Archiv 25. Mai 2007

Freitag, 25. Mai 2007

Sehr geehrter Herr Vasella …

image-1198

Helvepharm
Originally uploaded by emeidi

… wissen Sie zufälligerweise, wer mit dieser Werbung gemeint sein könnte?

Neben Golf, wird in letzter Zeit gemunkelt, soll der CEO des Pharmamultis Novartis nun auch anderweitig seine Treffsicherheit trainieren …

Der Werbetext

Generika, bei denen Sie das teure Hobby des CEOs nicht mitbezahlen. Bei Helvepharm bekommt der Geschäftsleiter kein Millionengehalt und auch keinen dicken Bonus. Das gesparte Geld verwenden wir lieber für die scnelle, günstige und einfache Abgabe unserer Generika. Helvepharm, das bescheidene Pharmaunternehmen.

Die Werbeagentur

Spillmann / Felser / Leo Burnett

Der Auftraggeber

Helvepharm

Das äusserst ansprechende Produkt-Design

Die Helvepharm hat sich in der Kategorie Kleinunternehmen beworben. Sie reichte das Projekt „Neuer Auftritt, mit der neuen, innovativen Medikamentenpackung“ ein. Die neuen Helvepharm-Packungen basieren auf einem einzigartigen Farbkonzept mit einer Grundfarbe pro Therapiegebiet und einer Leuchtfarbe pro Wirkstoff. Die Verwechslung von Medikamenten ist dadurch praktisch ausgeschlossen. Für Patientinnen und Patienten schafft dies zusätzliche Sicherheit.

Quelle: 24.01.2007: Nomination für die Helvepharm

Verdikt

Weiter so! Das ist Werbung, die haften bleibt. Helvepharm, der Robin Hood unter den Pharma-Unternehmen.

Tags:
Labels: Allgemein

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Freitag, 25. Mai 2007

Brothers In Love sind Tagesgespräch!

(Der Grossteil des Artikels wurde am Mittwoch-Nachmittag verfasst, die Publikation mangels zur Verfügung stehender Zeit auf heute Freitag-Nachmittag verschoben – mittlerweile darf man längst von einem Wochengespräch sprechen!)

In den letzten drei [fünf] Tagen machten sich die Glücksritter aus Neuenegg (think eMeidi berichtete) gleich selbst zum Tagesgespräch:

  • Fitness in Flamatt Am Montag diskutierte ich mit Randal die moderate Leistung, am Dienstag konnte Zgräsch über eine stark gesteigerte Performance der Fünfer-Truppe berichten (ich hatte die Folge vom Dienstag-Abend schlichtweg verpasst. Mittwoch und Donnerstag war ich dann wieder an die Bildröhre gefesselt)
  • Übung an der Uni Bern Heute [Mittwoch] sitze ich nichts Böses ahnend in einer Hilfswissenschaftlichen Übung („Historical Climatology“), als das Gesprächsthema zweier Nachbarn plötzlich auf die Glückspilze fällt. Nach zwei Minuten des Zuhörens Frage ich nach, ob sie wirklich von 5gegen5 reden – sie bejahen es. Es stellt sich heraus, dass die Geographie-Studenten Kollegen von Räbeli „Kranich“ Smythe sind.
  • Auf dem Zug Mit Stibä quatsche ich heute [Mittwoch] bei der Heimfahrt von der Uni über die glorreichen Fünf
  • Schwesterherz erhält am Mittwoch-Abend ein aufgeregtes SMS von der Dame mit dem Durchblick, die auf den Siegeszug der Söhne Neueneggs im Schweizer Fernsehen hinweist.

Tagesbefehl

Aktueller Zwischenstand: 6’000.– sind eingeheimst, heute Abend besteht die Möglichkeit, gar 30’000 SFr. zu gewinnenn. Ganz Neuenegg gehört vor den Fernseher und hat gefälligst die Daumen zu drücken.

Spoiler

Die Folgen einer Woche werden alle am selben Tag nacheinander gedreht, und zwar einige Wochen? Monate? vor dem eigentlichen Ausstrahlungstermin. Die Sendung ist also nicht live, Daumen drücken und Stossgebete haben ergo kaum einen Sinn.

