Mittwoch, 4. Juli 2007

Independence Day

So, jetzt könnte man dann wirklich mal …

“I didn’t vote for him,” an American once said, “But he’s my president, and I hope he does a good job.”

That—on this eve of the 4th of July—is the essence of this democracy, in 17 words. And that is what President Bush threw away yesterday in commuting the sentence of Lewis “Scooter” Libby.

Quelle: Olbermann: Bush, Cheney should resign

… ein Impeachment-Verfahren starten. Mittlerweile ist die Kunde ja bereits in den Massenmedien salonfähig geworden.

Das Problem: Den Vize möchte ich noch weniger im Chefsessel haben als sein derzeitiger Boss.

Mit solchen Aktionen ihres Präsidenten macht sich die letzte verbliebene Supermacht lächerlich, indem sie all den „Schurkenstaaten“ da draussen (inklusive Russland) vorwirft, zu was sie selber nicht mehr im Stande zu schein seit: Die Aufrechterhaltung der Gewaltentrennung.

Höchst enttäuschend sind auch die Demokraten, Angsthasen und Sesselkleber – die Demokratie in Übersee scheint gelähmt zu sein.

Labels: Politik, USA

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Mittwoch, 4. Juli 2007

Gerichtsvorladung: Partyguide v. think eMeidi


Vorladung
Originally uploaded by emeidi

Showdown: Am 15. August 2007 treffe ich um 15:30 Uhr in meiner Geburtsstadt auf Jason (und die Argonauten?) zwecks Einvernahme. Der dritte Partyguide Hack, bei dem mir nachfolgendes zu Lasten gelegt wird, jährt sich just in diesen Tagen:

Art. 143bis

Wer ohne Bereicherungsabsicht auf dem Wege von Datenübertragungseinrichtungen unbefugterweise in ein fremdes, gegen seinen Zugriff besonders gesichertes Datenverarbeitungssystem eindringt, wird, auf Antrag, mit Gefängnis oder Busse bestraft.

Ich freue mich, dem fähigen Chefprogrammierer von Partyguide Antlitz in Antlitz gegenüber zu stehen.

Was bisher geschah …

  • 4. Juli 2007 • Vorladung für die Einvernahme vom 15. August 2007 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen
  • Mitte Mai • Einvernahme auf dem Polizeiposten Neuenegg zwecks Abklärung der „wirtschaftlichen Verhältnisse“ (auf Grund der am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen „neuen Strafprozessordnung“)
  • 27. Februar 2007 • Befragung durch Computerexperten auf der Kantonspolizei Bern-Nordring nach Analyse der „Beweismittel“
  • 12. August 2006 • In der BernerZeitung erscheint ein Artikel über den Partyguide-Hack mit dem Titel „Blogger knackt Passwörter“
  • 10. August 2006 • In der Abendzeitung heute erscheint ein Artikel über den Partyguide-Hack mit dem Titel „Strafanzeige gegen Blogger“
  • 7. August 2006 • Ein Arbeitskollege übermittelt mir eine digitale Kopie des Briefes von Marc Fellmann. Ich stelle den Wisch auf’s Netz. Reaktionen aus der Blogosphäre folgen unverzüglich
  • 2. August 2006 • Ich kann meinen Server auf dem Polizeiposten Bern-Nordring abholen
  • 28. Juli 2006 • Ich kann meine Workstation auf dem Polizeiposten Bern-Nordring abholen
  • 25. Juli 2006 • Befragung auf dem Polizeiposten Neuenegg. Anschliessend Hausdurchsuchung mit „Sicherstellung von Beweismitteln“. Mein Server und meine Workstation werden (in einem Smart, notabene!) auf Bern chauffiert.
  • 11. Juli 2006 • Der Marketing-Verantwortliche bei Partyguide (und Pappi von Jason), Marcel Fellmann, schreibt einen Brief an meinen Arbeitgeber, die Universität Bern (ich erhalte den Brief erst am 7. August 2006 zugespielt)
  • 7. Juli 2006 • Einladung zur Befragung auf den Polizeiposten Neuenegg anlässlich eines „Rechtshilfegesuchs des Dezernates Betrug & Wirtschaftskriminalität“; wie es sich während der Befragung herausstellt, hat Partyguide Strafanzeige gegen mich erlassen
  • 10. Juni 2006 • Ich publiziere den Artikel „Der dritte Partyguide-Hack“

Eines kann man unseren Justizbehörden jedenfalls nicht vorwerfen lassen: Sie blieben definitiv nicht untätig. Ich bin jedenfalls froh, wenn die Sache am 15. August 2007 ein für alle mal abgeschlossen werden kann.

