Posts Tagged ‘Donald Trump’

Dienstag, 3. März 2026

Trump, Vance, Rubio: Bye bye

Ich glaube, dass die drei Clowns (vorerst) fertig haben mit ihrer politischen Karriere.

Aber wer weiss, ich kann mich massiv täuschen: Plötzlich zieht JD or Little Marco am 20. Januar 2029 doch noch ins Weisse Haus ein. You never know!

Auf Grund des jungen Alters von Vance (Jg. 1984, 41) und Rubio (1971, 54) könnte ein Comeback irgendwann in ferner Zukunft möglich sein. Aber vorerst denke ich ist die Sache gelaufen*.

*) Vorausgesetzt, die Demokraten finden im Gerümpel des Estrichs oder des Kellers einen valablen Kandidaten. Kamala ist es definitiv nicht, und Newsom ist mir einfach zu „geschleckt“. Chance für einen Überraschungskandidaten wie seinerzeit ein gewisser Barack Obama?

Nachtrag

„Will trump be impeached before Jan 1, 2028?“ steht heute, am 10. März 2026, bei 72 Prozent (Quelle).

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Montag, 2. März 2026

Trump hat zu hoch gepokert. Trump hat fertig.

Nach diesem Wochenende sehe ich nicht, wie er seine Präsidentschaft noch retten kann.

Die Midterms im November werden ein absolutes Desaster und er verliert die Mehrheit im Kongress. Verschwörungstheoretischer Einschub: Es wird Midterms geben, oder? (Platzhalter: Princess Amidala Meme)

Noch ein Einschub: Ich glaube Trump geht es gesundheitlich nicht mehr gut. Verglichen mit den Wahlkampfvideos, wo er beispielsweise die acht Trillionen US-Dollar anprangerte, die die Administrationen vor ihm im Nahen Osten verbraten haben, lallt er mir zu viel, schaut erschöpft aus. Irgendwas stimmt nicht mit ihm.

Dritter Einschub: Sich derart im Iran zu verrennen lässt mich wieder Rätseln, was für krasses Material die Israelis über Donald in ihrem Giftschrank haben. Die um die Welt fliegenden, in seinem Namen verhandelnden Immobilienhändler mit der bestimmten Religion können unmöglich alleine ausschliesslich mit „soft-power“ einen derartigen Einfluss auf ihn ausüben.

Doch alles der Reihe nach: Heute stürzen die Aktienmärkte ab, das Benzin steigt in den USA über die Schmerzgrenze, bald beginnt der Zustrom an Leichensäcken aus dem Nahen Osten, Tucker Carlson, Nick Fuentes und wie sie alle heissen schalten in die höchsten Gänge, die MAGA-Plattform zerfällt (oder: zerbricht), die Zionisten unter AIPAC und das Epstein-Regime kommen doch noch in Bedrängnis. Da hat irgendjemand aus diesen Kreisen irgendwas ganz Schlimmes über ihn in der Hand.

Wenn ich die Bilder aus Tel Aviv, Jerusalem und von all den über den Nahen Osten verstreuten Militärbasen ansehe, beschleicht mich die Befürchtung, dass die us-amerikanische Waffenindustrie dieses Wochenende zwar als „Kick Off“ der „2026 Sales Campaign“ sahen, die „Waffendemos“ derzeit aber nicht das halten, was sie versprachen.

Und: Wie bereits in der Ukraine schauen die Russen und Chinesen ganz, ganz, ganz genau hin (wetten die haben dutzende oder hunderte Leute in der iranischen Armee „embedded“?) — und lernen und verfeinern Angriffstaktiken und Technologien, mit welchen man die us-amerikanische Navy und Air Force und ihre Waffen wenn nicht in die Knie zwingt dann immerhin gehörig beschädigt.

Und, schlussendlich: Seit Jahrzehnten war die Gefahr vermutlich nie mehr so gross wie heute, dass einer der beiden „guten“ Akteure in die Ecke gedrängt eine Atombombe zündet.

Aber: Vielleicht haben die USA und Israel doch alles im Griff, es läuft alles genau nach Plan, und die Anfangserfolge des Irans sind nur eine Finte, und der Hammer fällt den Mullahs jede Minute auf den Kopf.

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Samstag, 9. Januar 2021

Trump: Wie weiter?

