Dienstag, 20. Mai 2014

Unter DD-WRT DNS-Server per DHCP an die Clients weitergeben

Dies erledigt man folgendermassen:

  1. Services
  2. Services
  3. DNSMasq
  4. Additional DNSMasq options
dhcp-option=6, 10.0.1.10, 195.186.4.111

DD-WRT - Services - Services - DNSMasq

Quelle: ISP DNS-Servers

10.0.1.10 ist mein lokaler DNS-Server, welche bestimmte Adressen intern anders auflöst als aus dem Internet. Bei 195.186.4.111 handelt es sich um einen DNS-Server von Swisscom (ex-Bluewin) und ist als Fallback gedacht, wenn 10.0.1.10 nicht reagieren sollte (10.0.1.10 leitet DNS-Anfragen, für welche er keine Authorität hat, transparent an denselben DNS-Server weiter).

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Dienstag, 20. Mai 2014

Die Tagesanzeiger-Paywall (eher: das Lehmmäuerchen) umgehen

In den letzten Monaten haben sich die Paywalls der traditionellen Zeitungen im Internet gehäuft: Die New York Times macht, die NZZ auch – und seit kurzem auch der Tagesanzeiger. Aus meiner Sicht war es auch wirklich an der Zeit, dass die Medienhäuser den von ihnen generierten Mehrwert entsprechend schützen und von den Konsumenten vergüten lassen. So wie man das seit Jahrhunderten in der Printpresse auch macht (wobei man anmerken muss, dass bei der Printpresse die Mehrheit der Einnahmen aus der Printwerbung stammen).

Doch wenn man eine Internet-Paywall aufbaut, welche angeblich drei Millionen Schweizer Franken gekostet haben soll, sollte sie dann aber auch der Chinesischen Mauer entsprechen, und nicht einem Lehmmäuerchen oder einem morschen Lattenzaun.

Nachdem man nämlich die maximale Zahl an kostenlosen Tagi-Artikeln gelesen hat, kriegt man die Artikelseiten weiterhin mit dem kompletten Inhalt ausgeliefert. Nach kurzer (oder längerer Ladezeit) wird mit CSS ein halbtransparenter Overlay eingeblendet, welcher den Internetbenutzer auffordert, ein Abonnement abzuschliessen.

Diese „CSS-Wall“ umgeht man unter Google Chrome folgendermassen:

  1. Stylebot herunterladen und installieren
  2. Rechtsklick auf CSS-Icon
  3. Optionen
  4. Stylebot Options
  5. Styles
  6. Edit Global Stylesheet

Dort gibt man ein:

div#overlay_wrap {
	display: none;
}

Abspeichern, Browser neu starten – et voilà!

Sollte diese Massnahme aus irgendeinem Grund nicht klappen, kann man Stylebot immer noch mittels Druck auf Alt+M aktivieren, auf die dunkle Overlay-Fläche klicken (#overlay_wrap) und im Abschnitt „Layout & Visibility“ den Wert „Visibilty“ auf „Hide“ setzen.

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Montag, 12. Mai 2014

„Delete VPN“-Button fehlt unter iOS 7

Da ich heute erfahren habe, dass ich mit iOS eine PPTP-VPN-Verbindung zu meinen DD-WRT-Router herstellen und mich und meine Daten so in öffentliche Funknetzwerken schützen kann, habe ich mich hinter die Konfiguration meiner drei iOS-Geräte gemacht.

Auf dem kürzlich bei einer Mitarbeiteraktion erstandenen iPad 4 64GB WiFi + 3G war unter Settings > General > VPN bereits ein VPN-Profil meiner Alma Mater erfasst (Ursache: Ich habe das Backup meines iPad 1 auf das neue iPad geladen, welches ich während meiner Studienzeit verwendet habe). Dummerweise fehlte dem Cisco IPSec-Profil der Delete VPN-Knopf zuunterst in den Konfigurationseinstellungen (via Tastendruck auf das runde i-Symbol). Was zum Teufel … Wie kriege ich dieses längst nicht mehr genutzte VPN-Profil von meinem iPad weg?

