Conservatives don’t believe government doesn’t work. They believe it shouldn’t. And when they get elected they make damn sure it can’t.
Quelle: PEEK | AlterNet
Samstag, 22. November 2008
Conservatives don’t believe government doesn’t work. They believe it shouldn’t. And when they get elected they make damn sure it can’t.
Quelle: PEEK | AlterNet
Montag, 17. November 2008
Im Gegensatz zu Hotels von Mormonen aus dem etwas östlicher liegenden Bundesstaat Utah gibt es hierbei aber kaum etwas zu boykottieren:
Well, I suppose since pretty much no one actually uses WordPerfect anymore there’s nothing for the opponents of Prop 8 to boycott.
Quelle: Truemors :: WordPerfect Co-Founder Donated $1M to Support Gay Marriage Ban
Tags: Demokratie, Kalifornien
Labels: IT, Politik
Montag, 17. November 2008
Nachtrag: Der Artikel stammt aus dem Jahr 2005. Wie viele Arbeiter wohl heute Däumchen drehen? Und ob diese „Beschäftigungsprogramme“ von 2005 etwas zur miserablen Ertragslage von GM & Co. beigetragen haben?
„We just go in and play crossword puzzles, watch videos that someone brings in or read the newspaper,“ he says. „Otherwise, I’ve just sat.“
Pool is one of more than 12,000 American autoworkers who, instead of installing windshields or bending sheet metal, spend their days counting the hours in a jobs bank set up by Detroit automakers and Delphi Corp. as part of an extraordinary job security agreement with the United Auto Workers union.
Quelle: Jobs bank programs — 12,000 paid not to work – 10/17/05
Auch wenn ich als Sozialdemokrat durchaus Affinitäten zu Gewerkschaften habe – aus meiner Sicht ist es fragwürdig, Jobs auf Biegen und Brechen am Leben zu erhalten, für welche es offensichtlich keine Zukunft mehr gibt. Erfüllt es einen Arbeiter, den ganzen Tag lang rumzusitzen, die Zeitung zu lesen und Kreuzworträtsel auszufüllen?
Die „Big Three“ der US-Autoindustrie muss man dem freien Markt überlassen. Sollten GM, Ford und Chrysler vor die Hunde gehen, gibt es auf der restlichen Welt durchaus noch innovative Autobuden, die Fahrzeuge produzieren, die dann auch irgend jemand auf dem US-Automarkt kaufen will.
Ich bin davon überzeugt, dass die alternativen Anbieter das Vakuum rasch füllen würden. Aus meiner Sicht muss man nicht Angst haben, dass auch noch die letzten Jobs in der US-Autoindustrie flöten gehen – vor Ort zu produzieren wird auch in Zukunft noch bestand haben. Vielleicht nicht mit verhältnismässig hohen Löhnen und Sozialleistungen – doch so lange es den Arbeitern auch mit den neuen, tieferen Löhnen möglich ist, ihre Familien anständig zu ernähren und ein würdiges Leben zu führen, habe ich kein Problem damit.
Toyota entlässt aus Prinzip keine Mitarbeiter, wenn die Förderbänder still stehen. Denn:
“At the end of all this, our hope is that we’ll end up with a more skilled North American workforce.” It means that while these employees were not manufacturing automobiles, they were in training. They were doing safety drills, participating in productivity improvement exercises, attending presentations on material handling and workplace hazards, taking diversity and ethics classes, attending maintenance education and taking a stream of online tests to measure and record their skill improvements. Toyota is shifted the Texas and Indiana workers temporarily to Toyota plants whose assembly lines were moving at full speed, such as the Camry assembly plant in Georgetown, Ky. In addition to all of this, the workers also spent some time painting the plants and even helped build Habitat for Humanity homes. And they were getting paid.
Quelle: What Toyota knows that GM doesn’t
Bei dieser Firma befürworte ich dieses Vorgehen – nicht etwa wegen meiner grossen Sympathien für japanische Unternehmen, sondern weil die Bude bewiesen hat, innovativ zu sein und Qualitäts-Fahrzeuge auf den Markt zu werfen. Wenn die Rezession durch ist, wird Toyota wieder Tausende von Fahrzeugen verkaufen. Bei GM bin ich mir da nicht so sicher …
Tags: Auto, Industrie
Labels: Politik, USA, Wirtschaft
Samstag, 15. November 2008
Der stellvertretende CDU-Vorsitzende und NRW-Ministerpräsident, Jürgen Rüttgers, stellt den deutschen Herstellern über den Fall Opel hinaus Hilfen in Aussicht. „Wir müssen der deutschen Autoindustrie helfen. Sie baut die besten Autos der Welt“,
Mögen die Deutschen die „besten“ Autos bauen (meine Meinung aus Sicht eines neutralen Beobachters: Toyota), doch anscheinend ging bei all den Lobgesängen und Schulterklopfen unter, dass man vielleicht auch darauf achten sollte, dass mit dem „besten Autos“ dann auch Gewinne erzielt werden (wäre das nicht eine logische Konsequenz, wenn man das „beste“ Auto auf dem Markt besitzt? Irgendwie gelten in Rüsselsheim wohl andere Marktkräfte …)
Tags: Auto, Deutschland
Labels: Politik, Wirtschaft
Samstag, 15. November 2008
And the next time Florida gets hit by a hurricane you can come crying to us if you want to, but you’re the ones who built on a fucking swamp. „Let the Spanish keep it, it’s a shithole,“ we said, but you had to have your fucking orange juice.