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Dienstag, 3. Juli 2007

Hungrig ins Bett

A welsh economist has given an apocalyptic warning that […] the rich West face a potentially catastrophic famine, as energy reserves run out.

Dr Patricia Dodd Racher […] says that a “lethal cocktail” of climactic change, multinational corporate power and fuel shortages herald the end of the “cheap food era” over the coming decades.

She found that oil production probably peaked between 2002 and 2004, way before the predicted 2010. […]

“So we can expect to see food prices rising very sharply, especially when you factor in climate change and the heat, floods and storms which will make life difficult for farmers.

“I think these combined factors will lead to farmers being valued more, like we were during the Second World War, when the German U-boats made it difficult for us to move food around.

Quelle:

Vielleicht falle ich auf all die Berichte einer „globalen Verschwörung“ herein, doch in letzter Zeit reagiere ich äusserst sensibel auf sich häufende Meldungen bezüglich Peak Oil.

ich habe das Gefühl, dass die Schweiz enorme Gelder (in zweistelliger Milliardenhöhe) freigeben sollte, um schleunigst eine Alternative zum Erdöl auf die Beine zu stellen.

So etwas versuchte ich gestern zwei nicht näher genannten Streithähnen zu verklickern, prognostizierte die Probleme von Global Warming und Peak Oil aber um 2020 herum (Stichwort gab die Ankündigung der Apokalypse auf das Jahr 2021 – Randal liest zu viel schwedische Blogs).

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Dienstag, 3. Juli 2007

Pinkeln auf Koreanisch

Quelle: Korean unisex toilet?

Bevor ich das hinkriege, muss ich täglich ins Fitness und Klimzüge machen … Sollte der Typ nicht in die andere Richtung schauen? Das gibt ja sonst eine riiiesen Sauerei an der Wand.

Oder geht es hier etwa um das grosse Geschäft? Stichwort: Zielübungen?

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Dienstag, 3. Juli 2007

Das bahnbrechende "Handy-Web"

Heute wurde ich gefragt, ob man auf ein von schweiz.mobi versendetes Mail regieren sollte. Nachfolgend meine Antwort, mit Zitaten aus dem Originalmail:

Vielleicht haben Sie es schon aus der Presse erfahren, seit ein paar Tagen
gibt es die Schweiz im Handy-Internet. Unter www.schweiz.mobi sind, neben
dem Branchenregister, auch alle Schweizer Gemeinden eingetragen. Die
Basisinformationen Ihrer Gemeinde haben wir bereits eingetragen. […]

Unterschätzen Sie das Handy-Internet nicht, die meisten Handy-Besitzer haben bereits ein Webfähiges Handy und bereits jeder Vierte loggt sich einmal monatliche in das Handy-Internet ein.

Aha. 1996 habe ich mich etwa einmal monatlich ins „Internet“ eingewählt. Sollte schweiz.mobi ein Hit werden, haben wir also noch ca. 3 Jahre Zeit, bis man sich per Handy täglich ins Internet „einloggt“ ;-)

Das Handy-Web wird ähnlich umfangreich wie das normale Internet.

Nun, wie Apples iPhone zeigt, wird es bald nicht mehr nötig sein, Web-Sites speziell für Handys zu optimieren. Die Web-Site schaut dann auf dem Mobiltelefon genau so aus, wie auf dem PC zu Hause (oder auf der Arbeit). Wer in solche .mobi-Angebote Geld investiert, hat noch nicht begriffen, wohin sich die Technologie entwickelt.