Die Kandidaten nehmen zum Aufnahmetermin mehrere Kleidungsstücke mit, um die Illusion eines tagesaktuellen Drehs aufrecht zu erhalten.

Spitzfindige werden es bemerkt haben: Sven verrät uns nie den Namen des Gewinners des SMS-Wettbewerbs. Den kann er während den Dreharbeiten ja auch noch nicht wissen – denn der SMS-Wettbewerb ist im Gegensatz zur Sendung live. Stattdessen gratuliert er „dem Gewinner der heutigen Frage“, welcher dann in das Fernsehbild eingeblendet wird.

Diese Info habe ich nicht etwa von den Kandidaten, die garantiert einen Vertrag unterzeichnet haben, vorgängig nichts über den Ausgang der Sendung zu verraten, sondern von Melanie (kombiniert mit eigenen logischen Überlegungen), die sich letzten Sommer mit Ihren Kolleginnen vergeblich am Casting für die Sendung teilgenommen hat.

Wieso all diese Ausführungen? Hätten Sie die 30’000 Höger wirklich gewonnen (verdient hätten sie es!), hätte die blonde Schnädertante garantiert nicht wochenlang dichthalten können. Aber ich kann mich täuschen … *zwinker* Lassen wir uns überraschen!

Aktualisierte Bilder …

… der Runde 3 und 4 in meinem Flickr-Photoset.

Behind The Scenes

Wer noch einige Schnappschüsse der Lokalität sehen möchte, sei auf Fotos der AKV Neu-Romania verwiesen.

Labels: Blogosphäre

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Freitag, 25. Mai 2007

Juristen-Slang

Ein Stadtzürcher Richter zeigt exemplarisch auf, wieso nicht jeder zur Ausübung seines Jobs berufen ist:

„Zu diesem Zweck ist höchstpersönlich oder durch eine ordentlich bevollmächtigte Rechtsvertretung schriftlich eine unmissverständliche Willenserklärung einzureichen, woraus hervorgeht, dass die Behandlung der ebenso missverständlich bezeichneten Übertretungsstrafsache durch das Einzelrichteramt für Strafsachen des Bezirksgerichtes Zürich gewünscht wird.“

Quelle: Der Beobachter, 11/2007, 25. Mai 2007, „Aus fünf Rappen werden 158 Franken“, S. 14.

Ich möchte anregen, dass die Universitäten inskünftig einen Kurs „Schreiben, damit mich auch Normalsterbliche verstehen“ ins Jura-Studium aufnehmen. Ist es nicht ein Armutszeugnis, dass unser Hochschulsystem (immer noch) Leute produziert, die sich nicht verständlich ausdrücken können? Wenn Akademiker dies unter sich tun – nun gut. Sobald Akademiker aber von Berufeswegen mit Herr und Frau Meier in Kontakt kommen, sollte eine gewisse Ausdrucksfähigkeit vorausgesetzt werden können.

Das „Bussenspieli“

Ich habe zwar auch schon versucht, die Stadtpolizei Bern, insbesondere deren Bussenzentrale, ein wenig zu ärgern, indem ich ein, zwei oder drei Rappen zuviel einbezahlt habe. Dies, weil Kollege Hebeau vor langer Zeit einmal behauptet hat, dass solche Rappen-Beträge die Buchhaltung arg durcheinander bringen. Rückblickend frage ich mich zwar gerade, wie ernst ich diese Aussage hätte nehmen sollen … Item! Nicht weiter schlimm – seit längerem halten sich die jährlichen Ausgaben für Parkbussen im tiefen zweistelligen Bereich.

Die zu einer schlussendlich 278 Franken hohen Busse verbrummte Zürcherin handelte ausgesprochen naiv, als sie der Polizei vorgängig weniger Geld überwies, als eigentlich geschuldet war. Ganz klar, dass man da auf verlorenem Posten steht.

Tags: , , ,
Labels: Allgemein

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen