Archiv 6. Mai 2007

Sonntag, 6. Mai 2007

Wirtschaft vor Politik

In a 1934 letter to Roosevelt´s Industrial Advisory Board, Sloan complained bitterly that the New Deal was attempting to change the rules of business so „government and not industry [shall] constitute the final authority.“ In Sloan´s view, GM was bigger than mere governments, and its corporate executives were vastly more suited to decision-making than „politicians“ and bureaucrats who he felt were profoundly unqualified to run the country. Government officials, Sloan believed, merely catered to voters and prospered from backroom deals.

Quelle: Hitler’s Carmaker: The Inside Story of How General Motors Helped Mobilize the Third Reich (Part 1)

Einige Dinge ändern sich nie … oder: History Repeating. Würde es uns allen nicht deutlich besser gehen, würden UBS, Crédit Suisse, Novartis und Nestlé die Geschicke unseres Landes bestimmen?

Wie Edwin Blacks Ausführungen zeigen, kann das ausschliessliche Streben nach Profit solch‘ sonderbare Früchte treiben wie die tatkräftige Unterstützung (und Aufrüstung) Nazi Deutschlands in den 30ern. Aus neoliberalen Gesichtspunkten auch heute völlig legal und moralisch unverwerflich. Profit over people!

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Sonntag, 6. Mai 2007

Sarkozy – der Reggae-Clip

Melä hat während ihres Aufenthaltes in Burkina Faso auch die dortige Künstlerszene kennengelernt, unter anderem auch der Sänger „Zedess“, der bereits vor Monaten folgendes Musik-Video ins Netz gestellt hat:

Zedess – „Un Hongrois Chez les Gaulois“

(Ich habe das unterschwellige Gefühl, dass der mittlerweile hoffentlich wieder genesene Randal den Musik-Clip voll geil finden wird *smile*)

Komische Welt

Übrigens: Was sind das für Zeiten, in denen an der Spitze Frankreichs ein eingewanderter Ungare thront?

Und wer als Schweizer jetzt hämisch über den Nachbarn lacht: Egerszegi ist ein ungarisches Geschlecht.

Die Burschen und Mädel scheinen das Politisieren in den Genen zu haben!

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Sonntag, 6. Mai 2007

Micro… was?

No one is even afraid of Microsoft anymore. They still make a lot of money—so does IBM, for that matter. But they’re not dangerous.

I’d guess they were dead by 2005. What killed them? Four things, I think, all of them occurring simultaneously in the mid 2000s.

  • Google is the most dangerous company now by far, in both the good and bad senses of the word.
  • […] everyone can see the desktop is over. It now seems inevitable that applications will live on the web—not just email, but everything, right up to Photoshop.
  • […] broadband Internet. Anyone who cares can have fast Internet access now. And the bigger the pipe to the server, the less you need the desktop.
  • All the computer people use Macs or Linux now. Windows is for grandmas, like Macs used to be in the 90s.

Microsoft’s biggest weakness is that they still don’t realize how much they suck.

Quelle: Microsoft Is Dead

Ich stimme Grahams Worten bei. Klar – Microsoft werden wir noch einige Jahr(zehnte) ertragen müssen. Dies aber primär einmal darum, weil die grossen Unternehmen tonnenweise Soft- und Hardware rumstehen haben, die auf Microsofts Betriebssystem und Office-Applikation ausgerichtet sind. Unternehmen sind träge – müssen träge sein – weil niemand schnell mal über Nacht einen ganzen Microsoftschen Software-Fuhrpark nach Lösung XY migriert.

Die Endbenutzer sind nicht dermassen an Kontinuität gebunden wie die Unternehmens-IT – da kann man für Zeitverhältnisse rasch mal von Windows nach Mac OS X oder Linux wechseln. Den Endverbrauchern voran gehen die o.g. „computer people“, und das fängt bei den Geeks im Schulalter an und geht weiter bis zur Uni: Microsoft verliert hier immer mehr den Boden unter den Füssen. Wer sich in den letzten Jahren etwas mit Computertechnologie befasst hat, weiss, dass man um Windows und Office herumkommt – und produktiver ist, je mehr man sich von der Bloatware aus Redmond fernhält.

Ich habe übrigens das Gefühl, dass auch Unternehmen bei neuen Projekten vermehrt nicht mehr blindlings auf Microsoft-Produkte setzen. Alternativen gibt es und werden in den Entscheidungsfindungsprozess (zumindest) mit einbezogen. Klar darf man hier nicht Wunder erwarten, aber je mehr junge Leute in die Unternehmen strömen, desto mehr verbreitet sich das Wissen, dass es nach Microsoft auch ein Leben gibt.

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Sonntag, 6. Mai 2007

Leave No Man Behind

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Leave No Man Behind
Originally uploaded by emeidi.

Das Purple Heart des Abends geht an die unverwüstlichen …

  • Randal
  • Backster

Die Medal Of Honor geht an das Ehepaar Torkel für herausragende Verdienste bei der Bekämpfung von Alkoholmissbrauch. Ein aufrichtiges und ernst gemeintes Danke für den Dienst am Vaterland und dessen überbordenden Söhnen.

Labels: Blogosphäre

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