Sind wir also gespannt, ob wir in einigen Jährchen wirklich zwei getrennte Netze besurfen wollen. Ich habe jetzt schon Mitleid mit allen Webmastern, die zwei Parallele Web-Sites pflegen müssen …

Labels: Web

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Dienstag, 3. Juli 2007

Amtl. bestätigt: Berner sind langsam

Aus diesem Berg von Daten sind vergleichbare Faktoren entstanden – welche nun die Gemütlichkeit der Bernerinnen und Berner quantitativ belegen. Sie sprechen weniger Silben pro Sekunde und setzen dadurch auch weniger Wortakzente: Die Walliser reden die Bernerinnen mit 112 Akzenten in der Minute unter den Tisch; die Hauptstädterinnen kommen lediglich auf 94 Akzente.

Die Walliser schwatzen die Berner unter den Tisch

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Dienstag, 3. Juli 2007

Fujifilm Finepix F30 öffnen und reparieren


DSCF2432.JPG
Originally uploaded by emeidi

Auf Grund meiner eigenen Schusseligkeit ist mir etwas ähnliches passiert wie einem Besitzer des brandneuen iPhones. Immerhin hielt meine Kamera knapp ein halbes Jahr. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, kann ich leider nicht genau sagen. Sehrwahrscheinlich hat das Mini-Stativ (aka „Tripod“) im Rucksack bei einer ungeschickten Bewegung unverhältnismässig stark auf das Display gedrückt.

Ich schliesse damit ein wenig zu meinem Bruder auf, der es in unserer Jugend geschafft hat, gleich zwei Gameboys mit gezielten Faustschlägen auf das Display zu zerstören.

Reparatur

Ich könnte das Ding nun reparieren lassen – doch das würde mich (gemäss Preisliste und Auskunft eines Service-Technikers) 160.– SFr. kosten. Und dies „exkl. MWSt. und Versandspesen“. Lohnen sich also die wohl aufzuwendenden 200.– SFr. oder nicht?

Nein, habe ich mich entschieden und das Nachfolgemodell Fujifilm Finepix F31d gepostet. Kostenpunkt: 300.– SFr. Vorteil: Ich kann die Speicherkarte weiterverwenden, verfüge über einen 65.– SFr. wertvollen Ersatz-Akku (das Gerät verfügt bereits jetzt über eine unglaublich lange Akku-Laufzeit) und habe ein Ersatzteillager, falls bei der neuen Cam mal etwas anderes als das Display kaputt gehen würde.

Selber basteln

Die Alternative: Da das Gehäuse mittlerweile geöffnet ist (der unbekannte Schraubentyp heisst im Fachjargon Tri-Wing – mein Vater hat es auch ohne einen solchen Schraubenzieher geschafft, indem er einen anderen Schraubenzieher zurechtgeschliffen hat), könnte ich doch das LCD-Display über das Internet bestellen und selber einbauen? Die Typenbezeichnung lautet:

Casio
6H25JGK552167
9S22

Leider ist Fujifilm nicht kooperativ:

Wir verkaufen keine Displays das Einzige was wir Ihnen anbieten können ist die Reparatur des Displays.

Quelle: Mail vom 4. Juni 2007 von reparaturabteilung@fujifilm.ch an mich

Deshalb meine Frage an die Blogosphäre: Wie gehe ich vor? Gibt es graue oder schwarze Kanäle, wo man solche Displays herkriegt? Oder muss ich via eBay gar ein defektes Gerät ersteigern, um dann nach frankensteinscher Manier ein Hybrid daraus zu basteln?

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Dienstag, 3. Juli 2007

Wirtschafts-Propheten

[…] Listen … I realize that we’ve been talking about this for two years, but I tell you right now … it’s an old saying: „Economists get the direction right, but the timing wrong.“ And in many ways this is because we’re being asked to forecast what’s essentially an irrational market. It’s like asking a psychologist „Say, hey, what’s that crazy guy gonna say next?“ If I knew that, he wouldn’t be crazy! [Laughter]

Quelle: Economics Roundtable: The California Economy — Housing Boom or Bubble? [42:30]

Nebenbei ein tolles Video, das wirtschaftsfernen Zeitgenossen (wie mir) das Problem hinter dem Häusermarkt (Stichwort: „Housing Bubble“) in den USA erklärt. Das Video wurde im April 2006 aufgezeichnet; mittlerweile hat sich ja auf diesem Gebiet einiges getan.