Quelle: Fuck the South
(Oder Bündner. Oder Walliser. Aber ich mag die Jungs trotzdem … deshalb: Nehmt meine Steuergelder, macht was intelligentes daraus, aber motzt nicht zu sehr rum)
Which state do you think has the lowest divorce rate you marriage-hyping dickwads? Well? Can you guess? It’s fucking Massachusetts, the fucking center of the gay marriage universe.
Mittwoch, 12. November 2008
Blocher schliesst Kandidatur für Bundesrat nicht aus
Quelle: NZZ: SVP bleibt «halb in der Opposition»
Christoph Blocher tritt an
Bundesrat Blocher steht als Kandidat zur Verfügung.
Quelle: Winkelried.info: Christoph Blocher tritt an | WINKELRIED.INFO
Sonntag, 9. November 2008
Der Gemeinderat von Meikirch sieht folgendermassen aus: Anna Benker (EVP, 397 Stimmen), Kurt Wenger (SVP, 632), Hanspeter Salvisberg (SVP, 234), Peter Friedrich (SP, 613), Florian Künti (SP, 260), Tarzisius Lipp (FDP, 691), Niklaus Etter (M.M., 651).
Quelle: Meikirch: SP gewinnt auf Kosten der SVP – Region – bernerzeitung.ch
2 SVP, 2 SP, 1 FDP, 1 EVP, 1 „M.M.“ … Wieso nur hält die SVP in Neuenegg auch in der kommenden Legislatur das absolute Mehr an Sitzen (4 von 7)? Frei nach liberaler Auffassung sollte das Meikircher Konkurrenz-Modell ja zu deutlich besserer Politik führen …
Samstag, 8. November 2008
„[…] This election will be decided by the voters, not by the candidates.“
Quelle: Franken’s deficit: 238 votes
Freitag, 7. November 2008
Der neu gewählte Präsident der USA wird vermutlich heute seine Kabinettsliste bekannt geben. Es spricht einiges dafür, dass Barack Obama den Republikaner Arnold Schwarzenegger an Bord holt.
Quelle: Terminator auf dem Weg in Obamas Kabinett – News Ausland: Amerika – tagesanzeiger.ch
… offenbar als persönlicher Fitness-Trainer:
Schwarzenegger (im Wahlkampf in Ohio): „He needs to do something about those skinny legs“
Dienstag, 4. November 2008
„Ploderi“ Manfred Messmer schwingt in einem sonntäglichen Blog-Artikel mal wieder seine Keule:
Erstaunlich ist, dass es Herrn Obama trotz einem inzwischen einjährigen Wahlkampf und 600 Mio. USD(!) an Wahlkampfgeldern und trotz halbstündigem Infomercial (mit amerikanischem Sniff-Thrill) nicht gelingt, die 50%-Marke solide zu überspringen, dass er die offensichtlichen Schwächen in McCains Wahlkampf nicht in eine gefestigte Mehrheit umsetzen kann.
Quelle: Arlesheim Reloaded. Mäuse schultern Elefanten. – Kontrapunkt
Zuerst war ich ob dieser Aussage doch gar erstaunt – unter 50%, und doch Präsident der Vereinigten Staaten?
Dank dem im Netz gesammelten Wissen war es relativ leicht, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und zu schauen, mit welchem Stimmenanteil frühere Kandidaten Präsident der Vereinigten Bankrotten Staaten von Amerika geworden ist:
| 2004 | George W. Bush | 50.7% | John Kerry | 48.3% |
| 2000 | George W. Bush | 47.9% | Al Gore | 48.4% |
| 1996 | Bob Dole | 40.7% | Bill Clinton | 49.2% |
| 1992 | George H. W. Bush | 37.7% | Bill Clinton | 43.0% |
| 1988 | George H. W. Bush | 53.4% | Michael Dukakis | 45.6% |
| 1984 | Ronald Reagan | 58.8% | Walter Mondale | 40.6% |
| 1980 | Ronald Reagan | 50.7% | Jimmy Carter | 41.0% |
| 1976 | Gerald Ford | 48.0% | Jimmy Carter | 50.1% |
| 1972 | Richard Nixon | 60.7% | George McGovern | 37.5% |
| 1968 | Richard Nixon | 43.4% | Hubert Humphrey | 42.7% |
Fazit: Seit 1992 erreichte jeder Präsident einen Stimmenanteil von maximal 50.7%. Auffällige Ausnahmen sind (allesamt Republikaner) Ronald Reagan 1988 (58.8%) und Richard Nixon 1972 (60.7%)
Ebenso wichtig sind die Anzahl Wahlmänner, die heute die Kandidaten erreichen werden. Gelingt es Obama, über 300 der 270 Wahlmänner hinter sich zu scharen, so wäre dies gemäss meinem Korrespondenten in Venice, CA, bereits ein Achtungserfolg.
Nicht auszudenken, wenn Obama gar deren 311, 353, 364 oder 338 Wahlmänner machen würde, die von FiveThirtyEight.com in Tausenden von Simulationen als wahrscheinlichstes Resultat berechnet worden sind (leider muss ich erwähnen, dass an fünfter Stelle noch 291 Wahlmänner kommen – aber das blenden wir jetzt mal schön aus!).
Ich wünsche mir, dass Obama (mindestens) 310 Wahlmänner holt und George H. W. Bushs 53.4% Stimmenanteil von 1988 egalisiert.
Mario „Claude Longchamp“ Aeby Amen.