Szenario 1: Der Untergang des Trump Clans

Dank dem beherzten, sofortigen Einschreiten von Twitter, Facebook, Apple und anderen Tech-Giganten verliert Trump seine digitalen Sprachrohre. Nach Joe Bidens Vereidigung verschwindet Trump und sein Clan kurz- bis mittelfristig von der Bildfläche und ward nie mehr gesehen. Die 75 Millionen Trump-Wähler vergessen ihren Heiland über Nacht, schlussendlich auch der harte Kern, den man an all den Trump Rallies über das ganze Jahr 2020 gesehen hat.

Bonuspunkte für:

  • Joe und Kamala formen in Windeseile das „neue Amerika“ mit den „neuen Amerikanern“, und alle Einwohner leben am Ende der ersten Amtszeit Joes (oder: Kamalas) im Land, wo Milch und Honig fliessen
  • Trump wird strafrechtlich belangt und verbringt seinen Lebensabend sogar im Knast

Szenario 2: Die parteipolitische Abspaltung

Trump verlässt die Republikanische Partei (freiwillig, oder gezwungenermassen). Er und sein Clan gründen ihren eigenen Fernsehsender und ihre eigene Social Media-Plattform. Die Vereinigten Staaten entwickeln sich in den nächsten vier Jahren zum Drei-Parteien-Staat (oder: Vier-Parteien-Staat, wenn sich die (für amerikanische Verhältnisse) „radikalen“ Linken ebenfalls von der Demokratischen Partei abspalten). Die altehrwürdigen Demokraten und Trumps neue Partei dominieren, Republikaner und Linke werden zum Juniorpartner. Zu den Wahlen 2023 tritt wieder ein Trump an (nicht zwingend Donald J.). Entweder etablieren sich die Trumps bis spätestens dann zum ernsthaften Partner/Gegner, oder dann geht es nach denn Wahlen mit etwas Verzögerung zu Punkt eins über (vergleiche: EWS und BDP).

Szenario 3: Der zweite Bürgerkrieg

Das Land zerfällt in die Küstenregionen (Pacific States, Atlantic States) und das, was dazwischen liegt (Fly Over Country). Die zwei vorher aufgezählten Szenarien werden irrelevant, da sich die zwei/drei Regionen gegenseitig zerfleischen.

Besitzer der Glaskugel?

Aber: Wer weiss schon, was die Zukunft bringt? Beispiel gefällig: „Internet wird kein Massenmedium“ von Matthias Horx im März 2001.

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Dienstag, 24. November 2020

Wieso Frauen Trump gewählt haben? Neues Deutschland erklärt es uns auf ganz einfache Weise

Aha:

Donald Trumps Kampagne hat ersten Daten zufolge ausgerechnet bei Minderheiten und bei weißen Frauen gepunktet. Insgesamt war der Rückgang bei männlichen Wähler*innen im Vergleich zur letzten Wahl deutlicher als bei weiblichen. […]

Wer Trump trotz seiner Frauenverachtung bejaht, negiert die eigene Bedrohung durch Frauenverachtung, also durch die Gefahr, zum Objekt männlicher Interessen gemacht zu werden. Es ist eine Mischung aus Zustimmung zur Objektifizierung und ihrer Leugnung, über die sich Frauen und Wähler*innen der eigenen Subjektivität, der eigenen Macht versichern können.

Quelle: Warum haben Frauen schon wieder den Donald gewählt?

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Freitag, 6. November 2020

Trump oder Biden? Gezählte Stimmen im Live-Stream (für Geeks)

Genial: alex/nyt-2020-election-scraper

Web GUI (inkl. Notifications)

alex.github.io/nyt-2020-election-scraper/battleground-state-changes.html

Kommandozeile

Jemand auf der Arbeit hat sich ein Kommandozeilentool gebaut, welches ihm die Veränderungen in Arizona auflistet. Ich gehe davon aus, dass er diese Text-Datei alle paar Minuten abruft, parst, und dann das neueste Resultat ausgibt: battleground-state-changes.txt

Ich habe es auch versucht, und glaub‘ ich hingekriegt:

$ watch -n 60 ./potus-2020-vote-stream.sh

watch ruft das untenstehende Script alle 60 Sekunden auf.

potus-2020-vote-stream.sh enthält folgenden Code:

#!/bin/bash

URL="https://raw.githubusercontent.com/alex/nyt-2020-election-scraper/master/battleground-state-changes.txt"
STATE="Arizona"

CMD="curl --silent \"$URL\" | grep -A 2 \"$STATE\" | tail -n 1"
#echo $CMD
eval $CMD

exit 0

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Dienstag, 3. November 2020

Trump oder Biden?