Einige Minuten Internetrecherchen später hatte ich die Lösung meines Problems gefunden: „Can’t Delete VPN Profile“ Fix

Kurz zusammengefasst geht es darum, Benutzernamen, Serveradresse, Secret, Passwort, sonstige Formularfelder sowie den VPN-Typ mit Phantasiewerten anzupassen und das Profil zu speichern. Beim nächsten Aufruf der Konfigurationseinstellungen strahlte mir der Delete VPN-Knopf dann wie gewünscht entgegen — und das Profil lag innert Sekundenbruchteilen im digitalen Nirvana.

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Dienstag, 29. April 2014

Apples TextEdit unter Mac OS X Mavericks mit einer leeren, lokalen Textdatei starten

Sowohl unter Windows als auch unter Mac OS X starte ich die Text-Editoren notepad.exe respektive TextEdit.app mindestens einmal pro Tag, um formatierten Text in unformatierten Text umzuwandeln und so zwischen zwei Applikationen hin- und herzukopieren. Immerhin Microsoft Office verfügt mittlerweile über eine entsprechende Einfügen-Funktion, welche die Formatierungen automatisch entfernt. Doch für andere Anwendungsarten muss man weiterhin auf diesen lästigen Workaround zurückgreifen.

Unter Mac OS X wird dieses Unterfangen seit Mac OS X Mavericks deutlich erschwert, weil einem beim Starten von TextEdit nicht umgehend eine leere Textdatei entgegenstrahlt. Stattdessen fanden die Mac OS X-Entwickler (resp. deren übereifrigen Manager) die iCloud-Integration des neuen Betriebssystem offenbar so toll, dass sie den Benutzer immer zuerst fragen, ob er die neue Textdatei auf dem lokalen Rechner oder nicht aber doch lieber in iCloud ablegen möchte. Wenn einem dieses eher Microsoft zuzuschreibende Verhalten nicht den letzten Nerv raubt …

Um das vor Mavericks gewohnte Verhalten wieder hinzubekommen, behilft man sich der Kommandozeile:

defaults write -g NSShowAppCentricOpenPanelInsteadOfUntitledFile -bool false

Quelle: How to make TextEdit open with a blank file by default?

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Donnerstag, 10. April 2014

imapfilter funktioniert nach dem Heartbleed-Disaster nicht mehr automatisch

Da offenbar auch der Hoster meines Vertrauens vom Heartbleed-Disaster betroffen war und vorbildlicherweise schnurstracks seine SSL-Zertifikate ausgetauscht hat, kam es zu Problemen mit meiner imapfilter-Installation, welche ich hier in anderen Blog-Artikeln bereits beschrieben habe.

Obwohl das Shell-Script auf meinem Linux-Server zu Hause alle fünf Minuten aufgerufen wird, wurden meine Mails in verschiedenen Mail-Accounts seit Mittwoch 15:15 Uhr nicht mehr gemäss den imapfilter-Regeln verschoben.

Heute Mittag erst wurde ich stutzig, wieso sich soviel Müll in meinen INBOXes stapelte und ging der Sache auf den Grund. Dank meinen Log-Daten fand ich die Ursache dann sofort heraus:

imapfilter: certificate mismatch in non-interactive mode

Um dieses Problem zu beheben, musste ich mich per SSH auf meinen Linux-Server einloggen, in denjenigen User wechseln, unter welchem der imapfilter-Cron Job ausgeführt wird, und danach erst einmal die Datei mit den abgelegten Zertifikaten löschen:

$ rm ~/.imapfilter/certificates

Anschliessend musste ich imapfilter einmalig von Hand von der Kommandozeile ausführen (wer mit imapfilter auf verschiedenen Mail-Servern filtert, muss das Prozedere für jeden Server einzeln durchführen, damit die Zertifikatsdatei wieder mit allen aktuellen Zertifikaten gefüllt wird):

$ imapfilter -c /dir/to/recipes/mail-at-domain-tld
Server key fingerprint: 00:00:00:00:00:00:00:00:00:00:00:00:00:00:00:00
    (R)eject, accept (t)emporarily or accept (p)ermanently? p

Voilà! Seither klappt das Filtering meiner IMAP-Konten wieder reibungslos.

