Archiv 2007

Samstag, 4. August 2007

Mozilla Firefox sucks!


Software Update Failed
Originally uploaded by emeidi

Bisher hielt ich ja äusserst viel auf Mozilla Firefox, der mich vor langer, langer Zeit (unter Windows) den Microsoft Internet Explorer in die Wüste schicken liess.

Doch seit einiger Zeit will das blöde Ding bei jedem Neustart Updates installieren, obwohl dies unter meinem Benutzeraccount mangels Administratorrechten niemals klappen wird. Dasselbe passiert auch mit Mozilla Thunderbird. Haben die 2er Versionen das Problem eingeführt?

Ich bin auf jeden Fall enttäuscht: So gewinnt man garantiert keine Browserkriege!

Keine Lösung unter dieser Nummer

If you want to turn off automatic updates go to you address bar and type
about:config and then do a search for update.
Set app.update.auto to false and app.update.enabled to false. However
remember if you do this that you will need to manually check for updates. To
do this you would go to your application menu then ‚Help‘ and ‚Check for
Updates…‘

Quelle: Message upgrading Firefox on starting

Ich habe die Konfigurationseinstellungen zwar gemäss obigem Post angepasst (und den Update-Ordner irgendwo unter Document and Settings/Application Data (oder sinngemäss) gelöscht), geändert hat sich aber nichts. Hilfe!

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Samstag, 4. August 2007

Nokia sucks!

Engineers who have been able to compare their experiences working within the
S60 team and at other companies invariably describe Nokia as the most
bureaucratic place they’ve worked

Quelle: Nokia’s New Coke moment?

Kein Wunder, dass diese Bude in Bälde garantiert keinen iPhone-Killer herausbringen wird …

Gute, alte Zeit

Ich muss aber zugeben, dass ich seit Jahren treuer Nokia-Nutzer bin. Begonnen hat es mit dem 8210 im Jahr des Herrn 2000, danach kam das 6210 (das qualitativ schlechteste Mobiltelefon, das ich je besessen habe), gefolgt vom 6310 (Smythe, dieses Teil schafft eine Akku-Laufzeit von ca. drei Wochen, die du gestern Abend gewünscht hast). Aktuell trage ich das 6021 mit mir herum, das auch eine robuste Akku-Laufzeit aufweist. Dieses Teil habe ich mehrere Male bebloggt:

Nokia sucks also deshalb, weil der ehemalige Gummistiefel-Hersteller aus Finnland einfach das mit den Smartphones nicht (mehr) gebacken kriegt.

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Samstag, 4. August 2007

Flug UA 175 – Was wirklich geschah

Die Geschichtsbücher müssen umgeschrieben werden!

Nach Durchsicht einiger Clips auf der offiziellen Web-Site zum Film befürchte ich hingegen, dass diese Szene die einzig lustige im ganzen Film sein könnte …

Dank: Kure

Labels: Funny

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Samstag, 4. August 2007

Hedge Funds mit Tunnelblick

You will hear a lot of chatter about „the resetting of risk premium“ right now. And it is true. But what’s really going on is lying prices. These strategies didn’t take into account the risk of default. The agencies didn’t take it into account. The packagers didn’t. The homebuilders that relied on it didn’t.

Quelle: The Lie That Will Kill Hedge Funds

Es geht alles immer nur aufwärts? Ein bisschen Realitätsfern, diese „Investment“-Leute … Keine Ahnung, wieso jemand solchen Tunnelblicklern das Geld nachwirft – aber so ist es wohl nun mal.

Was solls, ein paar Insolvenzen (Stichwort: Bear Stearns), und weiter geht die Reise ab durch die Decke der Wallstreet.

Halt, nicht so voreilig!

This process is playing out everywhere, and the government isn’t going to bail out these hedge funds. The good news is that it will happen fast. The money will come out, the losses will be big, but these hedge funds will all be closed by year-end. Trillions will vanish. But then we will start all over again. […] By November, this will be over.

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Freitag, 3. August 2007

Zeugenbericht I-35W

There might have been one car behind us, but I think we were the last car to ever drive under that bridge. I might make a bumber sticker.

Quelle: August 1st, 2007

Labels: USA

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Freitag, 3. August 2007

Krieg und Frieden

Es war John Lewis Gaddis, der Doyen der amerikanischen Diplomatiehistoriker, der den Begriff des «langen Friedens» in den späten 80er-Jahren geprägt hatte. Tatsächlich wurde nach 1945 in Europa kein Krieg mehr geführt. In Asien und Afrika jedoch forderte der Konflikt zwischen den Supermächten in über 100 Stellvertreterkriegen Millionen von Todesopfern. Die These vom «langen Frieden» entspringe «blankem Zynismus», urteilt deshalb der deutsche Historiker Bernd Stöver.