In New York ist vor wenigen Minuten die Sonne aufgegangen, heute finden die Präsidentschaftswahlen statt. Angabegemäss haben aber in den letzten Tagen und Wochen bereits über 50 100 Millionen Amerikaner brieflich oder an der Urne abgestimmt; es ist deshalb fraglich, inwiefern die Entscheidung heute Dienstag fällt, oder ob sie nicht schon längstens gefallen ist.

Jedenfalls fängt der Höhepunkt des medialen Zirkus in den nächsten Stunden an. Am Abend wird bei uns in der Stube vermutlich CNN laufen und die ersten Hochrechnungen bekannt geben.

Ich persönlich werde auf Pennsylvania schauen, ein Kollege denkt, dass auch Florida und Ohio entscheidend sein werden (wenn Trump einer dieser Staaten verliert, sei es aus für ihn).

Wer wird gewinnen? „Ich weiss es nicht!“, um Marco Rima zu zitieren.

Was ich aber weiss, dass eines der beiden Lager massiv auf die Schnauze fallen wird. Denn ich kann mich nicht erinnern, dass sich beide Seiten mit Prognosen derart aus dem Fenster gelehnt haben (2016 war das noch verzeihlich, doch seither sollte man aus den Befragungsunfällen gelernt haben).

Die Mainstream-Wählerumfragen sehen Biden mit ein- bis zweistelligen Prozentzahlen vorne (aber nicht vergessen: es gewinnt nicht die sog. „popular vote“, sondern wer über 270 Wahlmänner einheimst, und die werden nach gewonnenem Staat vergeben). Der mir unbekannte Kendall Kaut hat einen sage und schreibe 5’500 Wörter umfassenden Artikel geschrieben, in welchem er herleitet, wieso es keine Zweifel gibt, dass Biden gewinnen wird. Nat Silvers Five Thirty Eight sieht Biden in 89 von 100 Simulationen als der Gewinner, Trump in „nur“ 11 Fällen. Die Krux hier: Die Wahl wird einmal abgehalten, und so es gewisse Stimmbürger und Staaten wollen gewinnt dann eben halt doch einer der 11 Fälle (so wie 2016).

Schön und gut. Dennoch einige Gegenstimmen — in (hoffentlich bereits) 24 Stunden werden wir wissen, welche Seite Recht hatte:

  • RealClearPolitics Vergleich der Umfragewerte in Battleground States zwischen 2016 und 2020. Wenn ich die Statistiken richtig lese liegen die Abweichung für/gegen Trump im Fehlerbereich, sind also knapper als man aus den etablierten Medien erfährt.
  • Trafalgar Group, welche bereits 2016 ausgeschert und einen Sieg Trumps vorausgesagt hat, sieht in ihren Umfragen einen erneuten Sieg Trumps kommen. Siehe auch RealClearPolitics, wo Trafalgar als einziges Umfrageinstitut Trump um 1-2 Prozentpunkte vorne liegen sieht. Die Frage ist nun einfach, ob die anderen Umfrageinstitute seit 2016 aufgerüstet und ihre Fragen verbessert haben, oder ob sich das Spiel auch 2020 wiederholt.
  • Jim Rickards (kenne ich nicht) sagt ebenfalls einen Sieg Trumps voraus, wie er das bereits 2016 gemacht haben soll (Video 1, Video 2)
  • Benjamin Wolfmeier macht meiner Meinung nach primär „Malen nach ZahlenParteigesinnung“, für mich eine nicht nachvollziehbare Art, Wahlprognosen zu machen.

Was mir persönlich aufgefallen ist: Trumps Wahlkampfveranstaltungen sind überlaufen (und das mitten in einer „Pandemie“!), und die Fernsehkameras zeigen Trump auch stets mitten in den Massen, umgeben von den Make America Great Again (MAGA)-Hüten. Schaut man sich aber Wahlkampfvideos von Biden und bspw. Barack Obama (in Philadelphia) an, sieht man nur immer die Redner aus dem Blickwinkel des Publikums — ohne Publikum. Man hört zwar Applaus und sonstigen Lärm der offenbar ebenfalls anwesenden Teilnehmern. Das Publikum wird aber nie bis gar nie auf den Videoaufnahmen gezeigt. Und wenn, dann derart reingezoomt, dass man nicht ausmachen kann, wie gross die Masse wirklich ist. Zufall? Absicht? Ob diese Feststellung mit einem Wahlkampfsieg korreliert sehen wir bald (frühestens morgen Mittwoch).

