Archiv 17. April 2016

Sonntag, 17. April 2016

billiger-mietwagen.de: Toller Anbieter, bis auf den 10 Euro-Gutschein

Früher schwor ich auf Holidayautos.ch, doch irgendwann einmal bekehrte mich billiger-mietwagen.de zu ihrem Service. Eine andere Web-Site für Mietwagenbuchungen braucht der Ferienreisende nicht.

Doch wehe, man versucht diese ominösen 10 Euro-Gutscheine rückerstattet zu erhalten, welche der Anbieter gelegentlich per E-Mail versendet. Diese Gutscheine werden beim Erfassen und Bezahlen der Mietanfrage nicht etwa automatisch angerechnet, sondern müssen nach Rückgabe des Mietwagens online geltend gemacht werden.

Und hier begann für mich die Odyssee: Man hat erstens nur 30 Tage Zeit, die Vergütung einzufordern. Das heisst, dass man sich sofort nach der Rückkehr im E-Mail-Ordner umschauen und den Link im Erinnerungs-E-Mail anklicken sollte (immerhin ist der Anbieter so nett, dieses unaufgefordert zu versenden). Doch ohalätz, die Rückerstattung erfolgt zweitens nicht etwa auf die Kreditkarte, die man für die Online-Buchung verwendet hat (wäre ja zu einfach und die Auszahlungsrate läge bei 100 Prozent). Nein, man muss seine IBAN-Nummer angeben. Diese alleine reicht aber nicht, das Unternehmen wüsste gerne auch noch die Bankleitzahl. Und zu guter Letzt muss mit dem Geburtsdatum sichergestellt werden, dass auch wirklich der Kunde der Nutzniesser der Auszahlung ist.

Nun gut … ich tat, wie mir befohlen wurde, füllte das Formular aus, um dann mit folgender Fehlermeldung konfrontiert zu werden:

billiger-mietwagen Gutschein Rückerstattung
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Wähle ich mich auf mein Benutzerprofil ein, steht dort mein Geburtsdatum aber klipp und klar:

billiger-mietwagen.de Kundenangaben
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Das Problem könnte ich seinerzeit trotz mehrer Versuche nicht lösen (ein Schelm, wer Böses denkt …). Ich schrieb deshalb genau an dem Tag, an welchem das Angebot auslief, eine E-Mail an den Anbieter (info@billiger-mietwagen.de) und teilte diesem mein Problem mit. Eine Antwort erhielt ich nie.

Als ich heute die Buchhaltung nachführte strahlte mir die erfreuliche Botschaft auf dem Kontoauszug entgegen: Halleluja, eine gute Seele hatte meine manuell übermittelten Rückerstattungsangaben gesichtet und entschieden, dass ich für eine Rückerstattung qualifiziert sei:

Credit Suisse Zahlungseingang SilverTours GmbH
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Sonntag, 17. April 2016

Was tun mit us-amerikanischen Münzen?

Wir kennen es alle — nach einem mehr oder weniger langen Aufenthalt in den USA sammeln sich die Quarters (25 Cents), Dimes (10 Cents), Nickels (5 Cents) und Pennies (1 Cent) in den Hosentaschen an und machen sie schwer. Diese (fast) wertlosen Münzen nach Hause mitzunehmen wäre zu viel des Guten — was also sollte man damit tun?

Seit unserem letzten Aufenthalt in den USA weiss ich es: Man fährt zum nächstgelegenen Safeway (es gibt beispielsweise einen gleich um die Ecke am Flughafen SFO — ein optimaler Zwischenhalt, bevor man den Mietwagen zurückbringt) und sucht dort in der Nähe des Kiosks nach einem Münzzählautomaten der Firma Coinstar.

Man wirft den Automaten an, bedient den LCD-Screen und wirft anschliessend alle Münzen ein, die man finden kann und lässt sich dann einen Beleg ausdrucken. Mit diesem geht man zur nächstgelegenen Kasse und erhält Dollarnoten in die Hand gedrückt (und wieder etwas Münz, wenn man Pech gehabt hat):

Safeway Coinstar
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Selbstverständlich lässt sich das Unternehmen diesen Service gehörig kosten — wenn ich mich richtig erinnere, zwackt Coinstar eine Kommission von 13 Prozent ab. Doch wer nicht auf Altmetall steht, nimmt diese Abzocke zähneknirschend in Kauf.

Übrigens: Die Firma unterhält auf ihrer Web-Site auch eine Standortsuche.

