbürstli-Geschichte habe ich nicht ganz begriffen („Weimer mau tusche? Ha da ono füf ipackti umeliege“), die Top-Antwort entschädigte aber für alle Fragezeichen.
  • Fäbi „Ääääh?“ Aber: Noch nie hat eine Ratlose derart süss dreingeblickt.
  • Räbeli Nichts zu motzen.
  • Ölä Huh, der war ja anfänglich auch noch mit von der Partie … Charakteristisch?

Alles in allem gelungen. Die Performance lässt sich noch nicht ganz mit Smythes Portfolio vergleichen, aber man soll ja den Tag bekanntlich nicht vor dem Abend loben: Steigerungspotential ist durchaus vorhanden! Morgen will ich 200 Punkte sehen.

Beschwerde

Dass die Stelzbockfraktion von engsten Verwandten und Mitbewohnerinnen nach stelzböckischer Manier ausmanövriert wurde, nehme ich euch noch lange übel, ihr nasigen „Brothers of Love“! Für uns hätte es garantiert noch ein paar Stehplätzchen gehabt.

Belastendes Material

Restliche Bilder der eigentlichen Protagonisten finden sich auf Flickr.

Labels: Blogosphäre, Neuenegg

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