Archiv ‘USA’

Mittwoch, 6. August 2008

Wann sind die USA nicht mehr kreditwürdig?

1 Jahr? 5 Jahre? 15 Jahre?

Let me fast-forward to the final, fatal stage of this cancer, the stage we must avoid at all costs. Let me take you to the day, however unlikely that day is, when it could spread to the U.S. government itself, when investors all over the world can no longer trust the debt of the United States Treasury Department.

[…] never forget: Millions of investors, mostly overseas, have put their faith in U.S. government securities. They’ve loaned you their money because they trusted you , the U.S. Treasury Department. If you turn around now and pour their money down the bottomless pits we talked about today — Fannie and Freddie, GM and Ford, major banks — what do you think their reaction will be?

Quelle: US Financial System in Crisis as Government Hides the Truth to Prevent Bond Market Panic :: The Market Oracle :: Financial Markets Analysis & Forecasting Free Website

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Dienstag, 5. August 2008

Ein einig Volk von Schuldnern – bald auch bei uns?

Die Amis sind uns in jeder Hinsicht voraus – sei es mit den SUVs, den Schusswaffen, dem schwarzen Präsidentschaftskandidaten, den Papphäuschen, den Klimaanlagen oder … der Schulditis:

Die durchschnittlichen Kreditkartenschulden pro Haushalt belaufen sich auf 8565 Dollar, 15 Prozent mehr als 2000. Die Gesamtschulden pro Haushalt liegen im Schnitt bei knapp 118’000 Dollar. Gleichzeitig stagnieren die Löhne, so dass die Amerikaner heute im Schnitt 14,5 Prozent ihres Einkommens dafür aufwenden, Schuldzinsen und -raten zu zahlen. Gespart wird praktisch nichts mehr – im ersten Quartal dieses Jahres sind laut dem Büro für Wirtschaftsanalysen 0,4 Prozent des Einkommens zur Seite gelegt worden (1968 waren es noch mehr als 8 Prozent).

Quelle: Schuldenmachen leicht gemacht – Made in USA – Wirtschaft – Tages-Anzeiger

Wenn ich die Warenprospekte von Interdiscount & Co. sowie die bald monatlich eintreffenden „Verschuld dich doch, kein Problem!“-Bettelbriefe der Crédit Suisse so anschaue, geht es nicht mehr lange, und auch wir arbeiten nur noch, um unsere Schulden abzuzahlen.

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Mittwoch, 30. Juli 2008

Die USA, das liberalste Land der Welt

Naja, vielleicht doch nicht (mehr) ganz:

Der Stadtrat von Los Angeles hat ein Verbot neuer Fast-Food-Restaurants im Stadtteil South Los Angeles beschlossen.

Quelle: espace.ch – Zu viele fette Kinder – Fast-Food-Verbot in Los Angeles

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Freitag, 11. Juli 2008

Ausverkauf von Amerika

Ein Fonds aus Nahost hat eines der Wahrzeichen von New York gekauft. Das Chrysler-Building ist bereits das zweite markante Gebäude in Manhattan, das arabische Investoren in diesem Jahr übernehmen.

Quelle: FTD.de – International – Staatsfonds – Araber kaufen Chrysler-Building

Gekauft mit US-Dollars, die man damals als Gegenleistung für übervolle Ölfässer nach Übersee schickte. Da dieses Geld zunehmend an Geld verliert, machen die Araber das einzig richtige: Sie kaufen sich Dinge, die man anfassen kann – in unsicheren Zeiten wie diesen der einzig richtige Schritt.

So gelangt das Geld wieder zu demjenigen zurück, der es ursprünglich gedruckt hatte …

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Freitag, 11. Juli 2008

Wo wäre Levi’s ohne SAP ERP?

Im profitablen Bereich …

Levi’s is standardizing on a single global instance of SAP ERP, and told The Reg it was forced to take shipping systems at its three massive US distribution centers off line for a full week in April to fix problems receiving and fulfilling orders.