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Sonntag, 17. April 2016

Werbung mit der SSID

Mein ehemaliger Arbeitgeber Liip erhält regelmässig mediale Aufmerksamkeit — sei es, wenn das Unternehmen wieder einmal einen der begehrten Best of Swiss Web (BOSW) Award gewinnt, aber auch für ihre moderne Unternehmensführung (auf deutsch bei der NZZ), die gelebte Nachhaltigkeit sowie bezüglich der Vorbildsfunktion beim Vaterschaftsurlaub.

Da fährt man am Feierabend wie üblich im Intercity von Zürich nach Bern, und plötzlich poppt einem diese spannende SSID ins Auge:

Liip SSID
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Well played!

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Sonntag, 17. April 2016

Selektierten Text in Microsoft Word in Kleinbuchstaben umwandeln

Ganz einfach — entweder man verwendet einen Button (siehe den unten verlinkten Artikel), oder aber eine Tastenkombination:

Shift+F3

Quelle: Change the capitalization of text

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Sonntag, 17. April 2016

RAM-Erweiterung für den Xerox Phaser 3250DN

Kürzlich blubberte wieder einmal eine längst fällige Pendenz an die Oberfläche meiner Aufmerksamkeit: Seit langem wollte ich unserem netzwerkfähigen Xerox Phaser 3250DN Laserdrucker den maximalen RAM-Ausbau gönnen.

Gemäss dem Benutzerhandbuch (S. 28 mit der Produktenummer, S. 44 mit der Installationsanleitung) kann ein zusätzliches 128 MB RAM-Modul in den Drucker eingebaut werden; Total stehen dann 160 MB RAM zur Verfügung. Das Modul trägt die offizielle Xerox-Produktenummer 098N02195.

Leider scheinen sich die Web-Shops da draussen nicht ganz einig zu sein, um was für ein RAM-Modul es ich handelt:

  • PC133 16×64 CL3 SDRAM SODIMM 144-pin (gemäss Data Memory Systems, welche das Bauteil für $39 verkaufen; identisch auch bei AXIOM)
  • 256MB DDR2 SDRAM 100pin (gemäss dem Anbieter mem-store auf eBay.com, welcher das Bauteil für $45 vertickt)

Suchen wir das Modul auf Toppreise.ch, erschlägt es einem fast: Das günstigste Angebot beginnt bei 150 CHF (Techmania). Für 128 MB RAM aus dem letzten Jahrzehnt schon gerade etwas viel.

Ich besann mich deshalb auf mein Lager an ausgemusterten RAM-Bausteinen auf dem Estrich. Darunter waren nämlich auch einige SODIMMs, d.h. RAM-Module, die verkürzt sind und so für den Einsatz in Laptops gedacht sind (und offenbar Laserdrucker). Nach einer kurzen Suche stand ich bald wieder vor dem Drucker, öffnete das RAM-Türchen an der Seite und versuchte, die Module einzubauen. Durch die Einbuchtung am RAM-Modul wird sichergestellt, dass man nur ein tatsächlich kompatibles Modul einbauen kann.

Mehrere Male passten die Module wegen abweichender Einbuchtungen physisch nicht in den RAM-Slot hinein. Doch beim letzten Modul, als ich die Hoffnung bereits aufgegeben hatte, klappte es dann wie durch ein Wunder:

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Um was für ein Modul handelt es sich?

  • Apacer
  • P/N: 71.85370.600
  • S/N: 2005252-04065
  • 256MB
  • UNB [Unbuffered]
  • PC133
  • CL3

Leider erkennt der Drucker nur deren 128MB RAM — aber 160MB sind ja mehr als genug, da das Gerät bisher mit mickrigen 32MB auskommen musste:

Xerox Phaser 3250DN RAM Size
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Sonntag, 17. April 2016

Den eigenen SSH Public Key auf einem UniFi Access Point hinterlegen

Um sich ohne Passwort auf einen UniFi Access Point einzuloggen, ist der SSH Public Key auf dem Access Point in folgender Datei zu hinterlegen:

Persistent

Folgende Anpassungen überlebt Reboots des Access Points und ist dementsprechend die einzig zuverlässige Variante ohne böse Überraschungen.

