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Dienstag, 21. April 2026

Jährliche Blutuntersuchung, für einmal in Bangkok

Im Februar 2024 machte ich meinen ersten umfassenden Bluttest, und 2025 wiederholte ich diesen, da ich in der Zwischenzeit meine Ernährung mit spür- und sichtbarem Effekt umgestellt hatte.

Da ich diesen Februar mit einer viel wichtigeren Sache beschäftigt war, ging mir dieser Bluttest unters Eis.

Nun, da der Nachwuchs drei Monate alt ist und sich die frischgebackenen Eltern mehr oder weniger auf ihre neue Aufgabe eingependelt* haben, war es an der Zeit, dies nachzuholen.

*) Ruhe vor dem Sturm. Eigentlich kriegt man wöchentlich einen neuen, respektive „verbesserten“ Menschen, sozusagen via OTA-Firmware Update … plötzlich lächelt sie einen bewusst an, plötzlich greift sie das Tuch usw. usf.

Grob gesagt gibt es in Bangkok zwei Arten, um seine Vitalwerte in Erfahrung zu bringen.

(Privat)Spitäler

Bangkok ist eine Medizinaldestination. Die Stadt ist voller Privatspitäler, die untereinander in Konkurrenz stehen. Ich habe mir sagen lassen, dass Thailänder (und: vermutlich auch Touristen) auf Preistransparenz stehen, und insbesondere „Pakete“ lieben. Dies ist auch für „Health Checks“ nichts anders. Jedes der bekannten Privatspitäler auf Platz erschlagen einen mit nach Kosten und/oder nach Alter des Probanden abgestuften Paketen.

Sprich ab 5500 THB (ca. 145 CHF) ist man dabei, aber hier gilt wie immer: „The sky is the limit“, und wie (leider) auch üblich läuft man rasch in die Tendenz, sich mit entsprechender Kaufkraft zu „überanalysieren“.

Der „Vorteil“ hier: Die Blutwerte werden analysiert, und am Schluss erläutert und interpretiert ein Doktor die Resultate.

Das ist in den meisten Fällen nützlich und empfehlenswert, doch in meinem Fall geht es mehr um die Zeitreihe, das heisst die Entwicklung der Werte über mehrere Jahre.

Ich analysierte und verglich die Pakete, und fand schlussendlich, dass mir das 12’800 THB Paket von MedPark am Besten zusagte. Für mich war wichtig, dass ich meine Vitamin D-Werte analysiert kriege — und das war in dem Paket enthalten.

Labors

Bevor ich eines der Privatspital-Pakete kaufte, konsultierte ich noch kurz ChatGPT. Und ChatGPT brachte mich auf eine andere Idee: Anstelle eines Spitalbesuchs besteht auch die Möglichkeit, lokale Zweigstellen von hiesigen Laboren aufzusuchen, sich dort Blut (und Urin) nehmen zu lassen, und zu analysieren. Wie viele Privatspitäler selber komplette Labore unterhalten, und wie viele ihre Proben in denselben Laboren analysieren lassen, weiss ich nicht.

ChatGPT empfahl mir Pathlab, insbesondere die Zweigstelle Sukhumvit in Fussdistanz von der BTS-Station Phrom Phong, vier Stationen von On Nut entfernt.

Via LINE nahm ich am letzten Samstag in Englisch mit dem Unternehmen Kontakt auf. Innert einer halben Stunde erhielt ich Antwort, und nach einigem hin- und her hatte ich meinen Termin für den kommenden Dienstag um 10 Uhr morgens reserviert. Montag wäre auch gegangen, aber man wird angehalten, 24 Stunden vor der Blutentnahme kein Alkohol zu trinken, und am Sonntag hatten wir einen feuchtfröhlichen Familienanlass geplant.

Am Vortag erhielt ich einen Telefonanruf, um den Termin zu bestätigen, und wurde aufgefordert, meinen Pass mitzubringen. Ich wär schlussendlich bereits 15 Minuten vor dem Termin vor Ort, aber das war kein Problem: Aus den Strassenschuhe in die Finken geschlüpft, noch einmal kurz die gewünschten Services vorgebracht, und schon ging es in einen abgeschirmten Bereich zu Blutentnahme. Anschliessend war noch eine Urinprobe fällig, womit ich nicht gerechnet hatte. Aber ich konnte auf der Toilette Wasser lassen, und die Probe hinterlegen.