Quelle: Warum im Kalten Krieg der Kapitalismus siegte

Der (westliche) Mensch lernt eben doch (ein wenig) aus seinen Fehlern. Irgendwann um 1945 herum haben wir nämlich eingesehen, dass es viel lukrativer und friedlicher zu und her geht, wenn wir Kriege nicht auf eigenem Boden, sondern in entfernten Ländern ausfechten. Anstelle zerbombte Städte alle paar Jahrzehnte wieder aufbauen zu müssen, konzentrierten wir uns darauf, den restlichen kriegerischen Völkern gegen viel Bares (und/oder Rohstoffen) diejenigen Waffen zu verkaufen, die sie zur gegenseitigen Vernichtung benötigten. „Ds Füfli u ds Weggli“ – in der Tat!

These: Erdöl und „outgesourcter“ Krieg – das sind die Pfeiler unseres heutigen Wohlstandes.

Übrigens

Einige böse Stimmen behaupten ja, dass man mit dem Kapitalismus nur etwas mehr Geduld haben müsse: Auch dessen Tage seien längst gezählt … nur habe das noch kaum jemand bemerkt.

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Freitag, 3. August 2007

Seriennummer eines Macs entschlüsseln

Wer mit dem Gedanken spielt, einen PowerMac (PPC) aufzurüsten, muss das Modell ziemlich exakt einordnen können. In meinem Fall geht es um eine Grafikkarte, weshalb es äusserst wichtig ist, die Innereien (AGP- oder PCI Express-Bus?) zu kennen, damit man nicht etwas falsches kauft. Hier hilft …

Chipmunk’s online Mac Serial Decoder

Dank der so gelieferten Modell-Nummer MXXXX kann ich die Spezifikationen nachschlagen und überprüfen, ob eine PCI Express-Grafikkarte wirklich mit der Kiste läuft. Fazit: In meinem Fall leider nicht; ich muss also wohl oder übel eine einigermassen leistungsfähige AGP-Grafikkarte suchen.

Was sonst noch hilft

Wer ältere Geräte im Einsatz hat, findet unter Low End Mac jedes je erschienene Mac-Modell mit ausführlicher Beschreibung.

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Donnerstag, 2. August 2007

Die Vereinigten Staaten von Nordamerika

[Canada is] part of a secretly launched 2005 scheme called the Security and Prosperity Partnership of North America (SPP) or North American Union.

It’s a tri-national agreement hatched below the radar, controlled by Washington, and advocates greater economic, political, social, and security integration between the US (as boss), Canada and Mexico. In fact, it’s an ugly corporate-led plot against the sovereignty of three nations for greater profits, enforced by a common hard line security strategy already in play in each country. It’s goal is a borderless North America under US control without barriers to trade and capital flows for corporate giants, mainly US ones.

Quelle: Reviewing Linda McQuaig’s „It’s the Crude, Dude“

Zusammen mit der Besetzung des Iraks versuchen die USA so, auch künftig nicht vom Lebenselixier Erdöl abgeschnitten zu werden. Wäre ich Bürger von Kanada (oder Mexiko), würde ich mir das nicht gefallen lassen. Das Ende der Supermacht USA ist nah – bald wird die Welt das einstige Vorbild aller Demokratien nicht mehr benötigen – die USA die Welt (und ihre Arbeitskräfte und Rohstoffe) dafür um so mehr.

Ferner …

… hat Russland, das die im nächsten Jahrzehnt grösser werdende Energieknappheit überhaupt nicht zu fürchten braucht, auch noch den Nordpol „annektiert“. Die Kanadier sind auch hier mit im Spiel, grenzt ihr Land doch auch an die „Goldgrube“ Arktis. Immerhin bewahren die Exponenten dieser Nation ihren Humor, wenn sie spöttisch verlauten lassen:

„This isn’t the 15th century. You can’t go around the world and just plant flags and say ‚We’re claiming this territory‘,“ said Canadian Foreign Minister Peter MacKay.

Quelle: MacKay mocks Russia’s „15th century“ Arctic claim

Die künftigen Global Superplayers werden aus meiner Sicht sein: Kanada, Norwegen, Russland – und China, das sich in Kreuzzügen der Zugang zu den lebenswichtigen Ressourcen sichern wird.