[…] SAP and ERP in general are complex systems, and when implementations go wrong they do so with profound implications on the bit of the business that really matters – making money and keeping customers happy. SAP has a few skeletons in its past.

Quelle: Levi’s suffers profit meltdown in midst of SAP embrace | The Register

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Donnerstag, 10. Juli 2008

Die nächste Rettungsaktion steht in den USA an

Die US-Regierung steht zur Rettung der beiden schwer angeschlagenen US-Hypothekengiganten Fannie Mae und Freddie Mac bereit.

Nach Pooles Einschätzung sind die beiden Hypothekeninstitute faktisch zahlungsunfähig. Die Politik müsse dies anerkennen und möglicherweise ein Rettungspaket schnüren, sagte Poole in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview.

Quelle: FTD.de – Finanzdienstleister – Fannie und Freddie – US-Regierung schnürt Rettungspaket

… hmmm, das sind doch schon quasi-staatliche Unternehmen?

Auf jeden Fall tolle Voraussetzungen für eine baldige Erholung des US Dollars. Not!

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Dienstag, 8. Juli 2008

Reiser hat sie tatsächlich umgebracht

Bizarre Story um den Entwickler des Dateisystem ReiserFS:

Der des Mordes an seiner Frau schuldig gesprochene Open-Source-Programmierer und Entwickler eines Dateisystems Hans Reiser hat die Polizei zu der mutmaßlichen Leiche seines Opfers geführt. Zudem hat Reiser gestanden, dass er mit seiner Frau gekämpft und sie dann stranguliert hat, berichten unter anderem die US-Tageszeitung San Francisco Chronicle und ABC News aus eingeweihten Kreisen.

Quelle: heise online – Hans Reiser führt Polizei zur Leiche seiner Frau

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Dienstag, 8. Juli 2008

Obama in Berlin

Wäre ich am 24. Juli 2008 nicht in den Ferien, würde ich glatt einen Flug nach Berlin buchen (aber sicher nicht mit Air Berlin):

Wann kommt er, wen trifft er, und vor allem: Was sagt er? Seit Tagen sorgten Barack Obamas Berlin-Reisepläne für Spekulationen. Nachdem der Termin 24. Juli feststeht, wird nun immer deutlicher: Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber plant für seinen Besuch in der deutschen Hauptstadt eine Grundsatzrede zum transatlantischen Verhältnis.

Quelle: SPIEGEL ONLINE – Druckversion – Deutschland-Besuch: Obama will in Berliner Rede deutsch-amerikanische Freundschaft wiederbeleben – Politik

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Montag, 7. Juli 2008

Dollars loswerden

One consequence is that other nations sitting on our exported dollars (from our massive trade deficit) have apparently decided to spend off those dollars rather than wait for the fullblown financial collapse of the nation issuing them. My guess is that they are spending those dollars on oil, the primary resource of industrial economies, and that they are prepared to outbid other contestants (including the USA) no matter what — because they know the dollar is losing value, and that those losses are apt to accelerate over time, and what else would they spend them on?

Quelle: Clusterfuck Nation by Jim Kunstler : Where We’re At

Naja, ob diese Länder gleich Erdöl hamstern? Aber ich fände es auf jeden Fall nachvollziehbar, wenn man eine zukünftige WC-Papier-Währung so schnell wie möglich in „hard assets“ umwandelt.

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Samstag, 5. Juli 2008

Guerilla-Kriege

Fact number one about guerrilla wars: They’re not over until the guerrillas win. Mao set out the guerrilla’s viewpoint 80 years ago: „The enemy wants to fight a short war, but we simply will not let him.“ The longer the guerrillas stay in the game, the sicker the occupying army gets. Sooner or later, they’ll go home — because they can. It’s that simple, and it works.

Quelle: Bringing Ireland to Baghdad: How the Resistance Will Eventually Kick the Americans Out | War on Iraq | AlterNet

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