Montag, 9. August 2010

Wieso Deutschland das Vereinigte Königreich als Industrienation ablöste

Dass Deutschland durch die zweite Industrielle Revolution zu einer Industrienation wurde, ist in der Geschichtswissenschaft längst bekannt. Eine neue These aus dem Fachgebiet erklärt nun vielleicht, wieso Deutschland auf den Gebieten der Schwerindustrie, Chemie und Elektrizität zur führenden Wirtschaftsnation werden konnte:

In Deutschland hingegen saßen den Verlegern Plagiatoren im Nacken, die jede Neuerscheinung ohne Furcht vor Strafe nachdrucken und billig verkaufen durften. Erfolgreiche Verlage reagierten mit Raffinesse auf die Abkupferer und ersannen eine Form der Publikation, wie sie noch heute üblich ist: Sie gaben edle Ausgaben für Wohlhabende heraus und günstige Taschenbücher für die Masse.

Am laufenden Band verfassten Gelehrte in Deutschland Traktate und Ratgeber, die sich mit Chemie, Mechanik, Maschinenbau, Optik oder der Stahlproduktion beschäftigten. In Großbritannien fröhnte derweil ein elitärer Zirkel einem klassischen Bildungskanon, der sich eher um Belletristik, Philosophie, Theologie, Sprachen und Geschichtsschreibung drehte.

Quelle: SPIEGEL ONLINE – Druckversion – Geschichte: Explosion des Wissens – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

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Montag, 9. August 2010

Fallen für Auswärtige in Zürich

Im Tram drinnen wartet auf Auswärtige schon die nächste Falle: die Glocke im Heck, dieser kleine, fiese Tretknopf, auf den man automatisch tritt, wenn man sich hinten im Wagen lässig in Pose stellt. Eine kleine Berührung genügt, und laut erklingt das Glockenzeichen und verkündigt: Hier ist ein Anfänger, ein Unkundiger. Darum heisst dieser Tretknopf im Volksmund «Agglo-Falle». Die neuen Cobra-Trams haben diese Glocke nicht mehr.

Quelle: Die acht fiesesten Agglo-Fallen – News Zürich: Stadt Zürich – tagesanzeiger.ch

Als ich zwischen 2000 und 2001 in Zürich einer geregelten Arbeit nachging, war das Betätigen dieser „Glocke“ immer ein Schmunzeln wert. Dies und weitere Don’ts für Auswärtige im obigen Tagi-Artikel.

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Montag, 9. August 2010

Berner sind die langsamsten

Gerade einmal 3,8 Kilometer pro Stunde beträgt das Durchschnittstempo eines Berners, der durch seine Stadt spaziert, hat die britische Universität Hertfordshire herausgefunden. Damit gelten die Schweizer Hauptstädter als die langsamsten Menschen in der westlichen Welt.

Quelle: Verkehr: Wer in der Schweiz Auto fährt, ist selber schuld – Nachrichten Reise – WELT ONLINE

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Sonntag, 8. August 2010

Wie auf Dating-Web-Sites gemogelt wird

  • Körpergrösse. Männer machen sich höher, als sie sind; Frauen machen sich leichter und geben eine andere Körperform an
  • Einkommen.
  • Bilder. Man stellt Fotos auf die Verkupplungs-Plattformen, die ein Jahr und älter sind. Fotos, die am „heissesten“ bewertet werden, sind in der Regel drei oder mehr Jahre alt.
  • Sexuelle Orientierung. Bisexuelle sind eigentlich nur an einem Geschlecht interessiert.

Quelle: Online Dating Advice: The 4 Things Online Daters Lie About MOST

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Sonntag, 8. August 2010

Wieso ich als iPhone-Besitzer ab den Android-Jüngern den Kopf schütteln muss

Das Nexus One ist das Android Developer Phone. Man kann es auch in Deutschland kaufen. Einfach als Developer registrieren und kaufen. Kein Branding, kein Sense, dafür alle Features, inklusive Mobile Hotspot. Zubehör gibt es bei HTC.