[50:00] Housing markets are not the same as stock markets. You don’t daytrade your home. Just that simple. You don’t do it. It seems like a simple thing to say, but the fix costs of buying or selling homes are enormous. The taxes and the personal cost involved are such that people don’t do that likely. They don’t daytrade on their computer their home. What ends up happening instead: You get an exact opposite type of a market pop. It’s not a pop on the price side, it’s e pop on the liquidity side. What you get is a circumstance in which people basically don’t buy and don’t sell their home. They turn of the TV, they cancel the newspaper and they forbid their children to talking to neighbours who may be moving.

[53:20] What are the big three drivers of the California economy? 1) Building new homes, 2) Buying and financing new homes, 3) Furnishing our new homes […] [they] are going to be removed.

Nachtrag

Eine verrückte Grafik, die diese Woche in der New York Times publiziert wurde:

Quelle: A History of Home Values

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Montag, 2. Juli 2007

Fortsetzung der iPhone Lobhudelei

Diesmal nicht von mir, sondern von Steffan Heuer im Magazin von letztem Samstag (was wieder einmal bestätigt, dass Das Magazin einfach die bessere Weltwoche ist):

«Microsoft ist ein Werkzeugkasten für Tüftler, die ihr System wie einen japanischen Sportwagen aufmotzen wollen.» Apples Vision ist eher die eines Porsches – eines kompletten, geschlossenen Systems, an dem Experten so lange herumfeilen, bis es beinahe perfekt daherkommt.

Quelle: Ich habe was, was Du nicht hast

Da spricht mir jemand aus dem Herzen. Basteln tat man, als man sonst noch keine Hobbies und eine Menge Zeit zu verplempern hatte – doch jetzt, wo es gegen die 30 zugeht, gibt es wichtigere Dinge im Leben als das Auto mit dutzenden von Klebern zu überziehen oder alle paar Monate wieder neue Accessoires (Heckspoiler? „Rims“? Violette Regenbogen-Lackierung?) zuzulegen.

Mit dem Alter kommt die Weisheit: Ab einer bestimmten Preisklasse besitzt der fahrbare Untersatz eine Schönheit, die die Frickler auch mit hunderten An- und Umbauten nie erreichen werden. Schade, dass diese Erleuchtung bei einigen wohl noch ein paar Jährchen braucht …

Ceterum censeo …

… bin ich weiterhin der Meinung, dass Apple eine neue Generation von Mobiltelefonen einläutet. Ich scheine nicht alleine zu sein – auch ein „Analyst“ findet:

Still, Wu said the device „has the potential to be landscape-changing,“ and estimated that the product could turn Apple into one of the top selling smart- phone companies over the next two to three years.

Quelle: UPDATE: IPhone Seen As Apple Catalyst, Despite Minor Glitches

But now that analysts and industry executives are getting their first good look at the iPhone, many here are concerned that Asian manufacturers may have underestimated the Apple threat. […] “Apple’s impact will be bigger than Asian handset makers think,” said Kim Yoon-ho, an analyst in Seoul at Prudential Securities. “The iPhone is different from previous mobile phones. It is the prototype of the future of mobile phones.”

Quelle: Rival Manufacturers Chasing the iPhone

iPhone oder Geräte der klassischen Hersteller?

Ein kurzes Gespräch mit Kollege Burgdorfer, als Mitarbeiter einer MobiltelefoniebudeKlingeltonbude, zeitigte aber, dass er sich (momentan) für das Nokia N95 und gegen das Apple iPhone entscheiden würde.

Robert Scoble hat gerade erst genau diese Vergleich gemacht – und entscheidet sich überraschend für Apples iPhone, nicht für Nokia (wie ich bereits anderweitig mokierte: indem GPS, Kamera, Multimedia-Player in einem Gerät verbastelt, wie es „20th century“ Nokia tut, hat man vielleicht bis zum 29. Juni noch Geräte verkauft – Apple setzt die Messlatte nun aber ein bedeutendes Stück höher):

I really am close to saying “screw it” and getting an iPhone anyway. It really is such a superior experience that I can’t justify ANYONE buying a Nokia over an iPhone. Seriously.

Quelle: Comparing N95 to iPhone

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Montag, 2. Juli 2007

Autsch!


IMG_2155.JPG
Originally uploaded by Ficharker family

Sowas bricht einem das Herz …

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