Schlussendlich buchte ich:

  • Men Health Profile für 4830 THB
  • HbA1C für eigentlich 700 THB, aber ich kriegte dies spontan gratis mit (vermutlich weil ich so viele Leistungen einkaufte)
  • Vitamin D total (25OH) für 2000 THB
  • Free Testosterone für 1500 THB

Total bezahlte ich also 8330 THB oder umgerechnet ca. 203 CHF. Kredikartenzahlung wurde anstandslos akzeptiert, und sogar Contactless via Apple Pay.

Die Resultate werden mir morgen Mittwoch via Email in einem verschlüsselten Format zugestellt. Das Kennwort wurde mir vor Ort schriftlich auf der Quittung mitgeteilt.

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Dienstag, 12. Oktober 2021

Wann brach Corona in China wirklich aus?

Spannend:

Purchases of PCR tests in China’s Hubei Province [mit Provinzhauptstadt Wuhan, Anm. MA] surged months before the first official reports of a novel coronavirus case there […] About 67.4 million yuan […] was spent on PCR tests in Hubei during 2019, nearly double the 2018 total, with the upswing starting in May [2019], according to the report.

Satellite images from Wuhan hospital parking lots show a sharp increase in activity starting in August 2019, according to a study last year by researchers from Harvard and other institutions.

Ich war in der zweiten Hälfte 2019 zwei Mal stark erkältet (nicht aber, wie von vielen Corona-Erkrankten berichtet, mit der „schlimmsten“ Grippe ihres Lebens):

Das erste Mal um den 7. Oktober herum, kurz nachdem ich von einer USA-Reise nach Hause zurückgekehrt war und meine neue Stelle antrat. Anfangs September war ich in Japan, doch die Inkubationszeit von etwa 30 Tagen wäre deutlich zu hoch.

Und das zweite Mal am 31. Dezember, als wir von einer Reise nach Norwegen zurückgekehrt sind, wo wir viel Zeit in Bussen mit Touristen aus allen Herren Ländern verbrachten. Zu Beginn des Silvester-Abendessens war ich fit, innerhalb von wenigen Stunden war ich dann K.O.

Hatte ich mir damals bereits SARS-CoV-2 eingefangen?

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Mittwoch, 29. September 2021

New York: Ungeimpfte Pfleger weg, National Guard übernimmt

… währenddessen uns in der Schweiz eingetrichtert wird, dass man Pflegepersonal (insbesondere IPS-Personal) nicht aus dem Boden stampfen könne und dies der limitierende Faktor für die Erhöhung der Intensivbetten sei.

Eine Seite lügt, aber welche?

Dann schauen wir mal, wie sich der Staat New York mit Reservisten am Krankenbett so schlägt.

Und wer weiss, vielleicht kommen auf diesem Weg ja sogar entlassene Pfleger über die Hintertür wieder rein.

Nachtrag

(unverifiziert) Es wird immer kurioser: Eine Twitter-Benutzerin behauptet, dass die National Guard des Staates New York bis Juni 2022 von der Impfpflicht befreit ist:

Dies wird durch den Artikel COVID News: US military branches set vaccination deadlines von ABC bestätigt. Aber: Hochul won’t let unvaccinated National Guard members fill nursing gap despite deadline.

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Sonntag, 13. Dezember 2020

Verhindert um Gottes Willen die Avocado-Hand!

Die Mainstream-Presse, nicht nur in der aktuellen „Pandemie“ um die Gesundheit des Volchs besorgt, warnt aktuell vor der „Avocado-Hand“.

Auch der Blick, der seit dem Ausbruch der „Pandemie“ einen telepathischen Draht zu Herrn Berset und zum BAG zu haben scheint, berichtet zum Thema: Opferzahlen steigen weltweit: Ärzte schlagen wegen der «Avocado-Hand» Alarm.

Der Ursprung dieser Meldung liegt in den Niederlanden, vermutlich mit diesem Artikel hier: Chirurgen waarschuwen: verwijder de pit van een avocado niet met een mes (Twitter-Meldung des Arbeitgebers der Auskunft-gebenden Ärztin).

Die BBC hat ein kurzes Video dazu gedreht.

Doch wie schaut die Verletzung aus? Über eine kurze Google Image-Suche nach „avocado hand“ habe ich zwei verarztete, unblutige Beispiele gefunden: Eins (Quelle) und zwei.

Aua!

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