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Samstag, 29. März 2014

Die Datei mach_kernel im Finder ausblenden

Aus einem mir unerklärlichen Grund wird bei mir die Datei mach_kernel, welche den Mac OS X Kernel enthält, im Finder angezeigt:

mach_kernel

Mit folgendem Shell-Befehl wird die Datei im Finder inskünftig ausgeblendet:

# chflags hidden /mach_kernel

Via: mach_kernel now visible

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Donnerstag, 6. März 2014

rsync braucht unter Mac OS X ewig für „building file list…“

rsync ist das Tool meiner Wahl, um meine Backups auf mein Synology NAS im LAN sowie per WAN auf einen Linux-Server im Elternhaus zu spiegeln. Doch aufgepasst: Wer sich seit jeher daran stört, dass die Backup-Scripts bei hunderttausenden Dateien eine Ewigkeit bei „building file list…“ stehen bleiben, sei folgender Rat gegeben:

Man sollte unbedingt eine aktuelle Version von rsync – mindestens aber Version 3 – verwenden. Bis und mit Mac OS X 10.8 liefert Apple Version 2.6 mit, welche in dieser Hinsicht noch nicht optimiert wurde: Version 2 liest zuerst alle Dateien des Quellverzeichnis ein, während Version 3 nach den ersten 1000 Dateien (oder so) mit dem Backup beginnt und die verbleibenden Dateien anschliessend päckchenweise (nach Bedarf, basierend auf der Backup-Geschwindigkeit), einliest. Diese Massnahme verringert nebenbei auch gerade den RAM-Bedarf des Tools.

Version 3 ist auf meinem System über MacPorts installiert:

# port install rsync

Damit man auch wirklich sicher ist, dass in den eigenen Backup-Scripts Version 3 und nicht Version 2 verwendet wird, sollte man den rsync-Pfad in Scripts hardkodieren:

#RSYNC=$(which rsync)
RSYNC="/opt/local/bin/rsync/"

Um während der Ausführung eines Scripts zu prüfen, ob Version 3 des Tools verwendet wird, empfiehlt es sich, rsync das Argument --info=progress2 mitzugeben. In diesem Fall wird jede Datei, die kopiert wird, auf einer neuen Zeile ausgegeben. Neben dessen Grösse, dem Netzwerk-Durchsatz und der Transfergeschwindigkeit auf das Zielmedium steht ganz am Ende der Zeile einerseits xfr für die fortlaufende Nummer aller übertragender Dateien und Ordner sowie to-chk, die Zahl der bereits überprüften Dateien vom (provisorischen) Total aller Dateien. to-chk wird sich während der Laufzeit des Scripts sequentiell erhöhen.

$ rsync -av --info=progress2 . /mnt/backup/2014-03-06/
... 1,238,099 100%  146.38kB/s    0:00:08  (xfr#5, to-chk=169/396)
...

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Donnerstag, 6. März 2014

SSH zwingen, sich ausschliesslich mit einem spezifischen Private Key anzumelden

Wer bereits einmal SSH-Verbindungsaufnahmen debuggen musste und dazu den Kommandozeilenparameter -v, -vv oder -vvv verwendet hat, weiss, das der SSH-Agent standardmässig all im .ssh-Ordner vorhandenen private Keys durchprobiert, bis einer passt (oder eben nicht).

Ob dies eine Sicherheitslücke darstellt weiss ich nicht, aber ich finde es ineffizient. Diese Unschönheit lässt sich mit zwei zusätzlichen Parametern IdentityFile sowie IdentitiesOnly in den Host-Definitionen in .ssh/config beheben:

Host shortcut
	Hostname domain.tld
	IdentityFile /Users/mario/.ssh/id_rsa_special
	IdentitiesOnly

Quelle: GitHub / SSH with multiple identities; the slightly-more-definitive guide

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Mittwoch, 5. März 2014

Definiere SOAP

SOAP. Simple Object Access Protocol. Except it’s not Simple, it’s Complicated. And it’s not about Objects, it’s about RPC. So, really: CRAP

Quelle: @joewalnes

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Mittwoch, 5. März 2014

UUID einer Festplatte unter Linux auslesen

Es empfiehlt sich heutzutage, in /etc/fstab die Festplatten basierend auf ihrer UUID am richtigen Mount-Point einzuhängen. Die UUID einer bestimmten Platte findet man auf folgenden zwei Wegen heraus:

$ ls -l /dev/disk/by-uuid

Oder wenn die Device-Bezeichnung der Festplatte bekannt/klar ist:

$ blkid /dev/sda

Quelle: Short Tip: Get UUID of Hard Disks [Update]

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