Auf dem Server, der als UniFi-Controller dient, legt man eine Datei namens config.properties an, die folgende Zeilen enthält:

config.system_cfg.1=sshd.auth.key.1.status=enabled
config.system_cfg.2=sshd.auth.key.1.value=AAA...== Beschreibung des Public Keys 1
config.system_cfg.3=sshd.auth.key.1.type=ssh-rsa

config.system_cfg.4=sshd.auth.key.2.status=enabled
config.system_cfg.5=sshd.auth.key.2.value=AAA...== Beschreibung des Public Keys 2
config.system_cfg.6=sshd.auth.key.2.type=ssh-rsa

config.system_cfg.7=sshd.auth.key.3.status=enabled
config.system_cfg.8=sshd.auth.key.3.value=AAA...== Beschreibung des Public Keys 3
config.system_cfg.9=sshd.auth.key.3.type=ssh-rsa

config.system_cfg.10=sshd.auth.key.4.status=enabled
config.system_cfg.11=sshd.auth.key.4.value=AAA...== Beschreibung des Public Keys 4
config.system_cfg.12=sshd.auth.key.4.type=ssh-rsa

Im obigen Beispiel konfiguriere ich insgesamt vier Public Keys (sshd.auth.key.1 bis sshd.auth.key.4). Wer nur einen Schlüssel hinterlegen muss, pflegt dementsprechend nur die ersten drei Zeilen in die Datei ein.

Dem Wert sshd.auth.key.1.value weist man den ganzen Public Key zu, ohne aber den Typ (bei mir ssh-rsa) zu erwähnen. Auch Anführungszeichen sind nicht nötig, wenn dem Public Key noch eine Beschreibung mit Leerschlägen folgt (ist bei mir der Fall).

Der Pfad zu dieser Datei hängt vom Betriebssystem und den im Controller definierten Site-Namen ab. Bei mir (Debian GNU/Linux, Site-Name „default“) lautet der Pfad /var/lib/unifi/sites/default/config.properties.

Die Inspiration für dieses Prozedere habe ich dem Artikel UniFi – Add Custom SSH Keys to Your UniFi Devices entnommen.

Den Site-Namen findet man mit folgender Anleitung heraus: UniFi – config.properties File Explanation. Weitere Optionen (bspw. Public Keys, die nur auf einzelne Access Points ausgerollt werden) findet man im Artikel UniFi – How to make persistent changes to UAP(s) system.cfg.

Nicht persistent

Folgende, je nach Firmware unterschiedliche Methoden, erlauben ebenfalls den passwortlosen Login. Nach dem nächsten Neustart des Access Points müssen die Schritte aber zwingend wiederholt werden — die Anpassungen sind nicht persistent.

Firmware 3.4.19

/etc/persistent/.ssh/authorized_keys

Via: ssh key based auth

Wie ich im Januar 2017 bemerken musste, konnte ich mich so nicht mehr mit meinen SSH-Schlüsseln auf die UniFi Access Points einloggen. Nach einer Stunde debuggen dann endlich die Erkenntnis:

Firmware 3.7.28.5442

/etc/dropbear/authorized_keys

Evtl. ist auch noch folgender Befehl nötig (das merke ich spätestens beim nächsten Reboot):

# cfgmtd -w -p /etc

Quelle: Unifi AP: Maintaining SSH access whilst disabling password logins (authorized_keys only) sowie Hacking the KanKun Smartplug – HowTo: Login to SSH on BusyBox (DropBear) Without a Password

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Sonntag, 17. April 2016

Photos in einem iPhoto Smart Album löschen

So simpel, wenn man den Trick kennt:

If I then click on the Photos menu and hold down the Option key I can choose to move any selected images to the trash.

Quelle: Tips for locating (and deleting) iPhoto images

Auf Deutsch: Ich wähle alle Photos eines Smart Albums aus, welche ich gelöscht haben möchte (sie sind dann gelb umrandet). Anschliessend drücke ich die Option-Tast (⌘) und klicke — während ich die Taste gedrückt halte — auf den Menupunkt „Photos“. Das vorher ausgegraute „Move to Trash“ ist nun wählbar. Je nach Zahl der ausgewählten Photos dauert der Löschprozess eine Weile.

Ich habe diese Funktionalität genutzt, um alle Screenshots von iOS-Geräten in meiner iPhoto Library zu löschen (nachdem ich diese in einen Ordner im Dateisystem kopiert habe — dort machen die Screenshots mehr Sinn).

Hierzu habe ich ein Smart Album erstellt, welches Photos findet, die die Dateiendung PNG tragen:

iPhoto Smart Album PNG iOS Screenshots
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Labels: Apple

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