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Sonntag, 4. Oktober 2020

Ergraute amerikanische Classe politique

Donald Trump is 74. Joe Biden is 77. Nancy Pelosi is 80. Mitch McConnell is 78. Jerome Powell is 67. Anthony Fauci is 79.
Biden, Pelosi, McConnell, and Fauci have been in government for a combined 185 years. Naturally, they arranged the furniture to suit them.

The High Price of COVID-19 Lockdowns – Rogue Economics

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Samstag, 14. März 2020

Trumps angebliches Zitat zum fallenden „Dow Joans“ und den Konsequenzen, die ein Präsident daraus ziehen müsste

Donald Trump, angeblich am 25. Februar 2015 um 12:27 AM auf Twitter:

If the Dow Joans ever falls more than 1000 „points“ in a Single Day the sitting president should be „loaded“ into a very big cannon and Shot into the sun at TREMENDOUS SPEED! No excuses!

Gestern auf Inside Paradeplatz gelesen, geschmunzelt, und dann bei Seite gelegt, um es heute im Kollegenkreis herumzusenden.

Dann kam mir die Grafik doch etwas komisch verpixelt vor, ich entdeckte den Schreibfehler („Dow Joans“) und wollte stattdessen lieber auf den Originaltweet verlinken. Anstelle des Tweets fand ich dann aber folgenden Reuters-Artikel: False claim: In 2015, Trump tweeted that if “Dow Joans” plunges, US president should be shot out of a cannon

Ein Tolggen im Heft von Lukas Hässig von Inside Paradeplatz.

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Mittwoch, 26. Juni 2019

Trump bringt mit seinem Win-Lose-Ansatz die Win-Winler in die Bredouille

Heute kam ich bei einem Mittagessen mit einem Juristen auf das Thema Verhandlungstechnik zu sprechen.

Ich erzählte ihm, wie ich als Student als Vorbereitung auf mehrere internationale Model United Nations MUN-Anlässe an Seminaren von Prof. Felix Addor zur Verhandlungsführung teilgenommen habe. Dort wurde uns das vom Harvard Negotiation Project entwickelte Harvard-Konzept (engl. „Getting to Yes“) nahegelegt. Wenn ich mich korrekt erinnere, wird in der Verhandlungstechnik ein Win-Win-Resultat für beide Verhandlungspartner angestrebt. Sehr viele Juristen wie auch Diplomaten haben diese Verhandlungstechnik internalisiert.

Das Problem ist, dass man mit diesen Ansätzen gegen einen Herrn Trump nicht ankommt, da dieser auf Win-Lose spielt. Und spielt der Präsident der letzten verbliebenen Weltmacht mit dieser Taktik, haben die Win-Winler einen schweren Stand.

Mein Gesprächspartner verwies auf Matthias Schranner, Gründer des Schranner Negotiation Institutes, der sozusagen als Gegenpol die Win-Lose-Verhandlungstechnik lehrt. Und er schafft es eloquent, uns Konsensliebenden die Verhandlungstaktik des Herrn Trump zu erläutern — und ihm eine Logik und Intelligenz zuzuschreiben, welche ihm viele Leitmedien absprechen:

Wer sich dafür interessiert: Die zwei Verhandlungstechniken werden auch in Artikeln des Tagesanzeigers näher vorgestellt („Die Kunst der friedlichen Einigung“, 30. September 2013).

Doch gemäss Matthias Schranner hat Trump vor etwas mehr als einem Jahr seinen ersten grossen Fehler begangen, als er den Iranern vom Verhandlungstisch davon lief. Trotz Abschuss einer US-Drohne hat Trump entschieden, derzeit nicht gegen den Iran in den Krieg zu ziehen. Ob dies eine späte Nachwehe seines Entscheids vom Mai 2018 ist?

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Montag, 15. Oktober 2018

USA: State of the Onion im Oktober 2018

Original:

Persiflage:

Fazit: Irgendwas ist verdammt faul im Staate Dänemark. Wenn es nicht so verdammt ernst wäre, müsste man fast lachen.

Ja, man ist versucht zu denken, dass die Amerikaner viel Glück hatten, Kanye nicht zum Präsidenten gewählt zu haben. Für einige ist mit Trump ja das Ende der IQ-Fahnenstange erreicht, aber es scheint in dem Land unzählige weitere Kandidaten zu haben, die das Niveau ohne grosse Anstrengung noch viel, viel weiter senken können.

PS: Kanyes iPhone-PIN ist … 00000 (bei 6 Minute 52 Sekunden). Wieso er bei seinem iPhone X FaceID deaktiviert hat wissen wohl auch nur die Götter (oder Kim).

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