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Donnerstag, 2. August 2007

Leiterlispiel

Es ist schon erstaunlich, wie stark die Theorienbildung über das Balzverhalten von Männlein und Weiblein sowie Beziehungen in der heutigen Zeit ist. Während meinen Lesern vor wenigen Tagen das „Netter Junge“-Paradox näher gebracht wurde, gibt es heute die „Ladder theory“. Sie besagt im Kern:

The Ladder Theory, or „LT,“ is a folk psychology explanation of the ways in which men and women evaluate members of the opposite sex upon first impressions.

LT argues that heterosexual women categorize people of the opposite sex into either possible sexual partners or nonsexual acquaintances. Each category has a sequential ranking among members within them, according to how willing the person is to have sex with the other, or how much the person values their friendship. It describes these categories and their subsequent ranking systems as „ladders.“

Quelle: Ladder theory

Daraus zitiere ich zwei Passagen, die sich in meinem Kollegenkreis erstaunlich ähnlich abgespielt haben:

Effectively, almost every female that a male comes in contact with will go onto one ladder. The ladder is then graduated, top to bottom, into the women that the male would drop everything for just to get a kiss from at the top, all the way down to „You’d have to be really really drunk and desperate“ at the bottom.

Wie sagte ein Kollege vor einiger Zeit so treffend: „Für die [Frou] würdi aues la stah!“ Unbewusst verhielt er sich so, wie es die Leiterli-Theorie vorausgesagt hat.

Women have two ladders. The „potential“ ladder and the „Never“ ladder. […]

An important point to note is that males who make an attempt to jump from the „Never“ ladder to the „Potential“ ladder usually suffer some form of punishment. This could include a slap, a restraining order, demotion to the bottom of the „Never“ ladder and the wrath of the female in question’s friends. Generally speaking, attempted ladder-hopping is an ill-advised thing for a man to do. If the female decides a man can move to the other ladder, she will be the cause of the man moving, not the attempt by the male.

Genau eine solche „Slapstick-Komödie“ ereignete sich vor einigen Monaten in Tafers.

Lustigerweise scheint das „Netter Junge“-Paradox auch in der Leiterli-Theorie aufzugehen:

Ladder Theory concludes that men should not be so quick to be „nice“ to women, as they are setting themselves up to be used, […]

*sing* „Hello, Mr. Cab Driver … Hello …“

Wer noch mehr über das Leiterln erfahren will, surft die offizielle Web-Site an. Wer es noch interaktiver möchte, surft das LadderWiki an.

Das ganze illustriert

Männer:

Quelle: Construction of the Ladder

Frauen:

Quelle: Construction of the Ladder

Noch mehr „Nette Jungs“

Unglaublich, mit welchem Elan die ganze „Netter Jung“-Angelegenheit auch auf Wikipedia ausgebreitet wird:

In The Game, Neil Strauss defines an „Average Frustrated Chump“ as „a stereotypical nice guy who has no pickup skills or understanding of what attracts women; a man who tends to engage in supplicative and wimpy patterns of behavior around women he has not yet slept with.“

Quelle: Nice guy

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Donnerstag, 2. August 2007

Bye bye, Betty TV!

Die Vögel zwitscherten tiefgreifende Änderungen in den letzten Tagen von den Dächern, nun scheint das Ende nicht mehr fern:

Swisscom will Betty TV einstellen

Swisscom überlegt sich, die interaktive Fernbedienung Betty TV wieder vom Markt zu nehmen. Ein Entscheid sei noch nicht gefallen, erklärt Swisscom-Sprecher Carsten Roetz gegenüber Cash Daily. Seit Anfang Jahr seien nicht viele neue Kunden dazu gekommen und neue Marketing-Aktionen seien keine geplant, schreibt die Wirtschaftsgratiszeitung.

Quelle: Swisscom will Betty TV einstellen

Wie immer: Jemand hatte eine glänzende Idee, fand einen Geldgeber – und nach Unsummen von Ausgaben merkt man, dass man lieber auf das Bauchgefühl und den Common Sense gehört hätte: Fernsehen ist etwas äusserst passives (abgesehen von diesen ollen Telefon-Quizshows), die Zuschauer lassen sich kaum über Nacht zu „aktiven“ Nutzern erziehen. Hinzu kam die umständliche Installation der Gerätschaften – der Todesstoss war vorprogrammiert.

Schenkt mir jemand seine Betty-Fernbedienung, wenn der Laden endgültig dicht macht? Das wäre ein ausgesprochen schönes Sammlerstück für den Setzkasten …

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Labels: Schweiz, Wirtschaft

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