Und es zeigt noch etwas. Nur Apple hat die Eier, den Carriern einfach ’nein‘ zu sagen. Ein iPhone ist immer pur, egal bei wem man es kauft. Bei Android geht das nicht. Dort kann jeder selbst alles verbasteln.

Quelle: vowe dot net :: Smartphones und das Crapware-Problem

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Sonntag, 8. August 2010

Welche Studenten bringen uns weiter?

Nein, Archälogie, alte Sprachen oder Geschichte müssten ab sofort zu den Fächern gehören, wo die Studenten die kompletten Studiumskosten selber zu tragen haben, grossartig neue Erkenntnisse sind dort nicht zu machen, und wenn, bringen sie ein Deutschland, dass unter seiner Staatsschuldenlast mehr als nur ächzt, kein Jota weiter. Es kann nicht Aufgabe des Steuerzahlers sein, Studenten einen Abenteuerurlaub zu finanzieren.

Quelle: Wieso hat Deutschland noch Geld für diesen Kinderkram? | Snoop InfoSystems

Grundsätzlich kann ich gladiatorspielenden Studenten auch nichts abgewinnen. Man muss aber beachten, dass geisteswissenschaftliche Studiengänge im Vergleich zu anderen akademischen Disziplinen äusserst billig sind. Die Studenten fallen dem Steuerzahler zu Last, aber nicht so sehr wie beispielsweise Mediziner oder anderes Volk. Klammerbemerkung: Andererseits muss man aber davon ausgehen, dass ein ausgebildeter Mediziner der Wohnbevölkerung in den meisten Fällen dann aber mehr nützt als ein Gladiator.

Gerade bei den hunderten Juristen, die wir jährlich für teures Geld ausbilden, frage ich mich schon, inwiefern diese unser Land (noch) vorwärtsbringen? Verkürzt gesagt führt die Zwangsbeschäftigung dieser Juristen einerseits zu mehr Gesetzen und andererseits zu mehr Rechtsstreitigkeiten.

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Sonntag, 8. August 2010

Wann entlädt sich der US-Dollar-Kondensator?

The world outside the US has become like a giant capacitor for US inflation. The charge that’s building up is the accumulation of dollars and dollar-denominated assets in the hands of foreigners. When the outside world wakes up to the threat of inflation in the US, they will start unloading US dollars, which will suppress the dollar’s value in foreign exchange markets, which will make prices of imports (including oil) go up, and that will be a separate vector feeding price inflation in the US.

Quelle: Hooray for the Economic Recovery!…of 2016

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Sonntag, 8. August 2010

Ohne naturwissenschaftlichen Rucksack zum Medizinstudium?

For generations of pre-med students, three things have been as certain as death and taxes: organic chemistry, physics and the Medical College Admission Test, known by its dread-inducing acronym, the MCAT.

… one of the nation’s top medical schools admits a small number of students every year who have skipped all three requirements. … The program promises slots to about 35 undergraduates a year if they study humanities or social sciences instead of the traditional pre-medical school curriculum and maintain a 3.5 grade-point average.

Quelle: Getting Into Med School Without Hard Sciences – NYTimes.com

Interessant!

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Samstag, 7. August 2010

Das Wesen Bernie Madoffs

Madoff ist aber kein Intellektueller — seine Denkweise ist die eines «Automechanikers», wie mir ein Hedgefonds-Manager erzählte. Alles muss einfach sein, und so funktioniert es auch.

Quelle: Das Magazin » Knastbesuch bei Bernie Madoff

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Samstag, 7. August 2010

Spaniens einziges Problem

Die Schicksalsfrage ist: Was kann Spanien anderes produzieren als kreditfinanzierte Immobilien?

Quelle: Das Magazin » Liebe Grüsse aus meinem griechischen Büro

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